DE82271C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/06—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
- E05B47/0607—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents the detent moving pivotally or rotatively
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Sicherung an Thürschiössern, welche durch
einen Riegel bewirkt wird, der bei Schlufs eines elektrischen Stromes an einem Austreten
aus der Falle verhindert ist. Aufser dem Stromkreis und Bethä'tigung des Riegels ist ein
weiterer Stromkreis (Controlstromkreis) vorgesehen, der den Zweck hat, unter Vermittelung
von im Schlofs angeordneten Contacten eine Störung im Hauptstromkreis oder ein Versagen
seiner Wirkung, sowie einen Versuch, die gesicherte Thür zu öffnen, durch ein Glockensignal
zu melden. Die Leitungsverbindung zwischen Thür und Thürrahmen wird durch
eine Contactvorrichtung bewirkt, die derart gesichert ist, dafs die Stromkreise durch Oeffhen
der Thür eine Unterbrechung nicht erleiden, wodurch es ermöglicht ist, mehrere Thüren
unabhängig von einander in Reihe zu schalten.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die elektrische Sicherheitsvorrichtung innerhalb eines
theilweise dargestellten Schlosses nach Abnahme der oberen Gehäusewand, sowie das dazu gehörige
Schliefsblech.
Fig. 2 zeigt eine Modification der in Fig. 1 dargestellten Sicherung in Ober- und Seitenansicht.
Fig. 3 veranschaulicht die zwischen Thür und Thürrahmen vorgesehene Contactvorrichtung
und
Fig. 4 zeigt das Stromschema einer Anlage für drei Thüren.
Der Riegel a, welcher innerhalb des Schlosses an der Schiene e gleitet, wird durch die Feder c
in die Höhe gedrückt und durch eine an ihrem unteren Ende hakenförmig gebogene Stange
vermittelst eines Hebelarmes d am Thürdrücker bethätigt.
Der Metallträger e trägt zwischen zwei
Backen drehbar den Anker f, der von dem Elektromagneten g bewegt wird. Der Anker
besitzt um seinen Drehpunkt drei Hebelarme (Fig. 1), von denen der eine als Anschlag, der
andere als Angriff für die Feder und der dritte als Contacthebel dient.
Der Ansatz a1 des Riegels legt sich beim
Niedergang des letzteren gegen den Anschlaghebel des Ankers und nimmt diesen bis kurz
vor die Magnete mit, ohne die Feder h von dem Contactstift i durch den Contacthebel abzuheben,
was erst beim Anziehen des Ankers bewirkt wird. Beim Niederdrücken des Thürdrückers
würde der Riegel α durch die Feder c in die Höhe gedrückt und zufolge der Einrichtung
des Schliefsbleches die Thür gesperrt werden; hieran wird er jedoch, so lange der
Anker frei ist, von diesem gehindert, indem der Anschlaghebel durch den Anschlag a1 freigegeben
wird, wodurch sich der Ankerhebel f vor den Anschlag α2 des Riegels legt und
diesen an einem weiteren Hochgehen hindert; die Thür ist somit frei. Geht Strom durch
die Spulen des Elektromagneten, so geht der Riegel beim Niederdrücken der Thürklinke frei
in die Höhe, und die Thür wird gesperrt.
Aufser der bereits erwähnten, am Metallträger e vorhandenen Contactvorrichtung i befindet
sich innerhalb des Schlosses eine andere (k), welche durch den Hebel d am Thürdrücker
geschlossen bezw. geöffnet wird. Zwei Contactschrauben / sind aufserhalb des Schlosses
isolirt an diesem befestigt und leiten den Strom
um die Magnete. Eine zweite Leitung, welche von einer der Schrauben / ausgeht, führt den
Strom zu den Contactstiften i und k, die parallel geschaltet sind und bei ihrem Schlufs
den Strom durch das Schlofs zu der mit diesem in leitender Verbindung stehenden Contactschraube
m leiten.
Die in Fig. 2 dargestellte Sicherung unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten durch
die Form des Ankerhebels f\ derselbe besitzt hier einen seitlichen, an der Unterseite eine
Nuth tragenden Fortsatz, der bei angezogenem Anker den Riegel an einer Aufwärtsbewegung
verhindert. Bei freiem Anker dagegen ist diese Aufwärtsbewegung möglich, indem der Ansatz a1
die Nuth e in dem Fortsatz passirt. Während also bei der in Fig. 1 gezeigten Sicherung ein
Sperren der Thür bei geschlossenem Hauptstromkreis stattfindet, wird bei dieser Einrichtung
dasselbe bei geöffnetem Stromkreis bewirkt.
In Fig. 3 ist die Contactvorrichtung zwischen Thür und Thürrahmen zur Darstellung gebracht.
Dieselbe hat einerseits den Zweck, eine sichere Leitungsverbindung zwischen letzteren herzustellen, andererseits eine Unterbrechung
der Leitungen bei geöffneter Thür zu vermeiden, um den Betrieb bei Hintereinanderstellung
mehrerer Thüren nicht zu stören. Gleichzeitig wird durch das Schlofs der Controlleitung
das Glocken- bezw. sichtbare Zeichen gegeben, welches die Störung meldet. Die durch die Contactvorrichtung hergestellte Verbindung
der drei Leitungen, von denen die mittlere gemeinschaftliche Rückleitung für Haupt-
und Controlstrom ist, ist aus der Zeichnung klar ersichtlich. Der Schlufs der Haupt- und
Controlleitung bei geöffneter ThUr wird durch die Platte 0 hergestellt, indem dieselbe durch
eine Feder auf die seitlichen Platten o1 o2
niedergedrückt wird.
Das Stromschema bei Schaltung mehrerer Thüren hinter einander unter Anwendung
eines Ausschalters ^ ist in Fig. 4' zur Darstellung
gebracht. Die Leitungen s t sowie die gemeinschaftliche Rückleitung ν zweier durch
die Batterien ρ q gebildeter Stromkreise werden mit den Contactplatten r1 r2 r3 des Ausschalters
bezw. mit dem Schalthebel r derart in Verbindung gebracht, dafs durch Einrücken des
letzteren in die gesicherte Lage eine Verbindung der Leitungen hergestellt und der Hauptstromkreis
geschlossen wird. Sollte innerhalb des Schlosses eine Störung eingetreten sein, welche das Anziehen des Ankers bei Schlufs
der Hauptleitung verhindert, so bleibt die Feder h in Berührung mit dem Stift i (Fig. 1),
und die Glocke in der Controlleitung ertönt.
Ein Versuch, die Thür bei elektrischem Verschlufs zu öffnen, indem man den Drücker
niederdrückt, wird ebenfalls durch die Glocke und die sichtbaren Zeichen in der Controlleitung,
die beim Hochgehen des Hebels d durch Contact k (Fig. 1) geschlossen wird, gemeldet.
Claims (2)
1. Elektrische Sicherung an Thürschlössern, gekennzeichnet durch einen mit Ansätzen
(a1 a 2J versehenen Querriegel (α), welcher
bei vorgeschobener Falle durch einen Arm der Fallennufs einer Feder (c) entgegen in
der Oeffnungslage gehalten, dagegen beim Zurückschieben der Falle durch Feder (c)
in die Schliefslage gedrückt wird, wenn nicht der Anker ff) eines Elektromagneten
den Querriegel in der Oeffnungslage feststellt, wobei der Anker (f) bezw. der
Ansatz (a 2J verschieden angeordnet sein
kann, je nachdem die Bewegung des Querriegels in die Schliefslage bei erregtem oder
bei nicht erregtem Elektromagneten erfolgen soll.
2. Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Sicherung zwei im Thürrahmen angeordnete
■ Verbindungscontacte (01O2J, welche beim
Oeffnen der Thür durch eine Platte (0), welche bei verschlossener Thür entgegen
dem Druck einer Feder von einem Stift hochgeschoben wird, mit einander verbunden
werden, zum Zweck, den Stromkreis , in welchen mehrere Sicherungen hinter einander geschaltet sein können, geschlossen
zu halten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82271C true DE82271C (de) |
Family
ID=354688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT82271D Active DE82271C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82271C (de) |
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0
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