DE422965C - Metallbandriemen - Google Patents

Metallbandriemen

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DE422965C
DE422965C DED46606D DED0046606D DE422965C DE 422965 C DE422965 C DE 422965C DE D46606 D DED46606 D DE D46606D DE D0046606 D DED0046606 D DE D0046606D DE 422965 C DE422965 C DE 422965C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/16V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. DEZEMBER 192&
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 422965 KLASSE 47d GRUPPE
(D 46606 XII147 dj
Emil Dick in Genf, Schweiz.
Metallbandriemen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1924 ab.
Aus flach zum Scheibenumfang verlaufenden Laschen und keilförmigen Reibungskörpern zusammengelenkte Metallbandriemen, bei denen die Laschenenden zu einem Wulst verdickt und zwischen einem Oberteil und Unterteil des keilförmigen Reibungskörpers angeordnet sind, sind bekannt. Infolge der starren Verbindung der Laschenenden mit den Reibungskörpern sind solche Riemen für Getriebe, bei denen die eine Keilriemenscheibe erhebliches Seitenspiel hat, wie dies z. B. bei den Radachsen von Eisenbahnwagen zutrifft, von denen aus eine am Drehgestell oder am Wagenkasten befestigte Dynamo angetrieben werden soll, nicht verwendbar. Bekannt sind ferner Metallbandriemen, die ein aus zusammengelenkten, einander überlappenden Laschen bestehendes, durchlaufendes Treibband besitzen, auf dessen Gelenkachsen die keilförmigen Reibungskörper angeordnet sind. Die so Überlappung der Laschen hat ungünstige Beanspruchungen derselben zur Folge, die unter Umständen zu einem Bruch der Laschen führen können.
Die Erfindung bezweckt, die den angeführ- a£ ten Treibkeilriemen anhaftenden Nachteile zu beseitigen. Zu diesem Behufe sind die Reibungskörper mit je zwei in der Längsrichtung des Riemens hintereinander angeordneten Gelenkachsen versehen, die die Laschen an ihren Enden durchdringen, ohne daß diese sich übergreifen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι ist die Vorderansicht eines Reibungskörpers.
Abb. 2 ist die Seitenansicht von zwei zusammengelenkten Reibungskörpern. Der Rie-

Claims (5)

  1. men besteht aus einer entsprechenden Zahl von zusammengelenkten, in der Abbildung links gezeichneten Reibungskörpern, während die rechts gezeichnete zur Verbindungsstelle der Riemenenden dient.
    Abb. 3 ist die Draufsicht der Abb. 2. Abb. 4, 5 und 6 stellen einzelne Bestandteile (Metallhülse, Schutzmantel und Laschen) dar.
    ίο Der Riemen besteht aus- einer von der Riemenlänge abhängigen Zahl Laschen 6, gemäß Abb. 6, die" in ihrer Mitte einen Längsschlitz aufweisen zwecks Erzielung einer gleichförmigen Materialbeanspruchung. Die Laschen 6 sind, ohne einander zu überlappen, in den Reibungskörpern, die aus zwei Hülsen 1, 2, Schutzmantel 3, Druckplatten 4 und 5, Bolzen 7, Rollen 8 und Überzug 9 bestehen, in einer Reihe zusammengelenkt.
    Zwischen den Drehflächen der im Querschnitt trapezförmigen Metallhülsen 1, 2 sind die Köpfe der Laschen 6 gelagert. Über die Flanken der beiden Metallhülsen erstreckt sich ein Schutzmantel 3, über den der aus Leder oder Balata oder einem anderen Stoff mit großem Reibungskoeffizienten bestehende Überzug 9 straff gespannt ist. Die Teile 1, 2, 3 und 9 werden durch die beiden beidendig abgesetzten, mit durchbohrten Rollen 8 versehenen Gelenkachsen 7 unter Zwischenspannung der oberen und unteren Druckplatte 4 und 5 untereinander zu einem festen Reibungsstück vernietet, derart, daß die beiden im Reibungskörper gelagerten' Laschenköpfe mit geringem Spiel sich bewegen und leicht in die Laufrichtung des Riemens sich einstellen können.
    Um beim Lauf über die mit gleichem, trapezförmigem Profil versehenen Rillenscheiben eine scharfe Biegung der Laschen zu vermeiden, ist die Metallhülse 2 auf den den Laschen 6 zugewandten Seiten beidendig mit gewölbten Führungsarmen 2' versehen, um unzulässige BiegUngsbeänspruchungen in den La1 sehen ssü verhüten. Die über die Gelenkächsen gelegten Rollen 8 dienen zur besseren Druckverteilung auf die Gelenkachsen Und zur Verminderung der Reibung in den Gelenken. Um unter Umständen ein Überlappen der Laschenköpfe im Reibungskörper auszuschließen, sind von der Metallhülse 2 Begrenzüngslappen 2" herausgestanzt und aufgebogen, die zum Teil in Aussparungen der Metallhülse 1 hineinragen. Diese Begrenzungslappen könnten allenfalls in der Metallhülse 1 angebracht ! sein. Infolge der NichtÜberlappung der La- j schenköpfe 6 sind daher ungünstige, zum vorzeitigen Bruch in den Laschen führende Beanspruchungen beseitigt, die sonst durch die unsymmetrische Bauart bei überlappten Laschen entstehen würden.
    Der Schutzmantel 3 hat den Zweck, bei nicht aufgelegten Riemen, sei es somit beim Versand oder bei der Herstellung des Riemens, eine Verletzung des Überzuges 9 von seiten der Metallhülsen 1 und 2 und Laschen 6 zu verhüten. Für die rasche Herstellung der Verbindung zwischen den Riemenenden sind im Reibüngskörper an der Verbindungsstelle die oberen Endzapfen beider Gelenkachsen mit einem Gewinde versehen. Mittels der beiden Schraubenmuttern werden die beiden Hälften des Reibungskörpers zusammengespannt.
    Paten ϊ-Αν si'Rü che:
    I. Aus flach zum Scheibenumfang ver-. laufenden Laschen und keilförmigen Reibungskörpern zusammengelenkter Metallbandriemen, bei dem die Laschenenden zwischen dem Oberteil und dem Unterteil des Keilkörpers angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilkörper mit je zwei in der Längsrichtung des Riemens hintereinander angeordneten Gelenkachsen (7) versehen sind, die die Laschen (6) an ihren Enden durchdringen, ohne daß diese sich übergreifen.
  2. 2. Riemen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen zwei Ge- go lenkachsen (7) befindlichen Laschen (6) in ihrer Mitte einen Längsschlitz zur Erzielung einer gleichförmigen MaterialbeanspTüchung haben.
  3. 3. Riemen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Gelenkachsen (7.) als auch die beiden Gelenkboizen (10) der Verbindungsstelle der Riemenenden mit Führungsrollen (8) versehen sind zwecks Erzielung einer Druckverteilung auf die Gelenkäcnsen und zur Verminderung der Reibung in den Gelenken.
  4. 4. Riemen nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die 1Ό5 Metällhülsen (3) mit in die Metallhülsen (l) hineinragenden Begrenzungsiappen (2") versehen sind, um ein - Überlappen der Laschen (6) zwischen den beiden Metallhülsen (1 und 2) zu vermeiden.
  5. 5. Riemen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metällhülsen (ι und 2) seitlich von einem Schutzmantel (3) umkleidet sind, der ein Verletzen des Überzuges (9) UUfCh die Metallhülsen oder Lascheii verhütet.
    Hierzu i Blatt Zeichnungen.
DED46606D 1924-11-15 1924-11-15 Metallbandriemen Expired DE422965C (de)

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