DE424240C - Vorrichtung zum Befestigen von Freileitungen an Isolatoren mittels einer durch Exzenter betriebenen Klemmvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Freileitungen an Isolatoren mittels einer durch Exzenter betriebenen Klemmvorrichtung

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DE424240C
DE424240C DEG61191D DEG0061191D DE424240C DE 424240 C DE424240 C DE 424240C DE G61191 D DEG61191 D DE G61191D DE G0061191 D DEG0061191 D DE G0061191D DE 424240 C DE424240 C DE 424240C
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eccentric
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overhead lines
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DEG61191D
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GASMESSERFABRIK MAINZ
Elster and Co AG
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GASMESSERFABRIK MAINZ
Elster and Co AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators
    • H01B17/22Fastening of conductors to insulator

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 424240 KLASSE 21 c GRUPPE 16
(G 6iigi VIII/sie*)
Gasmesserfabrik Mainz, Elster & Co. in Mainz.
Vorrichtung zum Befestigen von Freileitungen an Isolatoren mittels einer durch Exzenter betriebenen Klemmvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1924 ab.
Es ist bisher üblich, Freileitungen an Isolatoren durch Drahtbunde verschiedener Art
., zu befestigen. Da die Herstellung solcher Bunde verhältnismäßig viel Zeit beansprucht S und großes Vertrauen in die Zuverlässigkeit des ausführenden -Arbeiters verlangt, so hat man auch schon vorgeschlagen, den Bund durch einen Klemmechanismus zu ersetzen, bei welchem die Leitung zwischen metallene
ίο Backen geklemmt wird, die durch Exzenter zusammengezogen werden. Den bisher bekannt gewordenen Mechanismen haftet aber der Nachteil an, daß die Leitung an dem Punkte, wo sie die Klemmstelle verläßt und in den frei hängenden und im Winde pendelnden Bogen übergeht, nach kurzer 'Zeit bricht. Außerdem ist der Halt, den eine einfache Exzenterklemme leistet, in 'Anbetracht' der außerordentlich hohen Zugkraft, welche durch die frei ausgespannte Leitung ausgeübt wird, ungenügend.
Die vorliegende Erfindung läßt einen schar-
fen Knick am Ende der Klemmstelle nicht aufkommen und vermeidet damit die erwähnten Leitungsbrüche. Ferner wird die Festigkeit der Klemmung dadurch wesentlich erhöht, daß die Leitung beim Einspannen in einen Bogen gezwungen und längs des Bogens eingeklemmt wird.
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in Abb. ι in der Vorderansicht, in Abb. 2 im Grund.iß bei:pielsweise dargestellt.
Der Isolator A hat irgendeine bekannte Form mit Hals zur Aufnahme der Leitung B. Die Leitung B wird durch ein hohles Bogenstück C umfaßt, welches jedoch in sanftem Übergange beiderseitig in die gerade Richtung der frei hängenden Leitung verläuft. Der Bügel D ist an dem Bogenstück C durch den Stift E so befestigt, daß die beiden Teile sich durch Drehung um E öffnen lassen. Auf der anderen Seite sind Bogenstück C und BügelD ebenfalls durch einen Stift// verbunden. Der Bügel ö ist so bemessen, daß die Vorrichtung zunächst ganz lose um den Isolatorhals liegt. Erst der mit Exzenter/7 versehene Drehgriff G zieht Bügel und Bogenstück und damit die Leitung fest an den Isolatorhals heran. Dieser Drehgriff G ist "in Abb. ι und 2 geschlossen dargestellt. In Abb. 3 ist seine geöffnete Stellung besonders gezeigt.
Die Handhabung der Vorrichtung geschieht folgendermaßen: Die Leitung wird längs einer Flucht Masten auf den Isolatorstützen oder Traversen frei ausgelegt. Sodann wird an jedem der in Betracht kommenden Isolatoren das Bogenstück C in der Längsrichtung um die Leitung gelegt, die Leitung bis zum Isolatorenhals angehoben und die Vorrichtung in geöffneter Bügelstellung (Abb. 4)· an den Isolator gelegt. Der Bügel wird sodann geschlossen, indem jetzt der Stift H in die entsprechenden Öffnungen eingesetzt wird, während aber der Drehgriff G noch geöffnet bleibt. In dieser Stellung liegt die Leitung schon an ihrem endgültigen Platze, aber sie ist in der Längsrichtung noch frei verschiebbar. Nun wird die Leitung an den Enden der betreffenden Strecke in bekannter Weise straff gespannt, wobei die genannte Verschiebbarkeit zur Geltung kommt. Nachdem auf diese Weise die gewünschte Spannung erzielt und damit der Durchhang der Leitung auf alle Abschnitte gleichmäßig verteilt ist, werden die Drehgriffe geschlossen, am zweckmäß gsteh beginnend mit den beiden Endpunkten.
Mit dem Schließen des Drehgriffes G wird durch Vermittlung des Bügels D das Bogenstück C mit großer Gewalt an den Isolatorenhals herangezogen. Die bisher darin geradlinig liegende Leitung B (Abb. 4) wird damit in den Bogen stramm hineingedrückt. Sie erhält also jetzt an der Klemmstelle ebenfalls eine bogenförnrge Krümmung (Abb. 2), und diese Krümmung ist es, welche die Leitung gegen jede künftige Längsverschiebung unbedingt sichert. Eine beträchtliche Beanspruchung auf Längsverschiebung würde z. B. eintreten, wenn die Leitung an irgendeiner Stelle zerreißt. Zugleich sind die Vorteile erreicht, daß das beim Pendeln der Leitungsabschnitte sonst sich einstellende Scheuern zwischen Leitungsdraht und Isolator und dadurch sich ergebende Abnutzung und Querschnittsminderung ausgeschlossen ist, da der Klemmbogen auch die geringste Längsbewegung der Leitung unterdrückt, und daß die beiderseitigen sanften Übergangsbögen ein Knicken der Leitung verhindern.
In den Abb. 1 bis 4 ist die Form des Drehgriffes G so dargestellt, daß er in geschlossener Stellung, d. h. bei fest angeklemmter Leitung, auf dem Kopfe des Isolators aufliegt. Da man diesen Drehgriff am einfachsten aus Metall herstellt, so ist dieses diejenige Lage, in der der Drehgriff den größten Luftabstand von der Isolatorenstütze besitzt, also die Isolationswerte der Leitung nicht beeinträchtigt. Bei solchen Niederspannungsleitungen, bei denen dieser Gesichtspunkt wegfällt, kann man eine andere Ausführungsform wählen, welche in Abb. 5 gezeigt ist. Der Drehgriff G legt sich in diesem Falle fest an den Mantel des Isolators an und ist abwärts gerichtet.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: 9^
1. Vorrichtung zum Befestigen von Freileitungen an Isolatoren mittels einer durch Exzenter betriebenen Klemmvorrichtung, gekennzeichnet durch ein der Krüm-
. mung des Isolatorenhalses angepaßtes Bogenstück, das mittels Verschlußbügels und Spannexzentere die Leitung gegen den Isolatorhals preßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- 10g durch gekennzeichnet, daß das Bogenstück eine Rinne enthält, die beiderseits vom Klemmbogen mit sanftem Bogen in die Richtung der Freileitung übergeht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne des Klemmbogens einen solchen Querschnitt besitzt, daß die Leitung strammschließend hineinpaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG61191D 1924-04-15 1924-04-15 Vorrichtung zum Befestigen von Freileitungen an Isolatoren mittels einer durch Exzenter betriebenen Klemmvorrichtung Expired DE424240C (de)

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