DE420093C - Maschine zum Verschliessen von Ampullen - Google Patents

Maschine zum Verschliessen von Ampullen

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DE420093C
DE420093C DES62256D DES0062256D DE420093C DE 420093 C DE420093 C DE 420093C DE S62256 D DES62256 D DE S62256D DE S0062256 D DES0062256 D DE S0062256D DE 420093 C DE420093 C DE 420093C
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DE
Germany
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ampoule
hollow needle
machine
ampoules
filled
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Application number
DES62256D
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE420093C publication Critical patent/DE420093C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/16Closing semi-rigid or rigid containers or receptacles not deformed by, or not taking-up shape of, contents, e.g. boxes or cartons
    • B65B7/161Sealing filled ampoules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zum Verschließen von Ampullen. Die Erfindung hetrifft die weitere Ausbildung der Maschine zum Verschließen von Ampullen nach Patent 41956o und besteht darin, daß sie das Füllen der zu verschließenden Ampullen reit der Hand oder durch eine besondere Vorrichtung nicht nötig macht, sondern daß das Füllen mittels derselben Maschine in einem Arbeitsgange mit dem unmittelbar anschließenden Verschließen der Ampullen bewirkt wird.
  • Der Erfindung gemäß ist im Bereiche einer die zu verschließenden Ampullen der Verschlußvorrichtung zuführenden Transportvorrichtung nach dem Hauptpatente eine Füllvorrichtung angeordnet, welche durch eine an ein periodisch eine gewisse Flüssigkeitsmenge abgebendes Gefäß angeschlossene Hohlnadel gebildet wird, die in die zu füllende Ampulle eingeführt wird.
  • Mit der Füllvorrichtung ist eine die richtige Einführung der Hohlnadel in den Ampuilenhals sichernde Richtvorrichtung kraftschlüssig verbunden. Diese besteht in einem gleichachsig mit der Hohlnadel verbundenen Trichter, der auf mechanischem Wege periodisch über den Hals der zu füllenden Ampulle gestülpt wird.
  • Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausfiihrungsbeispiele dar. Die Vorrichtung zum Verschließen der Ampullen ist in der Zeichnung nicht angegeben. Es zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 und 3 Einzelteile, schematisch angedeutet, Abb. 4 den Grundriß zu Abb. i und Abb. 5 die Form der die Teile der Füllvorrichtung verstellenden Führungsnuten.
  • Für die Ampullen-Transporteinrichtung läßt sich jede die Ampullen schrittweise vorwärts bewegende Transporteinrichtung verwenden, z. B. eine mit einer Anzahl von Ampullenhaltern 2 versehene, schrittweise und in Abhängigkeit von dem gesamten Richt-und Füllmechanismus gedrehte Transportscheibe i. Diesen Ampullenhaltern 2 können die Ampullen durch Hand oder durch eine automatische Einrichtung zugeführt und entnommen werden. Durch das dem Füllen sofort folgende Verschließen wird nicht nur Handarbeit gespart, sondern es wird auch die Gefahr, daß fremde Keime eindringen, nahezu beseitigt, ein Vorteil, der besonders dann von Bedeutung ist, wenn es sich um Lösungen handelt, die ein \ achsterilisieren nicht vertragen. Der in Abb. i dargestellte Ampullenhalter besteht aus einer rotierbaren, oben und unten offenen Hülse, deren Durchgang durch einen Hebel versperrt ist. Diese Einrichtung gestattet, die gefüllten und versAhlossenen Ampullen auf einfache Weise aus der Maschine zu entfernen, indem nur der Hebel aus der Hülse herausgeklappt zu `-erden braucht, wodurch die Ampullen .den Halt verlieren und nach unten hindun chgleiten.
  • Die Richtvorrichtung besteht aus einem Trichter 4, der mit der Plattform 7 auf dem Führungsstangenpaar 9 befestigt ist, bei deren Abwärtsbewegung sich der Trichter d. über den Hals der Ampulle 3 stülpt (Abb. 2), diesen dabei richtet und - festhält. Eine mittels des Halters 6 an der Plattform 8 des Stangenpaares io befestigte Pravaznadel ist durch das Rohr 29 mit dem Meßgefäß 26 verbunden und senkt sich, nachdem der Am-. pullenhals durch den Trichter d. gerichtet ist, und dringt in die Ampulle 3 ein (Abb. 3. An den Führungsstangenpaaren 9 und io, «-elche in den Lagern i i, 12 und 13 oder aber auch in Rollen laufen können, befinden sich die Dorne i.i. und 15, welche in die Führungsnuten 16 und i7 der drehbaren Walze 18 eingreifen, die durch Vermittlung des auf derselben Welle i9 sitzenden Zahnrades 2o in Abhängigkeit von der Transporteinrichtung i angetrieben wird. Abb. 5 zeigt schematisch den Verlauf der abgewickelten Führungsnoten 16 und 17, der weiter unten erläutert wird. Zur Verringerung der Reibung beim f.aufen der Dorne 14 und 15 in den Führungsnuten 16 und 17 erscheint es zweckmäßig, die Last des Füllmechanismus durch ein das Stangenpaar io nach oben ziehendes und leicht anzubringendes Gegengewicht auszugleichen. Auf der Walze 18 ist noch die Kurbel 21 befestigt, welche die Kolbenstange 24 durch Vermittlung der Kurbelschleife 22 bewegt, die bei der Auf- und Abbewegung des Meßgefäßes 26 an der Kurbel 21 entlanggleitet. Diese Kolbenstange 24, dic durch das Lager 23 Führung bekommt, regelt den Füllmechanismus, der aus einem mit zwei Ventilen 27 und 28 und einem Kolben 25 versehenen Zylinder 26 besteht. Die Ventile 27 und 28 regeln den Zu- und Abfluß des als Meßgefäß dienenden Zylinders 26 in der Weise, daß beim Herausziehen des Kolbens 25 Ventil 28 geschlossen wird und durch Ventil 27 aus dem Vorratsgefäß 30 Lösung in den Zylinder 26 fließt, während beim Hineinpressen des Kolbens 25 Ventil 27 geschlossen und die Lösung durch Ventil 28 und durch die Pravaznadel 5 in die Ampulle 3 gespritzt wird.
  • Die Abbildungen geben einen Fall wieder, wo kein Gummi verwendet werden darf, wo also alle Röhren starr miteinander verbunden sind und demzufolge auch das Meßgefäß 26 und das Vorratsgefäß 30, das durch den auf der Plattform8 befestigten Träger31 gestützt wird, gleichzeitig auf und ab bewegt werden müssen. Ist eine starre Verbindung nicht unbedingt erforderlich, so läßt sich die Einrichtung noch insofern vereinfachen, als Vorratsgefäß 30 und Meßgefäß 26 ruhend gelagert werden können, so daß dann nur an Steile der starren Glasverbindung 29 ein am besten starkwandiger Gummischlauch zu treten hat. Außerdem könnte in diesem Falle die Kurbelschleife 22 durch eine mit der Kurl,el 21 fest verbundene Pleuelstange ersetzt werden.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist kurz folgende. Sobald die Transporteinrichtung i eine neue Hülse 2 mit einer Ampulle 3 unter die Füllvorrichtung gebracht hat, was in der Zeit geschieht, während sich die Dorne 14 und i 5 in den Nutten 16 und 17 von b nach c (vgl. hierzu immer die Abb. 5 und 4) bewegt haben ,Stellung der Abb. i), wird zunächst der untere Dorn 14 und mit ihm die Richtvorrichtung 4 abwärts geführt (c-d). Nachdem der tiefste Stand (d) erreicht ist (Stellung der Abb. 2), beginnt auch Dorn 15 seine Abwärtsbewegung (d bis e), d. h. die Pravaznadel 5 senkt sich in die von der Richtvorrichtung 4 festgehaltene Ampulle 3. Sobald die -Nadel 5 völlig eingedrungen ist (e, Stellung der Abb. 3), beginnt die Kurbel 2i, die inzwischen (a-e) den Kolben 25 zurückgezogen und dabei die Lösung aus dem Vorratsgefäß 30 in das Meßgefäß 26 gesogen hat, den Kolben 25 wieder in den Zylinder 26 hineinzupressen, wobei die Lösung durch die Nadel 5 in die Ampulle 3 gespritzt wird. Dies dauert so lange, bis sich die Walze 18 von e bis nach a an den Dornen 14 und 15 v orbeigedreht hat; dann findet in der anderen Hälfte (a-e) wieder ein Herausziehen des Kolbens 25, also ein Füllen des Meßgefäßes 25 statt, während welcher Zeit sich die beiden Dorne 1.1. und 15 und mit ihnen die Hohlnadel 5 und die Richtvorrichtung 4 wieder heben (a-b), worauf ein neuer Schritt der Transporteinrichtung erfolgt (b - c), nach welchem sich dann die Dorne wieder einzeln senken, wie oben beschrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Verschließen von Ainpulien nach Patent 41956o, dadurch gekennzeichnet, daß mit der die Ampullen der Verschlußvorrichtung zuführenden Transporteinrichtung (i) eine selbsttätig wirksame Füllvorrichtung verbunden ist, welche eine an ein periodisch eine gewisse Flüssigkeitsmenge abgebendes Gefäß (26) angeschlossene Hohlnadel (5) besitzt, die mechanisch in die zu füllende Ampulle (3) eingeführt wird und dieser die Flüssigkeit zuleitet.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Füllvorrichtung eine die richtige Einführung der Hohlnadel (5) in den Ampullenhals sichernde Richtvorrichtung (.4) verbunden ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtvorrichtung in einem gleichachsig mit der Hohlnadel verbundenen Trichter (4) besteht, der auf mechanischem Wege periodisch über den Hals der zu füllenden Ampulle (3) gestülpt wird. 4.. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgefäß in einem Pumpenzylinder (26) besteht, in den die Flüssigkeit durch einen nach Maßgabe der Bewegung der zu füllenden Ampulle (3) und der Hohlnadel (5) mechanisch bewegten Kolben (25) aus einem Vorratsgefäß (30) hineingesaugt wird, um dann durch denselben Kolben in die Hohlnadel gedrückt zu werden.
DES62256D Maschine zum Verschliessen von Ampullen Expired DE420093C (de)

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DES62256D DE420093C (de) Maschine zum Verschliessen von Ampullen

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DES62256D DE420093C (de) Maschine zum Verschliessen von Ampullen
DES61467D DE419560C (de) Verfahren und Maschine zum Zuschmelzen von Ampullen o. dgl.

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DE420093C true DE420093C (de) 1925-10-15

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ID=25995625

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DES62256D Expired DE420093C (de) Maschine zum Verschliessen von Ampullen

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DE (1) DE420093C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877816C (de) * 1949-11-09 1953-05-26 Johann Ruhl Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Ampullen oder sonstigen kleinen Glasgefaessen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877816C (de) * 1949-11-09 1953-05-26 Johann Ruhl Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Ampullen oder sonstigen kleinen Glasgefaessen

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