DE375141C - Verstellbarer Messerkopf fuer Absatzfraesmaschinen - Google Patents

Verstellbarer Messerkopf fuer Absatzfraesmaschinen

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DE375141C
DE375141C DED39810D DED0039810D DE375141C DE 375141 C DE375141 C DE 375141C DE D39810 D DED39810 D DE D39810D DE D0039810 D DED0039810 D DE D0039810D DE 375141 C DE375141 C DE 375141C
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clamping
knives
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cutter head
knife
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DED39810D
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EUGEN G DIHLMANN
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EUGEN G DIHLMANN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D87/00Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Verstellbarer IKesserkopf für Absatzfräsmaschinen. Es sind bereits Messerköpfe zum Fräsen der Absätze an fertigem Schuhwerk für Absatzfräsmaschinenbekannt geworden, bei welchen zwei auswechselbare Fräsmesser von gerader Form durch eine schwalbcnschwanzartige Klemmleiste mittels Klemmkopfes, Klemmscheibe und Klemmdornes einstellbar befestigt sind. Diese Messerköpfe sind durch den Klemmdorn @in der Hauptwelle der Maschine auswechselbar und zum Maschinenkörper mäßig einstellbar angeordnet. Der Klemmkopf ist mittels Linksgewindes und die. Klemmscheibe mittels Rechtsgewindes auf den Klemmdorn aufgeschraubt, so daß diese beiden, die Messerklemmvorrichtungbildenden Teile, je nach Drehung sich .gegen oder voneinander auf dem Klemmdorn verschieben. Zum gleichmäßigen Einstellen der durch Schleifen -abgenutzten Messer und zu ihrer Sicherung gegen Verschiebüng ist an der Klemmleiste jedes Messers eine zahnstangenähnliehe Einfräsung vorgesehen, in .die ein Zahnring mit seinen Zähnen eingreift. Am Messerkopf ist ,außerdem noch eine @Gelenkstange .benveglich angeordnet, .die zum Antrieb der Welle einer :besonderen Fräsvorrichtung dient.
  • Diese Fräsmesserköpfehaben den Nachteil, ,daß sich bei einer Verstellung des Abstandes von Klemmkopf und Klemmscheibe infolge des Rechts- und Linksgewindes beide Teile verschieben. 17a nun ,die Messer flicht am Maschinenkörper bzw. an ,der Oberfleckfüh-.rung vorbeilaufen, muß, wenn beide Teile für eine z. B. ro#mm breitere Klemmleiste verstellt werden sollen, der Klemmdorn um so viel aus oder Maschinenwelle herausgeschraubt werden, als sich die Klemmscheibe verschiebt, im angenommenen Beispiel also 5 mm. Eine größere Verstellung .des Klemm-.dornes als 5 mm bzw. 7 rnm, wenn man die schwalbenschwanzförmge Gestalt der Klemmleiste berücksichtigt, ist nicht angebracht, da der Dorn dann zuviel von seiner Führung in der Welle einbüßen würde. Aus diesem Grunde ist eine Verbreiterung des Messers von der Klemmleiste nach dem Maschinenkörper zu, die bei breiteren Messern zur Erzielung einer sicheren Klemmung unerläßlich ist, nicht möglich. Nun läßt aber außerdem der zwischen Klemmkopf und Klemmscheibe angeordnete Zahnring eine größere Verstellung der beiden Teile zueinander, wie sie beim übergang von Messern mit schmalen Klemmleisten auf solche mit breiten Klemmleisten erforderlich ist, gar nicht zu, da er rechts und links nur auf 2 mm schmalen Ansätzen gelagert ist und bei einer größeren Verschiebung beider Teile zueinander sofort seinen Halt verlieren würde. Man ist also gezwungen, für Messer aller Breiten eine Klemmleiste von gleichbleibender Breite zu benutzen. Diese Klemmleisten klemmen zwar Messer bis zu 45 mm Breite noch recht gut, solche von 4 5 bis 70 mm Breite aber nur ungenügend. Dadurch werden diese während des Arbeitens infolge der hohen Tourenzahl von 5000 Umdrehungen pro Minute leicht herausgeschleudert und können großes Unheil anrichten. Die jetzige Ausführung des Klemmdornes gestattet infolge Fehlens eines größeren glatten Bundes kaum die Anbringung von Schlüsselflächen, durch die ein leichteres Lösen und ein 1 esseres Befestigen der Messer ermöglicht wird.
  • Diesen Mängeln soll gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß zum Zwecke unabhängiger und größerer Verstellbarkeit der Zahnring mit einem Teil der Klemmvorrichtung verbunden ist und die Klemmteile so gestaltet sind, daß mit demselben Kopf sow-)hl Messer mit schmaler Klemmleiste als auch 'Messer mit mehr als um die Breite des Zahnringes verbreiterter Klemmleiste sowie auch nach zwei Seiten verbreiterte Messer sicher festgeklemmt werden können.
  • Die Anordnung der Gelenkstange ist bei (teil bekannten 'Messerköpfen so ausgeführt, ,Maß das kugelige, mit einem Stift und zwei Gleitlacken ausgestattete Ende derselben in den aus zwei Hälften Lestehenden vorderen Zapfen des Klemmkopfes von der Seite her eingesetzt und dann mit einer Mutter zusammengehalten wird. Eine solche Anordnung ist nicht einfach auszuführen und beeinflußt deshalb den Verkaufspreis des gesamten Fräsmesserkopfes sehr ungünstig. Ein weiterer Nachteil 1:esteht darin, daß sich die Lage des Klemmkopfes beim Klemmen der verschieden breiten Messer mit gleichbleihenden Klemmleisten nicht verändert, wodurch zum Antrieb der besonderen Fräsvorrichtung, die nach der 'Messerbreite einzustellen ist, für schmale Messer eine kurze und für breite Messer eine längere Gelenkstange nötig wird.
  • In der Zeichnung ist der Fräsmesserkopf dargestellt. Es zeigt: Abb. i einen Längsschnitt und Abb. 2 eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt.
  • Der Messerkopf besteht aus dem Klemmkopf a, aus der Klemmscheibe b mit dem Zahnring c, die wie üblich gestaltet sind, und aus dem Klemmdorn d. Der Klemmkopf a ist auf der Vorder- und Hinterseite durch die Zapfen e und f verlängert und mit einer abgesetzten Bohrung g versehen. Der vordere Zapfen e hat Außengewinde, ist kugelig abgefast und mit einem Schlitz k versehen. Auf dem hinteren Zapfen f verschiebt sich leicht gleitend die Klemmscheibe b mit dem durch die Schrauben i drehbar befestigten Zahnring c. Die bis an den Schlitz reichende Bohrung g ist mit Linksgewinde versehen und mittels desselben auf dem am vorderen Ende gleichfalls mit Gewinde ausgestattetenKlemmdorn d aufgeschraubt. Dieser hat kurz hinter dem Gewinde einen nach dem Gewinde zu konisch abgefasten Bund dl, an dein zwei Schlüsselflächen k angearbeitet sind. Das hintere Ende der Bohrung der Klemmscheibe b ist der Abfasung des Bundes d, entsprechend ausgerenkt, so daß sich beide Teile passend aufeinandersetzen.
  • Der vordere Zapfen e des Klemmkopfes ist außer dem Schlitze noch mit einer kurzen kugelähnlich gestalteten Bohrung versehen. In dieser Bohrung sitzt der kugelig ausgebildete Kopf .m der Gelenkstangen. In dem Kopf in sitzt ein beiderseits vorstehender Bolzen o, auf dessen Enden je ein kugelsegmentartiger Gleitbacken p aufgesteckt ist, dessen Breite der Breite des Schlitzes h entspricht. Diese Teile werden durch eine Mutter q in dem Zapfen des Klemmkopfes beweglich zusammengehalten. Die Mutter q ist mit zwei Schlüsselflächen r versehen und auf der Innenseite so kugelig gestaltet, daß sie sich über die Gleitbacken passend legt. Außerdem haben die beiden Gleitbacken p an den angearheiteten Flächen s der Bohrung g noch Anlage.
  • Die Messerauflageflächen des Klemmkopfes a und der Klemnnscheibe b sind unter gleichem Winkel, ungefähr io°, zur Längsachse geneigt. Beide Teile sind an den Kanten der Messerauflageflächen bzw. den einander zugekehrten Seiten so spitzwinklig ausgearbeitet, daß die schwalbenschwanzartigen Klemmleisten der beiden Messer t gleichmäßig umfaßt werden. In Abb. i sind zum besseren Verständnis zwei Messer verschiedener Breiten eingeklemmt, und zwar auf die obere Messerauflage ein solches von .4o mm und auf die untere ein solches von 70 mm Breite. Das gestrichelt gezeichnete Messer stellt ein solches von 7o mm Breite nach der alten Ausführung dar.
  • Aus dem Vergleich der beiden 7o mm breiten Messer ist ersichtlich, daß ein Messer der neuen Art mit einer breiteren Klemmleiste ausgestattet und außerdem an beiden Seiten der Klemmleiste verbreitert ist. Die Praxis lehrt, daß die Messer mit einer 17 mm breiten Klemmleiste und einer 3 mm breiten rechten Auflage, zusammen 2o mm, sich um dieses Maß bei gleichbleibender Klemmleiste gut verbreitern lassen; und daß sich solche 4.o bis .45 mm breite Messer noch sicher festklemmen. Um Messer von 70 mm Breite etenso einwandfrei festklemmen zu können, wurde im vorliegenden Falle die Klemmleiste von 17 mm auf 27 mm und die rechte Auflage von 3 auf 8 mm verbreitert, 35 mm, damit das breiteste Messer noch in seiner Mitte von dem Klemmkopf gehalten wird, wodurch .eine sichere Klemmung gewährleistet ist. Die auf dem Klemmdorn drehbar angeordnete Klemmvorrichtung ist so verstellbar, daß sich sowohl Messer mit schmaler als auch solche mit breiter Klemmleiste festklemmen lassen. Schmale Messer werden mit einer schmaleren und mit einer breiteren Klemmleiste ausgeführt, außerdem werden letztere auf der linken und auf der rechten Seite verbreitert, wodurch sich die Klemmleiste mehr nach der Mitte des Messers verschiebt. Zur Verstellung der Klemmvorrichtung, z. B. beim Übergang vor. Messern mit schmaler Klemmleiste auf solche mit breiter Klemmleiste, wird der Klemmkopf auf dem in der Maschine festgeschraubten Klemmdorn von Hand gedreht bzw. verschraubt, bis sich die Klemmleiste einführen läßt. Ein in dem Klemmkopf sitzender Mitnehmerstift v, der in eine Bohrung der Klemmscheibe ragt, nimmt dabei diese mit. Beim Einsetzen des neuen Messers legt sich die Klemmscheibe, die sich auf dem hinteren Zapfen des Klemmkopfes leicht verschiebt, wieder an den Bund des Klemmdornes an. Nach dem Einsetzen des neuen Messerpaares wird ein besonderer Schlüssel in die auf der Vorderseite des Klemmkopfes vorgesehenen Löcher u eingesetzt und die Messer gut festgeklemmt. Werden die Messer außerhalb der Maschine in dem Messerkopf befestigt, um diese anschließend zu schleifen, so wird der Klemmdorn mit seinen beiden Schlüsselflächen in einen Schraubstock gespannt oder in einen Schlüssel genommen und wie oben beschriteben verfahren. Da der Zahnring c an der Klemmscheibe mittels zweier Kopfschrauben drehbar befestigt ist, kann der Klemmkopf unabhängig von ihm verstellt werden. Durch die Anbringung des hinteren Zapfens am Klemmkopf bzw. durch das hiermit verlängerte Innengewinde kann eine ziemlich große Verstellung der beiden Teile zueinander vorgenommen werden. Nur, durch die dauernd unveränderliche Lage der Klemmscheibe zum Klemmdorn, der größeren Verstellung des Klemmkopfes zur Klemmscheibe und der - bis 8-min-Verstellung des Klemmdornes innerhalb der Hauptwelle zum Maschinenkörper ist es möglich, Messer mit verschieden breiter Klemmleiste zu verwenden und diese nach beiden Seiten, d. h. auch über die Klemmscheibe hinaus nach dem Maschinenkörper bis 6 mm zu verbreitern, ohne dabei den Maschinenkörper zu berühren. Das hat den Vorteil, daß für Messer verschiedener Breite auch verschieden breite Klemmleisten Verwendung finden können, so daß bei allen Messerbreiten eine sichere und gute Festklemmung stattfindet. Dadurch wird ein Herausschleudern der Messer größter Breite verhütet. Trotzdem können die vielen in den Schuhfabriken vorhandenen alten Messer mit schmalen Klemmleisten noch verwendet werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das kugelige Ende der Gelenkstange mit den auf dem Bolzen aufgesteckten Gleitbacken von vorn in den Schlitz bzw. in die kugelige Bohrung eingesetzt werden kann, und daß das Lager dafür aus einem Stück besteht. Dadurch wird die Herstellung sehr vereinfacht und der Verkaufspreis niedriger. Infolge der Verschiebung des Klemmkopfes (Abb. i) nach den besonderen Fräsvorrichtungen bei der Verwendung breiter Messer mit verbreiterter Klemmleiste ist die Möglichkeit gegeben, für alle Messerbreiten ein und dieselbe Gelenkstange zu benutzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verstellbarer Messerkopf für Absatzfräsmaschinen für auswechselbare Messer mit schwalbenschwanzförmigen Klemmleisten, die durch einen Zahnring gleichmäßig verstellt und mit einem Klemmkopf, einer Klemmscheibe und einem schraubbaren Klemmdorn festgeklemmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke unabhängiger und größerer Verstellbarbeit der Zahnring mit einem Teil der Klemmvorrichtung verbunden ist und die Klemmteile so gestaltet sind, daß mit demselben Kopf sowohl Messer mit schmaler als auch Messer mit breiter Klemmleiste festgeklemmt werden können. a. Absatzfräsmesserkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkopf (a) auf der hinteren Seite zur Verlängerung des Innengewindes und zur Führung der Klemmscheibe mit einem Zapfen (f) ausgestattet ist, und daß auf der vorderen Seite die Gelenkstange (n) von vorn in den Schlitz einzubauen ist. 3. Absatzfräsmesserkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmscheibe (b) auf dem Klemmkopf (a) verschiebbar und auf dem Klemmdorn (d) nur drehbar angeordnet ist, und daß der Zahnring (c) an ihr drehbar befestigt ist. q.. Absatzfräsmesserkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmdorn (d) nur mit einem Gewinde für den Klemmkopf (a) und einem konisch abgefasten Bund (dl) als Anlage für die Klemmscheibe (b) versehen ist, und daß der Bund mit zwei Schlüsselflächen (k) ausgestattet ist. 5. Messerkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Klemmleiste sich mit der Breite des Messers ändert, und daß die Messer nach zwei Seiten verbreitert werden können.
DED39810D 1921-06-11 1921-06-11 Verstellbarer Messerkopf fuer Absatzfraesmaschinen Expired DE375141C (de)

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