DE4236C - Ventilirter Mahlgang - Google Patents

Ventilirter Mahlgang

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DE4236C
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Germany
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lever
attached
grinding
ring
frame
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Active
Application number
DENDAT4236D
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English (en)
Original Assignee
H. SECK, Mfihlentechniker, in Frankfurt a. M
Publication of DE4236C publication Critical patent/DE4236C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/18Disc mills specially adapted for grain
    • B02C7/184Disc mills specially adapted for grain with vertical axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1877.
Klasse 50.
HEINRICH SECK in FRANKFURT a. M. Ventilirter Mahlgang.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. December 1877 ab.
Vorliegende Neuerung an der Mahlgang-Aspiration bezweckt, den Nutzeffect der Maschine zu erhöhen und einen ruhigen und ganz selbstthätigen Gang herzustellen.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt nach C-D in Fig. 2.
Fig. 2 ist die Oberansicht des Apparats nach Fortnahme des Deckels.
Fig. 3 und 4 zeigen den selbsttätigen Abklopfapparat, welcher die Luftklappe zu schliefsen, das Filtertuch zu heben und fallen zu lassen und alsdann die Luftklappe wieder zu öffnen hat.
Gleiche Buchstaben bezeichnen gleiche Theile.
In Fig. ι sind α und a' die Mühlsteine, b ist eine gufseiserne Zarge, worin der Stein α befestigt ist. c ist die verticale Antriebswelle, d deren gufseisernes Halslager, welches in dem Steine befestigt ist. e und e1 ist die Haue, die verbunden mit der Welle c den Stein al in Bewegung setzt, f ist die Zarge, die den Mahlgang von aufsen abschliefst, g und gi ist der Centrifugalaufschütter, durch welchen das Mahlgut dem Mahlgange zugeführt wird, h h ist ein Gummisack, welcher oben an dem Deckel der Zarge/" und unten an dem gufseisernen Ring ti befestigt ist und die äufsere kalte Luft von dem Innern des Mahlganges abschliefst, k k ist ein gedrehter gufseiserner Ring, welcher auf dem laufenden Mühlstein befestigt ist und auf welchem der Ring i ruht. // sind zwei Lederriemen, welche an dem Ring ζ' mit einer Schraube befestigt und oben durch Stellschrauben m m gehalten werden, η η ist das Filtertuch, durch welches die warme Luft nach dem Ventilator entweicht und das Mehl zurückgehalten wird. 0 ist die eiserne Axe, welche mit dem Abklopfapparat in Verbindung steht und auf welcher die Hebel / p befestigt sind, q ist ein eiserner Ring, welcher durch Schleifen an das Filtertuch befestigt ist und durch die Oesen r r mit deren Hebel// in Verbindung steht, j ist ein kleinerer eiserner Ring, welcher ebenfalls mit Schleifen an dem Flanell befestigt und durch Holzunterlagen 11 an dem Zargendeckel / befestigt ist, und auf welchem sich das Filtertuch beim Heben des Ringes bewegen kann. M ist der Abklopfapparat, welcher vermittelst eiserner Winkel seitlich an der Zarge befestigt ist. Fist die Antriebscheibe des Apparates und w der gufseiserne Rohrstutzen, in welchem die Windklappe sich befindet und an welchen sich die weitere Rohrleitung anschliefst. Der Betrieb des Apparates geschieht entweder von einer Zwischentransmission oder auch durch einen geschränkten Riemen von der Welle c aus.
Sobald der Mahlgang mit der Aspiration in Betrieb ist, tritt die äufsere Luft (weil aufserdem durch den Gummisack h abgeschlossen) gleichzeitig mit dem Mahlgut zwischen den Mahlflächen durch und wird alsdann, nachdem sie durch die vorhandene Reibung erhitzt, durch den Ventilator aus dem Mahlgang ausgezogen, während der mit dem Windstrom fortgerissene Mehlstaub an dem Filtertuch η hängen bleibt. Das Mahlgut tritt durch eine unten an der Zarge angebrachte Oeffnung aus.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Abklopf-Apparat besorgt selbstthätig das Schliefsen und Oeffnen der Windklappe, sowie das Abschütteln des am Filtertuche hängenden Mehlstaubes.
Die Schraube ohne Ende A, auf deren Axe die Riemscheibe V sitzt, und die durch letztere in Bewegung gesetzt wird, greift in ein Schneckenrad B ein. Dieses überträgt durch die auf gleicher Axe sitzende Schraube ohne Ende C die Bewegung auf das grofse Schneckenrad D. An letzterem befindet sich auf der äufseren Seite ein abgedrehter Ring E, welcher mit einem Einschnitt von ca. 0,1 des Durchmessers versehen ist. Auf der inneren Seite des Zahnrades sitzt ein Zapfen F. G ist der Hebel, welcher vermittelst eines Drahtes H mit der Windklappe in Verbindung steht. Der Hebel / sitzt auf der Welle 0. Sobald nun der Mechanismus durch die Scheibe V in Bewegung gesetzt ist, dreht sich das Schneckenrad D im Sinne des Pfeils und hebt bei jeder Umdrehung durch den Hebel / in Verbindung mit der Welle ο und dem Hebel/ den eisernen Ring q, welcher vermöge seiner Schwere, nachdem der Zapfen F den Hebel / passirt hat, sogleich wieder herunterfällt. Hierdurch wird eine starke Erzitterung des Filter: tuches erzeugt und das an demselben hängende Mehl abgeschüttelt. Der Hebel G läuft mit der unteren Nase auf dem gedrehten Rande des Rades D und hält vermittelst des Drahtes H die Windklappe geöffnet.
Da der Windstrom bei jedesmaligem Abschütteln des Mehles abgeschlossen sein mufs,
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so ist der Einschnitt in dem Rande E so angebracht, dafs vor dem Abschnappen des Hebels / der Hebel G in denselben einfällt und das Gewicht wl die Windklappe sofort schliefst.
Sobald alsdann der eiserne Ring q gefallen und das Abschütteln des Mehles erfolgt ist, hebt der gedrehte Rand des Rades D die Nase des Hebels G allmälig und bewirkt dadurch die langsame Oeffnung der Klappe, so dafs das Aufsaugen der warmen Luft durch den Ventilator von neuem beginnt. Diese Operation erfolgt alle acht Minuten selbstthätig und ohne jedes Geräusch.
In Fig. 2 ist ein Kanal K' aus Zinkblech eingezeichnet, welcher den Zweck hat, ein möglichst gleichmäfsig starkes Aufsaugen der Luft aus dem Mahlgange zu erzielen.
Die seitliche Anbringung des Apparates an der Zarge, die durch dessen kleine Dimensionen ermöglicht, und die directe Verbindung mit dem Hebelwerk werden vom Erfinder als besonderer Vorzug hervorgehoben.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Der Abklopfapparat in seiner Zusammenstellung, wie beschrieben.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4236D Ventilirter Mahlgang Active DE4236C (de)

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