DE420577C - Schutzvorrichtung fuer kompensierte Asynchronmotoren - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer kompensierte Asynchronmotoren

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DE420577C
DE420577C DED45124D DED0045124D DE420577C DE 420577 C DE420577 C DE 420577C DE D45124 D DED45124 D DE D45124D DE D0045124 D DED0045124 D DE D0045124D DE 420577 C DE420577 C DE 420577C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/28Asynchronous induction motors having compensating winding for improving phase angle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für kompensierte Asynchronmotoren. Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für kompensierte Asynchronmotoren, «-elche verhindern soll, daß der Motor angelassen «-erden kann, wenn die Bürsten mit Bezug auf die Verbindungen zwischen Netz und Motor unrichtig eingestellt sind. Kompensierte Asynchronmotoren, d. h. Motoren, die im normalen Betriebe dem Netze keine Blindleistungen entnehmen, haben im allgemeinen für jeden Drehsinn eine ganz bestimmte Bürstenstellung. Will man den Drehsinn eines solchen Motors ändern, so muß man nicht nur, wie bei jedem anderen Motor, durch Vertauschung zweier Netzleitungen den Drehsinn des Drehfeldes umkehren, sondern es ist auch notwendig, die Bürstenbrille in die für diese Laufrichtung bestimmte Stellung zu bringen. Wird dieses unterlassen, so arbeitet der Motor mit einem wesentlich unter dem Wert liegenden Leistungsfaktor; der Zweck der Sonderbauart dieser Maschine wird somit vereitelt.
  • Bei fahrlässiger Bedienung ist es nun möglich, daß die Einstellung der Bürstenbrille unterlassen wird, und, um dieses zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung der Motor mit einer Schutzvorrichtung versehen, die ein Inbetriebsetzen des Motors nur dann gestattet, wenn die Bürstenbrille die dem Drehsinn entsprechende richtige Lage hat.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • An dem Motor ist z. B. ein Schalter a angebracht, der das Ingangsetzen des Motors in richtiger Reihenfolge besorgt. Eine Zugfeder b sucht den Schalter in die Ausschaltstellung zu bringen, woran sie aber durch eine Sperrklinke c gehindert wird. Diese greift in ein mit dem Schalter a verbundenes Sperrad d ein und kann zwecks Ausschaltens des Motors durch Druck auf den federnden Bolzen e ausgelöst werden. Gemäß Abb. i steht die Sperrklinke c außerdem unter dem Einfluß eines Elektromagneten f, der unter Strom steht, sobald sich die Bürstenbrille g nicht in der richtigen Stellung befindet. Die Schutzvorrichtung ist von der Drehbewegung direkt abhängig gemacht, indem z. B. auf der Welle ein Ring h angeordnet ist, der durch Reibung mitgenommen wird und je nach dem Drehsinn der Welle mit Hilfe des aus Isoliermaterial bestehenden Doppelkeils i den einen oder den anderen von zwei Kontakten k" k2 unterbricht.
  • Wenn z. B. der Rechtsdrehung des Motors in dem gezeichneten Beispiel (Abb. i) die Schalterstellung l-yyal entspricht, wird der aus Isoliermaterial bestehende Keil i den Kontakt k,, unterbrechen, und das Relais f bleibt stromlos, so daß bei Freigabe des beim Anlassen des Motors festzuhaltenden Schaltliebels a dieser in seiner Lage durch Sperrklinke c in Sperrstellung verbleibt. Hat der Schalter L jedoch unrichtige Stellung, d. 1i. ist er mit in, in Berührung, so ist die Unterbrechung bei k1 durch Keil i wirkungslos, da der Stromkreis, des Relais f über lz, geschlossen ist. Umgekehrt soll für Linksdrehung des Motors Schalter L mit in. in Verbindung stehen. Es wird dann der Kontakt k2 beim Anlauf des Motors durch Keil i unterbrochen. Hat der Schalter nun die falsche Stellung, d. h. besteht die Verbindung L-na,, so bleibt das Relais f über k, unter Strom, und der Schalter a gelangt selbsttätig in die Ausschaltstellung, sobald der Bedienungsmann den Schalter losläßt.
  • Es empfiehlt sich, den Relaisstromkreis nicht vom Netz selbst, sondern von dem im Motor vorhandenen Hilfsstromkreis n aus mit Strom zu versorgen, da hierdurch die Gefahr eines Erdschlusses vermindert wird, besonders, da die Hilfskreisspannung sehr viel niedriger als die Netzspannung ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist mit der Sperrklinke c eine metallische Scheibe o verbunden, die unter dem Einfluß von zwei Spulen p und q steht. Die eine (p) ist von dem Strom 7 einer Phase, die andere von der Spannung zwischen den beiden Phasen E2, E3 abhängig. Solange der Strom gegen seine Phasenspannung El nicht phasenverschoben ist, steht er senkrecht auf der Spannung E2-E3, wird also mit dieser Spannung zusammen kein Drehmoment ausüben (vgl. Abb.3). Hat der Strom I aber Phasenverschiebung gegen El, so wird eine wattlose Komponente zusammen mit, der Spannung E"-E" ein Moment bilden, das durch Drehen der Scheibe o die Auslösung der Sperrklinke c und damit das Ausschalten des Motors bewirkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzvorrichtung für kompensierte Asynchronmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschalten des Motors z. B. mittels einer elektromagnetisch gesteuerten Verriegelung von der richtigen Stellung der Bürstenbrille abhängig ist.
  2. 2. Motor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung der Motorwelle mit Hilfe eines Mitnehmers und einer Kontaktvorrichtung für den Stromkreis eines Relais (f) ein Schalter (a) beeinflußt wird, der bei unrichtiger Bürstenstellung in die Ausschaltstellung gezogen wird.
  3. 3. Motor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Relaisstromkreis vom Hilfsstromkreis des Motors mit Strom versorgt wird. ,4. Motor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung der Schalterverriegelung die im Falle einer unrichtigen Stellung der Bürstenbrille vorhandene wattlose Komponente des Netzstromes in Zusammenarbeit mit der Netzspannung benutzt wird.
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