DE420503C - Verfahren zur Herstellung der Schaufeln fuer Turbinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Schaufeln fuer Turbinen

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DE420503C
DE420503C DEM88403D DEM0088403D DE420503C DE 420503 C DE420503 C DE 420503C DE M88403 D DEM88403 D DE M88403D DE M0088403 D DEM0088403 D DE M0088403D DE 420503 C DE420503 C DE 420503C
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DEM88403D
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Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
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Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/14Form or construction
    • F01D5/18Hollow blades, i.e. blades with cooling or heating channels or cavities; Heating, heat-insulating or cooling means on blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung der Schaufeln für Turbinen und besteht in einer Herstellung der Schaufeln durch elektrischen Niederschlag von Metall auf einer Matrize entsprechender Gestalt, die nachher ganz oder zum Teil von der durch Niederschlag gebildeten Schaufel entfernt wird. Der Schaufelfuß wird vorzugsweise in üblicher Weise gebaut, und die Matrize kann am Fuß befestigt oder auch unabhängig von ihm gebildet sein. Im ersten Falle wird die Schaufel vor dem Niederschlag von Metall auf der Matrize, im zweiten Falle nachträglich in irgendeiner ,geeigneten Weise am Fuß befestigt. Die Matrize kann ganz aus Wachs, schmelzbarem Metall oder einem sonstigen Stoff hergestellt werden, der leicht von der fertigen Schaufel getrennt werden kann, oder sie kann ein metallisches Gebilde enthalten, das in der Schaufei bleibt und als Verstärker dafür dient.
In der Zeichnung sind beispielsweise verschiedene Schaufelformen dargestellt, die gemäß der Erfindung gefertigt sind, und zwar zeigen
Abb. ι und 2 in Seitenansicht und Querschnitt eine Ausgestaltung,
Abb. 3 und 4 ähnliche Darstellungen einer andern Gestalt.
Abb. S ist ein Längsschnitt durch eine dritte und
Abb. 6 ein Querschnitt durch eine vierte Form.
Bei jeder der dargestellten Formen besitzt die Schaufel einen Fußteil 7 (in Abb. 6 nicht dargestellt), der den wirksamen Schaufelteil 8

Claims (6)

und wenigstens ein Verstärkungsglied 9 ! trägt. Bei den Ausführungen nach Abb. 1 und 2 sowie nach Abb. 3 und 4 ist der Fuß gegabelt und besitzt einen Teil 10 von vermindertem Querschnitt, dessen Außenfläche in der dargestellten Weise gerauht oder gerillt ist. Beim ersten Beispiel besitzt das Verstärkungsglied 9 die Gestalt einer Stange, die mit dem Fuß 7 aus einem Stück besteht und etwas über das Ende des eigentlichen Schaufelteiles 8 hervorragt. Bei der zweiten Ausführung besitzen die Verstärkungsteile 9 die Gestalt von Drähten oder Stangen, die am Wurzelteil 7 befestigt sind. Die Ausführung nach Abb. 5 ist ähnlich der nach Abb. 1 und 2, nur hat hier der Fuß eine Schwalbenschwanzform. Bei der Gestalt nach Abb. 6 sind die \7erstärkungsglieder 9 keilförmig gestaltete Streifen, die entweder mit dem Fuß aus einem Stück bestehen oder daran beliebig befestigt sind. Bei dem letzten Beispiel kann auch der Fuß eine geeignete . Gestaltung aufweisen. j Bei der Herstellung jeder der dargestellten Schaufeln wird Wachs, leicht schmelzbares Metall oder ein sonst geeigneter Stoff 11 um die Einlage 9 herum oder zwischen den Einlagen 9 geformt, so daß eine Matrize für den elektrischen Niederschlag des wirksamen [ Schaufelteiles 8 entsteht. Diese Matrize wird zuerst mit Graphit behandelt und dann in das j elektrolytische Bad eingetaucht, in dem der Teil 8 durch Niederschlag gebildet wird. Um die Verbindung zwischen dem niedergeschlagenen Metall und den Einlagen zu verstärken, können die Einlagen 9 vor Eintauchen in das Bad gerauht oder gerillt werden. Ist der elektrische Niederschlag beendet, so wird das Wachs oder das leicht schmelzende Metall der Matrize ausgeschmolzen oder aufgelöst, die Schaufel wird dann in der üblichen Weise bearbeitet. Bei Schaufeln, bei denen die Einlagen über die Köpfe der fertigen Schaufeln hinwegragen, dienen diese zum Befestigen der Kopfringe. In jeder der dargestellten Ausführungen wird der wirksame Schaufelteil 8 während des elektrischen Niederschlages an dem Schaufelfuß befestigt. Er kann aber auch , ganz getrennt vom Fuß hergestellt und später an letzterem befestigt werden. ; Die Erfindung kann auf die gleichzeitige Herstellung einer Gruppe von Schaufeln mit oder ohne Kopf ringe ausgedehnt werden. Weiter kann der elektrische Niederschlag des Metalls auf der Matrize so geregelt werden, daß die Dicke des Metallniederschlages von dem Kopf zum Fuß der Schaufel zunimmt, derart, daß sich für alle Stellen ein im wesentliehen gleicher Sicherheitsfaktor ergibt. Bei allen Ausgestaltungen der Schaufel gemäß der Erfindung kann der Kopf offen bleiben, um die Entfernung des Wachses der Matrize zu erleichtern, oder er kann geschlossen werden, und der betreffende Stoff kann durch zu diesem Zweck besonders gebildete Löcher oder Öffnungen entfernt werden. Gegebenenfalls kann auch eine Schutzdecke von Metall auf dem Fuß der Schaufel niedergeschlagen werden. Paten τ-An Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung der Schaufeln für Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß Metall elektrisch auf einer Matrize niedergeschlagen wird und daß diese dann ganz oder zum Teil entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize wenigstens eine Einlage (9) als Verstärkung enthält, die bei Entfernung des übrigen Teils der Matrize in der Schaufel belassen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur der wirksame Teil der Schaufel durch elektrischen Niederschlag gebildet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der wirksame Teil der Schaufel auf einer Matrize niedergeschlagen wird, die mit dem Schaufelfuß aus einem Stück besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der wirksame Schaufelteil an dem Schaufelfuß nachträglich befestigt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Niederschlag des Metalls auf der Matrize so geregelt wird, daß die Metalldicke vom Schaufelkopf zum Schaufelfuß zunimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM88403D 1924-03-12 1925-02-14 Verfahren zur Herstellung der Schaufeln fuer Turbinen Expired DE420503C (de)

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