DE42736C - Entklettunjjsapparat für Ring-Kamm- j Maschinen - Google Patents

Entklettunjjsapparat für Ring-Kamm- j Maschinen

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DE42736C
DE42736C DENDAT42736D DE42736DA DE42736C DE 42736 C DE42736 C DE 42736C DE NDAT42736 D DENDAT42736 D DE NDAT42736D DE 42736D A DE42736D A DE 42736DA DE 42736 C DE42736 C DE 42736C
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DE
Germany
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needles
ring
tuft
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fastening device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42736D
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English (en)
Original Assignee
E. HÜBNER in Paris, 47 Rue des 1 Vinaigriers
Publication of DE42736C publication Critical patent/DE42736C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/22Arrangements for removing, or disposing of, noil or waste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, mittelst dessen aus dem Faserbart der auf einer Hübner'schen (P. R. No. 4364) oder einer anderen continuirlichen Ring - Kä'mm-Maschine gekämmten Gespinnstfasern die etwa noch hängenden Verunreinigungen, wie Kletten, Stroh etc., welche der Wirkung des Walzenkammes entgangen sind, entfernt werden. Dieser Apparat ist im wesentlichen durch eine rotirende Scheibe gekennzeichnet, deren Umfang mit tangential gerichteten Nadeln besetzt ist, welche quer durch den Faserbart stechen. Die Entfernung der Kletten und sonstigen Verunreinigungen kommt nun dadurch zu Stande, dafs die Scheibe sich schneller als der Faserbart dreht, derart, dafs die Nadeln der Scheibe sich durch den Bart hindurchziehen und infolge der feinen Stellung die Verunreinigungen aus dem Bart herausstreifen, wobei der letztere durch eine concentrisch zur Nadelscheibe stehende Nuth hindurchgeht, in welche die Spitzen der Nadeln hineinreichen, derart, dafs die Ränder der Nuth eine Stütze für den Bart bilden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 der Apparat in einer Ansicht, in Fig. 2 in einem Grundrifs zur Darstellung gebracht, Fig. 3 zeigt ein Detail in gröfserem Mafsstabe, während in Fig. 4 die Wirkungsweise des Apparates veranschaulicht ist.
Das zu kämmende Material ist hier um die Glocke oder Trommel A gelegt und wird durch die innen mit einem Riemen B ausgelegte endlose Gelenkkette B' fest gegen den Umfang der Glocke geprefst. Von der sich drehenden Glocke wird der Faserbart mit dem Riemen und der Gelenkkette B', welch letztere — mittelst einer Scheibe C, auf die eine Feder wirkt — stark an die Glocke geprefst ist, mitgenommen. Der aus dem Riemen B heraushängende Faserbart wird von dem Walzenkamm D ergriffen und ausgekämmt.
Durch die Drehung der Glocke A um ihre Achse wird der von dem Walzenkamm -D gekämmte Faserbart mitgenemmen und so der horizontalen Scheibe E zugeführt, deren Umfang mit tangential geneigten Nadeln besetzt ist und welche sich mit gröfserer Geschwindigkeit wie die Glocke A dreht.
Die Nadeln der Scheibe E reichen in die Nuth einer in geringem Abstande von dem Umfange der Scheibe E angeordneten derselben concentrischen Backe f, welche von einer Säule F, Fig. 1, getragen wird. Durch diese Anordnung erreicht man, dafs der Faserbart der Einwirkung der Nadelscheibe E nicht entweichen kann, indem die Nadeln die Fasern durch die Nuth der Backe f ziehen und völlig in dieselben eindringen, Fig. 3. Die Entfernung der Nadeln der Scheibe E von einander ist derart bemessen, dafs wohl die Wollfasern, nicht aber Kletten und sonstige Körper die Nadeln passiren können. Diese Verunreinigungen werden von den Nadeln E aus dem Faserbart äusgestreift, indem durch die schnellere Drehung der Nadelscheibe E und infolge der tangentialen Stellung der Nadeln die von dem Walzenkämm nach der Richtung a, Fig. 4, gekämmten Fasern von den Nadeln in einem gewissen Winkel in der Richtung b gebogen werden, so dafs die Wollfasern zwischen den Nadeln' hindurchgleiten, während die Verun-
reinigungen, wie Kletten etc., von denselben zurückgehalten und so aus dem Faserbart entfernt werden.
Zum Reinigen der Nadeln der Scheibe E dienen zweckmäfsig zwei Bürstenscheiben HH, von denen die erstere horizontal ist, die zweite etwas schräg steht, derart, dafs die engste Stelle des von beiden Scheiben gebildeten Spaltes von den Nadeln der Scheibe E passirt werden mufs und die sich schneller drehenden Bürstenscheiben die Unreinigkeiten aus den Nadeln e entfernen.. An derjenigen Stelle, an welcher der Abstand der Bürstenscheiben H H' am gröfsten ist, kommen zwei kleine Kämme IT zur Wirkung, welchen die Aufgabe zufällt, die Bürsten wieder zu reinigen. Die Kämme /1' erhalten eine hin- und hergehende Bewegung und werden von zwei festen Kämmen M geputzt, von denen die Verunreinigungen in einen hierfür angebrachten Behälter fallen. Die Scheiben E und HH werden durch eigene Riemscheiben oder durch Zahnräder tragende Wellen angetrieben. Auf der Welle von E steckt ein Zahnrad K', welches durch das Zwischenrad K und mit Hülfe der Schubstange L die hin- nnd hergehende Bewegung der Kämme Z/' hervorbringt.
Soll die vorstehend beschriebene Einrichtung an Kämm-Maschinen zur Anwendung gelangen, bei denen der Faserbart horizontal liegt, so mufs die Nadelscheibe E vertical gestellt und müssen die anderen Elemente dementsprechend angeordnet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Ein Entklettungs-Apparat für Ring- Kämm-Maschinen, sofern bei demselben der Faserbart durch am Umfange einer schneller rotirenden Scheibe (E) sitzende, tangential· geneigte Nadeln (e) gezogen wird, welche so eng gestellt sind, dafs sie die Wollfasern passiren lassen, dagegen die Verunreinigungen zurückhalten.
  2. 2. Ein nach Anspruch i. gekennzeichneter Entklettungs-Apparat, sofern bei demselben die Nadeln der Scheibe (E) vermittelst geneigt gegen einander stehender Bürsten (H H) gereinigt werden. ■
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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