DE425293C - Zehnerschaltung fuer Zaehlwerke u. dgl. - Google Patents

Zehnerschaltung fuer Zaehlwerke u. dgl.

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DE425293C
DE425293C DEJ23982D DEJ0023982D DE425293C DE 425293 C DE425293 C DE 425293C DE J23982 D DEJ23982 D DE J23982D DE J0023982 D DEJ0023982 D DE J0023982D DE 425293 C DE425293 C DE 425293C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/14Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage
    • G06M1/143Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage with drums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Zehnerschaltung für Zählwerke u. dgl: Die Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltung für Zählwerke von Rechenmaschinen, Zablkassen, Umdrehungszählern, Wegmessern und ähnlichen Vorrichtungen, wie beispielsweise Gas-, Wasser- und Elektrizitätszählern. Bei solchen Zehnerschaltungen ist es bekannt, die Zählradwellen durch versetzte Übertragungszahnräder zu verbinden; derartige Getriebe erfordern sehr genaue Arbeit zumal angesichts der geringen Zähnezahlen und Größen, die für die übertragungszahnräder unterbringbar sind. Man hat auch die Zählräder selbst gegeneinander so, versetzt, daß sie mit achsial vorspringenden Verzahnungen die Zehnerschaltung bewirken; aber auch diese Ausführung muß, wenn sie genau arbeiten soll, sehr genau hergestellt und mit vielteiligen Zusatzvorrichtungen versehen sein.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß jedes Zählerelement ein außen verzahntes Zahnrad und eine mit diesem fest und gleichachsig verbundene große Trommel mit vorzugsweise teilweiser Innenverzahnung besitzt, von der aus der Antrieb zur Außenverzahnung der entsprechend versetzten nächsten Stelle weitergeht zur Zehnerschaltung.
  • Diese Zehnerschaltung erfordert keinerlei empfindliche und gar zu kleine Teile, wie diese sonst überall Verwendung finden, sondern. mit den einfachen und widerstandsfähigen Zahnrädern ist hohe Betriebssicherheit erreichbar.
  • Jedes Zählerelement besteht in diesem Instrument in der einfachsten Ausführungsform aus bloß zwei Verzahnungen gegenüber den drei und mehr Verzahnungen der bisherigen, wodurch die Möglichkeit einer billigeren Herstellung gegeben ist.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich weiter durch die zickzackförmige Anordnung der einzelnen Zählradwellen, durch die trotz des Versatzes der Zählräder gegeneinander die übliche Anordnung aller Ziffern nebeneinander in gleicher Ebene ermöglicht wird.
  • Ein großer Vorzug dieser Zehnerschaltung besteht endlich darin, daß durch sie die Möglichkeit des selbständigen Antriebes aller Stellen, welcher für Rechenmaschinen nötig ist, ohne Anwendung irgendwelcher Zusatzglieder, wie sie in. anderen Zehnerschaltungen gebraucht werden, gegeben ist, denn die Außenverzahnungen stehen nur während des Moments der Zehnerübertragung mit der vorhergehenden Stelle im Eingriff und sind also dank der Exzentrizität der Achsen stets für einen selbständigen Antrieb frei. Letzterer Umstand ermöglicht auch ohne weiteres eine selbständige Rückführung zur Nullstellung jedes einzelnen Elementes. Auch ein gleichzeitiger Antrieb aller Stellen, wie er in vielen Rechenmaschinen erwünscht ist, wird in diesem. Instrument in einfachster Weise dadurch erreicht, daß für jedes Zählrad ein Sperrkörper vorgesehen ist, der während einer Zehnerübertragung das Antriebsglied der nächsthöheren Stelle aushebt und festsperrt, um es nach erfolgter Übertragung zur Weiterbewegung in Eingriff kommen zu lassen und freizugeben.
  • Letztere Einrichtung bietet endlich eine absolute Sicherheit gegen ein eventuelles überschleudern während der Zehnerübertragung auch bei schwerster Ausführung der Zahnräder und schnellster Operation.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der neuen Zehnerschaltung, und zwar ist Abb. i ein Längsschnitt, Abb. 2 ein Teilquerschnitt.
  • Die Zählräder ia, ib usw. sind in abwechselndem Versatz zickzackförmig auf Drehbolzen 2 in feststehenden Lagerarmen 3 des Maschinengehäuses gelagert, und zwar ist jedes ZäMrad mit einem Antriabsrade .4 und einem Zahnübertragungsrade 5 verbunden. In die Antriebsräder :4. greifen Antriebsglieder, in der vorliegenden Ausführungsform Zahnstangen 6 oder Zahnräder 6, ein, die vom Rechenwerk bewegt werden und in irgendeiner bekannten Weise so schwenkbar gelagert sind, daß sie außer Eingriff mit den Zahnrädern 4. gebracht werden können, um leeren Rückhub oder sonstige Außerbetriebsetzung zu ergeben. Gegenüber den kleinen Zahnrädern 5 sind in den Zählrädern i kurze Innenverzahnungen 7 so vorgesehen, daß bei jedem Zählradumlauf einmal das kleine Zahnrad 5 erfaßt und ihm nebst dem zugehörigen Zählrade i der nächsthöheren Stelle die Zehnerschaltbewegumg erteilt wird. Wenn kein gleichzeitiger Antrieb aller Stellen nötig ist, können die Räder 4. und 5 aus einem einzigen Zahnrade bestehen. Dieses muß bloß, falls selbständiger Antrieb oder selbständige Rückführung aller Stellen verlangt wird, genügend breit sein, um für die Zahnstangen oder Zahnräder 6 Platz zu lassen.
  • Für Fälle, wo sämtliche Antriebsglieder 6 gleichzeitig arbeiten, indem #.ie beispielsweise sämtlich unter Federdruck gesetzt werden, muß jedes Zählrad in den Augenblicken, in denen eine Zehnerübertragung auf dieses erfolgen soll, für diese freigehalten, also von dem Antriebsglied abgekuppelt und das Antriebsglied bis zum späteren Wiedereingreifen festgehalten werden. Hierzu trägt jedes Zählrad, falls als Antriebsglieder 6 Zahnstangen benutzt werden, am Umfange einen Daumen 8, und unter Federdruck stehende Stößel 9 liegen mit Zapfen io so dem ZäMradumfange gegenüber, daß sie während einer Zehnerübertragung zurückgeschoben werden. Dabei kommt dann ein Sperrblock i i des Stößels 9 zum Eingriff mit der Zahnstange 6 und hebt diese unter gleichzeitiger Sperrung ihrer eigenen Bewegung vom Zahnrade q. ab. Hat dieses Rad nun die Zehnerschaltung durchgeführt, so ist auch der Daumen 8 am Hubgliede i o vorbeigelaufen; der Stößel 9 läßt also die Zahnstange 6 wieder in Eingriff mit Rad q. kommen, und die Zahnstange kann, sofern sie noch unter einer Antriebsspannung steht, die entsprechende Zählbewegung auf das Zählrad ¢ übertragen.
  • Um eine störende Wirkung der exzentrischem. Versetzung der einzelnen Zählräder auf die Lesbarkeit zu verhüten, können die Exzentrizitäten in der Beschaurichtung liegen, und die tiefer liegenden Zählräder können größer im Durchmesser als die anderen ausgeführt sein, so daß alle Zahlen in gleicher Ebene nebeneinander zu liegen kommen. Die Exzentrizitäten können auch stets in gleicher zur Beschaurichtung winkelrechter Ebene liegen, und dann entsteht eine geradlinige Zahlenreihe, bei der nur durch entsprechende Neigung der Ziffern zum Radius oder evtl. durch Anbringen derselben an geneigt oder tangential zum Kreise hervortretenden Platten für übliche Lesbarkeit gesorgt zu werden braucht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerschaltung für Zählwerke u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zählerelement aus einer Hohltrommel ( Ja, ib USW.) mit vorzugsweise teilweiser Innenverzahnung (7) und einem mit dieser gleichachsig fest verbundenen, besonderen, wesentlich kleineren Zahnrade (.1) mit Außenverzahnung besteht.
  2. 2. Zehnerschaltung für Zählwerke u. dgl., aus Elementen nach Anspruch i bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenverzahnungen (q., 5) ganz oder teil, weise innerhalb der benachbarten Zählradtrommel (i-, ib USW.) gelagert sind und daß die Wellen (2) der benachbarten Elemente vorzugsweise in einer Zickzacklinie gegeneinander verstellt sind, und zwar so, daß die Innenverzahnungen (7) der Trommeln (i) mit Außenverzahnungen (5) der benachbarten Elemente einmal während jeder Umdrehung der Trommel (i) zum Eingriff gelangen und während eines bestimmten Teiles der Umdrehung der Außenverzahnung (vorzugsweise 1/l0 = 36ZVinkelgrade) in Eingriff bleiben und dadurch bei. jeder ganzen Umdrehung der Zählradtrommeln die nächsthöhere Trommel um einen bestimmten Betrag (vcrzugsweise 1/l0) weiterschalten.
  3. 3. Zehnerschaltung für Zählwerke nach Anspruch. i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitiger Einwirkung sämtlicher Zählradantriebe jedes Zählrad einen Sperrkörper (8, 9, io, ii) trägt, der während einer Zehnerübertragung das Antriebsglied (6) der nächsthöheren Stelle aushebt und in seiner Einstellung festsperrt und es nach erfolgter übertragung wieder in Eingriff kommen läßt und zur '\Veiterb@ewegung freigibt.
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