DE423508C - Elektrodenanordnung fuer elektrische Fluessigkeitserhitzer - Google Patents

Elektrodenanordnung fuer elektrische Fluessigkeitserhitzer

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DE423508C
DE423508C DEW65786D DEW0065786D DE423508C DE 423508 C DE423508 C DE 423508C DE W65786 D DEW65786 D DE W65786D DE W0065786 D DEW0065786 D DE W0065786D DE 423508 C DE423508 C DE 423508C
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electrode
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WIDERSTAND AKT GES fur ELEKTR
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/28Methods of steam generation characterised by form of heating method in boilers heated electrically
    • F22B1/30Electrode boilers

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Description

  • Elektrodenanordnung für elektrische Flüssigkeitserhitzer. Elektrische Flüssigkeitserhitzer, Dampfkessel usw. hat man in der Weise ausgebildet, daß die Elektrode von stabförmigen Isolierkörpern umgeben war. Bei den bekannten Einrichtungen waren diese Stäbe prismaförmig, so daß je zwei benachbarte Stäbe in der Regel ziemlich ausgedehnte Flächen einander zuwandten, zwischen welchen ein Flüssigkeitskanal gebildet wurde, in dem die Energieumsetzung vor sich ging; infolgedessen ergab sich in den Kanälen auch die wesentliche Ausscheidung der Kesselsteinbildner aus dem Wasser, und diese setzten sich an den Stabwänden an, wodurch die Strömungskanäle für die Flüssigkeit verengt wurden; ein Teil der Kesselsteinbildner sank in den Kanälen zu Boden, lagerte sich also zwischen den Stabwanduagen ab und ve#--schloß hier allmählich einen mehr oder wenige: großen Teil des Kanals vollständig.
  • Erfindungsgemäß werden ebenfalls stal)-förmige Isolierkörper benutzt, diese erhalten aber kreisrunden oder ähnlichen Querschnitt, und sie werden Bitter- oder käfigartig um die Elektrode herumgestellt. Bei dieser Anordnung fällt die Kanalbildung der alten prismatischen Stäbe fort, und es findet die größte Energieumsetzung an den engsten Durchtrittsstellen der Flüssigkeit zwischen zwei benachbarten Stäben statt. Bei reiner Kreisform und ebenso bei polygonaler Form des Querschnittes beschränkt sich die engste Stelle auf eine zur Elektrodenachse parallele Vertikalebene; wenn hier auch die stärkste Ausscheidung von Kesselsteinbildnern auftritt, so kann das doch keine schädliche Wirkung ausüben; denn die niedersinkenden ausgeschiedenen Teile werden von der an diesen engsten Stellen besonders lebhaften Wasse rströmung am Senkrechtniedersinken vei#hindert, sie werden aus dem Bereich dieser en= sten Stellen herausgetragen und sinken jenseits der Isolierkörper, gerecl-::et von der Elektrode b, dann zu Boden. Dort, wo die ausgeschiedenen Teile niedersinken, sind sie ungefährlich für die elektrische Wirkung, und sie können an dieser Stelle auch durch besondere Einrichtungen leicht aus dem wirkenden Teil des Kessels entfernt werden.
  • Derartige stabförmige Isolierkörper sind auch insofern noch vorteilhaft, als sie sich besonders leicht und billig herstellen lassen. Beispielsweise können sie bei kreisförmigem Querschnitt aus einfachen runden Scheiben bestehen, die mit Mittelöffnungen über einen Stab, der im Kessel befestigt ist, gestreift werden. Das Bestehen der Stabkörper aus einzelnen Scheiben ist vorteilhaft, weil so Wärmespannungen über die Höhe des Stabes sich nicht erstrecken können. Da die Temperaturen bei elektrischem Betriebe in den verschiedenen Höhenlagen eines Kessels bisweilen stark schwanken, so neigen einteilige Isolierkörper zum Springen; die Ursa^he hierfür ist durch Zerlegung der Stäbe in einzelne übereinandergeschichtete Scheiben beseitigt. Tritt ein Springen einzelner Scheiben auf, so wird hierdurch die Gesamtgestalt des betreffenden Isolierkörpers kaum merkbar verändert, zumal, wie die Erfahrung gezeigt hat, auch die Teile gesprungener Scheiben zumeist in ihrer Lage verbleiben.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt in einem teilweisen senkrechten Schnitt durch einen elektrischen Kessel eine Seitenansicht einer Elektrode mit ihrer Isolierung.
  • Abb. a zeigt den zugehörigen Grundriß. Die Kesselwand a bildet die Gegenelektrode zu der inmitten des Kessels gelagerten Elektrode b; die letztere ist von vier zylinderförmigen Isolierkörpern c gleichmäßig umgeben, welche gemäß den in Abb. i eingezeich^eten Querschnitten aus einzelnen Scheibenkörpern zusammengesetzt sind. Die Scheiben sind dabei gebohrt, so daß sie durch einen stabförniigen durch die Bohrungen hindurchgeführten Körper d in ihrer gegenseitigen Lage gesichert werden. Der Stab d kann aus Porzellan, Glas usw. bestehen, gegebenenfalls kann der nicht leitende Stab durch einen inneren Metallkern noch verstärkt werden. Die Zylinderkörper c stehen auf einer Metallplatte e, die durch Winkel e' an der Kesselwand a abgestützt ist. Diese Platte, an deren Stelle auch ein $tabkreuz o. dgl. treten kann, weist im Innern eine Üffnung e2 auf, um das ungehinderte Aufsteigen der Flüssigkeit zur Elektrode b zu sichern. Auf ihrer Fläche kann sie mit Lochungen beliebiger Art, wie bei e3 in Abb. 2 angedeutet ist, ausgestattet werden, um den Wasserumlauf innerhalb des Kessels zu erleichtern.
  • Oberhalb der Elektrode ist noch ein Armkreuz f vorgesehen mit Schlitzen f', durch welche die Stäbe d hindurchgreifen. Entsprechende Schlitze werden zweckmäßig auch in der Tragplatte e vorgesehen. Es genügt, wenn, wie in Abb. i angedeutet, die Stäbe d von oben durch die Schlitze f' durch die 21Iittelbohrungen der Scheiben c und schließlich durch die Schlitze der Tragplatte e hindurchgeführt und in ihrer Lage durch auf das Kreuz f sich auflegende Köpfe d' gehalten «erden. Natürlich lassen sich die Scheiben bzw. Zylinder c in ihrer Lage innerhalb der Schlitze, d.li. in ihrer Lage mit Bezug auf ihren Abstand von der Elektrode b auch durch Hilfsmittel bekannter Art feststellbar machen.
  • Durch Verstellen der Isolierzylinder c in radialer Richtung lassen sich die burchtrittsquerschnitte g zwischen den benachbarten Isolierkörpern c in weiten Grenzen verändern, so daß eine große Regelungsmöglichkeit besteht. Handelt es sich darum, besonders lange Stromwege auf einen gegebenen Querschnitt zu erzielen, dann können bei dem Zeichnungsbeispiel zunächst noch vier weitere zylindrische Isolierkörper hinzutreten, die, wie bei c' in Abb. 2 gestrichelt angedeutet, dann so zu verteilen wären, daß der. Durchtrittskanal g zwischen zwei Körpern c sich in zwei Durchtrittskanäle g', je zwischen c und c' gelegen, verzweigt. Wie groß man die Durchtrittsquerschnitte g und g' irn Verhältnis zueinander wählt, ist natürlich Ausführungssache. Statt vier Zylinderkörper auf einem Kreise um die Elektrode zu verteilen, kann nian natürlich auch beliebig viele solcherKörper auf einem Kreise anordnen, wobei die Durchmesser der 'fsolierkörper, ihre Entfernungen voneinander und von der Elektrode nach dem jeweiligen Anwendungsfall zu bestimmen sind. Die radiale Verstellung der Isolierkörper, die durch die Schlitze f' angedeutet ist, läßt sich gegebenenfalls auch während des Betriebes eines Kessels o. dgl. durch aii sich bekannte Mittel bewirken. In der Regel wird es aber genügen, wenn für eine bestimmte Kesselleistung die einmalige richtige Einstellung erfolgt, welche durch die Schlitzanordnung natürlich erleichtert wird.
  • Besteht ein Isolierkörper, wie in der Zeichnung angedeutet, aus lauter einzelnen Scheiben einfachster Form, so wird ihre Herstellung verhältnismäßig recht wohlfeil. Das gleiche gilt von dem Ersatz von Scheiben, die während des Betriebes zu Bruch gehen sollten. Besonders wohlfeil wird die Herstellung und die Unterhaltung, wenn sämtliche zur Anwendung kommenden Isolierkörper aus hinsichtlich aller Abmessungen übereinstimmenden Scheiben bestehen, wie das bei Abb. 2 bei c und c' angedeutet ist. Naturgemäß können die äußeren Isolierkörper c' von den inneren c aber auch abweichend ausgebildet «-erden. Kreisrunde Scheiben sind wegen ihrer Wohlfeilheit und einfachen Anordnung durch bloßes Übereinanderschichten vorzuziehen. Es lassen sich naturgemäß aber auch von der Kreisform abweichende O_uerschnittsformen für die Isolierkörper anwenden. Ebenso lassen sich statt der gelochten Scheiben Ringe, d. h. Scheiben mit verhältnismäßig großen Lochungen anwenden. Die Höhe der zur Bildung der Isolierkörper benutzten Teile c bzw. c' ist natürlich nicht beschränkt, so daß sie selbst zu Rohrkörpern werden können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodenanordnung für elektrische Flüssigkeitserhitzer, insbesondere Dampfkessel,mit stabförmigen,dieElektrode umgebenden Isolierkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die im Querschnitt zweckmäßig kreisrunden Stäbe gitter- oder käfigartig so um die Elektrode herumgestellt sind, daß die Stromdurchtrittsöffnungen nur von den sich am meisten nähernden achsparallelen Mantellinien je zweier benachbarter Isolierkörper gebildet werden.
  2. 2. Elektrodenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper aus einzelnen aufeinandergelegten Scheiben zusammengesetzt sind.
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