DE145018C - - Google Patents

Info

Publication number
DE145018C
DE145018C DE1902145018D DE145018DA DE145018C DE 145018 C DE145018 C DE 145018C DE 1902145018 D DE1902145018 D DE 1902145018D DE 145018D A DE145018D A DE 145018DA DE 145018 C DE145018 C DE 145018C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
spring
engine
auxiliary machine
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1902145018D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Priority to DE1902145018D priority Critical patent/DE145018C/de
Priority to DE1903146387D priority patent/DE146387C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE145018C publication Critical patent/DE145018C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/001Arrangements thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Kraftmaschinen (Dampf- und Gasmotoren usw.) in Gang zu setzen, benutzt man sogen. Anlaßvorrichtungen. Dieselben dienen dazu, der Kraftmaschine über die toten Punkte wegzuhelfen und bestehen in ihrer einfachsten Form aus einem von Hand bewegten Klinkwerk, welches mit seinen Sperrklinken in einen an dem Schwungrad der Kraftmaschine befindlichen Zahnkranz eingreift. Sobald es sich um sehr große Kraftmaschinen handelt, wird die zum Andrehen benötigte Kraft größer, als sie von einem oder zwei Arbeitern geleistet werden kann. Man greift dann in solchen Fällen zweckmäßig zu motorischem Antrieb, und zwar wird die notwendige Kraft entweder von einer besonderen kleinen Dampfmaschine, von einem Elektromotor o. dergl. geliefert. Die Bewegungsübertragung von der Andrehmaschine auf die Kraftmaschine geschieht dann meist mittels Zahnradübersetzung.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine von einem Motor bewegte Anlaßvorrichtung, welche derart ausgebildet ist, daß mit einem Handhebel (Handrad) zunächst die Kupplung der Andrehmaschine mit der Kraftmaschine, sodann das Anlassen der Andrehmaschine bewirkt wird, und daß, sobald die Kraftmaschine eine gewisse - Geschwindigkeit erreicht hat, sowohl die Kraftzufuhr zu der Andrehmaschine als auch die Kupplung der letzteren mit der Kraftmaschine selbsttätig aufgehoben wird.
An Hand der Zeichnung soll die Neuerung nunmehr näher erläutert werden. Es ist S1 die Antriebsscheibe des Hülfsmotors (beispielsweise desElektromotorsM), durch welche mittels beliebiger Übersetzung die Scheibe S2 angetrieben wird. Diese wiederum ist gekuppelt mit dem Zahnrad Z"1 (z. B. durch unmittelbare Befestigung der beiden aneinander), welches seinerseits mit dem Zahnrad Z^ in Eingriff steht. Das letztere ist an einem Hebel H gelagert, der sich um eine zur Achse des Zahnrades Z^ konzentrische Achse drehen kann. Ein Zahnrad Z1 greift in ein Zahnsegment m ein, welches durch eine Feder/mit dem Hebei H verbunden ist. Eine Drehung des Zahnrades Z1 in der durch den Pfeil gekennzeichneten Richtung bedingt daher eine Verschiebung des Segments m nach links und eine Drehung des Hebels H zusammen mit dem auf ihm gelagerten Zahnrad Z3, wodurch dieses mit dem an dem Schwungrade der anzudrehenden Maschine angeordneten Zahnkranz Z in Eingriff gebracht wird. Mit dem Zahnrad Z1 bezw. mit dessen Achse ist nun der Hebel h des Anlaßwiderstandes A für den Elektromotor verbunden, und zwar durch eine entsprechend angeordnete Lage der Kontaktbahn derart, daß eine Einschaltung erst dann geschieht, wenn das Zahnrad Zz mit dem Zahnkranze Z in Eingriff gebracht ist. Die Endstellung des Segments m wird durch eine Sperrklinke k aufrecht erhalten, die an dem Segment m befestigt ist und sich in einer Aussparung an dem festen Hebelarm α sperrt. Die Sperrklinke k kann durch einen an dem Hebel H angeordneten Anschlag zur Auslösung gebracht werden. Der Vorgang bei dem An-
drehen einer Kraftmaschine gestaltet sich daher folgendermaßen:
Durch Drehung des Zahnrades Z1 vermittels eines Handrades o. dergl. wird das Zahnsegment m und mit diesem durch die Feder / der Hebelarm H gedreht. Es gelangt daher zunächst das Zahnrad Z3 mit dem Zankranz Z in Eingriff. Bei weiterer Drehung des Zahnrades Z1 wird unter Anspannung der Feder/
ίο der Anlaßwiderstand für den Motor eingeschaltet, indem jetzt der Hebel h den ersten Kontakt der Kontaktbahn erreicht, so daß nunmehr der Motor M und somit der gesamte Antrieb in Bewegung gerät. In der Endstellung des Segments m wird letzteres durch Einschnappen der Sperrklinke k festgehalten. Überschreitet nun im weiteren Fortgang der Anlaufperiode die Eigengeschwindigkeit des Zahnkranzes Z die Umfangsgeschwindigkeit des Zahnrades Z3, so wird durch den Zahnkranz Z das Zahnrad Z3 und damit der Hebel H in der Drehungsrichtung von Z mitgenommen. Der untere Teil des Hebels bewegt sich also nach links, der obere nach rechts, so daß durch den Anschlag an H die Sperrklinke k ausgelöst wird. In diesem Moment wird durch die Kraft der zurückschnellenden Feder/ das Segment m zurückgedreht, so daß auch Z1 in seine Nullage zurückkehrt, d. h. der Motor M ausgeschaltet wird. Der dem Hebel H bezw. dem Zahnrad Z3' von dem Zahnkranz Z erteilte Anstoß ist groß genug, um nach Entlastung der Feder / durch Zurückdrehen des Segments m das Zahnrad Z3 in eine solche Entfernung von dem Zahnkranze Z zu bringen, daß ein Eingriff nicht mehr stattfindet.
Außer einem Elektromotor als Andrehmaschine kann ebensogut irgend eine andere Kraftmaschine verwendet und deren An- und Abstellung durch den Apparat selbst zwangläufig bewirkt werden. Beispielsweise könnte mit dem Zahnrad Z1 direkt oder indirekt das Ventil einer Hülfsdampfmaschine verbunden sein, welches dann, nachdem die anzudrehende Maschine eine gewisse Geschwindigkeit erlangt hat, in der beschriebenen Weise durch die Andrehvorrichtung selbst geschlossen würde. Das Prinzip der Erfindung besteht darin, die zeitliche Aufeinanderfolge der Einrückung des die Bewegung von dem Antriebsmotor auf die Kraftmaschine übertragenden Organs und der Bewegung des die Kraftzufuhr zum Antriebsmotor beherrschenden Organs zwangläufig voneinander abhängig zu machen und die Unterbrechung der Kraftzufuhr von der Kraftmaschine selbst bewirken zu lassen, und zwar dann, wenn die Geschwindigkeit der Kraftmaschine diejenige übersteigt, welche ihr durch die Andrehmaschine erteilt wird.
Für die Wirkungsweise der vorliegenden Andrehvorrichtungen ist es unerheblich, daß zuerst die Einrückung des Zahnrades Z3 in den Zahnkranz Z und darauf das Anlassen des Motors M erfolgt. Gleich gut kann der Apparat auch so eingestellt werden, daß diese beiden Vorgänge gleichzeitig oder in umgekehrter Reihenfolge sich abspielen.
Auch ist die Konstruktion der Andrehvorrichtung nicht an die Verwendung der Feder/ gebunden. An deren Stelle kann z. B. eine an dem Hebel H befestigte, über eine an dem Segment m angebrachte Rolle laufende und durch ein Gewicht gespannte Schnur treten. Bei richtiger Bemessung dieses Gewichtes wird die Wirkungsweise der Andrehvorrichtung die gleiche sein wie bei Verwendung einer Feder.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Anlaßvorrichtung für Kraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kraft-. zufuhr zu der die Andrehvorrichtung bewegenden Hülfsmaschine beherrschende Anlasser eines Elektromotors (M) (Einströmventil einer Hülfsdampfmaschine usw.) mit einem Vorgelege (S1 S2 Z2 Z&), dessen Triebrad (S1) von der Hülfsmaschine angetrieben wird, durch eine Feder (f) (belastete Schnur o. dergl.) in der Weise verbunden ist, daß durch das Steuerorgan die Kupplung der Andrehvorrichtung mit der Kraftmaschine und die Kraftzufuhr zur Hülfsmaschine (M) bewirkt wird, wobei das in seiner Endlage gesperrte Steuerorgan durch das sich selbst abkuppelnde bewegliche Vorgelege ausgelöst und durch die Feder (f) (belastete Schnur usw.) in seine Nullage zurückgeführt wird, sobald die Geschwindigkeit der Kraftmaschine die ihr durch die Andrehvorrichtung erteilte Geschwindigkeit überschreitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902145018D 1902-11-21 1902-11-21 Expired DE145018C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1902145018D DE145018C (de) 1902-11-21 1902-11-21
DE1903146387D DE146387C (de) 1902-11-21 1903-01-28

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1902145018D DE145018C (de) 1902-11-21 1902-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE145018C true DE145018C (de) 1903-11-27

Family

ID=412390

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1902145018D Expired DE145018C (de) 1902-11-21 1902-11-21

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE145018C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3544500A1 (de) * 1985-12-17 1987-06-19 Fichtel & Sachs Ag Kupplungsscheibe mit plastisch angeformten kunststoff-lagerelementen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3544500A1 (de) * 1985-12-17 1987-06-19 Fichtel & Sachs Ag Kupplungsscheibe mit plastisch angeformten kunststoff-lagerelementen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE145018C (de)
EP0139264A1 (de) Vorrichtung zum Rückdrehen der Einzugsschnecke eines Mähdreschers
DE2656614C3 (de) Vorrichtung zum Spannen einer Spiralfeder eines Federkraftanlassers für Verbrennungsmotoren von Fahrzeugen
DE2839648C3 (de) Reihenstehbildkamera mit einer einen Elektromotor enthaltenden, gegebenenfalls abnehmbaren Antriebseinheit
DE2953235A1 (en) Drive and transmission mechanism of motions for a typewriter
DE259132C (de)
DE221479C (de)
EP2399073A2 (de) Antrieb für ein stabförmiges maschinenelement
DE262412C (de)
DE2704354B2 (de) Vorrichtung zur Speicherung und steuerbaren Abgabe von Energie
DE92479C (de)
DE217824C (de)
DE122405C (de)
DE259732C (de)
DE359487C (de) Schneidemaschine fuer Papier, Pappe o. dgl.
DE251411C (de)
DE383718C (de) Materialpruefmaschine
DE48569C (de) Krempel mit wandernden Deckeln
DE160833C (de)
DE268148C (de)
DE245714C (de)
DE1627367C (de) Schrittschaltwerk, um zwei stillstehende Zahnräder einer Zahnradläppmaschine miteinander in Eingriff zu bringen
DE84508C (de)
DE159912C (de)
DE2516888B1 (de) Warenabzugsregulator fuer webmaschinen