DE209809C - - Google Patents
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- DE209809C DE209809C DENDAT209809D DE209809DA DE209809C DE 209809 C DE209809 C DE 209809C DE NDAT209809 D DENDAT209809 D DE NDAT209809D DE 209809D A DE209809D A DE 209809DA DE 209809 C DE209809 C DE 209809C
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- latch
- door
- lever
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/06—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
- E05B47/0607—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents the detent moving pivotally or rotatively
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 209809 -KLASSE
6Sa. GRUPPE
OSCAR BALLA in DORTMUND.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Neuerung für Sicherheitsschlösser, bei
welchen die Falle und der Riegel zu gleicher Zeit gesichert und erst durch Schließen des
Stromkreises freigemacht werden. Hierbei bleibt aber der Riegel noch verschlossen und
wird dann in üblicher Weise mit einem Schlüssel geöffnet. Die Einrichtung hebt sich
dadurch^von bekannten ab, daß das Verriegeln der Falle beim Schließen der Tür durch
direkte Wirkung eines Hebels, also nicht durch Federkraft erfolgt. Dies gewährleistet ein
stets sicheres und gleichmäßiges Funktionieren. Das Verschließen und Öffnen des Riegels dägegen
hat mit dem Schlüssel zu erfolgen wie bei jeder gewöhnlichen Tür. Indes ist es bei
der vorliegenden Einrichtung nicht möglich, den Riegel mit einem Schlüssel oder Nachschlüssel
zu öffnen, bevor nicht der elektrische Strom eines auch die Freigabe der Falle überwachenden
Elektromagneten mit Hilfe eines Kontaktes geschlossen worden ist. Der Riegel
bleibt sodann noch weiter geschlossen. Infolgedessen ist die Möglichkeit gegeben, den
Kontakt an einer ganz beliebig weit von der Tür entfernten Stelle anzubringen. Das Verschließen
der Tür geschieht wie bei jeder gewöhnlichen Tür, beim Öffnen dagegen muß
vorher auf den Kontakt gedrückt werden.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι das Schloß bei offener Tür,
Fig. 2 das Schloß bei geschlossener Tür, gesichert, . · .
Fig. 2 das Schloß bei geschlossener Tür, gesichert, . · .
Fig. 3 dasselbe entsichert.
Fig. 4 und 5 stellen Details in verschiedenen Stellungen dar.
Auf der Außenwand des Schlosses bzw. auf der Schloßbekleidung ist ein ungleicharmiger
Hebel α derart drehbar befestigt, daß er einerseits hinter den Anschlag der Falle b,
andererseits, hinter das Mitnehmerstück c greift. Letzteres ist auf einer um d drehbaren
Klinke e vermittels Schrauben verschiebbar befestigt und steht unter Einwirkung der
Feder f. Ein ebenfalls verschiebbar gelagerter, mit Klinke e in Eingriff und unter
dem Druck der Feder h stehender Riegel g hakt hinter die Klinke e, wobei er sich in
Pfeilrichtung bewegen kann (Fig. 1). Beim Zuschlagen der Tür dreht sich ein nach außen
geführter Winkelarm i um seine an Klinke e befindliche Achse (Fig. 5) und drückt somit
das Mitnehmerstück c zurück. Hierdurch wird der Hebel α gedreht und schiebt die Falle b
zu (Fig. 2). Wird hierauf das Schloß k durch den Schlüssel zugeschlossen, so schiebt sich
der Riegel g entgegen der Kraft der Feder h
so lange zurück, bis er an eine Aussparung I gelangt, in die er einschnappt und hierdurch
den Schloßriegel k sperrt (Fig. 2). Ein Aufschließen des Schlosses ist nun vollständig unmöglich.
Um die Tür zu öffnen, wird in den in dem Schloß angebrachten Elektromagneten elektrischer
Strom geschickt, indem auf den an beliebiger Stelle verborgen angebrachten Kontaktknopf
gedrückt wird. Dadurch geht der Anker des Elektromagneten zurück, wobei die
JClinke e frei wird. Der Hebel a, bewegt
durch die die Falle zurückziehende Fallenfeder, drückt nun vermöge der Ausbildung
seines unteren Endes die ganze Sperrvorrichtung zurück und legt sich vor das Metallstück
c (Fig. 3). Nach dem Aufschließen und Öffnen der Tür geht die Vorrichtung in die
Anfangsstellung zurück. In dem Schließblech 0 des Türrahmens befindet sich noch
eine Nut p für den Winkel i, damit die Fuge, zwischen Tür und Türrahmen, nicht vergrößert
zu werden braucht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Türschloß mit selbsttätig während des Schließens der Tür in Schließlage gebrachter, durch Erregung eines Elektromagneten sich auslösender Falle, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen der Tür ein auf einer Klinke (e) beweglich angebrachter Winkelhebel (i) derart bewegt wird,daß er ein auf der Klinke (e) unter Federdruck (f) stehendes Mitnehmerstück (c) zurückschiebt, wodurch ein mit seinem kürzeren Arm hinter dem Mitnehmerstück (c) liegender ungleicharmiger. Hebel (a) so um seinen Drehpunkt gedreht wird, daß der längere, hinter der Falle (Vj ruhende Arm diese entgegen dem Druck ihrer Feder in das Schloß drückt, worauf der Hebel (a) in dieser Stellung durch das Mitnehmerstück (c) festgehalten wird, wobei die Klinke (e) sich durch die auf ihr befestigte, zwecks Eingriffs in den Riegel (k) durch ihre Feder (h) hochgezogene Zuhaltung -(g) aufwärts bewegt, so daß jetzt der Anker (nj des Elektromagneten (m), aus einer Aussparung der Klinke ' (e) austretend, sich unter dieselbe stellt, wodurch der gesamte Sperrmechanismus und Hebel (a) in dieser Stellung festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209809C true DE209809C (de) |
Family
ID=471749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209809D Active DE209809C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209809C (de) |
-
0
- DE DENDAT209809D patent/DE209809C/de active Active
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