DE400807C - Einrichtung zum Regeln des Ganges von Zeigerwerken - Google Patents

Einrichtung zum Regeln des Ganges von Zeigerwerken

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DE400807C
DE400807C DESCH68997D DESC068997D DE400807C DE 400807 C DE400807 C DE 400807C DE SCH68997 D DESCH68997 D DE SCH68997D DE SC068997 D DESC068997 D DE SC068997D DE 400807 C DE400807 C DE 400807C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B11/00Click devices; Stop clicks; Clutches
    • G04B11/02Devices allowing the motion of a rotatable part in only one direction
    • G04B11/04Pawl constructions therefor, e.g. pawl secured to an oscillating member actuating a ratchet
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B13/00Gearwork
    • G04B13/001Gearwork with the choice of adjustable or varying transmission ratio

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Regeln des Ganges von Zeigerwerken. Die bisher bekannten Zeigerwerke mit Rädertriebwerk wurden durch Verstellen der wirksamen Pendellänge bezüglich durch Stellen am sogenannten Spiralweiser auf richtigen Gang geregelt. Mittels der vorliegenden Erfindung können derartigeWerke, gleichgültig, ob Unruhe oder Pendel die für richtigen Gang erforderliche Anzahl Schwingungen ausführen, durch genau ablesbares Einstellen der Übersetzung des Zeigerwerkes richtig zeigend eingestellt werden.
  • Die Abb. r und 2 veranschaulichen in VorderundSeitenansicht, teilweise geschnitten, ein Ausfiihrungsl. eispiel an dem Laufwerk einer nannten Weckeruhr.
  • Das die Jlinutenzeigerwelle a sonst treibende Zahnrad l> lagert jetzt lose drehbar auf den Naben des Schaltrades c, welches ebenfalls als lose Scheibe auf der Minutenzeigerwelle c' fiert. Mit der Nabe des Schaltrades c ist das Zahnrad k fest verbunden. Am Zahnrad 7, ist der Stehbolzen d vorgesehen, auf welchca:1 =Je m1teInander festgekuppelten Zahnräder e, und f lose drehbar lagern. Das Zahnrad f greift in das auf der \Iinutenzeigerwelle c' z@;-i_cl'er_ Alen Eunden j und lr. durch Bremswirkung gehaltene Zahnrad i.
  • Mit dem Zahnrad bist der Bügel I fest verbunden. auf welchem der Sehiete-- m hin an' her bewegt werden kann. An dem Schiebe:- fia ir:'. die Gestänge i: und o angelenkt, «-elche mit den Sehaltklinkenhebeln p und qtr gelenkig verbunden sind. In dem Schieber in steckt der Stehbolzen j-, auf welchem die leerlaufende Gleitrolle s drehbar labert, welche in die Nut des zentrischen und exzentrisch verstellbaren Rin--es rr eingreift. Durch Schwenken des Zeigerhebels w kann der Ring rr am Gestell z, an Skala ablesbar, mittels des am Zeigerhebel a7 befindlichen Exzenters auf verschiec'ene Stellungen so eingestellt werden, daß das Sperrad c bei einer Umdrehung des Zahnradas b ebenfalls nur eine Umdrehung macht (konzentrische Stellung .des Ringes rr). Das Schaltrad kann je nach der exzentrischen Stellung des Ringes ar pro Umdrehung des Rades b um i/, oder 1/. oder 3/i oder einen ganzen Zahn oder je nach Bedarf zwei oder mehrere Zähne weitergeschaltet werden.
  • Das Schaltrad c hat hier fio Zähne und ist durch die Zahnräder k, e, f und i im Verhältnis 1:15 mit der Zeigerwelle a verbunden. i5 Drehungen des Rades c sind gleich eine-Drehung des Minutenzeigers. Auf jedern Schaltklinkenbolzen lagern vier verschieden lange Klinken mit einem Längenunterschied von j e r /; der Entfernung von Zahn zu Zahn. Der kleinste Schaltweg ist mithin hier der 2.Io. Teil des ,Schaltradumfanges und der ,6oo. Teil einer Minute nzeigerumdrehung.
  • Der größte Schaltweg : »eine halbe Umdrehung gleich 3o Schaltzähnen mit vierfachem Klinkeneingriff und Übersetzung i : 15 ergibt eine präzise Einstellbarkeit bis zu i2o Sekunden bzw. 2 -Minuten pro Stunde«. Die Gestänge brauchen nicht durch den Schieber in auf dem Bügel t geradlinig hin und her geschoben werden, dieselben können auch durch einen Lenker im Bogen bewegt werden. Bei Anwendung einer anderen Übersetzung der Zwischenräder kann ein Versteller. der Uhr auf Zeitunterschiede pro Tag u. dgl. bewirkt werden, wofür dann auch die Skala entsprechend geändert werden kann.
  • Von der so geregelten llinutenzeigerw(!lle kann außer d-em Stundenzeiger auch ein S,-kundenzeiger getrieben werden, welcher nun mit bisher nicht erreichter Präzision auf o,oooi Sekunden u. a. eingestellt v°erden kann. E s kann auch zuF_#paiung des am Zahnrad 4 angeordre;en _Z- dervnrgelcges die Nabe des Schaltrades c anstatt mit dem Zahnrad/? mir eirem Erzenter versehen sein, welcher am Zahnrad 7) ein zweites Schaltrad und die daran angebrem.te iI=.:utenzeigerwelle bewegt. Auch i: t e,, nicht nötig, daß das vorgeschriebene M echselgetriebe auf der 'Minntenzeigezwelle 2ngeordnet wird, dasselbe kann auch auf einer anderen Welle des Werkes angeordnet werden. Es kennen auch zur Verminderung der theoreti:,ehen t ngleichheiten im Umlauf des v orbeschriebenen Schaltgetriebes, wie bekannt, mehrere Klinkenhebel mit im Winkel versetzt angeordneten Führungen angewendet werden.
  • Die Schalträder können auch an den Planseiten verzahnt sein, wodurch sich Aeselben vorteilhaft zum Einbau in flache Taschenuhren eignen. Es kennen auch andere Geschwinfligkeitswechselgetriebe mit verstellbarer Übersetzung in dem Uhrwerk angeordnet «-erden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRL CHF: i. Einrichtung zum Regeln des Ganges von Zeigerwerken, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zeigerwerk ein Geschwindikeitswechselgetriebe mit einstellbarer Chersetzung angeordnet ist, Jurch welches die Umlaufgeschwindigkeit der Zeiger unabhängig von den Schwingungen des Pendels oder der Unruhe u. a. reguliert werden kann.. Einrichtung zum Regeln des Ganges von Zeigerwerken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum kegeln des Ganges in das Zeigerwerk ein Klinken-Schaltradgetriebe mit einstellbarem Klinkenhub angeordnet ist. Einrichtung zum Regeln des Ganges von Zeigerwerken nach Anspruch i und =, dadurch gekennzeichnet, da[,'. zum Regeln des Ganges im Werk ein mitumlaufendes Klinken-Schaltradgetdebe mit einstellbarem Klinkenhub angeordnet ist, weiches durch ein Getriebe mit den Zeigern in Eingrifft steht.
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