DE425015C - Vorrichtung zum Einschlagen, insbesondere empfindlicher und mit Erhoehungen und Vertiefungen versehener Gegenstaende - Google Patents

Vorrichtung zum Einschlagen, insbesondere empfindlicher und mit Erhoehungen und Vertiefungen versehener Gegenstaende

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DE425015C
DE425015C DEL60457D DEL0060457D DE425015C DE 425015 C DE425015 C DE 425015C DE L60457 D DEL60457 D DE L60457D DE L0060457 D DEL0060457 D DE L0060457D DE 425015 C DE425015 C DE 425015C
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DE
Germany
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conveyor belt
roller
customer
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depressions
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Expired
Application number
DEL60457D
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English (en)
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Lauenstein & Co Maschi GmbH
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Lauenstein & Co Maschi GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/54Wrapping by causing the wrapper to embrace one end and all sides of the contents, and closing the wrapper onto the opposite end by forming regular or irregular pleats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einschlagen, insbesondere empfindlicher und mit Erhöhungen und Vertiefungen versehener Gegenstände. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einwickeln, insbesondere empfindlicher und mit Erhöhungen und Vertiefungen versehener Gegenstände. Diese Vorrichtung ist, wie bekannt, mit einem weich ausgefütterten Abnehmer vor der Austrittsöffnung der das Einschlagmaterial an den einzuwickelnden Gegenstand anlegenden Vorrichtung versehen.
  • Der Erfindung gemäß ist dieser weich ausgefütterte Abnehmer in an sich bekannter Weise zangenartig geteilt. Zwecks Aufnahme und Abgabe des Gegenstandes öffnet und schließt sich diese Zange, und zwar vorzugsweise selbsttätig. Eine derartige Ausbildung der Einrichtung hat den Vorteil, daß die Erhöhungen und Vertiefungen des Gegenstandes das Einführen in den Aufnehmer nicht hindern. Der Aufnehmer wird durch seine zangenartige Wirkung sogar das Einschlagmaterial an die Erhöhungen und Vertiefungen bis zu einem gewissen Grade dichter anlegen. Unterhalb des Abnehmers ist ein mit einem hochelastischen Stoff, z. B. Schwammgummi, gepolstertes Transportband angeordnet, mit dem eine mit ebensolchem Stoff gepolsterte Walze derart zusammenwirkt, daß der von dem Abnehmer freigegebene und auf das Transportband fallende Gegenstand von diesein zwischen Transportband und Walze hindurchgeführt wird, wobei der Umschlag nochmals fest gegen den Gegenstand gedrückt wird unter Ausprägung jedes auf dem Gegenstand vorgesehenen Musters. Infolge der Weichheit der beiden Druckmittel und damit der weitgehenden Zusammendrückbarkeit dieser Druckmittel ist ein an allen Stellen gleichmäßiger Andruck gesichert.
  • An sich ist die Anwendung von Schwammgummi zum Andrücken von Einwickelmaterial an empfindliche Gegenstände bereits bekannt.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. r zeigt eine Seitenansicht des Abnehmers und des mit der gepolsterten Walze zusammenarbeitenden gepolsterten Transport-Bandes. Die über dem Abnehmer angeordnete Anlegevorrichtung ist der Einfachheit halber weggelassen.
  • Abb. 2 zeigt die Stirnansicht dieser Vorrichtung und Abb. 3 die Draufsicht.
  • Die Anlegevorrichtung kann beispielsweise aus einem Gummischlauch bestehen, durch welchen der einzuwickelnde Gegenstand zusammen mit dem Einschlagmaterial, z. B. Stanniol, mittels eines Stempels hindurchgedrückt wird. Das Einschlagmaterial legt sich dabei dicht gegen die Unter- und die Seitenflächen des Gegenstandes und zugleich gegen die Seitenflächen des Stempels.
  • In einiger Entfernung von dieser Matrize ist der geteilte Abnehmer a angeordnet, der mit einer ungefähr dem Querschnitt des Gegenstandes entsprechenden Aussparung versehen ist, die mit einer elastischen Ausfütterung b (Abb. 3) ausgepolstert ist. Der eine Teil a, des Abnehmers ist an dem starr mit der Unterlage verbundenen Böckchen c befestigt. Der andere Teil a. des Abnehmers ist an dem Hebel d befestigt, der um den Bolzen f schwingbar gelagert ist. An dem Hebel d ist eine kurvenförmige Anlauffläche b befestigt, auf welche die Rolle l2 einwirkt. Diese Rolle lz ist an der senkrechten Stütze i gelagert, die ihrerseits wieder starr mit dem Hebel k verbunden ist. Der Hebel k ist um den Bolzen l schwingbar auf der Unterlage gelagert, er wird mittels des auf die Rolle m des Hebels k einwirkenden Nockens 7a in Abhängigkeit von der Bewegung des obenerwähnten Stempels in Schwingungen versetzt.
  • Bei der Abwärtsbewegung des Hebels k verdrängt die Rolle h die kurvenförmige Anlauffläche g und damit den Hebel d, so daß dieser um seinen Lagerbolzen f schwingt. Infolge dieser Bewegung öffnet sich der Abnehmer a.
  • Der infolge des seitlich an den Stempel angelegten Einschlagmaterials noch am Stempel haftende Gegenstand, der aus der elastischen Matrize austritt, tritt nunmehr in den geöffneten Abnehmer hinein. Sobald der Stempel seine tiefste Lage erreicht hat, schließt sich durch Hochgehen des Hebels k der Abnehmer unter der Wirkung der Feder o, so daß der einzuwickelnde Gegenstand vom Greifer infolge der weichen Auspolsterung des Abneh-'° mers sanft, aber unverrückbar erfaßt wird.
  • Über dem Abnehmer a sind auf der Zeichnung nicht dargestellte Walzen angeordnet, und zwar vier Walzen, von denen zuerst eine Walze sich von links nach rechts (Abb. r) über die Oberfläche des einzuwickelnden Gegenstandes bewegt, um den linken hochstehenden Rand des Einschlagmaterials an die Oberfläche des Gegenstandes anzulegen. Nach dem Zurückbewegen dieser Walzen bewegen sich zwei Walzen, und zwar eine von vorn nach hinten und die andere von hinten nach vorn über die Grundfläche des Gegenstandes, um die Seitenränder anzulegen. Nach Zurückführung dieser Walzen bewegt sich die vierte von rechts nach links über die Oberfläche des Gegenstandes, um den rechten Rand anzulegen.
  • Nachdem so der Umschlag vollkommen geschlossen ist, wird durch Einwirkung des Nockens fiz auf die Rolle in. wieder der Hebel k nach abwärts bewegt und dadurch der Abnehmer a geöffnet. Er gibt den eingewickelten Gegenstand frei, so daß dieser Gegenstand auf das Transportband p herabfallen kann. Dieses Transportband p ist mit Schwammgummi gepolstert; über dem Transportband ist eine Rolle q angeordnet, die gleichfalls im wesentlichen aus Schwammgummi besteht. Diese Walze ist an sich zylindrisch gestaltet. Die jeweils mit dem Band in Berührung befindliche Stelle ist aber, wie Abb. r erkennen läßt, flach gedrückt. Der Gegenstand wird durch das Transportband p zwischen Transportband und Walze eingeführt. Diese beiden Körper legen sich dicht um den einzuwickelnden Gegenstand herum, so daß das Einschlagmaterial an allen Stellen, gleichgültig, ob sie erhaben oder vertieft sind, dicht an den Gegenstand angepreßt wird, ohne daß aber, selbst bei empfindlicher Natur des Gegenstandes, eine Verletzung desselben eintritt. Nachdem die Gegenstände unter der Walze q hindurchgelangt sind, fallen sie in einen Sammelbehälter.
  • Wenn der Stempel den Gegenstand durch die zum Anlegen des Einschlagmaterials an den Gegenstand dienende Matrize von unten nach oben hindurchführt, wird der Abnehmer a oberhalb der Matrize angeordnet. In diesem Fall sind vorteilhaft mehrere Abnehmer an einem Armkreuz angeordnet. Nachdem einer dieser Abnehmer, der .sich gerade über der Matrize befindet, den Gegenstand aufgenommen hat, wird das Armkreuz gedreht, so daß der nächste Abnehmer über die Matrize gelangt, während der beschickte Abnehmer über die oben beschriebenen, zum Anlegen der abstehenden Ränder dienenden Walzen gelangt, die nunmehr an der Unterseite des Abnehmers wirken. Nach Beendigung der Einwirkung dieser Walzen wird wieder der Abnehmer geöffnet, so daß der einzuwickelnde Gegenstand auf das Transportband p fällt, um der Einwirkung dieses Transportbandes und der Walze q unterworfen zu werden. Die letztbeschriebene Einrichtung hat den Vorteil, daß die beispielsweise bei den meisten Pralinen vorhandene flache Auflagefläche stets sich unten befindet, wodurch die Zuführung und Abführung erleichtert wird.
  • Die Walze q kann einfach durch Reibung vom Transportband mitgenommen werden, sie kann aber auch zwangläufig angetrieben werden.
  • Der Schwamtngummibelag des Transportbandes und der Gummiwalze muß natürlich so stark gewählt werden, daß die einzuwickelnden Gegenstände, ohne daß an irgendeiner Stelle ein härterer Druck entsteht, sich zur Hälfte in Transportband und Walze eindrükkenkönnen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCH: Vorrichtung zum Einschlagen, insbesondere empfindlicher und mit Erhöhungen und Vertiefungen versehener Gegenstände, mit weich ausgefüttertem Abnehmer vor der Austrittsöffnung der das Einschlagmaterial an den einzuwickelnden Gegenstand anlegenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet; daß unterhalb des zangenartig geteilten und sich zwecks Aufnahme und Abgabe des Gegenstandes, vorzugsweise selbsttätig öffnenden und schließenden Abnehmers ein mit einem hochelastisehen Stoff, z. B. Schwammgummi, gepolstertes Transportband angeordnet ist und, mit diesem Transportband zusammenwirkend, eine mit ebensolchem Stoff gepolsterte Walze derart, daß der von dem Abnehmer freigegebene Gegenstand auf das Transportband fällt und von diesem zwischen Transportband und Walze hindurchgeführt wird, zum Zwecke, den Umschlag allseitig fest gegen den Gegenstand zu drücken unter Ausprägen etwaiger auf dem Gegenstand befindlicher Muster im Umschlag.
DEL60457D Vorrichtung zum Einschlagen, insbesondere empfindlicher und mit Erhoehungen und Vertiefungen versehener Gegenstaende Expired DE425015C (de)

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