DE42633C - Mefshahn [mit Heberwirkung - Google Patents
Mefshahn [mit HeberwirkungInfo
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- DE42633C DE42633C DENDAT42633D DE42633DA DE42633C DE 42633 C DE42633 C DE 42633C DE NDAT42633 D DENDAT42633 D DE NDAT42633D DE 42633D A DE42633D A DE 42633DA DE 42633 C DE42633 C DE 42633C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F11/00—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
- G01F11/28—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
- G01F11/42—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type
- G01F11/44—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type for liquid or semiliquid
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Mefshahn mit Heberwirkung, welcher
auf der beiliegenden Zeichnung in den Fig. ι bis 6 dargestellt ist.
Fig. ι ist eine Vorderansicht, Fig. 2 ein
Verticalschnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 3 ein Grundrifs und Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach
C-D der Fig. 2. Fig. 5 und 6 ist die Seitenansicht bezw. der Grundrifs einer Abänderung
der Erfindung.
Die hauptsächlichsten Theile, aus welchen der Apparat zusammengesetzt ist, sind die folgenden:
S Behälter für die zu messende Flüssigkeit, S1 S2 Mefsgefäfse von gleichem Inhalt, M Hahngehäuse,
N Hahnküken, α Verbindungsrohr zwischen dem Reservoir S" und dem Hahn,
ax a2 Kanäle im Innern des Hahngehäuses M,
sls2 in den Mefsgefä'fsen angebrachte Verbindungskanäle
zwischen ü} a2 und den Mefsgefäfsen
5' S2, R Ausflufsstutzen, η Oeffnung
für den Durchlafs der Flüssigkeit zwischen S1 S2 und s1 s2, U1 Luftröhren.
Von den beiden Mefsgefäfsen S1 S2 wird das
eine gefüllt, während das andere entleert wird. Der Abflufs findet in gewöhnlicher Weise statt,
so lange der Spiegel der Flüssigkeit in S1
bezw. S2 sich über den Kanälen ax oder α2
befindet; sobald aber der Spiegel unter diese Kanäle sinkt, geschieht der Abfiufs durch Heberwirkung,
weil die Oeffnung des Abflufsstutzens JR tiefer gelegen ist als die Oeffnung n. Diese
Einrichtung ist es, welche den Heber bei dem vorliegenden Apparat bildet. In Fig. 4 ist angenommen,
dafs das Hahnküken die Verbindung zwischen dem Behälter S und dem Mefsgefäfs
S1 herstellt; infolge dessen füllt sich das
letztere, wobei die eintretende Flüssigkeit die in dem Gefäfs S1 enthaltene Luft durch das
Rohr / nach aufsen treibt. . Während dieser Zeit entleert sich aber das Mefsgefäfs S2, welches
durch die senkrechte Bohrung des Hahnkükens mit dem Abflufsstutzen R communicirt,
indem der atmosphärische Druck durch das Luftrohr Z1 auf die Oberfläche der Flüssigkeit
einwirkt. Man hat also eine Messung S'2 zu Wege gebracht. Um nun eine andere gleiche S]
auszuführen, mufs' man das Hahnküken in die mit P2, Fig. 4 und 6, bezeichnete Stellung
drehen. Der ringsegmentförmige Kanal des Kükens .verbindet dann das Rohr α mit dem
Kanal a2 und die Austrittsöffnung des Kükens mit a!. Aus denselben Gründen wie vorhin
entleert sich nun das Mefsgefäfs S1, während das Mefsgefäfs S2 sich füllt.
Damit die Kanäle des Hahnkükens immer gegenüber denjenigen des Hahngehäuses zu
liegen kommen, ist es nöthig, die Kanäle unter einem Winkel von 1200 zu einander anzuordnen
und denselben gleiche bezw. entsprechende Breite zu geben. Auf diese Art und mit Hülfe der Anschlagstifte ρlp2, Fig. 6,
ist man immer sicher, dafs das Küken in die richtige Stellung gelangt. Wenn also jedes
der beiden Mefsgefäfse S' und S2 einen
viertel oder einen halben Liter fafst, so erhält man bei zwei Drehungen des Hahnkükens
zwei viertel oder zwei halbe Liter. Der Abflufs dauert nur einen Augenblick und man
kann sofort ohne Unterbrechung ein neues Mafs ablaufen lassen. Bei Benutzung dieser
Mefsvorrichtung verliert man nicht einen Tropfen
Flüssigkeit, da, sobald das Mefsgefäfs leer ist, die Wirkung des Hebers aufhört und infolge
dessen alle Tropfen, welche von der an den Wandungen haften gebliebenen Flüssigkeit herrühren,
auf dem Boden der Mefsgefä'fse zurückbleiben, ohne nach aufsen abfliefsen zu
können.
In den Fig. 5 und 6 sind die Mefsgefä'fse S1
und S2 an der Aufsenseite des Behälters S, welcher die zu messende Flüssigkeit enthält,
angebracht. Die Luftröhren II1 sind ebenfalls
aufserhalb angeordnet und über dem Deckel des Behälters S nach unten umgebogen. Die
Linie P, Fig. 4 und 6, versinnbildlicht diejenige Stellung des Hahnschlüssels bezw. Hahnkükens,
bei welcher die Mefsvorrichtung abgestellt ist.
Bei den vorstehend angegebenen Ausführungsformen des Apparates ist angenommen,
dafs der Apparat an einem cylindrischen Behälter von geringem Rauminhalt angebracht sei.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Mefshahn für gröfsere Oelbehälter oder Stückfässer. Auf den
Mefsgefäfsen schreibt man bei χ und x1 die
Menge oder das Gewicht der nach jedem Drehen des Hahnes ausströmenden Flüssigkeit,
z. B. Y2 1, Y4 1 oder auch Y2 kg, 1/i kg, lesbar
ein. Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen einen Mefsapparat für gröfsere Oelreservoire oder
andere Flüssigkeit enthaltende gröfsere Reservoire; wie vorhin sind bei χ und x1 die Ausströmungsmengen
in Litern oder Bruchtheilen eines Liters, in Kilogrammen oder Bruchtheilen eines Kilogrammes verzeichnet. Die Fig. 11
und 12 geben im Aufrifs und Grundrifs einen Mefshahn für Oxhöfte. Der in den Figuren
der beiliegenden Zeichnungen angedeutete Behälter S bildet keinen Theil der Erfindung.
Die beschriebene Mefsvorrichtung ist auf alle Flüssigkeiten und auf beliebige Behälter
anwendbar. Man bestimmt einfach die Form und Gröfse der Mefsgefäfse und der Hähne
nach den Umständen und Bedürfnissen. Zur Herstellung der einzelnen Theile des Apparates
benutzt man das Material, welches sich am besten für diejenige Flüssigkeit eignet, für welche
der Apparat bestimmt ist.
An dem Apparat kann eine Zählvorrichtung angebracht werden, um zu registriren, wie viel
Liter oder Bruchtheile von Litern ausgeschänkt worden sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Mefshahn mit Heberwirkung, bei welchem durch Drehung des Kükens (N) in dem einen und dem anderen Sinne die Ausflufsöffnung (R) nach einander mit zwei Mefsgefäfsen (S1 S2J in Verbindung gesetzt wird, welche durch dieselbe Bewegung des Hahnes abwechselnd vermittelst der Kanäle (s1 s1) mit einem gemeinsamen, die auszuschänkende Flüssigkeit enthaltenden Behälter (S) in Verbindung treten.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42633C true DE42633C (de) |
Family
ID=318016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42633D Expired - Lifetime DE42633C (de) | Mefshahn [mit Heberwirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42633C (de) |
-
0
- DE DENDAT42633D patent/DE42633C/de not_active Expired - Lifetime
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