DE423504C - Gluehofen - Google Patents

Gluehofen

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DE423504C
DE423504C DEW64520D DEW0064520D DE423504C DE 423504 C DE423504 C DE 423504C DE W64520 D DEW64520 D DE W64520D DE W0064520 D DEW0064520 D DE W0064520D DE 423504 C DE423504 C DE 423504C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/74Methods of treatment in inert gas, controlled atmosphere, vacuum or pulverulent material

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Glühofen. Vorliegende Erfindung betrifft einen Glühofen mit Innenbeheizung und besteht im wesentlichen darin, daß das zu glühende Gut zwecks Vermeidung einer Oxydation von unvollkommen verbrannten Gasen umspült wird und daß diese letzteren erst nach Verlassen des Bereiches der zu erhitzenden Körper durch zugeführte Sekundärluft zur vollständigen Verbrennung gebracht werden. Die Wärmeübertragung von diesen Feuergasen auf das zu glühende Gut erfolgt hierbei im wesentlichen durch Strahlung, besonders durch die Strahlung der von den Feuergasen bestrichenen Ofenwandungen. Um eine Berührung der oxydierenden Feuergase mit dem Glühgut mit Sicherheit zu vermeiden, wird der Glühraum von dem Feuerraum zweckmäßig durch eine als Fenster wirkende, strahlendurchlässige Wand im wesentlichen abgegrenzt. Hierdurch wird eine räumliche Trennung @ be«virkt, während dem Wärmeaustausch durch Strahlung kein Hindernis geboten wird. Durch diese Einrichtung wird erreicht, daß der volle Heiz wert des Brennstoffes infolge vollkommener Verbrennung ausgenutzt wird und trotzdem das zu glühende Gut in eine reduzierende Gaszone sich befindet, ohne daß der @Värmeaustausch hierdurch wesentlich beeinträchtigt wird. Letzteres aus dem Grunde, weil bei den hier in Betracht kommenden Temperaturgraden der Einfluß des Wärmeaustausches durch Strahlung allein ausschlaggebend wird.
  • Der hier gekennzeichnete Grundgedanke, über das zu erhitzende Gut zunächst unverbranntes, reduzierendes Gas zu leiten, dieses Gas hinterher zu verbrennen und die 'Wärmeübertragung dieses Feuergases mittels Strahlung durch eine strahlendurchlässige Trennungswand zu bewirken. ist an sich bereits durch die Patentschrift 339496 bekannt geworden. Es handelt sich -hierbei jedoch um ein Schmelzverfahren und eine Schmelzofenanlage, während im vorliegenden Falle dieses Wärmeaustauschprinzip für Glühzwecke ausgenutzt wird. Diesen verschiedenen Zwekken entsprechend ergeben sich in der Ausführung der Ofeneinrichtungen sinngemäße Verschiedenheiten und Besonderheiten.
  • In der Zeichnung stellt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Ofen, Abb. a einen wagerechten Schnitt in der Ebene C-D und Abb. ; einen Schnitt in der Ebene A-B dar. Die zu erhitzenden Körper, die nach oben durch eine strahlendurchlässige ZVand h abgedeckt sind, sind mit g bezeichnet. Der untere Teil des Ofens, durch welchen die unvollkommen verbrannten Heizgase aufsteigen, ist mit wärmeaufspeichernden Stoffen (Gittersteinen, Schamottebrocken usw.) ausgefüllt, wodurch sie auf eine gleichbleibende und gleichmäßige Temperatur gebracht und gut durchgemischt werden. Oberhalb der strahlendurchlässigen Wand wird dem aufsteigenden Gase sekundäre Verbrennungsluft durch die Öffnung f zugeführt und eine vollständige Verbrennung erzielt. Die LTbertragung dieser Verbrennungswärme auf das zu erhitzende Gut erfolgt hierbei, wie bereits erwähnt, im wesentlichen durch Strah-lung.
  • Die strahlendurchlässige Wand wird zweckmäßig als kreisförmige Scheibe ausgebildet, die konzentrisch im Ofenschacht angeordnet ist, so daß die aufsteigenden Heizgase gezwungen werden, durch den von der Fensterwand und der Ofenwand gebildeten ringförmigen Spalt an den Ofenwandungen hochzugehen und so eine innige Berührung dieser Gase mit den Wandungen herbeizuführen.
  • Die Sekundärluft wird zweckmäßig schräg eingeführt, wie in Abb. 2 Kanal f angedeutet. Hierdurch- wird bewirkt, daß die Feuergase den Ofen in kreisförmiger Bewegung durchströmen, so daß einmal infolge des langen Verbrennungsweges . eine vollkommene Verbrennung erzielt wird, und ferner ein intensiver Wärmeaustausch zwischen den Feuergasen und den Ofenwandungen stattfindet.
  • Um diese kreisförmige Bewegung der Feuergase möglichst bis zum Austritt aufrechtzuerhalten, wird die Austrittsöffnung zweckmäßig in der Mitte des Ofengewölbes angeordnet und mit einem Verdrängerkörper i (Kegel, Scheibe o. dgl.) versehen, wodurch auch den Stromfäden, die - den kürzesten Weg des geringsten Widerstandes wählend - unmittelbar der Ausflußöffnung zuströmen, der Austritt verlegt wird. Es treten also nur die an den Ofenwandungen kreisend hochsteigenden Feuergase ungehindert aus der Ausflußöffnung aus.
  • Der primäre Verbrennungsraum besteht, wie aus der Abb. i und 3 ersichtlich, aus einem ringförmigen Kanal 1, der durch eine ringförmige Mauerüberdachung und die Böschungsoberfläche des Füllstoffes h gebildet wird. Die Gas- und Luftzufuhr erfolgt hierbei gleichfalls schräg bzw. tangential.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Glühofen mit Innenbeheizung, dadurch gekennzeichnet, daß das zu glühende Gut (g) lediglich- von unvollständig ver= brannten Gasen umspült und durch eine strahlendurchlässige Wand vor der zugeführten Sekundärluft und deren Verbrennungsgasen geschütit ist.
  2. 2. Glühofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlendurchlässige Wand (h) als wagerechte Platte ausgebildet ist, die im Ofenschacht konzentrisch angeordnet ist.
  3. 3. Glühofen nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Ofenraum die Sekundärluft schräg eingeführt wird.
  4. 4. Glühofen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor der oberen Ausströmöffnung konzentrisch ein Kegel oder eine Scheibe (i) angeordnet ist.
  5. 5. Glühofen nach Anspruch t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung einer gleichmäßigen Erwärmung und Verbrennung des aufsteigenden reduzierenden Gasstromes der untere Ofenraum als ein mit Füllstoffen (Gittersteinen, Schamottebrocken usw.) ausgebildeter Wärmespeicher ausgeführt ist.
DEW64520D 1923-09-02 1923-09-02 Gluehofen Expired DE423504C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1196221B (de) * 1960-07-04 1965-07-08 Zd Y V I Plzen Narodni Podnik Schachtofen zum zunderfreien Erwaermen von langen metallischen Werkstuecken und Verfahren zu seinem Betrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1196221B (de) * 1960-07-04 1965-07-08 Zd Y V I Plzen Narodni Podnik Schachtofen zum zunderfreien Erwaermen von langen metallischen Werkstuecken und Verfahren zu seinem Betrieb

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