DE4232830C1 - Vorrichtung zum Entfernen von Schleifstaub von Werkstücken in Schleifmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen von Schleifstaub von Werkstücken in SchleifmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen
von Schleifstaub von Werkstücken in Schleifmaschinen,
insbesondere Breitbandschleifmaschinen, mit einer
Druckluftzuführung mit in Werkstücktransportrichtung
der Schleifzone nachfolgend angeordneter Auslaßöffnung
zum Reinigen der Werkstücke durch Abblasen und einer
Absaugvorrichtung.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit geringem Druckluftverbrauch
dennoch eine kräftige Reinigungswirkung ohne
unnötige Staubaufwirbelung zu erzielen.
Gelöst wird dieses Problem durch die im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmale.
Durch Aufteilen der Luftzufuhr auf eine Mehrzahl von
Blasvorrichtungen, die jeweils einzeln mit Auslaßöffnungen
versehen sind, wird eine Reduzierung der
benötigten Druckluftmenge erreicht. Dadurch, daß die
Blasvorrichtungen einzeln ansteuerbar sind, können in
Anpassung an die Breite der zu verarbeitenden
Werkstücke die jeweils zum Abblasen der Werkstücke
benötigten Blasvorrichtungen einzeln ausgewählt werden.
Es ist also nicht erforderlich, daß über die gesamte
Arbeitsbreite der Schleifmaschine ständig geblasen
wird. Sind einzelne Blasvorrichtungen stillgelegt,
so verringert sich der Luftvolumendurchsatz. Ferner
erlauben die kleinen Auslaßöffnungen an den
Blasvorrichtungen einen gezielten Luftstromeinsatz
mit höherer Strömungsgeschwindigkeit, so daß die
Reinigungswirkung verbessert wird. Durch das geringere
umgesetzte Luftvolumen werden Staubaufwirbelungen im
angrenzenden Bereich weitgehend vermieden.
In Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Blasvorrichtungen
im wesentlichen quer zur Werkstücktransportrichtung
nebeneinander oder mehrreihig versetzt nebeneinander
und unmittelbar oberhalb der Schleifebene
angeordnet sind.
Mit einer derartigen Anordnung ist die gesamte Arbeitsbreite
der Schleifmaschine durch die Blasvorrichtungen
abgedeckt. Ferner wird der Abstand zwischen den
Ausblasöffnungen der Blasvorrichtungen und der zu reinigenden
geschliffenen Werkstücke möglichst gering gehalten,
um eine kräftige Reinigungswirkung zu erzielen.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß in der
Druckluftzuführung je für eine Blasvorrichtung oder
eine Gruppe von Blasvorrichtungen ein Sperrventil angeordnet
ist.
Damit ist es möglich, alle Blasvorrichtungen mit einem
Kompressor zu versorgen. Die Sperrventile ermöglichen
das Stillegen einzelner Blasvorrichtungen oder das
gruppenweise Stillegen mehrerer Blasvorrichtungen.
Dadurch, daß die Sperrventile als Magnetventile ausgebildet
sind, lassen sich die Sperrventile fernbetätigt
schalten.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß Sensoren,
welche die Kontur des zu bearbeitenden Werkstücks erfassen,
in Werkstücktransportrichtung vor den Blasvorrichtungen
angeordnet sind und daß jeder Blasvorrrichtung
oder einer Gruppe nebeneinanderliegender Blasvorrichtungen
ein Sensor zugeordnet ist, der entsprechend
dieser Zuordnung das Sperrventil der Blasvorrichtung
oder der Gruppe von Blasvorrichtungen ansteuert.
Damit kann die erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhaft
automatisch auf verschieden geformte Werkstücke eingestellt
werden. In der Folge wird ein minimaler Druckluftdurchsatz
bei gleichbleibend guter Reinigungswirkung
erreicht. Unnötige Staubaufwirbelungen werden
weitgehend vermieden.
In Ausgestaltung ist vorgesehen, daß jede Blasvorrichtung
einen drehbar gelagerten mehrflügeligen Düsenkörper
umfaßt, an dessen Flügelenden jeweils eine Druckluftdüse
zugeordnet ist, deren Auslaßöffnungen schräg
nach unten zeigen, so daß sich der Düsenkörper bei
Druckluftbeaufschlagung dreht.
Die Auslaßöffnungen der Druckluftdüsen überstreichen
damit Kreisbahnen, so daß jede Blasvorrichtung im Zusammenhang
mit der Transportbewegung der Werkstücke
diese in Transportrichtung entlang eines Streifens reinigt.
Die gesamte Oberfläche eines Werkstückes kann
dann von einer entsprechenden Anzahl von nebeneinanderliegenden
Blasvorrichtungen gereinigt werden. Die rotierenden
Düsenkörper erlauben eine weitere Reduzierung
des Druckluftdurchsatzes, indem die Auslaßöffnungen
äußerst geringen Querschnitt aufweisen. Der austretende
Luftstrahl erzeugt dann eine gezielte kräftige
Reinigungswirkung.
Je dichter die Blasvorrichtungen an die Oberfläche des
Werkstücks herangeführt werden, desto besser wird die
Reinigungswirkung bzw. desto geringer wird der benötigte
Druckluftdurchsatz. In weiterer Ausgestaltung wird
daher vorgeschlagen, daß die Blasvorrichtungen jeweils eine Höhenverstelleinrichtung
aufweisen.
Wenn die Tastfinger zusätzlich die Höhe des zu bearbeitenden
Werkstücks erfassen, kann die Höheneinstellung
der Blasvorrichtung automatisch durchgeführt werden.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der Düsenkörper
T-förmig aus zwei Rohrabschnitten gebildet
ist, wobei der erste Rohrabschnitt die senkrecht zur
Schleifebene angeordnete Drehwelle des Düsenkörpers
bildet, an seinem oberen Ende an die Druckluftzuführung
angeschlossen ist und an seinem unteren Ende mit einem
zweiten Rohrabschnitt verbunden ist, der im wesentlichen
parallel zur Schleifebene angeordnet ist,
geschlossene Rohrenden hat und nahe diesen Enden diagonal
gegenüberliegend zwei schräg nach unten weisende
Bohrungen als Auslaßöffnungen hat.
Ein derartiger Düsenkörper ist kostengünstig zu fertigen
und läßt sich in einfacher Weise entlang der Drehachse
höhenverstellbar ausführen. Dadurch, daß in Werkstücktransportrichtung
hinter den Blasvorrichtungen
eine Absaugvorrichtung angeordnet ist, wird der durch
die Blasvorrichtungen aufgewirbelte Schleifstaub vorteilhaft
direkt abgesogen.
Bei Bandschleifmaschinen mit Gliederdruckbalken
mit zugehöriger Steuervorrichtung, welche die Betätigung der Glieder
des Gliederdruckbalkens in Abhängigkeit der von Sensoren erfaßten Kontur eines Werkstücks steuert, ist in Ausgestaltung
vorgesehen, daß einem Glied oder einer Gruppe nebeneinanderliegender
Glieder jeweils eine Blasvorrichtung zugeordnet ist und daß die Steuervorrichtung
sowohl die Glieder
des Gliederdruckbalkens als auch die Blasvorrichtungen
bzw. die Sperrventile und gegebenenfalls
die Höhenverstelleinrichtungen
entsprechend den von den Sensoren erfaßten
Meßwerten steuert. Damit
ist eine kombinierte Ansteuerung der Glieder des Gliederdruckbalkens
sowie der Blasvorrichtungen in Abhängigkeit
von den zu schleifenden Werkstücken möglich.
Vorteilhaft wird nur ein über die Arbeitsbreite der
Schleifmaschine angeordneter Satz von Sensoren benötigt,
um einen automatisierten Schleif- und Entstaubungsbetrieb
zu ermöglichen.
Weiter läßt sich die Ansteuerung der Blasvorrichtungen
und der Glieder des Gliederdruckbalkens vorteilhaft auf
das Eintreffen und Verlassen der Werkstücke an der jeweiligen
Vorrichtung synchronisieren, indem die Steuervorrichtung
mit Zeitverzögerungsgliedern ausgestattet
wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird im folgenden
anhand der Zeichnung detailliert beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht
einer Breitbandschleifmaschine mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Ansicht der
Schleifmaschine in der Schleifebene
von unten betrachtet und
Fig. 3 eine vergrößerte schematische Ansicht
einer Blaseinrichtung allein.
In Fig. 1 ist eine Breitbandschleifmaschine 1 mit
einem um drei Umlenkrollen 2 geführten Schleifband 3
dargestellt. Das endlose Schleifband 3 wird im Bereich
der Schleifzone 4 von einem Gliederdruckbalken 5 gegen
auf ein zu bearbeitendes Werkstück 6 angedrückt. Die zu
bearbeitenden Werkstücke 6 werden von einem Förderband
7, das über zwei Umlenkrollen 8 läuft, in Werkstücktransportrichtung
A zugeführt.
In Werkstücktransportrichtung A unmittelbar hinter dem
um die Umlenkrollen 2 geführten Schleifband 3 ist eine
Vorrichtung 9 zum Entfernen von Schleifstaub von den
durchlaufenden Werkstücken angeordnet. Diese
Reinigungsvorrichtung 9 umfaßt mehrere quer zur Werkstücktransportrichtung
A nebeneinander angeordnete Blasvorrichtungen
10 (siehe auch Fig. 2 und 3). Jede
Blasvorrichtung 10 besteht aus einem mehrflügeligen Düsenkörper,
der mittels Lager 11 an einem Gehäuse 12
der Reinigungsvorrichtung 9 gelagert ist. Der Düsenkörper
ist mittels einer Höhenverstelleinrichtung
13 höhenverstellbar, die in den Fig. 1 und 3 als
schematisch dargestellter Spindelantrieb wiedergegeben
ist.
Gemäß Fig. 3 ist der Düsenkörper T-förmig aus zwei
Rohrabschnitten 14, 15 aufgebaut. Der senkrecht zur
Schleifebene gerichtete erste Rohrabschnitt 14 bildet
die Drehachse des Düsenkörpers. Am oberen Ende des
ersten Rohrabschnitts 14 ist eine Druckluftleitung 16
angeschlossen (Fig. 1). Mit dem unteren Ende des ersten
Rohrabschnitts 14 ist der parallel zur Schleifebene gerichtete
zweite Rohrabschnitt 15 derart verbunden, daß
die Innenräume der Rohrabschnitte 14, 15 in Druckluftverbindung
stehen. Der zweite Rohrabschnitt 15 ist an
seinen Rohrenden geschlossen und hat nahe diesen Enden
diagonal gegenüberliegend zwei schräg nach unten weisende
Auslaßöffnungen 17 (Fig. 3).
Die Druckluftleitung 16 ist mit einer nicht dargestellten
Druckluftquelle über ein ansteuerbares, als Magnetventil ausgebildetes
Sperrventil 18 verbunden. Bei Öffnung des Ventils 18 strömt die
zugeführte Druckluft durch die Rohrabschnitte 14 und
15 und tritt durch die Auslaßöffnungen 17 mit hoher
Strömungsgeschwindigkeit aus. Durch die schräg nach
unten gerichteten Auslaßöffnungen wird der Düsenkörper
in Drehung versetzt.
In Werkstücktransportrichtung A hinter den Blasvorrichtungen
10 ist eine Absaugvorrichtung 19 angeordnet.
In Fig. 2 ist die Schleifmaschine 1 mit der Reinigungsvorrichtung
9 in der Schleifebene von unten gesehen schematisch
dargestellt, wobei der Übersichtlichkeit halber
das Schleifband 3 weggelassen ist. In Werkstücktransportrichtung
A gelangt ein zu bearbeitendes Werkstück 6
zunächst an eine Reihe von nebeneinander angeordneten
Sensoren 20, welche die Werkstückform und -höhe abtasten
und die Meßwerte über Leitungen 21 an eine Steuervorrichtung
22 melden. Nach einer bestimmten Förderdauer
gelangt das Werkstück 6 in die Schleifzone 4. An
dieser Stelle ist zwischen den beiden unten angeordneten
Umlenkrollen 2 des Schleifbandes 3 der Gliederdruckbalken
5 quer zur Werkstücktransportrichtung A angeordnet.
Der Gliederdruckbalken 5 besteht aus einer
Vielzahl von nebeneinander angeordneten Gliedern 23
(Fig. 2), die einzeln andrückbar sind. Die auf das
Schleifband 3 in der Schleifzone 4 auszuübende Andruckkraft
wird entsprechend den von den Sensoren 20 an
die Steuervorrichtung 22 gemeldeten Meßwerten über Leitungen
24 gesteuert.
Nach dem Schleifvorgang wird das Werkstück 6 durch die
Reinigungsvorrichtung 9 gereinigt. Die Magnetventile
18 werden entsprechend den von den Sensoren 20 gewonnenen
Meßwerten von der Steuervorrichtung 22 über Leitungen
25 angesteuert. Die Sensoren 20 können als mechanische
Tastfinger oder optoelektronische Sensoren oder
dergleichen ausgebildet sein. Sie erfassen auch die
Höhe des zu bearbeitenden Werkstückes 6, so daß die
Steuervorrichtung 22 über Leitungen 26 die Höhenverstelleinrichtungen
13 der Blasvorrichtungen 10 ansteuern
kann.
Somit werden nur die Blasvorrichtungen 10 betätigt, die
für das Abblasen des Schleifstaubes an dem gerade geschliffenen
Werkstück 6 benötigt werden. Durch die aus
den kleinen Auslaßöffnungen 17 der einzelnen Druckluftdüsen
austretenden dünnen scharfen Luftstrahlen und
durch die Drehung der Düsenkörper wird der an dem Werkstück
6 haftende Schleifstaub zuverlässig mit einer relativ
geringen Luftmenge abgeblasen. Der abgeblasene
Schleifstaub wird von der Absaugeinrichtung 19 abgesaugt.
Die Steuervorrichtung 22 ist zweckmäßigerweise mit
Zeitverzögerungsgliedern 27 versehen, die sowohl die
einzelnen Glieder 23 des Gliederdruckbalkens 5 als auch
die Magnetventile 18 der Blasvorrichtungen 10 entsprechend
der Transportgeschwindigkeit des Förderbands 7
und dem Abstand der Sensoren 20 von dem Gliederdruckbalken
5 zeitverzögert ansteuern.
Zusätzlich zu der in der Fig. 2 dargestellten Reihe
von Blasvorrichtungen 10 kann eine zweite Reihe von
Blasvorrichtungen 10 vorgesehen sein, die in der Fig. 2
gestrichelt eingezeichnet sind und gegenüber den Blasvorrichtungen
der ersten Reihe jeweils versetzt angeordnet
sind. Damit wird die Sicherheit erhöht, daß
jeder Bereich des durchgelaufenen Werkstückes 6 von einem
Luftstrahl der rotierenden Düsenkörper erfaßt und von
Schleifstaub freigeblasen wird.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Entfernen von Schleifstaub von
Werkstücken in Schleifmaschinen (1), insbesondere
Breitbandschleifmaschinen, mit einer Druckluftzuführung
(16, 18) mit in Werkstücktransportrichtung
(A) der Schleifzone (4) nachfolgend angeordneter
Auslaßöffnung (17) zum Reinigen der Werkstücke (6) durch Abblasen und
einer Absaugvorrichtung (19), dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Auslaßöffnungen (17) an einer Mehrzahl von
Blasvorrichtungen (10) über die Arbeitsbreite der
Schleifmaschine (1) verteilt angeordnet sind, wobei
die Blasvorrichtungen (10) einzeln ansteuerbar
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blasvorrichtungen (10) im wesentlichen
quer zur Werkstücktransportrichtung (A) nebeneinander
oder mehrreihig versetzt nebeneinander
und unmittelbar oberhalb der Schleifebene angeordnet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Druckluftzuführung (16, 18)
je für eine Blasvorrichtung (10) oder eine Gruppe
von Blasvorrichtungen (10) ein Sperrventil (18)
angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrventile (18) als Magnetventile
ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Sensoren (20), welche die Kontur des zu
bearbeitenden Werkstücks (6) erfassen, in
Werkstücktransportrichtung (A) vor den Blasvorrichtungen
(10) angeordnet sind und daß jeder
Blasvorrichtung (10) oder einer Gruppe nebeneinanderliegender
Blasvorrichtungen (10) ein Sensor
(20) zugeordnet ist, der entsprechend dieser Zuordnung
das Sperrventil (18) der Blasvorrichtung
(10) oder der Gruppe von Blasvorrichtungen
(10) ansteuert.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Blasvorrichtung (10)
einen drehbar gelagerten mehrflügeligen Düsenkörper
umfaßt, an dessen Flügelenden jeweils eine
Druckluftdüse angeordnet ist, deren Auslaßöffnungen
(17) schräg nach unten zeigen, so daß sich der
Düsenkörper bei Druckluftbeaufschlagung
dreht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Blasvorrichtungen (10)
jeweils eine Höhenverstelleinrichtung (13) aufweisen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhenverstelleinrichtungen
(13) für die Blasvorrichtungen (10) in Wirkverbindung
mit wenigstens einem der Sensoren (20) stehen, wobei
die Sensoren (20) die Höhe des zu bearbeitenden
Werkstücks (6) erfassen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenkörper T-förmig
aus zwei Rohrabschnitten (14, 15) gebildet
ist, wobei der erste Rohrabschnitt (14) die senkrecht
zur Schleifebene angeordnete Drehwelle des
Düsenkörpers bildet, an seinem oberen Ende an
die Druckluftzuführung (16, 18) angeschlossen ist und
an seinem unteren Ende mit dem zweiten Rohrabschnitt
(15) verbunden ist, der im wesentlichen parallel
zur Schleifebene angeordnet ist, geschlossene
Rohrenden hat und nahe diesen Enden diagonal
gegenüberliegend zwei schräg nach unten weisende
Bohrungen als Auslaßöffnungen (17) hat.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Düsenkörper einen
Rohrdurchmesser von ca. 50 mm aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absaugvorrichtung
(19) in Werkstücktransportrichtung (A) hinter den
Blasvorrichtungen (10) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11 für eine Bandschleifmaschine (1),
wobei die Schleifmaschine (1) einen Gliederdruckbalken
(5) und eine Steuervorrichtung (22) hat, welche
die Betätigung der Glieder (23) des Gliederdruckbalkens
(5) in Abhängigkeit der von Sensoren (20) erfaßten
Kontur eines Werkstückes (6) steuert, dadurch
gekennzeichnet, daß einem Glied (23) oder einer
Gruppe nebeneinanderliegender Glieder (23) jeweils
eine Blasvorrichtung (10) zugeordnet ist und daß
die Steuervorrichtung (22) sowohl die Glieder (23)
des Gliederdruckbalkens (5) als auch die Blasvorrrichtungen
(10) bzw. die Sperrventile (18) und gegebenenfalls
die Höhenverstelleinrichtungen (13)
entsprechend den von den Sensoren (20) erfaßten
Meßwerten steuert.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuervorrichtung (22)
Zeitverzögerungsglieder (27) aufweist, so daß sowohl
die Glieder (23) des Gliederdruckbalkens (5)
als auch die Blasvorrichtungen (10) entsprechend
der Werkstücktransportgeschwindigkeit zeitlich
nacheinander angesteuert werden können.
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