DE42541C - Elektrischer Thüröffner - Google Patents
Elektrischer ThüröffnerInfo
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- DE42541C DE42541C DENDAT42541D DE42541DA DE42541C DE 42541 C DE42541 C DE 42541C DE NDAT42541 D DENDAT42541 D DE NDAT42541D DE 42541D A DE42541D A DE 42541DA DE 42541 C DE42541 C DE 42541C
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- DE
- Germany
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- bolt
- change
- spring
- door
- armature
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims description 2
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/06—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
'KLASSE 68: Schlosserei.
JOHANN SKOPEC in HERNALS bei WIEN. Elektrischer Thiiröffher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1887 ab.
Der in Fig. 1 dargestellte elektrische ThUröffner
ist im Thürschlofs angebracht, dessen Nufs N beim Schliefsen der ThUr mittelst
eines gewöhnlichen Drückers oder Knopfes rechts herum gedreht wird, wodurch der
Wechsel W, Fig. 1 und 5, eine Linksdrehung erhält, bis sein Stift s am Vorsprung ν des
Ankers A einschnappt. An dem Wechsel W ist mittelst eines Vierkants das innere Ende der
Spiralfeder F1 befestigt, Fig. 1 und 6, deren
anderes Ende ein Stück H trägt, welches sich gegen einen Stift b des Riegels R legt.
Durch die Linksdrehung des Wechsels W erhält nun die Feder F1 das Bestreben, mittelst
des Stückes H den Riegel R am Stift b auswärts zu schieben. Jedoch wird der Riegel
durch den Schnäpper X, Fig. 1 und 4, im Schlofs festgehalten, so lange die Thür noch
nicht ganz geschlossen ist. Erst wenn der Stift d des Schnäppers gegen das Schliefsblech stöfst,
wird der Schnäpper unter Ueberwindung der Kraft der Feder L zurückgedrängt und giebt
den Riegel R frei, worauf dieser durch die gespannte Feder F1 nach aufsen ins Schliefsblech
getrieben wird. Damit der Riegel beim Oeffnen der Thür in das Schlofs zurückkehrt,
ist die Feder F2 angebracht, welche halb so stark ist wie die Feder F1, und von dieser
beim Verschliefsen der Thür angespannt wird.
Wird der dem Anker A gegenüberliegende Elektromagnet E E erregt, so wird der Anker
angezogen, wodurch der Stift s bezw. der Wechsel W frei wird und die Feder F1 die
Spannung verliert, so dafs der Riegel R durch die schwächere Feder F2 zurückgedrängt werden
kann.
An dem Anker A sitzt ein Ansatz a, welcher
mittelst eines nach aufsen mündenden Tasters weggedrückt wird, wenn die Thür
ohne Hülfe des Elektromagneten geöffnet werden soll.
Fig. 2 ist eine Abänderung des oben beschriebenen Schlosses, bei welcher die Nufs N
durch eine Falle H ersetzt ist. Beim Zudrücken der Thür wird die Falle H in das
Schlofs hineingedrückt. Infolge seiner Verbindung mit dem früher beschriebenen Wechsel
wird der Riegel hinausgeschoben und der Stift s schnappt hinter der Nase des Ankers
ein. Das Oeffnen geschieht in derselben Weise wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Schlofs
durch Wegziehen des Ankers durch einen Elektromagneten oder durch Wegdrücken des
Ansatzes vermöge des nach aufsen reichenden Tasters.
Bei schon bestehenden Schlössern wird ein neues Schliefsblech, Fig. 3, angebracht, hinter
dessen Klappe T die Falle oder der Riegel eingreift. Diese Klappe, Fig. 3 und 7, ist
drehbar um den mit der Schliefsfeder ρ ver-r sehenen Stift α,, welcher in den Lagern cc
ruht, und hat zu beiden Seiten je einen Schliefshaken S1, in welche einerseits der Riegel R1
und andererseits der Wechsel W1 eingreifen und dadurch die Klappe festhalten. Der
Wechsel W1 ist in der Mitte um einen Zapfen
drehbar und mit dem Riegelstift q verbunden. Beim Zumachen der Thür wird der Federhebel
D, Fig. 3 und 8, durch einen Vorsprung an der Thür bezw. dem Schlofs nach abwärts gedrückt, drückt hierbei den Riegel R1
und durch dessen Vermittelung auch den
Wechsel W1 in die Schliefshaken S1. Hierbei
wird die Feder f gespannt, welche beim Oeflhen der Thür den Wechsel und · den
Riegel wegzieht.
Wenn die Thür geschlossen ist, so hält die Zuhaltung Z am Stift Z1 den Riegel R1 fest.
Wird jedoch der Anker A durch den Elektromagneten E angezogen, so wird die Zuhaltung
zur Seite gedrückt, wodurch der Wechsel und der Riegel frei werden und die Klappe den
Riegel (oder die Falle) herausspringen läfst.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein elektrischer Thüröffner im Innern eines Thürschlosses, bestehend aus einem Wech-^ sei W mit der Feder F1,'welche durch die Drehung der Nufs N. gespannt und nach dem Einklinken des Stiftes S1 hinter der Nase ο am Anker A so lange gespannt erhalten wird, bis der Anker vermöge des gegenüberliegenden Elektromagneten E E oder des Schlitzansatzes α weggezogen wird. Eine Modification des unter i. patentirten Gegenstandes dahin, dafs der Thüröffner im Schliefsblech angebracht ist und aus einer Klappe T besteht, in deren zwei Schliefshaken S1 der Riegel R1 und der Wechsel W1 beim Andrücken des Hebels D durch die sich schliefsende Thür eingreifen, worauf beim Anziehen des Ankers A die Zuhaltung Z durch den Elektromagneten E weggedrückt und der Wechsel W1, sowie der Riegel .R1 durch die Feder f weggezogen wird, wodurch die Klappe den Riegel oder die Falle herausspringen läfst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42541C true DE42541C (de) |
Family
ID=317929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42541D Expired - Lifetime DE42541C (de) | Elektrischer Thüröffner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42541C (de) |
-
0
- DE DENDAT42541D patent/DE42541C/de not_active Expired - Lifetime
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