DE4244C - Maschine zur Herstellung niehrer paralleler Sticknähte mittels mehrer Nadeln und eines einzigen Fadens - Google Patents

Maschine zur Herstellung niehrer paralleler Sticknähte mittels mehrer Nadeln und eines einzigen Fadens

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DE4244C
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Original Assignee
E. CORNELY in Paris
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1878.
Klasse 52.
EMILE CORNELY in PARIS.
Maschine zur Herstellung mehrer paralleler Sticknähte mittelst mehrer Nadeln und
eines einzigen Fadens.
Zusatz-Patent zu No. 1766 vom 24. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1878 ab. Längste Dauer: 23. August 1892.
In der zum Haupt-Patent R.-P. No. 1766 gehörigen Beschreibung und Zeichnung wurde erklärt, in welcher Weise und vermittelst welcher Organe mehrere parallele Sticknähte mittelst mehrer Nadeln und eines einzigen Fadens hergestellt werden. Der Zweck des Zusatz-Patents ist, den completen Mechanismus der Maschine zu erklären, namentlich aber diejenigen Mechanismen zu erläutern, welche die im Reichspatent beschriebenen Organe in Bewegung setzen, selbstverständlich können letztere Organe auf verschiedene Arten ihre Bewegungen erhalten, da jedoch die Bewegung der Nadeln und der Stofftransportirung vermittelst der bekannten Bonnaz - Tambourir- oder Kurbelmaschine erzeugt wird, so ist die Bewegung der übrigen Organe dieser Maschine angepafst.
In Fig. i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 sind A die Nadeln, C der Fadenschlinger, die Stifte D E und die Zähne G dargestellt, wie dieselben im Haupt-Patente beschrieben waren, und die verschiedenen Figuren zeigen diese Organe in ihren verschiedenen Stellungen.
Zur Erzielung einer sehr gleichförmigen und regelmäfsigen Arbeit sind noch einige Hülfsorgane den obigen beigefügt, die durch folgende Beschreibung und die betreiFenden Zeichnungen erläutert werden:
Die Stifte D E spielen in einer Platte /, welche im Durchschnitt . in Fig. 1, 5 und 7 und im Grundrifs in Fig. 11 dargestellt ist; auf dieser Platte sind zwei Federn η ο befestigt (in horizontaler Ansicht, Fig. 10 und Fig. i, 5 und 7 im Querschnitt dargestellt). Die Stifte D E werden durch eine Spiralfeder u, Fig. 13 und 18, nach oben und gegen die Federn η ο gedrückt, wodurch letztere frei über die Platte p gehoben werden, Fig. 1 und 7. In dieser Stellung macht der Fadenschlinger C seine Bewegung um die Nadeln, Fig. 2, indem er seinen Faden frei durch den Raum zwischen der Platte p und den Federn η ο ziehen kann.
Wenn der Fadenschlinger in die Stellung von Fig. 2 angekommen ist, beginnen die Stifte D E ihre Bewegung nach abwärts, damit der Faden hinter den Stift E gelangen kann, wie in Fig. 3 dargestellt ist; die Feder η fällt nun auf die Platte / herab, Fig. 5, und hält die lose Schleife, welche vom Stift D kam, gespannt, damit die Zahne. G bei ihrer Bewegung den Faden sicher in die Haken der Nadeln A legen und keine Fehlstiche erzeugen, während die Feder 0 auf dem Fadenschlinger C ruht und von diesem offen gehalten wird; letzterer hat an seinem oberen Ende eine Erhöhung α, Fig. i, S, 7, die den Faden, der aus der Mündung b kommt, gegen Reibung an der Feder σ schützt. In dieser Weise werden die Schlingen, welche durch die Stifte D und E gebildet werden, abwechselnd von den Federn η und ο gehalten und losgelassen, wodurch die Maschine mit grofser Sicherheit arbeitet und Fehlstiche vermieden werden.
Eine zweite Verbesserung besteht in der Form der Zähne G, indem dieselben an ihrem oberen Ende mit Häkchen x, Fig. 4, 8 und 9, versehen sind; die Form jener Häkchen und ihre Bewegung ist in der Weise berechnet, dafs die Länge der Fadenschlinger y z, Fig. 4 und 9, zwischen dem Nadelhaken A und dem Zahne G, in allen Stellungen beider Organe dieselbe bleibt, wodurch auch diese Schlinge stets gespannt bleibt und Fehlstiche vermieden werden.
Fig. 13 stellt die Gesammtansicht der Maschine dar, die übrigen Figuren sind Detailansichten der einzelnen Maschinentheile. Die drei Nadeln sind in drei besondere dünne Nadelstangen ede eingeschraubt, welche letztere in dem Halter H, Fig. 14, 15 und 20, vermittelst der Stellschrauben 2, 3, 4 befestigt sind. Der cylindrische Theil ί des Halters H ist in der Centralröhre J vermittelst der Stellschraube 6 befestigt. Am unteren Ende dringen die Nadeln durch die mit drei Oeffnungen versehene Nadelröhre K, welche vermittelst der Schraubenmutter h an der Röhre L festgeschraubt ist, Fig. 13 und 16.
Bewegung der Nadeln A. Sie erfolgt durch eine Herzcurve vermittelst der Hauptaxe M, wie bei bekannten Nähmaschinen.

Claims (1)

  1. Auf der Hauptaxe M befindet sich ein Zahnrädchen N mit Schraubenverzahnung, welches ein doppelt so grofses, horizontales Zahnrad O, ebenfalls- mit Schraubenverzahnung, treibt, wodurch letzteres nur halb so viel Umdrehung macht als ersteres; das Zahnrad O treibt die verticale Axe P, die Kurbel U, Fig. 17, die Kurbelstange V, Zahnstange JV, Zahnräder 7 und 8, die auf einer gemeinschaftlichen Axe spielen, und Zahnrad F, auf welch letzterem der Fadenschlinger C befestigt ist und der auf diese Weise seine oscillirende Bewegung erhält.
    Die Stifte D E sind auf einer Platte am oberen Ende der- Axe ^ befestigt, um die sich das Rad F dreht, Fig. 13, 18 und 19. Ein Kreisexcenter 14 auf der Axe M treibt die Schubstange X, Fig. i<£ den Hebel Y, die Zugstange Z und den Hebel g k, der auf seiner Axe t oscillirt, der Arm k, "Fig. 13, 18 und 19, drückt den Schraubenkopf r herab, welcher auf der Axe s befestigt ist, wodurch die Stifte D E sich senken; in umgekehrter Bewegung geht der Arm k aufwärts und die Axe ί und Stifte D E werden durch die Spiralfeder u aufwärts gedrückt, eine Schraube in q dient zur genauen Adjustirung der Höhe der Axe s und Stifte DE. Statt der Schraube q, Fig. 18, kann auch eine Schraubenmutter 15 am Ende der Axe s zur Regulirung der Stifte DE dienen.
    Eine unrunde Scheibe Q, Fig. 17, ist auf der Axe P befestigt; sie treibt einen Hebel R, der auf seiner Axe s spielt; das Ende des Hebels i? ist mit einem Gleitröllchen 13 versehen und wird an die Scheibe Q vermittelst der Feder 10 angedrückt, die Zugstange 12 ist an dem längeren Arm des Hebels Ii befestigt und treibt die Stange T, an welcher die Zähne Q befestigt sind, die auf diese Weise eine hin- und hergehende Bewegung machen.
    Die oben beschriebenen Bewegungen können natürlicher Weise auf viele verschiedene Arten hervorgebracht werden, die jedoch nichts am Princip der Maschine ändern.
    Paten τ-Anspruch:
    Die vorbeschriebenen Vorrichtungen zur Herstellung paralleler Sticknähte vermittelst mehrer Nadeln und eines einzigen Fadens.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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