DE426436C - Torfgewinnungsmaschine - Google Patents

Torfgewinnungsmaschine

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Publication number
DE426436C
DE426436C DEU8259D DEU0008259D DE426436C DE 426436 C DE426436 C DE 426436C DE U8259 D DEU8259 D DE U8259D DE U0008259 D DEU0008259 D DE U0008259D DE 426436 C DE426436 C DE 426436C
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DE
Germany
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chassis
pressing device
peat
machine
cutter
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Expired
Application number
DEU8259D
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NIKOLAI USCHKOFF
Original Assignee
NIKOLAI USCHKOFF
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor
    • E21C49/04Obtaining peat; Machines therefor by digging in the form of peat sods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. MÄRZ 1926
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 426436 KLASSE 10 c GRUPPE
(O 8259 Vljioc)
Nikolai Uschkoff in Moskau.
Torfgewinnungsmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. August 1923 ab.
Bei Maschinen zum Abbau von Torf-, Braunkohlen- oder Tonlagern ist es bekannt, Fräser zu verwenden, die eine dünne Oberflächenschicht abbauen und das Gut gleichzeitig zerkleinern. Andererseits ist es bekannt, zerkleinerte Güter zwischen winkelig gegeneinander gespannten Gurten zu pressen. Die Erfindung besteht darin, daß die neue Abbaumaschine an einem Fahrwerk einen als
ίο Pflug- und Zerkleinerungsvorrichtung wirkenden Fräser und unmittelbar dahinter Preßgurte so trägt, daß der Fräser das abgebaute Gut ohne Zwischenfördermittel den Preßgurten zuwirft. Der Vorteil besteht hierbei darin, daß nicht erst zerkleinertes Gut abgeworfen ι wird, das dann erst wieder aufgenommen und weiterverarbeitet werden muß, sondern unmittelbar fest geformtes Gut abgeliefert wird, das auch ohne Schwierigkeit gleich in der Maschine schon zu Formungen geschnitten werden kann. Hierdurch sind vermeidbare Verunreinigungen des Gutes und Transportkosten erspart, so daß eine gerade für den Abbau der nicht hochwertigen Bodenschätze ausschlaggebende Wirtschaftlichkeit hohen Grades erreichbar wird.
Bei derartigen Abbaumaschinen ist es weiter bekannt, als tragendes Fahrwerk Antriebstrommeln oder Raupenketten zu benutzen. Unter Anwendung solcher Fahrwerke
ergibt sich eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung, indem der Maschinenrahmen beiderseits des Fahrwerkes den Motor und die Preßvorrichtung so trägt, daß diese Teile einen Gewichtsausgleich ergeben, und indem nahe der Fräs- und Preßvorrichtung eine höhenverstellbare Tragkufe angebracht ist. Auf diese Weise ist es möglich, trotz des verhältnismäßig großen Gesamtgewichtes der ίο Fräs- und Preßvorrichtung, doch ohne unzulässigen Fahrwiderstand die ganze Höheneinstellung mittels einer einfachen Gleitkufe vorzunehmen, so daß selbst bei sehr rauher Beanspruchung völlige Betriebssicherheit der Maschine gewährleistet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht die Maschine an einem Ausführungsbeispiel, und zwar ist Abb. ι Seitenansicht,
Abb. 2 Oberansicht, teilweise unter fortgebrochener Darstellung von Preß- und Schneideteilen.
Ein Maschinenrahmen 1 ruht auf einer Lauftrommel (oder Raupenkette) 2 und auf einer Gleitkufe 3 derart, daß er durch einen die Lauftrommel 2 antreibenden Motor 4 vorwärts bewegt werden kann. Der Motor 4 ist so weit ausgebaut, daß er durch sein Gewicht die Kufe 3 entlastet und genügende Antriebswirkung an der Lauftrommel 2 ergibt. Die Lauftrommel 2 ist in einer Führung 5 so höhenverstellbar gelagert, daß zwischen ihrer Bodenberührungsstelle und der Kufe 3 sich der Höhenunterschied entsprechend der abzubauenden Schichtdecke einstellen läßt. Am Rahmen 1 ist ein vom Motor 4 beispielsweise mittels Riementriebes 6 angetriebener Fräser 7 gelagert, der nach Art bekannter Hauenwerke so ausgebildet sein kann, daß er die ausgehobene Torfmasse gleichzeitig zerkleinert; dabei müssen die Schaufeln oder Messer so als Hubschaufeln ausgebildet sein, daß sie das Gut etwas hebend nach hinten auswerfen, um es der Preßvorrichtung zuzuführen.
Die Preßvorrichtung besteht aus zwei über Rollen geführten Gurten 8, 9, die vom Motor im Sinne der eingezeichneten Pfeile angetrieben sind und so geführt sind, daß sie sich nach hinten zu einander nähern. Zwei Seitenwände 10 schließen den durch die Gurte gebildeten Kanal seitlich ab. An diesen Seitenwänden ist eine Wasserberieselungsvorrichtung vorgesehen, um durch die Benetzung den Reibungswiderstand der Masse an den Wänden zu vermindern und eine hohe Zusammenpressung zwischen den Gurten ohne unzulässigen Arbeitsaufwand zu ermöglichen. An den unteren Gurt 8 ist eine Ablegeplatte 11 angeschlossen, die das gepreßte Torfband auf den Boden abführt.
Zum Zerschneiden des Torfbandes in der Längsrichtung ist eine Welle 12 mit Kreismessern 13 dicht über der Ablegeplatte 11 vorgesehen. Ferner ist zum Zerschneiden in der Querrichtung ein Messer 14 vorgesehen, das in einem Gelenk 15 gelagert ist und durch eine vom Motor angetriebene Daumenscheibe 16 in hin und her gehende Aufwärtsbewegung versetzt wird.
Zum Antriebe der Gurte ist ein Sperrad 17 vorgesehen, dessen Klinke durch ein Seil oder eine Zugstange 18 an einem Schwinghebel 19 angeschlossen ist, der konzentrisch zur Lauftrommel 2 schwingbar ist, mit einer Sperrklinke in einer Sperrverzahnung der Lauftrommel 2 eingreift und durch eine weitere Zugstange 21 von einem Kurbel- oder Exzentertrieb des Motors angetrieben ist. Auf diese Weise treibt der Motor die ganze Maschine langsam vorwärts und treibt zugleich die Preßbänder an. Durch Verschieben des Ansetzungspunktes des Zuggliedes 18 am Schwinghebel 19 kann der Vorschub der Preßvorrichtung beliebig eingeregelt werden.
Je nach der abzubauenden Masse weist der Fräser und das Preßwerk verschiedene Ausbildung auf.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Torfgewinnungsmaschine, durch dk der Torf oder das sonstige abzubauende Lager nach dünnen Oberflächenschichten abgebaut, zerkleinert und abgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf einem Fahrwerk (1,2) einen gleichzeitig als Pflug- und Zerkleinerungsvorrichtung wirkenden Fräser (7) trägt und eine Preßvorrichtung aus zwei an sich bekannten übereinander ausgespannten Gurten (8,9), die sich nach dem Ausfallende hin einander nähern, so tief und dicht hinter dem Fräser angebracht ist, daß das Gut von diesem unmittelbar zur Preßvorrichtung geworfen wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, die als Fahrwerk eine Antriebstrommel oder Raupenkette besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenrahmen beiderseits des Fahrwerkes gewichtsausgleichend den Motor (4) und die Preßvorrichtung (8, 9) trägt und nahe dieser auf einer Kufe ruht, die eine Höhenverstellbarkeit gegenüber dem Fahrwerk zur Einstellung der Frästiefe aufweist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEU8259D 1923-08-31 1923-08-31 Torfgewinnungsmaschine Expired DE426436C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU8259D DE426436C (de) 1923-08-31 1923-08-31 Torfgewinnungsmaschine

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DEU8259D DE426436C (de) 1923-08-31 1923-08-31 Torfgewinnungsmaschine

Publications (1)

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DE426436C true DE426436C (de) 1926-03-11

Family

ID=7566310

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DEU8259D Expired DE426436C (de) 1923-08-31 1923-08-31 Torfgewinnungsmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE426436C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004048895A1 (de) * 2004-10-06 2006-04-20 Heinrich Bornhorst Torfverarbeitungseinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004048895A1 (de) * 2004-10-06 2006-04-20 Heinrich Bornhorst Torfverarbeitungseinrichtung

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