DE42669C - Luftbefeuchtungsvorrichtung - Google Patents

Luftbefeuchtungsvorrichtung

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DE42669C
DE42669C DENDAT42669D DE42669DA DE42669C DE 42669 C DE42669 C DE 42669C DE NDAT42669 D DENDAT42669 D DE NDAT42669D DE 42669D A DE42669D A DE 42669DA DE 42669 C DE42669 C DE 42669C
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DENDAT42669D
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M. M. ROTTEN in Berlin NW., Schiffbauerdamm 29a
Publication of DE42669C publication Critical patent/DE42669C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/12Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Durch die vorliegende Erfindung wird eine Anfeuchtung der Luft innerhalb von Fabriku. s. w. Räumen dadurch erreicht, dafs ein Zerstäubungsapparat beliebiger Construction innerhalb des geschlossenen Raumes, in welchem der Feuchtigkeitsgrad möglichst gleichmäfsig erhalten werden soll, ununterbrochen beweglich angebracht wird, ferner die Speisung dieses Apparates mit der Zerstäubungsflüssigkeit continuirlich während der Bewegung erfolgt und behufs Vermeidung einer Unterbrechung der Förderseilbewegung beim Passiren des den Wagen mit dem endlosen Förderseil verbindenden Kupplungshakens (eventuell auch des Speiserohres) durch die Triebrollen wiederum Anordnungen getroffen sind, welche ermöglichen, dafs die Triebrollen der einen Betriebsvorrichtung skh selbsttätig öffnen, während alsdann eine zweite Vorrichtung das Seil treibt.
A A sind die beliebig angeordneten Geleise für den Zerstäubungswagen W, und mit B ist der mit A A parallel laufende Wasserbehälter (oder die Rinne) bezeichnet, aus welchem somit der Zerstäubungsapparat durch ein von demselben ausgehendes Rohr C in jeder Stellung seinen Wasserbedarf entnehmen kann.
Die Fig. ic, 2c und 3c stellen die generelle Anordnung, dagegen die Fig. 5 bis 11 a die Details dieser Vorrichtung dar. Das Seil SQ, welches entsprechend den Geleisen A A und dem Behälter B geführt wird, hat noch Rollenführungen für die Umbiegungen und erhält die Kraft von einer Welle k übertragen, welche mittelst der je an den Enden dieser Welle angeordneten Kegelräderpaare Z1 Z1 und Z2 Z2 die drehende Bewegung auf zwei etwas geneigt und divergirend (Fig. 5 bis 7) bezw. convergirend (Fig. 10 und ioa) nach aufwärts gehende Wellen m1 m2 überträgt, welche ihrerseits durch die Zahnräder nx nl nl nl nl und w2 η2 n2 n2 n2 ihre drehende Bewegung auf die Achsen ol o1 und o2 o2 derart übertragen, dafs die je auf einer Seite des endlosen Förderseiles liegenden TriebrollenριριρΛ, welche auf den Wellen ml o1 o1 sitzen und je die auf der anderen Seite liegenden und auf den Wellen m2 o2 o2 befindlichen Triebrollen p2p2p2 in gleicher Richtung sich drehen und das Seil mitnehmen. Die Wellen m1 und m2 sitzen in den Zapfenlagern der mit winkelförmigen Ansätzen versehenen Muffen tl t2, welche um die Antriebswelle k drehbar befestigt sind. In den anderen Ansätzen dieser Muffen tx t2 sind die Gewichtshebel M1M2 befestigt. Diese Gewichtshebel U1U2 mit den Gewichten ql und q2 liegen je auf der entgegengesetzten Seite der Antriebswelle k in Bezug auf ihre zugehörigen Wellen m1 oder m2 bezw. der Triebrollen ρ' und p'2. Jede dieser drehbar auf der Antriebswelle k angeordneten Muffen (ζ. Β. ί1) bildet mit der in dem einen Muffenansatz gelagerten Welle vi' und dem im anderen Ansatz festsitzenden Gewichtshebel u' gleichsam einen Winkelhebel ml w1, welcher durch das Gewicht (j»1 bewirkt, dafs die Welle ml und somit die Triebrolle p1 gegen das Seil 5° gedrückt" wird, bezw. beim Hochheben des Gewichtes q1 die Treibrolle pl das Seil freigiebt. Gleichzeitig wirkt in gleicher Weise das Gewicht q'2 auf die Triebrolle j?2. Die Achsen o1 o1 und o2 o2 werden dadurch, dafs dieselben je durch das in den Schlitzen rl r^ und r2 r2 des
Lagerkörpers L gleitende Rahmenstück R1 R2 unter einander verbunden sind, gleichzeitig mit wi1 und ni2 mitgenommen, so dafs sämmtliche drei Rollenpaare pl p~ auf das Seil S0 einwirken.
Wenn der Wagen W an dieser Mitnehmervorrichtung anlangt und der Kupplungshaken H des Wagens bezw. des Seiles, sowie auch des Speiserohres C, Fig. 5, die Rollenpaare ρ 1J*2 durchpassiren soll, so werden letztere durch folgende Anordnung selbsttätig geöffnet.
Am Untergestell des Wagens W ist ein durch die ganze Länge des Wagens sich erstreckendes, an beiden Enden spitz zugehendes Druckstück χ befestigt, welches gegen den Hebel" x1 stöfst und diesen horizontal stellt, wodurch vermittelst der Zugschnur oder Zug-1 kette ^1 ^2 in folgender Weise das Oeffnen der Triebrollenpaare pl p"1 erfolgt. Von dem Hebel χ 1 (deren mehrere angeordnet sein können) werden die zu einer einzigen Kette vereinten Ketten ^1 \2 über die gemeinsame Druck- und Führungsrolle v4, Fig. 8, hin in der Richtung der Zugseilachse nach den Führungsrollen v3 w3, Fig. 8 und 5, geführt. Von hier zweigen die Ketten ^1 und ^2 nach beiden Seiten hin winklig ab und gehen über die Rollen v2 w"1 weiter nach den Rollen v1 n>], Fig. 8 und 5, und von diesen schliefslich abwärts nach den freien Schenkeln der Gewichtshebel M1M2, an deren Enden sie befestigt werden. Beim Niederdrücken des Hebels χl durch das Druckstück χ des Zerstäubers W werden beide Ketten ^1 ^2 gleichzeitig angezogen, die Ge1 2 d hid
wichtshebel
g gg
gehoben und hierdurch
einerseits durch die feste Verbindung der im Winkel stehenden Ansätze der Muffe i1 bezw. derjenigen if2 und andererseits durch das Eigengewicht der Triebrollen pl p2 diese letzteren bei der geneigten Lage ihrer Wellen m1 ni2 aus einander gehen und so lange in dieser geöffneten Stellung verbleiben, bis der Wagen die Hebel x1 x1 bezw. den Bewegungsmechanismus passirt hat.
Das selbstthätige Oeffnen der Rollenpaare erfolgt ebenso wie das Schliefsen stofsfrei, da die Keilform von χ an beiden Enden ein allmäliges Oeffnen bezw. Schliefsen bedingt. Damit während des Durchpassirens des Wagens durch die beschriebene Mitnehmervorrichtung eine Unterbrechung der continuirlichen Bewegung nicht stattfindet, ist dieselbe doppelt angeordnet, so dafs immer eine derselben auf das Seil wirken kann.
Bei der in den Fig. 10 und ioa dargestellten Modification, bei welcher die Triebrollenwellen eine zu der vorher beschriebenen entgegengesetzte Anordnung haben, also nach aufwärts convergirend geneigt sind, kann das selbstthätige Oeffnen bezw. Aufschneiden der Rollenpaare ρ 2, da der Wagen und somit das Speiserohr C unterhalb dieser Vorrichtung angeordnet sind und daher nur ein geringes Oeffnen erforderlich ist, dadurch geschehen, dafs die Seilschelle des Kupplungshakens H zu einer nach beiden Seiten hin spitz auslaufenden Muffe M verlängert wird, wie aus Fig. ioa ersichtlich ist.
Um ein Oeffnen der Triebrollen ρ ' ρ 2 zu vermeiden, kann die in den Fig. 11 und iia dargestellte Modification angewendet werden, bei welcher die Triebrolle ρλ ihren Antrieb direct durch das auf der Antriebswelle k sitzende konische Räderpaar il i] erhält, dagegen der Triebrolle ρ 2 vermittelst der Stirnräder /c'/i2 und der konischen Getriebe i2 P eine zu p1 entgegengesetzte Rotationsbewegung behufs Mitnahme des Seiles S0 ertheilt wird.
R3 und i?4 sind Leit- und Druckrollen. Die in Fig. ia, 2a und 3a dargestellte Anordnung soll nur schematisch andeuten, dafs auch unter Zuhülfenahme bekannter Mittel dem Zerstäubungsapparat eine hin - und hergehende Bewegung unter continuirlicher Speisung des Apparates mit Zerstäubungsflüssigkeit zu dem gekennzeichneten Zweck gegeben werden kann, und zwar am einfachsten durch folgenden Mechanismus. Eine Welle a, welche parallel zu dem Geleise A gelagert ist, trägt die Kegelräder c und c2, welche abwechselnd mit einem Kegelrad c1 auf der Welle a1, die senkrecht zum Geleise angeordnet ist, sowohl in als aufser Eingriff gebracht werden können. Auf der Wrelle a1 sitzt die Trommel d\ auf der das Seil, welches den Wagen W zieht, aufgewickelt ist, während die Trommel d2 an dem anderen Ende leer mitläuft. Um die hin- und hergehende Bewegung zu einer continuirlichen zu machen, ist eine Hebelübersetzung h1 h2 /?3 angebracht, die vermittelst des Knopfes e1 eine Verschiebung erfährt, sobald der Wagen an diesen Knopf anschlägt. Hierdurch wird das entsprechende Kegelrad c oder c2 ausgerückt und das zweite Kegelrad c'2 oder c mit c1 in Eingriff gebracht, so dafs eine Umkehr der Bewegungsrichtung für den Wagen eintritt, bis derselbe wieder an den Knopf e2 auf der zweiten Seite anschlägt.
In den Fig. 1 b, 2b und 3b ist eine Ein richtung dargestellt, bei welcher zur Uebertragung der Bewegung der elektrische Strom benutzt wird. Es wird dann an irgend einer Stelle ein Stromerzeugungsapparat aufgestellt, welcher, mit dem Geleise A verbunden, · dasselbe zu einem stromleitenden Organ (ähnlich wie bei einer elektrischen Bahn) umwandelt.
Durch die in den Fig. ic, 2c und 3c und 5 bis 11 a dargestellten Einrichtungen , sowie durch die in den Fig. 2 a bis 3 b veranschaulichten Modificationen wird der erstrebte Zweck, der Luft einen bestimmten und möglichst gleichmäfsigen Feuchtigkeitsgrad zu ver-
leihen, mit Sicherheit und mit verhältnifsmäfsig geringen Kosten erreicht und ist auch der Grad des stetig zu erhaltenden Feuchtigkeitsgrades leicht entweder durch Einstellen einer gröfseren oder geringeren Anzahl sich bewegender Apparate oder durch eine Vermehrung oder Verminderung der einzelnen Systeme, in denen sich die Apparate bewegen, oder schliefslich auch durch eine Regulirung der Ausströmungsorgane an den einzelnen Zerstäubungsapparaten zu ermöglichen. Die Form der einzelnen Systeme, welche den Geleisen zur Führung der Apparate gegeben werden soll, kann dabei in jeder beliebigen Weise gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Bewegungsmechanismus für einen fahrbaren, während seiner continuirlichen Bewegung vermittelst des Speiserohres C aus dem parallel zum Fahrwege des Zerstäubers laufenden Wasserbehälter B Flüssigkeit entnehmenden Zerstäuber, bestehend:
    a) aus geneigt zu einander stehenden, mit den Triebrollenpaaren p1 p2 versehenen und in den Rahmenstücken R1 R2 je gemeinsam geführten Wellen bezw.
    und o2 o2, welche vermittelst der konischen Räderpaare Z1/1 und /2Z2, sowie der Zwischenräder n1 n1 . . . und n2 n2 . . . von der Antriebswelle k aus ihre Bewegung erhalten, zum Zweck der Fortbewegung des endlosen Seiles S0 und des mit diesem gekuppelten Zerstäubungswagens W;
    b) aus den mit Gewichten ql bezw. q2 versehenen, mit den Wellen m ' und m2 in fester Verbindung stehenden Hebeln ul bezw. u2 zum doppelten Zwecke, einerseits die in dem Rahmenstück R1 bezw. R2 gelagerten bezw. geführten Triebrollenpaare P1P2... gegen das Seil zu drücken, andererseits dieselben beim Passiren des Wagens W vermittelst des am Wagen sitzenden Druckstückes x, des Hebels x1 und der Zugschnuren ^1 ^2 durch Anheben der Gegengewichte ql q2 bezw. deren Hebel M1M2 selbstthätig zu öffnen, um dem Kupplungshaken H (und event, dem Speiserohr C) einen Durchgang zu gewähren und nach dem Passiren des Wagens jene Triebrollenpaare px p2 wieder selbstthätig zu schliefsen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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