DE425280C - Radsatz fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Radsatz fuer Schienenfahrzeuge

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DE425280C
DE425280C DEM85129D DEM0085129D DE425280C DE 425280 C DE425280 C DE 425280C DE M85129 D DEM85129 D DE M85129D DE M0085129 D DEM0085129 D DE M0085129D DE 425280 C DE425280 C DE 425280C
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DE
Germany
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tube
springs
wheel axle
wheel set
rail vehicles
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DEM85129D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/26Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/30Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/32Guides, e.g. plates, for axle-boxes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/04Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being rigidly attached to solid axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Radsatz für Schienenfahrzeuge. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des in dem Hauptpatent 375313 beschriebenen Radsatzes für Schienenfahrzeuge. Dieser ist mit Rollenlagern und einem die Lagerköpfe zu beiden Seiten des Fahrzeuges bildenden Rohr ausgestattet, das über die Radachse geschoben ist und auf dem der Wagenkasten bzw. dessen Tragrahmen ruht. Die Rollenlager sind dabei zwischen den Tragflächen für den Wagenkasten bzw. den Tragrahmen und den Rädern angeordnet. Eine Abfederung des Wagenkastens gegen das über die Radachse geschobene Rohr ist nicht vorgesehen.
  • Es ist aber eine solche Abfederung bei Abraum- und Förderfahrzeugen, für die der Radsatz nach dem Hauptpatent hauptsächlich bestimmt ist, besonders erwünscht, weil die Gleise von Abraum- und Förderanlagen meist unregelmäßig, d. h. nicht mit der bei Eisen-und Straßenbahnen üblichen Genauigkeit, verlegt sind.
  • Zur Abfederung von Fahrzeugen kommen nun einerseits Schrauben- oder Evolutfedern, anderseits Blattfedern in Betracht. Die Fcdern der ersten beiden Arten lassen sich zwar ohne bauliche Schwierigkeiten zu beiden Seiten der Achse in einer senkrecht zur Mittellinie der Achse stehenden Ebene anordnen. Sie haben jedoch den Nachteil, daß sie die Achse, falls diese ihre Mittellage verlassen hat, nicht in sie zurückzustellen suchen, wie es für den ruhigen Lauf des Fahrzeuges erwünscht ist. Eine solche Rückstellung ist bekanntlich nur durch in der Längsrichtung stehende Blattfedern zu erreichen,. die indessen wegen der niedrigen Bauart des Radsatzes gemäß dem Hauptpatent nur schwer unterzubringen sind, weil ja hier die Lagerköpfe infolge der Unterbringung der Rollenlager einen erheblich größeren Durchmesser haben als bei Verwendung von einfachen Gleitlagern.
  • Diese Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung in folgender Weise behoben. Die zur Abfederung des Wagenkastens gegen das über die Radachse geschobene Rohr dienenden Federn, die in bekannter Weise als in der Längsrichtung des Fahrzeuges stehende Blattfedern ausgeführt sind, werden unterhalb der Kastenträger, also innerhalb der Lagerköpfe und nicht senkrecht unter ihnen, an der Unterseite des Rohres angebracht, und zwar in der Weise, daß der die Federblätter in bekannter Weise zusammenhaltende Bund mittels zweier senkrecht zur Achsenrichtung stehender seitlicher Lappen an seinem Oberteil auf zwei hakenförmigen Klanen ruht, die seitlich an dem über die Radachse geschobenen Rohr vorgesehen sind und zwischen die er mit seinen Lappen von innen her in der Achsenrichtung eingeschoben werden kann.
  • Die in dieser Weise ausgeführte Abfederung des Wagenkastens gegen das über die Radachse geschobene Rohr hat also die Eigenschaft, die Achse von selbst in der Mittellage zu halten bzw. sie nach dem Verlassen der Mittellage in sie von selbst zurückzuführen, und ergibt eine geringe Bauhöhe sowie die Möglichkeit, die Federn leicht einsetzen und herausnehmen zu können.
  • Um ferner den Radsatz in den Stand zu setzen, gegenüber der Feder Schwingungen in einer senkrechten, durch seine Mittellinie gehenden und in einer wagerechten Ebene sind die Unterseiten und Seitenflächen der Lappen konvex ausgestaltet.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführung des neuen Radsatzes dargestellt. Abb. i zeigt ein gemäß der Erfindung ausgerüstetes Fahrzeug teils in Stirnansicht, teils in einem Schnitt nach Linie i-i in Abb. 2, teils im Längsschnitt durch die Achse. Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 in Abb. i. . Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 in Abb. 2. Abb. 4. ist ein Schnitt nach Linie ¢-¢ in Abb. 3.
  • Wie in der Patentschrift 3753I3 angegeben, sitzen die Räder A unverdrehbar auf der Radachse B. über sie ist ein Rohr C geschoben, das zu beiden Seiten des Fahrzeuges die Lagerköpfe CI für die Rollenlager Gr bildet. An der Unterseite des Wagenkastens D oder seines Tragrahmens E sind die Federböcke M befestigt, zwischen denen die aus einzelnen Blättern bestehende Feder P mittels Laschen N aufgehängt ist. Die Federblätter werden in bekannter Weise durch einen Bund O zusammengehalten. Dieser weist an seinem Oberteil zwei senkrecht zur Achsenrichtung stehende seitliche Lappen 01 auf und ruht mit ihnen auf hakenförmigen Klauen C=, die seitlich an dem Rohr C vorgesehen sind. Der Bund O kann mit seinen Lappen 01 von innen her zwischen die beiden Klauen C° eingeschoben werden, was also das Einsetzen und Auswechseln der Federn sehr erleichtert.
  • Die Enden der inneren Schenkel Ml der Federböcke M sind nach unten umgebogen und stehen mit dem üblichen Abstand von einigen Millimetern in der Längsrichtung des Fahrzeuges zwischen senkrechten Rippen C des Rohres C, wodurch. man die während des Spiels der Federn erforderliche Führung des Rohres C erhält.
  • Die Unterseiten und Seitenflächen der Lappen 01 sind konvex gestaltet (Abb. i, 3, 4), um dem Radsatz die Möglichkeit zu geben, innerhalb gewisser Grenzen gegenüber der Feder P Schwingungen in einer senkrechten, durch seine Mittellinie gelegten und in einer wagerechten Ebene auszuführen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIir: i. Radsatz für Schienenfahrzeuge nach Patent 37 53I3 mit Abfederung des Wagenkastens gegen die Radachse, gekennzeichnet einerseits durch die Verwendung von in bekannter Weise als in der Längsrichtung des Fahrzeuges stehenden Blattfedern ausgebildeten Federn (P), die unterhalb der Kastenträger (E) innerhalb der Lagerköpfe (Cl) an der Unterseite des Rohres (C) angebracht sind, und anderseits durch die Anbringung der Federn (P) 1 an der Unterseite des Rohres (C) in der Weise, daß der die Federblätter in bekannter Weise zusammenhaltende Bund (O) mittels zweier senkrecht zur Achsenrichtung stehender seitlicher Lappen (O1) an 1 seinem Oberbeil auf zwei hakenförmigen Klauen (C°) ruht, die seitlich an dem über die Radachse (B) geschobenen Rohr (C) vorgesehen sind- und zwischen die der Bund mit seinen Lappen (O1) von i innen her in der Achsenrichtung eingeschoben werden kann.
  2. 2. Radsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseiten und Seitenflächen der Lappen (O1) konvex 1 gestaltet sind.
DEM85129D 1924-05-28 1924-05-28 Radsatz fuer Schienenfahrzeuge Expired DE425280C (de)

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DEM75590D DE375313C (de) Radsatz fuer Schienenfahrzeuge
DEM85129D DE425280C (de) 1924-05-28 1924-05-28 Radsatz fuer Schienenfahrzeuge

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DE425280C true DE425280C (de) 1926-02-15

Family

ID=25988078

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DEM85129D Expired DE425280C (de) 1924-05-28 1924-05-28 Radsatz fuer Schienenfahrzeuge

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DE (1) DE425280C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091597B (de) * 1957-06-25 1960-10-27 Heinrich Pierburg Fa Loesbare Tragfedersicherung, insbesondere fuer Foerderwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1091597B (de) * 1957-06-25 1960-10-27 Heinrich Pierburg Fa Loesbare Tragfedersicherung, insbesondere fuer Foerderwagen

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