DE422244C - Verfahren zur Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenmesser fuer Lederschaerfmaschinen - Google Patents
Verfahren zur Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenmesser fuer LederschaerfmaschinenInfo
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- DE422244C DE422244C DEW67026D DEW0067026D DE422244C DE 422244 C DE422244 C DE 422244C DE W67026 D DEW67026 D DE W67026D DE W0067026 D DEW0067026 D DE W0067026D DE 422244 C DE422244 C DE 422244C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
- C14B1/14—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
- C14B2700/25—Cutting or shearing hairs without cutting the skin
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Description
- Verfahren zur Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenniesser für Lederscbärfmaschinen. Bei Lederschärfmaschinen kommen bekanntlich sogenannte Glockenmesser zur Anwendung, welche aus einem zylindrischen Teil, dem eigentlichen Messer, und aus einem Bodenteil, der gleichzeitig den Befestigungsflansch bildet, bestehen. Man stellt diese Glockenmesser hauptsächlich aus einem Stück her, um zu erreichen, daß sie, wie in der Lederschärfmaschine unbedingt erforderlich, ganz genau zentrisch rund laufen. Bei diesen Messern nutzt sich aber durch das fortwährende Schleifen der Schneide nur der zylindrische Teil ab, während der sogenannte Kopf des Messers erhalten bleibt. Dieser Messerkopf stellt aber den größten Teil des Messers dar, der auch infolge seiner genauen Bearbeitung wertvoll ist und das Messer verhältnismäßig teuer macht. Man hat daher versucht, diesen sonst zum Schrott fallenden, also fast wertlos gewordenen Teil des Messers zu erhalten, indem man entweder das Messer überhaupt nicht von vornherein als Glockenmesser aus einem Stück bildete, sondern den Messerkopf für sich herstellte und das zylindrische Messer besonders darauf aufsetzte, oder indem man ein abgenutztes Glockenmesser dazu benutzte, um ein neues zylindrisches Messerstück auf dasselbe aufzusetzen. Erstere Art von Glockenmesserausbildungen hat sich nicht bewährt, da es für den Lederschärfer nach dem Aufbrauchen des ersten, noch in der Fabrik aufgesetzten und nachgearbeiteten Ringmessers nicht möglich war, das Ersatzmesser so genau auf den Kopf aufzusetzen, daß es ohne Nachschleifen m.'t der erforderlichen Genauigkeit- zentrisch lief. Man hat dann auf besonders hergesteUten Messerböden Ringmesser mittAs Gewinde aufgesetzt, ohne hiermit einen besseren Erfolg zu erzielen. Endlich hat man alte Messerböden mit einerRingfurcheversehenund in diese den nach innen umgelegten Rand des Ringmessers eingepreßt. Aber diese Art der Herstellung ist so verwickelt und teuer, (laß das ferLige Messer im Preise einem neuen ganzen Glokkenmesser gleichkommt, und dabei ist die Art der Verbindung der beiden Teile keineswegs gegen Verschieben zuverlässig.
- Gegenstand vorliegender Erfaidung ist ein Verfahren, durch welches alle diese Mißstände beseitigt werden und gleichzeitig die Möglichkeit gegeben wird, jedes abgenutzte Glockenmesser immer wieder in ganz zuverlässiger, vollkommen genauer Weise mit einem neuen Zylindermesserteil zu versehen, wobei das in dieser Weise wieder brauchbar gemachte Glockenmesser in allexi Teilen genau wieder dib gleiche Beschaffenheit erhält wie ein neues, aus einem Stück gezogen-es Glockenmesser. Das Verfahren kennzeichnet sich dadurch, daß ein altes, aus einem Stück bestehendes abgenutztes Glockenmesser sowohl am äußeren Umfang wie an der abgenutzten Stirnseite so weit abgeschliffen wird, daß nur noch etwa die Hälfte seiner Wandstärke stehenbleibt. Auf den so vorbereiteten Messerkopf wird dann ein neuer zylindrischer Messerteil aufgesetzt, welcher an seinem hinteren inneren Rand ebenfalls bis auf etwa die halbe Materialstärke ausgedreht ist. Beide Teile greifen dann so weit übereinander, daß der Rand des Messerkopfes im Innern des Zylindermessers eine genaue und feste Anlage findet, der hintere äußere Rand des Zy- lindermessers aber noch teilweise über die hintere abgerundete Kante des Messerkopfes übergreift. Das zylindrische Messer ist nun derart gehärtet, daß dieser äußere Rand weich bleibt. Dieser Rand wird nun mit Hilfe eines geeigneten Werkzeuges einwärts. gebogen, so daß er sich fest über die runde Kante des Messerkopfes legt, womit eine ganz genaue und haltbare Verbindung beider Teile erreicht ist.
- Das Verfahren ist auf der anliegenden Zeichnung in seinen einzelnen Stadien veranschaulicht.
- Abb. i zeigt das bekannte Glockenmesser, welches aus einem Stück gezogen ist. Sobald dieses nun in seinem zylindrischenTeila so weit abgenutzt ist, wie in Abb. i punktiert dargestellt, dann ist es ohne weiteres in der Lederschärfmaschine nicht mehr verwendbar. Um es nun wieder benutzbar zu machen, wird die Schneide etwa bis zur strichpunktierten Linie in Abb. i abgeschliffen, und in gleicher Weise wird die äußere zylindrische Fläche bis auf etwa die Hälfte Materialstärke genau zylindrisch heruntergeschliffen. Der -Messerkopf bl hat damit die in Abb. 2 dargestellte Form. Nunmehr wird der zylindrische neue Messerteil al in der Weist am inneren Rand ausgedreht, wie Abb. 3 zeigt, daß er mit seiner Ausdrehung c genau auf den wie beschrieben vorbehandelten Messerkopf bl paßt. Dabei ist darauf geachtet, daß beide Teile wohl genau ineinanderpassen, sich aber ohne besondere Kraftanstrengung zusammenschieben lassen. Der zylindrische Messerteil al ist nun so gehärtet, daß sein hinterer Rand weich bleibt, so daß er in der Weise, wie Abb. 4 zeigt, nach dem Aufschieben auf den Messerkopf bl leicht nach innen gedrückt werden kann, "vomit beide Teile unverrückbar fest miteinander verbunden sind. Das so erneuerte Messer kann ohne weiteres in der Maschine wieder verwendet werden. Ist an diesem Messer nun der zylindrische Messerteil wiederum so weit abgenutzt, wie Abb. i zeigt, dann fällt bei demselben die Schneide von selbst ab, und es ist jetzt ein leichtes' den noch auf dem Messerkopf b sitzenden Rest des Zylindermessers nacli hinten herunterzuschieben und auf den Messerkopf ein neues Messer in d,-r gleichen Weise aufzusetzen. Auf diese Weise erreicht man, daß der einmal, wie beschrieben, vorbereitete Messerkopf immer von neuem wieder mit einem brauchbaren Messer versehen werden kann, wodurch selbst alte, wertlos geworden-- MesserIköpfe wieder ihren vollen Wert erhalten und. in jedem Fall mit kaum dem dritten Teil der Kosten eines neuen Glockenmessers wieder für vollwertigen Gebrauch verwendbar gemacht werden.
Claims (1)
- PATF-NT-ANspp,ucii: Verfahren zur 'Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenmesser f Ür Lederschärfmaschinen durch Aufsetzen eines neuen Ringmessers, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil eines aus einem Stück bestehenden, abgenutzten Glockenmessers (a) an der freien Stirnseite geradegeschliffen und auf der äußeren Mantelfläche bis auf etwa die halbe Materialstärke im Durchmesser verkleinert wird, worauf auf den so behandelten Messerkopf (b1) ein neues Zylindermesser (a1) aufgesetzt wird, welches an dem inneren hinteren Rand mit einer entsprechenden Ausdrehung (e) versehen und so gehäxtet ist, daß der hintere Rand weich bleibt, so daß nach dem Zusammenstecken und -passen beider Teile dieser hintere weiche Rand so weit gestaucht werden kann, daß er über die hinten abgerundete Kante des Messerkopfes (b1) greift und dadurch beide Teile fest zusammenhält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW67026D DE422244C (de) | 1924-09-05 | 1924-09-05 | Verfahren zur Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenmesser fuer Lederschaerfmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW67026D DE422244C (de) | 1924-09-05 | 1924-09-05 | Verfahren zur Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenmesser fuer Lederschaerfmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE422244C true DE422244C (de) | 1925-11-26 |
Family
ID=7607771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW67026D Expired DE422244C (de) | 1924-09-05 | 1924-09-05 | Verfahren zur Wiederbrauchbarmachung abgenutzter Glockenmesser fuer Lederschaerfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE422244C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950439C (de) * | 1953-07-23 | 1956-10-11 | Ver Schuhmaschinen Ges Ges Mit | Zweiteiliges umlaufendes Glockenmesser |
-
1924
- 1924-09-05 DE DEW67026D patent/DE422244C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE950439C (de) * | 1953-07-23 | 1956-10-11 | Ver Schuhmaschinen Ges Ges Mit | Zweiteiliges umlaufendes Glockenmesser |
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