DE42550C - Waschmaschine - Google Patents
WaschmaschineInfo
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- DE42550C DE42550C DENDAT42550D DE42550DA DE42550C DE 42550 C DE42550 C DE 42550C DE NDAT42550 D DENDAT42550 D DE NDAT42550D DE 42550D A DE42550D A DE 42550DA DE 42550 C DE42550 C DE 42550C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F15/00—Washing machines having beating, rubbing or squeezing means in receptacles stationary for washing purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
J. F. GLASEN in BERLIN. Waschmaschine.
Die vorliegende Waschmaschine wirkt in der Weise, dafs die auf einem Lattentuch liegende
Wäsche von zwei abwechselnd auf- und abwärts gehenden, ebenfalls mit Latten belegten
Cylindern, welche das Lattentuch niederdrücken, gerieben wird.
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt durch diese Waschmaschine, Fig. 2 einen Querschnitt derselben
nach Schnittlinie A-B der Fig. 1, Fig. 3 einen solchen nach Schnittlinie C-D; Fig. 4
ist eine Oberansicht, Fig. 5 eine Grundansicht der Maschine nach abgehobenem Deckel.
In dem wasserdichten Bottich A ist das Lattentuch B in der in Fig. 1 ersichtlichen
Weise an seinen Enden befestigt und über eine Führungswalze C hinweggeleitet. Das Lattentuch
ist aus biegsamen Gurten b b b b gebildet, auf denen die Latten α von der Form eines
stumpfen Dreiecks befestigt sind. Zwischen Latten α und Gurten b b b kann noch ein
weitmaschiges siebartiges Tuch aus geeignetem Material vorgesehen werden. Die Cylinder
D D1 sind ebenfalls mit Latten belegt, können
aber auch geriffelte Holzcylinder sein und werden vom Handgriff IT aus durch Vermittelung
des Winkelhebels E1 und der Stangen FF1 auf- und abbewegt. Die Cylinder DD1
sammt den zugehörigen Bewegungsmechanismen sitzen in dem aufklappbaren Deckel G
der Waschmaschine und drücken beim Niedergehen die auf dem Lattentuch liegende Wäsche
mit dem ersteren nach abwärts.
Durch das abwechselnde Auf- und Abbewegen des Lattentuches und vermöge der
knetenden Wirkung, welche die Cylinder D D1 auf die Wäsche ausüben, wird die letztere
gegen einander gerieben und so ein kräftiges Waschen der Wäsche erzielt. Gleichzeitig
kommt die Wäsche auch stets mit neuen Theilen der Lauge, mit welcher der Bottich A
angefüllt ist, in Berührung, indem dieselbe vermöge der auf- und abbewegbaren Cylinder
D D1 und des Lattentuches abwechselnd von der einen Seite auf die andere gepumpt wird.
Bei f kann die sich im unteren Theile des Gefäfses ansammelnde Lauge abgezogen werden.
Um bei Aufstauchungen der Wäsche zu vermeiden, dafs infolge erhöhten Druckes das
Lattentuch B reifst, ist die Führungswalze C bei g (mittelst Federn d oder anderer geeigneter
Mittel) elastisch gelagert.
Man kann die Einrichtung der vorstehend beschriebenen Waschmaschine auch dadurch
modificiren, dafs man das Lattentuch B nicht, wie angegeben, mittelst der Stange FF1 auf-
und abwärts bewegt, sondern dafs man dasselbe mittelst einer Rolle C1 aufwärts und abwärts
führt und das Tuch selbst bezw. die auf dem Tuch liegende Wäsche durch schwere Walzen D2 belastet.
In Fig. 6 bis 8 ist die Modification veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 6 einen Längsschnitt,
Fig. 7 einen Querschnitt, Fig. 8.einen Grundrifs nach abgebogenem Deckel.
Hier ist der Handgriff E mit einem Sector O
versehen, welcher in das Getriebe R eingreift und dadurch veranlafst, dafs die Walze C1
sich in dem einen oder dem anderen Sinne dreht.
Die Walze C1 ist an ihrem Umfange mit
zahnartigen Rippen C2 versehen, welche in oder hinter Stäbe am Lattentuch B eingreifen
und dadurch verursachen, dafs das Lattentuch durch Bewegen des Handgriffes E aufwärts
gezogen wird und auf der anderen Seite abwärts geht.
Das Spannen des Lattentuches und das Reiben der auf diesem Lattentuch befindlichen
Wäsche bewirken die mit Blei ausgegossenen oder sonst genügend beschwerten Walzen
D2 D2, indem sich dieselben beim Auf- und
Abwärtsbewegen des Lattentuches an den Latten des Lattentuches abrollen.
Um zu verhindern, dafs die Walzen D2 D2
in ihrer höchsten Stellung von dem Lattentuch abrollen, sind zwei Scheidewände LL vorgesehen,
gegen welche sich diese Walzen in der bezeichneten Stellung legen.
Der Eingriff der Zähne C2 in das Lattentuch
B kann entweder dadurch erfolgen, dafs letzteres auf seiner hinteren Fläche Stäbe besitzt,
welche an geeigneten Stellen Aushöhlungen oder Bohrungen haben, oder auf irgend eine andere geeignete Weise.
Claims (2)
1. Eine Waschmaschine, bei welcher ein im Bottich A an den Enden befestigtes, über
die elastisch gelagerte Führungswalze C geführtes Lattentuch B, welches die Wäsche
aufnimmt, von den am Umfang mit Latten versehenen Cylindern D D1 auf- und abbewegt
wird und so ein kräftiges Waschen der Wäsche veranlafst.
2. Die unter i. beanspruchte Waschmaschine, dahin modificirt, dafs das Lattentuch B von
der Führungswalze C' aus auf- und abwärts bewegt wird, wobei das Lattentuch
durch Führungswalzen D2D2 gespannt
und die aufliegende . Wäsche gerieben wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42550C true DE42550C (de) |
Family
ID=317938
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42550D Expired - Lifetime DE42550C (de) | Waschmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42550C (de) |
-
0
- DE DENDAT42550D patent/DE42550C/de not_active Expired - Lifetime
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