DE423488C - Ruettelkastenantrieb der Schleif- und Koernmaschine fuer Druckplatten mittels Kurbelgetriebe - Google Patents
Ruettelkastenantrieb der Schleif- und Koernmaschine fuer Druckplatten mittels KurbelgetriebeInfo
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- B24B39/00—Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
- B24B39/06—Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working plane surfaces
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Description
- Rüttelkastenantrieb der Schleif- und Körnmaschine für Druckplatten mittels Kurbelgetriebe. Die Zink- und Aluminiumplatten, die zur Durchführung von planographischen bzw. mittelbaren Druckverfahren Verwendung finden sollen, müssen vor dem Aufbringen des Druckbildes mit einer feinen Körnung versehen werden. Zu diesem Zweck werden die Platten in einen mit einem hochstehenden Rand versehenen Kasten gelegt, der durch Maschinenantrieb in eine rasche Rüttelbewegung versetzt wird. Die Platten werden dabei mit Porzellankugeln und Sand bedeckt, so daß unter dem Einfl.uß der Rüttelbewegung eine feine Aufrauhung der Oberfläche, die sogenannte Körnung, erzeugt wird.
- Um dem Tisch die Rüttelbewegung zu verleihen, greift an seiner Unterfläche ein Kurbeltrieb an, der die Tischplatte parallel zu sich selbst auf einer engen, wagerechten Kreisbahn herumführt. Die hierbei auftretenden sehr erheblichen Fliehkräfte verursachen entsprechend große Lagerdrücke, die zu einer raschen Abnutzung des Kurbellagers führen, zumal der Raum, in dem eine solche Körnmaschine steht, meist mit feinem Sandstaub erfüllt ist, der in die Lager eindringt und dadurch die Abnutzung derselben fördert.
- Zur Beseitigung der erwähnten Nachteile muß das Kurbellager von dem Einfluß der Fliehkräfte entlastet werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die durch die Bewegung des Rüttelkastens erzeugten Fliehkräfte ohne Belastung der Kurbelwelle durch besondere Führungsteile auf das Maschinengestell übertragen werden und die Antriebskurbel des Rüttelkastens mit dem letzteren derart in Verbindung steht, daß der Rüttelkasten in radialer Richtung zu seiner Bewegungsbahn Spiel besitzt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt einen Achsenschnitt durch den Tischantrieb. Abb. 2 ist ein Grundriß desselben.
- In einem mit dem festen Gestell der Schleif-und Körnmaschine starr verbundenen Querstück i ist die Kurbelwelle 2 in senkrechter Stellung gelagert. An ihrem unteren Ende trägt sie das Kegelrad 3, mit dem das antreibende Kegelrad 4 in Eingriff steht. Letzteres sitzt auf der Antriebswelle 5, die ihrerseits von einem Motor gedreht wird und ihre Bewegung durch die genannten Kegelräder auf die Kurbelwelle 2 überträgt.
- Am oberen Ende der letzteren ist der kreisförmige Kurbelarm 6 vorgesehen, der den Kurbelzapfen 7 trägt. Letzterer greift in eine Durchbohrung der kleinen Pleuelstange 8 ein, die anderseits mittels einer zweiten Durchbohrung einen Zapfen 9 umschließt. Letzterer ist an der Unterseite des Führungszapfens io befestigt, der seinerseits mittels des Fußes i i und der Versteifungsteile 12 an einer Zwischenlage 13 und damit zugleich an dem Bodenblech des Rüttelkastens 14 befestigt ist. Die zu bearbeitenden Metallplatten werden nicht unmittelbar auf das Bodenblech 1 ¢ des Rüttelkastens aufgelegt, sondern auf eine Holzeinlage, die auf den Boden des Kastens 14 aufgesetzt wird.
- Wenn durch die Welle 5 die Kurbelwelle 2 gedreht und der Kurbelzapfen 7 demgemäß im Kreis herumgeführt wird, so zieht letzterer durch Vermittlung der Pleuelstange 8 den an dem Kasten 14 befestigten Zapfen 9, i o nach. Um hierbei dem letzteren eine zuverlässige Führung zu geben und damit die Bewegung des Rüttelkastens 14 in einer genau vorgeschriebenen Bahn zu halten, ist auf den Zapfen i o eine Rolle 15 aufgesteckt und durch eine Halteplatte 16 abgestützt. Die Rolle 15 legt sich beim Umlauf der kdbel 6 gegen den aus gutem Stahl hergestellken Leitring 17, an dem sie abrollt, wodurch der Rüttelkasten 14 seine Führung erhält. Durch einen an der Kurbel 6 befestigten Anschlag 18 wird im übrigen die Pleuelstange 8 stets in solcher Lage gehalten, daß die Rolle 15 in der Nähe _ des Leitringes 17 verbleibt, so daß bei der Inbetriebnahme der Körnmaschine keine allzu großen Stoßkräfte entstehen können, wenn dabei die Rolle 15 nicht am Ring 17 anliegt.
- Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß die Fliehkräfte, die durch die kreisende Rüttelbewegung des Kastens 1 4. entstehen, durch den Zapfen io und die Rolle 15 auf den Ring 17 und durch diesen auf das Grundgestell der Körnmaschine übertragen werden, ohne daß auch nur ein Teil dieser Kraft die Kurbelwelle 2 beanspruchen kann. Letztere hat vielmehr ausschließlich diejenige Kraft zu äußern, die zur überwindung der verhältnismäßig kleinen Bewegungswiderstände beim Antrieb des Rüttelkastens 1 4. erforderlich ist, so daß sich die Abnutzung des Lagers der Kurbelwelle in durchaus zulässigen Grenzen hält.
- Statt durch eine Pleuelstangenverbindung kann man den Erfindungszweck auch dadurch erreichen, daß man in der Kurbelscheibe 6 einen radial von der Kurbelwelle 2 weggerichteten Schlitz vorsieht und in den letzteren unmittelbar den mit dem Rüttelkasten 14 verbundenen Zapfen 9 hineingreifen läßt, so daß dieser in radialer Richtung zur Rüttelbewegung des Tischkastens freies Spiel besitzt und somit die Fliehkräfte in keiner Weise auf die Kurbelwelle zurückwirken läßt.
- Es ist ferner nicht unbedingt notwendig, daß die Führungsteile des Rüttelkastens mit dessen Antriebsteilen örtlich vereinigt werden. Erstere können viehmehr getrennt von den letzteren in einfacher oder mehrfacher Ausführung an der Maschine vorgesehen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rüttelkastenantrieb der Schleif- und Körnmaschine für Druckplatten mittels Kurbelgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung der Kurbelwelle von den durch die Bewegung des Rüttelkastens (14) erzeugten Fliehkräften an einem Ende einer kleinen Pleuelstange (8) des Kurbelgetriebes (2, 6, 7) ein Zapfen (9, 1o, i i) eingesteckt und mit dem Rüttelkastenboden (13, 14) verbunden ist und die Fliehkräfte der Pleuelstange durch Abrollen der auf dem Zapfenteil (io) sitzenden Rolle (15) in dem Ring (17) am Gestell (i) aufgenommen werden und damit die des Rüttelkastens.
- 2. Rüttellz:astenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung der Schwingbewegung der Pleuelstange und also der Zentrifugalkraftwirkung nach der einen Seite am Kurbelarm (Scheibe 6) ein Anschlag (i8) vorgesehen ist.
- 3. Rüttelkastenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelmechanismus zur kreisenden Bewegung des Rüttelkastens als Kurbelschleife ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE423488C true DE423488C (de) | 1926-01-04 |
Family
ID=7577923
Family Applications (1)
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| DEV19536D Expired DE423488C (de) | 1924-10-09 | 1924-10-09 | Ruettelkastenantrieb der Schleif- und Koernmaschine fuer Druckplatten mittels Kurbelgetriebe |
Country Status (1)
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1924
- 1924-10-09 DE DEV19536D patent/DE423488C/de not_active Expired
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