DE424893C - Aus einer endlosen Kette bestehender schaltbarer Arbeitstisch fuer Bohrmaschinen - Google Patents

Aus einer endlosen Kette bestehender schaltbarer Arbeitstisch fuer Bohrmaschinen

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DE424893C
DE424893C DEF58537D DEF0058537D DE424893C DE 424893 C DE424893 C DE 424893C DE F58537 D DEF58537 D DE F58537D DE F0058537 D DEF0058537 D DE F0058537D DE 424893 C DE424893 C DE 424893C
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OTTO FROITZHEIM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/03Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of endless chain conveyors
    • B23Q7/035Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of endless chain conveyors on which work holders are fixed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. FEBRUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 424893 KLASSE 49 a GRUPPE 56
(F5$537
Otto Froitzheim in Köln-Deutz.
Aus einer endlosen Kette bestehender schaltbarer Arbeitstisch für Bohrmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1925 ab.
Die Erfindung betrifft einen schaltbaren ί denartig ausgebildet sind. Eine Gruppe ist mit
Arbeitstisch für Bohrmaschinen, der aus riffeiförmigem Boden und Anschlagleisten ver-
mehreren durch Laschen gelenkig miteinander sehen: eine andere ist trogartig ausgebildet
verbundenen Teilen besteht und dadurch eine mit eingebauten Rippen, wodurch eingelegte
endlose Kette bildet, wobei die Tische verschie- Werkstücke sich selbst zentrieren und fest-
legen. Die Schaltung der Tische ist so., daß nach jedem Arbeitsgang sich die Tische mit der die Bohrspindel tragenden Hubplatte ausrichten und die Werkstücke nach fertiger Bearbeitung in einen besonderen Kübelwagen ausschütten, von dem sie weiterbefördert werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: ίο Abb. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, wobei die unteren schaltbaren Arbeitstische von der Stirnseite zu sehen sind,
Abb. 2 einen Querschnitt der Abb. ι nach Linie A-B der Abb. i,
ig Abb. 3 eine Aufsicht des gesamten schaltbaren Arbeitstisches, wobei die eine Hälfte einen Schnitt nach Linie C-D1 zeigt,
Abb. 4 eine Aufsicht des Kübelwagens mit Antrieb,
Abb. 5 einen Schnitt der Abb. 4 nach Linie E-F,
Abb. 6 einen Querschnitt des trogartig ausgebildeten schaltbaren Arbeitstisches mit eingelegtem U-Eisen,
Abb. 7 einen teilweisen Querschnitt des trogartigen Arbeitstisches mit im Schnitt gezeichneten Pufferhülsen,
Abb. 8 eine teilweise Aufsicht der schaltbaren Arbeitstische mit Laufrollen und Kuppellaschen,
Abb. 9 eine Kuppellasche in Aufsicht, mit Schlitzlöchern,
Abb. 10 einen Teilschnitt nach Linie G-H der Abb. 1,
Abb. 11 eine Aufsicht des gesamten Antriebs für den schaltbaren Arbeitstisch und des Antriebs für den Kübelwagen nach Schnitt C-D der Abb. 2,
Abb. 12 einen Längsschnitt nach Linie J-K, der Abb. 11,
Abb. 13 einen Längsschnitt nach Linie L-M der Abb.11 und
Abb. 14 einen Längsschnitt nach Linie N-O der Abb. 11.
Abb. 15 zeigt in vergrößertem Maßstabe die Aufsicht der Ein- und Ausrückvorrichtung des schaltbaren Arbeitstisches und des Kübelwagengetriebes, ! Abb. 16 eine Seitenansicht der Abb. 15 und ! Abb. 17 einen Schnitt nach Linie P-Q der Abb. 16. i Die aus einer Anzahl von Gliedern be- j stehenden endlosen Arbeitstische 1 und 2 wer- j den durch die Laufrollen 3 geführt. Die Verbindung zwischen den einzelnen Tischen wird durch Lascnen 4 hergestellt, die durch schlitzartige Löcher 4« (Abb. 9) und Bolzen 5 gemeinsam mit den Rollen 3 an den Stirnseiten der Tische 1 und 2 befestigt sind. Die Tische ι und 2 werden durch die Laufrollen 3 zu beiden Seiten auf den Schienen 6 und 6" \ geführt. Die Schienen 6 haben in der Mitte eine Aussparung, in der auf Federn 7 ein U-Eisen 8 ruht. Beim Schalten der Tische gleiten die Laufrollen 3 über die U-Eisen 8, während beim Bohren durch den auf das Werkstück ausgeübten Druck sich die U-Eisen zunächst senken und die Werktische 1 und 2 mit den Stützleisten 9 unmittelbar auf die Schienen 6 zu ruhen kommen. Durch diese bekannte Anordnung werden die Spiralbohrer , nicht sogleich dem vollen auf sie ausgeübten Druck ausgesetzt und haben durch das Nachgeben der Tische Gelegenheit, erst etwas mit der Spitze in das Werkstück einzudringen.
Die zu beiden Seiten der Arbeitstische 1 und 2 befindlichen Stützleisten 9 haben in der Mitte eine Führungsbüchse 10 (Abb. 3, 8), in die beim Bearbeiten der Werkstücke ein Führungsdorn eindringt und die Arbeitstische ' so lange festhält, bis die Bohrer das Werk- \ stück verlassen haben.
Die im unteren Bett der Maschine befindliche, von einem Motor angetriebene Welle 11 überträgt durch die lose auf ihr sitzende Schnecke 12 und das Schneckenrad 13 ihre Kraft auf die Welle 14 und durch auf deren Enden sitzende Übersetzungsräder 15 weiter durch die Räder 16, 17, 18 auf die Wellen 19 und 20. Auf diesen sitzende Zahnräder 21 go und 21« (Abb. 3, 11) greifen bei der Umdrehung um die Laufrollen 3 (Abb. 1), wodurch ein Schalten der Tische bewirkt wird, und zwar so lange, bis die auf der Welle 14 befindliche Scheibe 22 (Abb. 15) mit verstellbaren Nocken 23 an den Ausrückhebel 24 stößt, wodurch die Lage des Angriffpunktes der Zugfeder 25 verändert und ein Überschreiten der Kipplage des Ausrückhebels stattfindet. Dies hat zur Folge, daß die auf der Welle 11 befindliche Kupplungshälfte 26 von der Schnecke 12 abgezogen wird und letztere zum Stillstand kommt, und zwar so lange, bis die an der die Werkzeugspindeln tragenden Hubplatte befestigte, mit Nocken 27 10g versehene Stange .28 (Abb. 15, 16, 17) beim Heraufgehen an den Ausrückhebel 24 stößt, wodurch die Kupplungshälfte 26 wieder einspringt und die Arbeitstische weitergeschaltet werden. Dieses wiederholt sich nach jedem Aufgang der Hubplatte. Durch Verstellen des Nockens 23 an der Scheibe 22 können die flachen Arbeits- oder Trogtische an einer bestimmten Stelle der Maschine zum Halten gebracht werden.
An dem anderen Ende der Welle 11 (Abb. 11, 14) befindet sich dieselbe Anordnung von Schnecke, Ausrückhebel und Kupplungshälfte wie vorhin beschrieben; jedoch tritt hier der Arbeitsgang in dem Augenblick ein, sobald sich die Arbeitstische in Ruhestellung befinden. Die Einstellung des
Ausriickhebels erfolgt durch die an der die Werkzeugspindeln tragenden Hubplatte befestigten Stange 29, und zwar in dem Augenblick, wo die Bohrer das Arbeitsstück berühren. Durch Umdrehung der Welle 30 wird die mit der Kurbelstange 31 gelenkig verbundene Zahnstange 32 vorwärts gezogen, und dadurch werden die Übersetzungsräder 23i 34 und 35 in Umdrehung versetzt, wodurch mittels der Kegelräder 36 und 27 die Schraubenspindel 38 mehrere Umdrehungen ausführt und ihrerseits die mit Zapfen versehene Mutter
39 in wagerechter Richtung fortbewegt. Diese Anordnung von Spindel und Mutter befindet sich zu beiden Seiten des Kübelwagens
40 (Abb. 3). Die Kraftübertragung findet durch die mit Kegelrädern versehene Welle 41 statt. Die mit Zapfen versehenen Muttern 39 und 39a sind durch Schubstangen 42 und 42« .| mit einem an den den Kübelwagen 40 tragenden Teilen 43 und 43° sitzenden Zapfen verbunden. Diese Teile 43 und 43« tragen die zu beiden Seiten des Kübelwagens 40 sitzenden Laufrollen 44. Letztere zwingen beim Vorwärtsbewegen den Kübelwagen 40 infolge der in den Schienen 6a vorgesehenen Schlitze zunächst eine wagerechte Richtung einzuhalten, während am oberen Ende der Platten die Schlitze so ausgebildet sind, daß der Kübelwagen zum Kippen kommt. Wie bereits vorhin beschrieben, findet durch Vorwärtsbewegen der Zahnstange eine Umdrehung der Spindel statt, die ihrerseits mit Zapfenmutter und Schubstange den Kübelwagen nach oben bewegt. Sobald sich die Zahnstange infolge der Kurbelumdrehung rückwärts bewegt, wird auch der Kübelwagen in seine alte Stellung gebracht.
Die Auslösung der Kurbelwelle erfolgt bei einer einmaligen Umdrehung durch den auf der Scheibe sitzenden Nocken, wie schon vorhin beschrieben.
Der in Abb. 6 ersichtliche Arbeitstisch 2 zeigt im Querschnitt die mit Aussparungen versehenen Rippen 45, bei denen die senkrecht verlaufenden Ausschnitte als Anschlag für die einzulegenden Profileisen dienen, dagegen die schräg verlaufenden Ausschnitte 46, und 48 eine Auflage und ein Anpressen des eingelegten Arbeitsstückes bewirken. Die aus Abb. 7 ersichtlichen Zapfen 49 sind auswechselbar und dienen zur Führung der eingelegten Arbeitsstücke (beispielsweise einer Pufferhülse 51), wobei die Rippen 45 mit ihren schräg verlaufenden Seitenflächen 50 dem Arbeitsstück eine Auflage bieten und es gleichzeitig festspannen. Die in Abb. 2 ersichtlichen, unter den im Rücklauf befindlichen Arbeitstischen 1 und 2 angebrachten Brausen spülen die noch anhaftenden Bohrspäne ab.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Aus einer endlosen Kette bestehender schaltbarer Arbeitstisch für Bohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Glieder der Kette als Bohrtische ausgebildet sind, wobei die einzelnen Bohrtische verschieden ausgebildet sein können.
2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrtische (2) trogartig ausgebildet und mit Rippen (45) versehen sind, die durch schräg verlaufende Flächen (46, 47, 48, 50) und Zapfen (49) die Möglichkeit bieten, Werkstücke in der Längs- und Querrichtung der Tische so einzulegen, daß sie sich selbst zentrieren und festlegen.
3. Arbeitstisch nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnköpfen der Bohrtische Führungsbüchsen (10) angeordnet sind, in die an der die Arbeitsspindeln tragenden Hubplatte befestigte konische Führungsbolzen ein- 8g dringen, um die Bohrtische auszurichten.
4. Arbeitstisch nach Anspruch 1 bis ' 3, gekennzeichnet durch einen nach Beendigung der Arbeit die fertigen Werkstücke aufnehmenden Kübelwagen (40), der in- go folge der in den Schienen (6a) vorgesehenen Führungsschlitze gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung eine Kippbewegung ausführt, sich hierbei entleert und nach Entleerung wieder in seine alte Stellung zurückkehrt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEF58537D 1925-04-07 1925-04-07 Aus einer endlosen Kette bestehender schaltbarer Arbeitstisch fuer Bohrmaschinen Expired DE424893C (de)

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