DE239000C - - Google Patents

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DE239000C
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Germany
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wing
rotatable
wing part
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displaceable
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DENDAT239000D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/01Removable or disappearing walls for hangars or other halls, e.g. for aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■■ ■.·. ^
KLASSE 37/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bewegen von aus einem verschiebbaren und einem drehbaren Teil gebildeten Torflügeln, deren Bewegung in der Weise geschieht, daß ζ. B. beim öffnen des Torflügels der verschiebbare Teil zunächst so weit in der Torebene verschoben wird, bis er sich mit dem am Gebäude drehbaren Teil deckt, worauf beide Teile gemeinsam um die Flügeldrehachse geschwenkt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, alle Bewegungen der Flügelteile beim öffnen oder Schließen des Torflügels mit nur einem Motor zu bewirken.
Diese Aufgabe kann z. B. dadurch gelöst werden, daß beide Flügelteile durch den über sinngemäß angeordnete Umleitrollen geführten Seilzug eines am drehbaren Flügelteil angeordneten Windwerkes miteinander so verbunden sind, daß durch Anholen des Seiles der verschiebbare auf den drehbaren Flügelteil aufgeschoben wird; darauf wird die Verbindung der Winde mit dem Antriebsmotor gelöst und derselbe Motor zum Drehen beider Flügelteile um die Flügeldrehachse benutzt.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 3 die Einrichtung in Aufriß, Seitenansicht und Grundriß, während in den Fig. 4 und 5 in größerem Maßstabe die am drehbaren Flügelteil angeordnete Windevorrichtung zur Bewegung des verschiebbaren Flügelteils und das Drehwerk für beide Flügelteile dargestellt ist. Die Fig. 6 bis 8 zeigen die Anordnung der oberen Führung des verschiebbaren Flügelteils am Gebäude und am drehbaren Flügelteil in Aufriß, Grundriß und Seitenansicht.
Die die Halle verschließenden Torflügel bestehen aus einem drehbaren Teil a, der mit Gelenkbändern b an der Halle befestigt ist und mit Laufrädern c und ä auf einer Kreisbogenschiene e läuft, sowie einem verschiebbaren Teil f, der mit oberen und unteren Laufrollen g in an der Halle angeordneten festen Führungen g1 und mit Laufrollen h in Führungen, die am 'drehbaren Flügelteil angebracht sind, gleitet. Am Fuße des drehbaren Teiles α ist eine Windetrommel k gelagert, die von einer beliebigen Kraftquelle, z. B. von einem Elektromotor angetrieben werden kann. Von dieser Trommel k führt ein Seil oder eine Kette nach einer oben am drehbaren Flügel befestigten Umleitrolle m, dann über eine zweite, am linken Ende des Teiles α (Fig. 1) befestigte Leitrolle η nach dem verschiebbaren Flügelteil f zurück, wo sie bei 0 befestigt ist. Ein zweites Seil, das in entgegengesetzter Windung um die Trommel k geschlungen ist, führt über eine auf derselben Achse wie die Rolle m sitzende Seilrolle p (Fig. 2), über eine zweite Seilrolle q am drehbaren Flügel nach dem Festpunkt 0, so daß bei der Drehung der Trommel k der eine Seilstrang auf- und der andere abgewunden wird und dadurch der verschiebbare Torflügel entweder nach rechts oder nach links verfahren wird. Ehe beim öffnen des Tores
nach der vollständigen Verschiebung des Flügelteils f eine gemeinsame Drehung beider Teile α und f um die Achse b, b stattfinden kann, müssen die Laufräder g des Flügelteils f außer Eingriff mit ihren zugehörigen Führungen, g1 gebracht werden. Zu diesem Zwecke ist der Flügelteil f außer mit den Laufrädern g auch noch mit den Laufrädern h versehen, die beim Verschieben des Teils f
ίο auf einer am Flügelteil α angeordneten Führungsschiene r laufen. Diese Führungsschiene für die Laufräder h erstreckt sich ein Stück über den drehbaren Flügelteil α hinaus und liegt so hoch, daß die am rechten Ende des Flügelteils f (Fig. 3) befestigte Laufrolle h auf die Verlängerung der Führung r aufläuft, bevor das gegenüberliegende Laufrad g seine Führung verlassen hat (Fig. 6 bis 8). Bei der weiteren Bewegung des Flügelteils f wird als-
dann das äußere Laufrad g von seiner Führung abgehoben, so daß jetzt der ganze Flügelteil f von seinen Führungen am Gebäude
' gelöst ist und der Flügelteil α mit dem Flügelteil f gedreht werden kann. Zu diesem Zwecke wird der Motor so umgeschaltet, daß er nicht mehr die Trommel k, sondern zwei Kettenräder s antreibt, die durch Ketten unter Vermittlung von Kegelradgetrieben mit den Laufrollen c und d in Verbindung stehen. Die Lage des drehbaren Flügels bei geöffnetem und bei geschlossenem Tor kann durch Anwendung geeigneter Riegelvorrichtungen, die zweckmäßig vom Führerstand für die Winde aus mitbedient werden können, gesichert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Bewegen von Torflügeln, die aus einem verschiebbaren und einem drehbaren Teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß über Umleitrollen (m, n, p, q) geführte und am verschiebbaren Teile (f) befestigte Seile oder Ketten in entgegengesetzten Richtungen um ein Windwerk (k) gelegt sind, welches zur Bewegung des verschiebbaren Flügelteiles (f) durch einen Motor angetrieben wird, der nach Umschaltung auch die Vorrichtung für die gemeinschaftliche Drehung der zusammengeschobenen Flügelteile antreibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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