DE423552C - Selbstanlasser fuer Elektromotoren - Google Patents

Selbstanlasser fuer Elektromotoren

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DE423552C
DE423552C DESCH70229D DESC070229D DE423552C DE 423552 C DE423552 C DE 423552C DE SCH70229 D DESCH70229 D DE SCH70229D DE SC070229 D DESC070229 D DE SC070229D DE 423552 C DE423552 C DE 423552C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/04Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
    • H02P1/12Switching devices centrifugally operated by the motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Selbstanlasser für Elektromotoren. Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstanlasser mit durch Elektrolyten gebildetem, auf der Motorwelle sitzendem Anlaßwiderstand, welcher aus einzelnen getrennten, mit Elektrolyt gefüllten Widerstandselementen in Hohlkörperform besteht, die sternförmig und gegebenenfalls auswechselbar um eine Nabe angeordnet und mit durch die Fliehkraft betätigten, um stromführende Achsen schwingenden oder auf solchen gleitenden, als Kurzschlußkontakte ausgebildeten Elektroden ausgerüstet sind.
  • Durch die Erfindung wird eine Anlaßvorrichtung geschaffen, die selbsttätig einen stoßfreien Anlauf des Motors und nach erfolgtem Anlauf den Kurzschluß der Ankerwicklungen auf einfache und zuverlässige Weise bewirkt sowie nach Abstellung des Motors den Anlaßwiderstand ohne besondere Hilfsmittel selbsttätig wieder vorschaltet. Bei dem neuen Anlasser sind die einzelnen Widerstandselemente so angeordnet, daß dieselben leicht ausgewechselt werden können. Gegen infolge zu großer Erwärmung bei überlastetem Anlauf auftretenden l:erdruck sind die einzelnen Elemente durch Sicherheitsventile gesichert, die zugleich ein Abblasen des Elektrolyten und dadurch eine Erhöhung des Widerscande, bzw. eine Verringerung der Stromstärke bewirken und sotnit den 'Motor vor f:berlastung sichern.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Anlassers in zweiphasiger Anordnung zeigt AN). i im OOuerschnitt nach Linie A-B der Abb. 2. Der Anlasser besteht aus den beiden zviinderförmigen Widerstandselementen a, die durch Deckel b verschlossen und miteinander durch eine zur Aufnahme der Welle dienende Buchse c vereinigt sind. In jedem Widerstandselement a sind auf dem isoliert gelagerten, mit Anschlußverschraubung versehenen Kontaktbolzen d die Spiralfedern e und. f gut leitend befestigt, auf denen ebenfalls gut leitend der Elektrodenkörper g sitzt, der sich nach Ingangsetzen des Motors infolge der Fliehkraft an die Zylinderwandungen a anpreßt (s. Abb. i, rechte Seite, sowie Abb.2) und somit den Kurzschluß des Widerstandselementes bewirkt. In jedem Widerstandselement befindet sich eine als Sicherheitsventil ausgebildete Füllverschraubung h.
  • In Abb.3 ist ein Ausführungsbeispiel des Anlassers in dreiphasiger Anordnung mit drei auswechselbarenWiderstandselementen a uns drei als Sicherheitsventile dienenden Füllschrauben h angegeben.
  • Des weiteren zeigen die Abb. q. und 5 das Ausführungsbeispiel eines dreiphasigen Anlassers mit auswechselbaren, als Hohlkörper ausgebildeten Widerstandselementen i, die durch Bolzen k an dem auf der Motorwelle sitzenden dreiarmigen Stern L befestigt sind. In jedem Widerstandselement befindet sich isoliert ein mit Anschlußverschraubung ausgerüsteter Kontaktbolzen in, auf dem die Elektrode o gleitet, die durch die Druckfeder p, welche der Fliehkraft entgegenwirkt, in der gestrichelt gezeichneten Anfangsstellung zurückgehalten wird. Erst bei einer bestimmten Umdrehungszahl kann die Elektrode infolge der Fliehkraft den Gegendruck der Feder p überwinden und nach vorn gleiten, wobei sie sieh der Gehäusewand nähert, uni. schließlich durch Berührung mit de-,<i Gehäusesitz den Kurzschluß zu bewirken, wobei der Elektrolyt eine bremsende Wirkung auf die Bewegung der Elektrode o ausübt.
  • Die Elemente a bzw. i werden nach Füllwig mit dem Elektrolyten durch die Verschraubung h verschlossen, die als Sicherheitsventil ausgebildet ist; letzteres gestattet üin Abblasen des infolge Verdampfung des=. Elektrolyten eintretenden Überdruckes und dient somit zugleich als Sicherung für den Motor, besonders bei überlastetem Anlauf.
  • Abb.5 läßt .den Zusammenbau der drei ',Viderstandselemente i mit dem auf der Motorwelle sitzenden dreiarmigen Stern l sowie die Anordnung der Sicherheitsventile /a erkennen, die bei Klotoren mit liegender Welle gleichzeitig als Füllverschraubung dienen; dagegen sind für Motoren mit stehender Welle besondere, durch Verschraubungen verschließbare Eingüsse -n an den einzelnen Elementen vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPRÜCIIE: i. Selbstanlasser für Elektromotoren mit durch einen Elektrolyten gebildetem, auf der Motorwelle sitzendem Anlaßwiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus einzelnen getrennten, mit Elektrolyt gefüllten Widerstandselementen in Hohlkörperform besteht, die sternförmig und gegebenenfalls auswechselbar um eine Nabe angeordnet und mit durch die Fliehkraft betätigten, um stromführende Achsen schwingenden oder auf solchen gleitenden, als Kurzschlußkontakte ausgebildeten Elektroden ausgerüstet sind.
  2. 2. Selbstanlasser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzufuhr zu den schwingenden oder pendelnden Elektroden durch eine oder mehrere auf den stromführenden Kontaktbolzen sitzende Federn (e, f) bewirkt wird.
  3. 3. Selbstanlasser nach Aspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandselemente gegen Zerspringen durch dem Überdruck nachgebende Füllverschraubungen oder Sicherheitsventile geschützt sind, die gleichzeitig als Sicherung für den Motor bei überlastetem Anlauf dienen. :I. Selbstanlasser nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für Motoren mit stehender Welle die Widerstandselemente mit besonderen verschließbaren Eingüssen zwecks Nachfüllens ausgerüstet sind.
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