DE425544C - Unterlagsplatte - Google Patents

Unterlagsplatte

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DE425544C
DE425544C DEL63664D DEL0063664D DE425544C DE 425544 C DE425544 C DE 425544C DE L63664 D DEL63664 D DE L63664D DE L0063664 D DEL0063664 D DE L0063664D DE 425544 C DE425544 C DE 425544C
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DE
Germany
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iron head
steel
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articulated
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Expired
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DEL63664D
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English (en)
Inventor
Paul Kreuzhage
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LECHLER PAUL FA
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LECHLER PAUL FA
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  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Unterlagsplatte. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine gelenkig-eisenarmierte Holzunterlagsplatte. Sie' soll im freien Gelände bei Aufstellung von Hebezeugen oder anderen Geräten, deren Anwendung einen sicheren Stand erfordern, -als Unterlage dienen. Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Erfordernisse bei Aufgleisungsarbeiten von Eisenbahnfahrzeugen besonders beachtet. Soll z. B. eine auf freier Strecke entgleiste Lokomotive wieder aufs Gleis gebracht werden, so müssen zur Aufstellung der erforderlichen Hebe- und Verschiebevorrichtungen Unterlagen geschaffen werden, die auch bei schlechtester-Bodenbeschaffenheit das Gewicht einer Lokomotive (bis zu 120 t) ZU tragen vermögen.
  • In Anbetracht der immer weitersteigenden Gewichte der Eisenbahnfahrzeuge ist man dazu übergegangen, die bisher angewendeten massiven Holzplatten mit Eisen zu bandagieren oder mit durchgehenden Zugankern quer zur Faserrichtung zu versehen, um sie widerstandsfähiger zu machen. Diese Maßnahmen reichen aber längst nicht mehr aus. Unterlagsplatten, die den heutigen Anforderungen entsprechen sollen, müssen größere Tragfähigkeit und noch besseres Anpassungsvermögen besitzen, als die massiven Holzplatten unter gleichen Verhältnissen zu geben vermögen.
  • Diesen Anforderungen wird der Erfindungsgegenstand gerecht.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. 1, 2,3 und 4 dargestellt. Abb. i zeigt die Unterlagsplatte in Längsansicht, Abb. 2 im Querschnitt, Abb. 3 in Draufsicht, während Abb. 4 eine der Gelenkverbindungen darstellt.
  • Die Unterlagsplatte besteht im wesentlichen aus einem mit Hölzern ausgefütterten Stahlrost, der in einen gelenkigen Stahlrahmen gefaßt ist. Je nach Größe der -Platte sind eine Anzahl Hölzera unter Zwischenschaltung von Flachstahlschienen b nebeneinander angeordnet und an ihren Enden durch U -Eisen-Kopfstücke C gefaßt. Diese U-Eisen-Kopfstücke c sind durch Laschen d gelenkig miteinander verbunden, was erreicht wird durch Anordnung von je einem Zuganker e in jedem U -Eisen-Kopfstück, der zugleich als Drehpunkt und Bolzen für die Laschen d dient und außerdem ein Aufbiegen der Kopfstücke c verhindert.
  • Die Anwendung dieser U -Eisen-Kopfstücke d zusammen mit ihrer gelenkigen Verbindung durch die Laschen d und die Zuganker e ermöglichen, die Hölzer a samt den zwischen ihnen angeordneten Flachstahlschienen b rahmenartig zu einem kompakten Stuck zusammenzufassen, ohne auch nur an einer Stelle eine starre Verbindung der Einzelteile zu schaffen, die der Gelenkigkeit der Platte hinderlich wäre.
  • Außer weitestgehender Gelenkigkeit ist aber für solche Unterlagsplatten die elastische Nachgiebigkeit, wie sie beispielsweise massive Holzplatten aufweisen, von größter Wichtigkeit. Um der neuen Platte auch diese Eigenschaft zu sichern, sind die Hölzer a stärker vorgesehen als der Stahlrost samt Rahmen, derart, daß die Hölzer die Eisenteile beiderseits überragen, auch sind die Löcher in den Hölzern für die Zuganker so weit gebohrt, daß die Hölzer dort Bewegungsfreiheit haben. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß das aufgestellte Gerät, z. B. ein Hebezeug, sich auf dem Holz einen guten Stand schaffen kann. Ferner werden bei zunehmender Belastung die Hölzer sich biegend zwischen den Stahlschienen gleiten, bis die Last auf dem Stahlrost aufsitzt, wodurch der Bruch der Hölzer vermieden und die gleichmäßige Verteilung der Last auf die Grundfläche der Platte herbeigeführt wird. Die durchgebogenen Hölzer aber werden die tragende Auflagerfläche der Platte, zumal bei schlechter Bodenbeschaffenheit, wesentlich ver-"rößern und dadurch das Anpassungsvennö"en der ohnedies gelenkigen und anpassungsfähigen Unterlagsplatte noch erhöhen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE- i. Unterlagsplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte bildenden Hölzer (a) und Stahlschienen (b) an ihren Enden durch U-Eisen-Kopfstücke (c) gefaßt sind und daß diese U-Eisen-Kopfstücke (C) zu- sammen mit den gelenkig in ihnen angeordneten Verbindungslaschen (d) die Einzelteile rahmenartig zu einem Ganzen zusammenschließen, ohne eine starre Verbindung zu schaffen.
  2. 2. Unterlagsplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes U-Eisen-Kopfstück (c) mit einem *Zugaiik-er (e) versehen ist, das zugleich als Bindeglied zwischen den U-Eisen-Kopfsiücken -und ihren Verbindungslaschen (d) dienen kann. 3. Unterlagsplatte nach Anspruch i oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Hölzer (a) den Stahlrost samt Rahmen beiderseits überragen und unter Belastung sich biegend zwischen den Stahlschienen (b) gleiten
DEL63664D 1925-07-21 1925-07-21 Unterlagsplatte Expired DE425544C (de)

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