DE425154C - Vorrichtung zum UEberziehen von ebenen Flaechen mit gleichmaessigen Schichten, insbesondere fuer Zwecke der Reproduktionstechnik - Google Patents

Vorrichtung zum UEberziehen von ebenen Flaechen mit gleichmaessigen Schichten, insbesondere fuer Zwecke der Reproduktionstechnik

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DE425154C
DE425154C DEA39985D DEA0039985D DE425154C DE 425154 C DE425154 C DE 425154C DE A39985 D DEA39985 D DE A39985D DE A0039985 D DEA0039985 D DE A0039985D DE 425154 C DE425154 C DE 425154C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/16Coating processes; Apparatus therefor
    • G03F7/162Coating on a rotating support, e.g. using a whirler or a spinner

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überziehen von ebenen Flächen mit einer gleichmäßigen Schicht einer Flüssigkeit durch eine Schleuder, deren Drehachse auch um eine wagerechte Achse kippbar ist. Eine derartige Vorrichtung ist bekannt. Bei dieser sind aber die beiden Achsen getrennt voneinander angebracht, so daß der Antrieb für die Schleuder an der Kippbewegung teilnimmt, zu
ίο deren Ausführung die Platte zunächst mit der Flüssigkeit fertig überzogen werden muß, ehe sie nach der Kippbewegung mit der Schicht nach unten geschleudert werden kann.
Bei raschtrocknenden alkoholischen und ähnlichen Lösungen ist dieses Vorgehen ausgeschlossen., denn das Befestigen der Platte an der Schleuder und die Erreichung der richtigen Drehgeschwindigkeit erfordert zu viel Zeit. Es haben sich während dieser Zeit schon halbtrockene Stellen auf der Platte gebildet, die nicht mehr vollkommen dem Einfluß der Fliehkraft nachgeben können und Wellen und Ringe auf der Platte erzeugen, die diese unbrauchbar machen.
Ein sicheres Ergebnis ist -nur zu erzielen, wenn die sich drehende Platte von der Mitte aus übergössen und dann gekippt wird, so daß während des Kippvorganges die Drehbewegung gar nicht unterbrochen zu werden braucht. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Antriebwellen für die Drehung und Kippbewegung gleichachsig angebracht sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung.
Die Triebwelle α trägt an ihrem einen Ende ein Handrad für den Antrieb von Hand, am andern Ende eine kleine Schnurscheibe für den Antrieb von einem Elektromotor. Auf ihr aufgekeilt ist ein Kegelrad b. Mit diesem in Eingriff steht ein Kegelrad c, das die Einspannvorrichtung d trägt. Das Kegelrad c dreht sich um den Zapfen eines Kegelradträgers e, der mittels Büchse auf der Triebwelle α gelagert ist. Mit dem Kegelradträger e ist eine Kippröhre/ starr verbunden. Diese liegt gleichachsig mit der Triebwelle«. Die Triebwelle α ist einerseits in einem Gestell, anderseits in einer Büchse gelagert, welche
konzentrisch in der Kippröhre,/ liegt und mit dieser fest verbunden ist. Die Kippröhre / ist in der gegenüberliegenden Wandung des Stativs gelagert. Am Ende trägt die Kippröhre einen Kipphebel g.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch die Triebwelle« wird mittels der Kegelrädern, c die Einspannvorrichtungd um
ίο den Zapfen e des Zahnradträgers gedreht.' Leitet man neben dieser Hauptbewegung mittels des Kipphebels g eine Drehung der Kippröhre/ um i8o° ein, so ist ersichtlich, daß Zahnrad c auf Zahnrad b abrollen kann, ohne daß die Hauptbewegung unterbrochen zu werden braucht. Es dreht sich bei diesem Vorgang die sich um den Zapfen des Zahnradträgers drehende Einspannvorrichtung auch um die Triebwelle.
so Dieser Wechsel erfolgt lediglich durch Umstellung des Hebels g·.
Das Kippen kann sowohl während eines kurzen Stillstandes der Triebwelle als auch während deren Drehung und somit während des Schleudervorganges erfolgen.
Um die während des Kippens unter verschiedenen Winkeln fortgeschleuderten Teile der aufgetragenen Lösung aufzufangen, ist an dem Schleuderbalken oder Schleuderkreuz ein Spritzblech angebracht, welches alle Bewegun
gen des Kipphebels mitmacht. Zweckmäßig ist das aus einem leichten Metall bestehende Spritziblech kreisförmig ausgebildet, um eine Beeinflussung der Schicht durch die während der Drehung entstehenden Luftwirbel zu ver- 35 hindern.

Claims (3)

  1. -Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Überziehen von ebenen Flächen mit gleichmäßigen Schichten, insbesondere für Zwecke der Reproduktionstechnik, mittels einer Schleuder, welche um eine wagerechte Achse kippbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebwellen für die Drehung und Kippbewegung der Schleuder gleichachsig angebracht sind.
  2. 2. Ausfüihrungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (e) der Schleuder (d) durch ein Kegelradgetriebe (c, b) mit der Antriebwelle (ß) verbunden ist, welche auf der einen Seite in einem sie umgebenden Rohr (/) lagert, dessen Drehung die Kippbewegung bewirkt.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Schleuder (d) ein zweckmäßig kreisförmig ausgebildetes Spritzblech verbunden ist.
DEA39985D 1923-05-23 1923-05-24 Vorrichtung zum UEberziehen von ebenen Flaechen mit gleichmaessigen Schichten, insbesondere fuer Zwecke der Reproduktionstechnik Expired DE425154C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746961C (de) * 1940-09-28 1944-09-01 Fritz Hermann Hausleiter Vorrichtung zum Aufbringen lichtempfindlicher Schichten auf insbesondere lichtdurchlassige Traeger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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