DE42372C - Sprungwerk für Zählwerke, Uhren und dergl - Google Patents

Sprungwerk für Zählwerke, Uhren und dergl

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DE42372C
DE42372C DENDAT42372D DE42372DA DE42372C DE 42372 C DE42372 C DE 42372C DE NDAT42372 D DENDAT42372 D DE NDAT42372D DE 42372D A DE42372D A DE 42372DA DE 42372 C DE42372 C DE 42372C
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axis
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teeth
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork
    • G04B13/002Gearwork where rotation in one direction is changed into a stepping movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck des Sprungwerkes ist, aus stetig umlaufenden Bewegungen sprungweise zu erzeugen, welche besonders bei Anzeigewerken zu plötzlichen Vorrückungen der Zeiger, Umschaltungen der Zahlen oder sonstigen Anzeigen durch geeignete Uebertragungen verwendet werden können. Das Sprungwerk ist in Fig. 1 bis 4 in seiner Anwendung auf Uhren dargestellt. Ein Zahnrad A, gleichzeitig Kleinbodenrad, sitzt fest auf der Achse α α und greift in das Getriebe D der Secundenachse b b ein. Das zweite Zahnrad B mit verlängerter Nabe sitzt lose auf der Achse α α und greift in das mit dem Getriebe D auf der Achse b b fest verbundene Getriebe E ein. Die Räder A und B sind unter einander durch die Spannfeder C verbunden, und auf die Achse a a wirkt mittelst des Uebertragungsrades F die Triebkraft der Uhr, und zwar nach der Richtung der Pfeile, Fig. 2 und 3. Ist nun beim Rade A beispielsweise die Zähnezahl Z = 60, beim Rade B : Z— 65, beim Trieb D: Z= 12 und heim Trieb E: Z= 6, so rückt für eine Umdrehung der Secundenachse b b das Rad A um einen Drehweg = α, Fig. 2, vor, während in der gleichen Zeit das Rad B vorerst nur einen Drehweg = ß, Fig. 3, beschreibt, dagegen aber die Spannfeder C um den Wegunterschied a-ß angespannt wird. Sind nun am Rade B einige Zähne abgenommen, Fig. 3, oder ist am Trieb E ein Zahn abgefeilt und ein Anschlag H am Rade A angebracht, Fig. 4, so kommt infolge der Spannung der Feder C das Rad B nach Zurücklegung des Weges β sofort um den Wegunterschied a-ß dem Rade A durch einen Sprung nach. Dieser Sprung a-ß kann vermittelst eines geeigneten Rades G, welches für den Weg β leer läuft, oder auf irgend eine andere Weise auf das Anzeigewerk übertragen werden.
Das Sprungwerk besteht demnach im wesentlichen aus:
ι. einem Zahnrade A, fest auf der Achse a a,
2. einem Zahnrade J5, lose auf der Achse a a,
3. einer die Räder A und B verbindenden Spannfeder C und
4. den auf der Achse b b verbundenen Getrieben D und E mit ungleichen Zähnezahlen.
Das Sprungwerk hat ferner gegenüber Zwischenschalträdern nach dem Patent No. 27626 den wesentlichen Vortheil der Beseitigung jeglicher Auslösung bezw. der an den Sperrstücken zu überwindenden gleitenden Reibungen und ist den einfachen Sprungrädern mit ausgebrochenen Zähnen vorzuziehen, weil bei denselben kein Theil des eigentlichen Uhrwerkes während des Sprunges aufser Eingriff und Spannung kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Zählwerken, Uhren und ähnlichen Radgetrieben zur Erzeugung sprungweiser Drehungen aus einer stetigen die Anordnung von zwei unter einander mit einer Spannfeder C verbundenen Zahnrädern A und B, von welchen A fest, B lose mit derselben Achse a a verbunden sind und in zwei auf einer zweiten Achse b b befestigte Getriebe D und E mit ungleicher Zähnezahl eingreifen, so dafs während einer Umdrehung der Triebachse b b das Rad B je um einen bestimmten Drehweg gegenüber A zurückbleibt, welchen es aber infolge der an seinem Umfang oder am zugehörigen Trieb E ausgebrochenen Zähne unter Wirkung der Spannfeder C durch einen Sprung wieder nachholt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42372D Sprungwerk für Zählwerke, Uhren und dergl Expired - Lifetime DE42372C (de)

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