DE42009C - Formmaschine mit unabhängig von einander wirkenden Stampfern - Google Patents
Formmaschine mit unabhängig von einander wirkenden StampfernInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
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Description
KAISERLICHES
%% % PATENTAMT.
Die Formmaschine mit unabhängig von einander wirkenden Stampfern drückt die ungleich
hohen Schichten über dem Modell mit specifisch gleicher Pressung, und zwar so lange,
bis der Widerstand der verdichteten Sandschichten unter jedem Stampfer dem Druck des
wirkenden Mittels gleich geworden ist.
Die beiliegende Zeichnung stellt die Anordnungen dar, welche als die besten Ausführungen angesehen werden können.
In den Fig. 1 bis 5 ist eine Maschine mit einer Serie von senkrechten Parallelstampfern M
angeordnet; Fig. 1 zeigt dieselbe in der Ansicht, Fig. 2 im Schnitt durch einen Formkasten
und den Deckkasten. Letztere Figur zeigt die Stampfergruppe in Thä'tigkeit, die Zusammenpressung
des Sandes über dem ungleich hoch gestalteten Modell zu vollenden; die einzelnen
Stumpfer stehen den Modellformen entsprechend ungleich hoch.
Jeder Stampfer ist unten mit einem geeignet breiten Kopf M2 und oben mit einem Kolben
M versehen, welcher in einem Cylinder g angeordnet ist, in dem Dampf, Luft oder ein
anderes Medium unter Druck zugelassen werden kann. Nach jeder Wirkung werden die Stampfer
jeder für sich durch besondere Einrichtungen in die Höhe gehoben. Der in den Cylindern
auf die verschiedenen Kolben specifisch gleich wirkende Druck des Mediums drückt sie alle
verschieden und so weit herunter, als es der Widerstand, den die unter ihnen befindlichen
Sandschichten darbieten und welcher von der Form und Höhenlage der einzelnen Modelltheile
abhängt, gestattet.
Da die Reibung des Sandes gegen die innere Wandung des Formkastens dem Heruntergehen
der an diesen Wandungen arbeitenden Stampfer einen gröfseren Widerstand längs derselben
darbietet, als ihn die nach innen angeordneten Stampfer zu überwinden haben, welcher Widerstand
sich noch in den Ecken vergröfsert, so wird dieser ungleiche Widerstand dadurch ausgeglichen
, dafs für dieselben entsprechend gröfsere Cylinder und Kolben angewendet
werden, so dafs hier entsprechend mehr Dampfoder Luftdruck zur Wirksamkeit gelangt als
bei den inneren Stampfern. Statt dessen oder gleichzeitig mit dieser Einrichtung kann der
gleiche Zweck durch Anwendung von Stampferköpfen von verschiedenem Flächenraiim erreicht
werden. Ferner können statt dessen oder gleichzeitig mit solchen Anordnungen die
Stampfer in geeigneter, verschiedener Entfernung von einander angebracht werden, so dafs ein
bestimmter Kolben da auf weniger Sand zu wirken hat, wo · die herunterdrückende oder
stampfende Kraft am gröfsten sein soll.
Die einzelnen Cylinder g sind oben mit einem gemeinschaftlichen Deckel G' verschlossen.
Der Dampf, die comprimirte Luft oder ein anderes unter Druck stehendes Medium wird mittelst eines Hauptrohres D zugeführt
und durch Zweigrohre F, die mit Hähnen F1
versehen sind, in die verschiedenen Cylinder g. vertheilt. Jedes Rohr. F kann nach Belieben
abgestellt werden. Das ganze System wird
mittelst eines Ventils Dx vom Arbeiter bedient,
welches in Fig. 5 im Schnitt dargestellt ist.
Die Stampferköpfe Af2 können von Holz oder anderem geeigneten Material hergestellt
sein: vorzugsweise ist die Anwendung von weichem, vulcanisirtem Gummi mit senkrechten
• Seiten und leicht abgerundeten unteren Flachen zu empfehlen. :
Die Bodenplatte H dient als Führung für die Kolbenstangen M1, sowie zur Abdichtung,
für den Fall, dafs Wasser in den Raum unter, dem Kolben eintreten sollte. Nahe dieser
Bodenplatte ist in jeder Cylinderwand eine Oeffnung angebracht, so dafs sämmtliche Cylinder
am Boden mit einander communiciren und das in einen Cylinder eintretende Wasser sich in die anderen mit vertheilt oder ein
durch Hindurchtreten des drückenden Mediums unter einem Kolben entstehender Gegendruck
sich auf alle Kolben vertheilt. Von da aus wird solches Wasser durch ein Gummirohr N
abgeführt und dadurch eine zu starke Ansammlung desselben verhindert. Zwischen der
Bodenplatte Hund den verschiedenen Kolben M
sind Spiralfedern J angebracht, welche die Kolben stets in die Höhe zu drücken streben.
Wie vorher gesagt, sind gröfsere Cylinder und Kolben in den Ecken und längs der Wandungen
zur Anwendung gebracht; solche können jedoch auch an all den Stellen, wo
aus irgend einem Grunde ein stärkerer Widerstand zu überwinden oder ein besonderer
Druck auf den Sand auszuüben ist, angeordnet werden. Z. B. kann in dem Falle, dafs die
Maschine immer die gleichen Gufsformen von denselben verschiedenen Modelltiefen herzustellen
hat, die Anwendung gröfserer oder kleinerer Cylinder g und Kolben M nach Bedarf
in der Mitte oder an irgend einer anderen Stelle der Gruppe stattfinden. Solcherart kann
mit Dampf oder anderem·Medium von gleichmäfsigem
Druck der Kraftbedarf für jeden Stampfer beliebig geändert und so jede erforderliche
Abweichung in der Kraft, mit welcher die verschiedenen Stampfer M2 niedergedrückt
werden müssen, erzielt werden. Fig. 4 zeigt die Deckplatte von unten gesehen. Die
Bodenplatte H besteht aus Abtheilungen, welche dicht an einander passen und wovon eine jede
mittelst eines einzelnen Bolzens gl an dem
Gufsstück G befestigt ist. Hierdurch kann man in geeigneter Weise und rasch einen schadhaften
Kolben entfernen, ohne dadurch die anderen, ausgenommen die drei unmittelbar anstofsenden, zu stören.
Diese Maschine wird in der Weise in Thätigkeit gesetzt, dafs man die Formkasten unter
1 die Stampfer M- bringt und dann das Ventil D ■öffnet. Das auf die obere Fläche der verschiedenen
Kolben M drückende Medium treibt die ganze Serie der Stampfer gegen den in
dem Formkasten befindlichen Sand, und zwar bis zu der Höhe, wo ein bestimmter Widerstand
den verschiedenen Stampferköpfen entgegentritt, so dafs der Sand gleichmäfsig zusammengeprefst
wird. Diese Wirksamkeit ist ähnlich der durch die gewöhnlichen Handstampfer ausgeübten, nur arbeitet die Maschine
viel schneller, weil der ganze Formkasten mit einem Male gestampft werden kann. Auch ist
das Resultat des : Stampfens ein viel vollkommeneres , weil es durch gleich mäfsigen
Druck auf die ganze Masse und nicht durch Stofsen erzielt worden ist, welche Operation
den dünneren Sandschichten eine erheblich gröfsere Dichtigkeit verleiht. Die Stampfer
werden zweckmäfsig mit Gummi oder einem anderen weichen und. elastischen Alaierial bekleidet,
welches, indem es sich unter dem Druck seitwärts.^ ausdehnt, dazu dient, das Eindringen
von Sand zwischen die Stampfer zu verhüten, sowie eine, etwaige Beschädigung der
Modelle zu verhindern, wenn; die Stampfer mit denselben in Berührung kommen sollten.
Es ist zweckmäfsig, den Dampf oder das sonstige Medium zu allen einzelnen Kolben
einzeln und absperrbar zuzulassen und immer Formkasten von gleicher Gröfse anzuwenden.
Durch Schliefsen einzelner Hähne F1 kann man, wo erforderlich, einzelne Stampfer aufser
Gebrauch lassen. Auf solche Weise kann man auch durch Schliefsen der zu allen äufseren
Cylindern gehörigen Hähne F1 die Maschine in Stand setzen, einen Formkasten zu stampfen,
welcher einen viel geringeren Oberflächenraum als der besitzt, für welchen alle Stampfer anzuwenden
sein würden.
In Fig. 6 ist eine Variation dieser Formmaschine dargestellt, in welcher der Druck
eines Mediums gegen die Stampfer durch das Gewicht der Stampfer selbst ersetzt ist. Zugleich
ist eine Vorrichtung für die Sandzuführung und Einstellung der Stampfergruppe über
dem Formkasten dargestellt. Wie ersichtlich, besteht' die Stampfergruppe hier aus unabhängig
von einander1 durch ihr eigenes Gewicht wirkenden Stäben, welche in einem Rahmen vereinigt
sind. Sandzuführungsbehälter und Stampferapparat sind so mit einander verbunden und waagrecht drehbar, dafs sie hinter
einander über eine oder mehrere, Formbänke bezw. Formkasten gebracht werden können.
Bei der gezeichneten Maschine ist in der Mitte der Grundplatte A eine starke Säule C befestigt,
auf welcher sich ein Joch D dreht, das in geeigneten Rahmen an einer Seite den
Stampferapparat E und an der anderen Seite den SandfUübehälter F trägt. Das Joch D ist
mittelst der Muttern c c auf dem mit Gewinde versehenen Theil der Säule C vertical verstellbar,
um für verschieden hohe Formkasten eingestellt werden zu können. Der Sandfüll-
behälter F ist mit seinem oberen Ende über die Mitte der Säule C geführt, so dafs der
Sand central zugeführt, aber an verschiedenen Punkten abgegeben werden kann, während der
Füllbehälter sich um die Säule dreht. Der Sandfüllbehälter und der Stampferapparat werden
unten durch um die Säulen C drehbare Rahmen H gehalten und geführt; dieselben
sind durch Stangen d mit den Jochtheilen verbunden. Am Boden des Sandfüllbehälters F
ist ein Schieber f zur Regulirung der Sandzuführung angebracht. Der Deckkasten oder
.Stampferapparat E besteht aus einer Anzahl !unabhängig von einander und vertical beweglicher-Stangen
oder Prefsstäbe e von solcher Länge, dafs sie durch ihr eigenes Gewicht im
Stande sind, einen hinreichenden Druck auf den Sand des Formkastens auszuüben und
denselben in geeigneter Weise gegen das Modell zu pressen. Diese Stangen werden zweckmä'fsig
aus Eisen und mit ca. 13; qcm Querschnitt
hergestellt. Ihre Länge ist abhängig von dem specifischen Gewicht des verwendeten Materials
und dem zu erzeugenden Druck, welcher sehr verschieden sein kann. Die Anzahl· und Anordnung
der Stampfer ist derart, dafs die zu bearbeitenden Formkasten von ihnen ausgefüllt
werden. Ihre oberen Enden sind rund und bewegen sich lose in Löchern des betreffenden
Jochiheils D, von dem sie mittelst aufgeschraubter
Muttern getragen werden. Diejenigen Stampfer, welche nahe der Wandung oder den Ecken der Formkasten arbeiten oder
welche in irgend eine Lage kommen, die aus irgend welchem Grunde einen gröfseren Druck
als im übrigen Theil des Formkastens verlangt, haben eine gröfsere Länge in ihrem dickeren
Theil als die andere und werden in dem Mafse schwerer gemacht, als.der gröfsere Druck
dies erfordert. Wird nun ein Formkasten mit Sand nach aufwärts gegen den Boden dieser
Stampfer gedrückt, so wird«,unter dem Gewicht dieser .Stampfer der Sand soLzusammengedrückt
werden, bis er hinreichend.- fest geworden ist, um die Stampfer tragen zu können, worauf
ein weiteres Zusammenpressen nicht mehr stattfindet, vielmehr die Stampfer dann durch den
Sand aufwärts gehoben werden. Wird der Formkasten so lange nach ■ aufwärts gedrückt,
bis alle Stampfer hochgehoben sind, und dann wieder herabgelassen, so ist der Sand mit
gleichmäfsiger Dichtigkeit eingeprefst, und zwar unabhängig von den Verschiedenheiten in der
Höhe der Sandschichten, die von den ungleichen Höhen der Modelltheile herrühren.
Die Aufwärtsbewegung des Formkastens geschieht durch folgende Mittel.
■ Unter der Formbahk befindet sich auf der Grundplatte A ein glatt abgedrehter und mit
einem Dichtungsring m versehener Ansatz M, welcher als Kolben für die ihn umfassende
cylindrische Kappe O dient. Auf dem Kopf dieser Kappe ist die Modellplatte P, die das
Modell ρ trägt, befestigt. Die Kappe O besitzt Ansätze Q., welche Stifte S umfassen und längs
denselben gleiten; die Gleitbewegung wird von den Muttern k begrenzt. Die hohle Fundamentplatte
A dient als Reservoir für ein luft- oder gasförmiges oder flüssiges, unter
Druck stehendes Medium. Dasselbe kann durch Druckpumpen oder auf andere Weise zugeführt
werden. Ein Dreiweghahn oder Ventil V mit Griff T ist so angeordnet, dafs das Medium
durch den Kolben M unter Kappe O zugelassen und nach Hochheben derselben in
eine in der Zeichnung nicht dargestellte Röhre abgelassen werden kann. Zwei Stangen oder
Säulen L erstrecken sich über die Bankobertheile J1J2 und tragen Muttern Z, wovon
jede einen mit Gegengewicht W versehenen Sandkasten X so trägt, dafs derselbe aus der
horizontalen in eine verticale Stellung gedreht werden kann,, wie durch die punktirten Linien
angedeutet- ist. Der Sandkasten X kann von dem aufsteigenden Formkasten Y von den
Muttern Z ab- und höher gehoben werden. Der Sandkasten dient zur Aufnahme des Sandes,
welcher in dem Formkasten comprimirt werden soll.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise, wobei von der Stellung der Formbank J1 und
der Theile K K L O P S und R ausgegangen wird, wie an der linken Seite der Fig. 6 dargestellt
ist, der Stampferapparat E aber bei Seite geschwungen, der Sandkasten X in seine
verticale Stellung gehoben und der Formkasten Y hinweggenommen gedacht ist. In
diesem Stadium öffnet der Arbeiter mittelst des Griffes T das Ventil V und gestattet dem Druckmedium
unter Kappe O einzutreten und dieselbe in die Höhe zu heben. Dadurch werden
die Federn L von dem Gewicht von O und den Modellen frei, sie dehnen sich aus und
führen die Formplatte K1 so weil empor, bis die Oberfläche derselben die Höhe des Bankobertheils
J1 erreicht hat.
Das Einlaufen der Flüssigkeit dauert fort; die Kappe O, welche die Modellplatte P trägt,
gleitet an den Leisten S aufwärts, bis die Modelle pp- durch die Platte K vortreten und
gegen deren Unterseite stofsen. Dann wird das Ventil geschlossen, wodurch die in O eingelassene
Flüssigkeit zurückgehalten wird und die Theile in der Stellung, die sie erhalten
haben, verbleiben.
' Nun wird ein Formkasten Y auf J placirt
und durch die Stifte j richtig centrirt. Der Sandkasten X wird auf den Obertheil des
Formkastens herabgelassen und der Sandfüllbehälter F über denselben geschwungen. Die
Theile befinden sich jetzt in der Stellung, wie
solche auf der rechten Seite der Figur dargestellt
ist. Nun wird Schieber^ in Bewegung gesetzt und Formkasten und Sandkasten mit
Formsand gefüllt. Darauf wird der SandfUll-, behälter zur Seite geschwungen und etwaiges
Gleichstreichen oder Abstreichen des Sandes mit der Hand vollführt. Dann wird der Deckkasten
oder Stampferapparat E über den Sandkasten gebracht, das Ventil V wieder geöffnet
und weitere Flüssigkeit unter O eingelassen, wodurch Modell, Formplatte, Formkasten und
Sand in die Höhe gegen die Stampfer getrieben werden, welche durch ihr Gewicht und
ihr Nachgeben die gleichförmige. Pressung bewirken.
Dann wird ein Theil der Flüssigkeit abgelassen, der Formkasten sinkt auf den Obertheil
von J1 zurück. Der Sandkasten wird emporgehoben, der überflüssige Sand vom
Formkasten oben abgestrichen und die Giefskanäle bei den an dem Modell befestigten
Giefstrichtern eingeschnitten. Ein weiteres Ablassen der Flüssigkeit gestattet der Kappe O,
mit dem Modell ρ ρ auf die Ansätze Q. niederzusinken,
wodurch, das Modell von dem Sande, der durch K' getragen wird, "abgezogen wird.
Sobald die Ansätze Q. berührt werden, drückt das Gewicht von OP und ρ ρ auf die Federn L
und prefst dieselben zusammen, wodurch K1 niedergezogen und die Stifte j freigemacht
werden. Die Formplatte verläfst nun den Formkasten, welcher auf J1 ruhen bleibt, wonach
die Form fertig ist und zur Giefserei geschafft werden kann.
In gleicher Weise können mehrere Formbänke in von einander unabhängiger Thätigkeit
gehalten werden.
Es ist klar, dafs, wenn nur ein Formkasten gebraucht wird, Stampferapparat E und Sandfullbehälter
F keine vollständige Drehung um Säule C zu machen nöthig haben, sondern
nach Erfordern vorwärts oder rückwärts geschwungen werden können.
In der Construction und den Anordnungen der Theile der Maschine können verschiedene
Veränderungen stattfinden. Z. B. kann die Wirkung der Stampfer dadurch verschieden
gemacht werden, dafs dieselben an ihren oberen Enden über dem Joch D mit Spiralfedern versehen
werden, wodurch ein Thei! des Gewichts der Stampfer getragen und ihr Druck verringert
wird, oder solche Federn können unterhalb des Joches angebracht und so der Druck
vergröfsert werden. Die Stampfer können gleiche oder verschiedene Form haben, auch
kann jeder derselben, falls wünschenswerth, mit einem Schuh von Gummi oder anderem
elastischen Material versehen werden.
Auch können die Träger oder Gestelleinrichtungen anders ausgeführt werden, z. B. so, dafs
der Deckkasten und Füllapparat statt kreisförmig in einer geraden Linie vor- und rückwärts
bewegt wird.
Man kann die Sandkasten X auch zum horizontalen Abnehmen von der Säule C einrichten,
unabhängig von dem Stampferapparat E und Füllkasten F und entweder tangential oder
radial zu ihren Bewegungen. Ferner können die verschiedenen anderen Formen der Maschine
verändert werden, ohne von dem Grundprincip abzugehen, die Vortheile der Erfindung zu
opfern. In der zuerst beschriebenen Variation können alle erforderlichen Abweichungen in
der Sandpressung- durch Verschiedenheit in der Gröfse der Kolben und Cylinder allein oder
allein durch die Verschiedenheit der Sandoberflächen, auf welche die Stampfer wirken, erzielt
werden. :
Es kann auch mit irgend einer der Varianten dieser Maschine die Wirkung auf ein und denselben
Formkasten wiederholt werden, wenn dies in irgend einem Falle wünschenswert!! sein
sollte. Da aber die Maschinen nur durch langsamen Druck wirken anstatt durch Stofs, wird
eine sehr gleichmäfsige Zusammenpressung in der ganze Höhe1: des Formmaterials bewirkt,
welche Zusammenpressung durch Wiederholung nicht viel verändert wird. Eine einzige Pressung
ist demnach hinreichend.
Claims (3)
1. An Formmaschinen zum Pressen von Formmaterial in Formkasten die Anordnung von
und gegen einander unabhängig beweglicher, die ganze Sandoberfläche dicht an dicht bedeckender Stampfer (M2J, welche
mit in getrennten Gehäusen durch den Druck eines Mediums, wie Dampf, comprimirte
Luft u. s. w., vorbewegbaren Treibkolben (M) verbunden sind und zusammen oder zu mehreren oder einzeln gegen die
Sandoberfläche so lange wirken gelassen werden können, - bis der Widerstand der
verdichteten Sandschichten unter jedem der vorbewegten Stampfer dem wirkenden Druck
des Mediums gleich geworden ist.
2. Bei den unter Anspruch i. gekennzeichneten Formmaschinen mit durch den Druck eines
Mediums gegen getrennte Treibkolben vorbewegbaren Stampfern die Anordnung von Bohrungen über der gemeinschaftlichen Abschlufsplatte
H, Fig. 2, zum Zweck, unter dem Treibkolben stets gleichen Gegendruck und gleichmäfsige Wasserverteilung zu erhalten.
3. An Stelle der unter Anspruch 1. gekennzeichneten,
einzeln durch den Druck eines Mediums gegen Treibkolben (M) vorbewegbaren
Stampfer, die Anordnung von durch das eigene Gewicht wirkenden Stampfern
(E, Fig. 6), gegen welche die mit Formmaterial gefüllten Formkasten durch den
Druck eines Mediums gegen einen Druckkolben K vorbewegt werden, bis der Widerstand
der verdichteten Sandschichten unter jedem einzelnen Stampfer dem Gewicht des auflnstenden Stampfers gleich geworden ist.
Die Anordnung der unter Anspruch 3. gekennzeichneten Stampfer (E, Fig. 6) in
einem drehbaren (oder verschiebbaren), hoch und nieder einstellbaren Joch D zum Pressen
von im Kreise (oder neben einander) aufgestellten Formkasten gleicher oder verschiedener
Höhe.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE42009T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42009C true DE42009C (de) |
Family
ID=5623926
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42009D Active DE42009C (de) | Formmaschine mit unabhängig von einander wirkenden Stampfern | ||
| DENDAT43497D Expired DE43497C (de) | Formmaschine mit unabhängig von einander bewegten Stampfern |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43497D Expired DE43497C (de) | Formmaschine mit unabhängig von einander bewegten Stampfern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE43497C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142219B (de) * | 1958-04-22 | 1963-01-10 | Bhs Bayerische Berg | Ruettelformmaschine mit Einrichtung zum Pressen und partiellen Verdichten des im Formkasten befindlichen Sandes |
| DE1210136B (de) * | 1961-06-02 | 1966-02-03 | Kloeckner Werke Ag | Vorrichtung zum Einstampfen von exothermen Auskleidungen in Stahlgiesskokillen unterVerwendung von Schablonen |
| DE1239065B (de) * | 1962-02-12 | 1967-04-20 | Herman Pneumatic Machine Compa | Presshaupt mit einer Mehrzahl von Presselementen zu einer Formmaschine |
-
0
- DE DENDAT42009D patent/DE42009C/de active Active
- DE DENDAT43497D patent/DE43497C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1142219B (de) * | 1958-04-22 | 1963-01-10 | Bhs Bayerische Berg | Ruettelformmaschine mit Einrichtung zum Pressen und partiellen Verdichten des im Formkasten befindlichen Sandes |
| DE1210136B (de) * | 1961-06-02 | 1966-02-03 | Kloeckner Werke Ag | Vorrichtung zum Einstampfen von exothermen Auskleidungen in Stahlgiesskokillen unterVerwendung von Schablonen |
| DE1239065B (de) * | 1962-02-12 | 1967-04-20 | Herman Pneumatic Machine Compa | Presshaupt mit einer Mehrzahl von Presselementen zu einer Formmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE43497C (de) | 1901-07-26 |
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