DE41878C - Patronenhülsen-Reinigungsmaschine - Google Patents
Patronenhülsen-ReinigungsmaschineInfo
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- DE41878C DE41878C DENDAT41878D DE41878DA DE41878C DE 41878 C DE41878 C DE 41878C DE NDAT41878 D DENDAT41878 D DE NDAT41878D DE 41878D A DE41878D A DE 41878DA DE 41878 C DE41878 C DE 41878C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cartridge case
- spindle
- cleaning machine
- case cleaning
- wedge
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B33/00—Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
- F42B33/14—Surface treatment of cartridges or cartridge cases
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bekanntlich geschieht das Reinigen der Metallhülsen gebrauchter Patronen meist mit der
Hand, was natürlich eine sehr zeitraubende und nur unvollkommen ausführbare Arbeit
ist. Man hat wohl versucht, die Patronenhülsen mittelst Bürsten maschinell zu reinigen,
hat aber kein günstiges Resultat erzielt, da sich die Bürsten schnell abnutzen. Aufserdem
kommt der wesentliche Umstand noch in Betracht, dafs der vordere Theil der Patronenhülse
enger ist als der geschlossene hintere, wodurch die Reinigung sehr erschwert wird.
An eine zweckentsprechende Vorrichtung (insbesondere für das Militair) müssen folgende
Anforderungen gestellt werden:
Das Reinigen des hinteren, weiteren Theiles der Patronenhülse mufs leicht geschehen können.
Der Theil der Vorrichtung, welcher die Reinigung durchzuführen hat, mufs derart beschaffen
sein, dafs er nicht leicht abgenutzt wird. Die ganze Vorrichtung mufs möglichst einfach gehalten, insbesondere mufs für militairische
Zwecke auch ein einfaches Zerlegen möglich sein, damit die Vorrichtung leicht transponirt werden kann.
Fig. ι zeigt die Stirnansicht, Fig. 2 die Vorderansicht, Fig. 3 den Grundrifs der Vorrichtung;
die ersteren beiden Figuren zeigen eine Tretvorrichtung zur Bewegung derselben; die drei Figuren sind in kleinerem Mafsstabe,
während Fig. 4, 5 und 6 (Details) in gröfserem Mafsstabe gezeichnet sind.
Von letzteren ist Fig. 4 ein Querschnitt I-I,
Fig. 5 ein Längenschnitt durch die Lager des Maschinenständers, Fig. 6 ein Grundrifs; α ist
eine geschlitzte, mit der Welle α1 verbundene Spindel, deren Durchmesser etwas kleiner ist
als der des vorderen, engeren Theiles der Patronenhülse. Sie ist zweckentsprechend aus
Stahl hergestellt und etwas aufgerauht, damit die Umwickelung aus Werg u. dergl. leichter
hält, s ist der Schnurlauf, vermittelst welchen durch das Schwungrad die Rotation der Welle
hervorgebracht wird.
Auf den Spindelfufs ist eine Muffe h mit einer Ringnuth hl und einem mit einem dem
Spindelschlitz entsprechenden Schlitz versehenen Schraubengewinde fc2 lose aufgesteckt.
Der vordere Theil der Spindel ist konisch ausgehöhlt. In ihrem Schlitz ist ein Keil b,
dessen hinterer Theil b1 dem Schlitz entsprechend
prismatisch gestaltet ist, verschiebbar. Der vordere Theil des Keiles ist der konischen
Aushöhlung des vorderen Spindeltheiles entsprechend geformt.
Der hintere Theil desselben hat zwei nach aufsen stehende, über das Muffengewinde /j2 hervortretende
Ansätze bl, mittelst welchen der Keil mit der Muffe durch die Schraubenmutter
c verbunden wird.
Wenn daher die Muffe h auf dem Spindelfufs hin- und herbewegt wird, geht auch der
Keil in der Spindel mit. Wird dieselbe bis zum Lager geschoben, so tritt der eigentliche
Keil in die vordere Spindelhöhlung hinein und drückt dieselbe aus einander. Der Zweck dieser
Einrichtung ist leicht erklärlich. Die Welle al
wird in Rotation gesetzt, während die zu reinigende Patronenhülse auf die Spindel geschoben
wird. Der Keil ist hierbei etwas herausgeschoben (z. B. in der in Fig. 5 punktirt
gezeichneten Stellung). Wird nun die Muffe h
gegen das Spindellager gedrückt, so schiebt sich der Keil in die Spindelhöhlung und preist
dieselbe aus einander; dadurch wird der Putzstoff, mit welchem die Spindel umwickelt ist,
fest an die engere und weitere Wandung gedrückt und diese, sowie der Boden gereinigt.
Um während des Arbeitens die Muffe H nach Erfordernifs führen zu können, ist an
dem Maschinenständer der Lagerarm ni angebracht,
in welchem der doppelarmige Hebel e drehbar befestigt ist. Der vordere Arm desselben
ist gabelförmig.
An je einem Gabelende ist ein Stift e1 angebracht,
welche in die Nuth /i1 der Muffe eingreifen. Wird daher der Hebelgriff bewegt,
so wird dadurch die Muffe, ohne ihre Rotation zu beeinträchtigen, hin- lind hergeschoben
und dadurch die oben beschriebene Wirkung erreicht.
Wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, liegt das Wesen vorliegender Erfindung hauptsächlich
in der gespaltenen, federnden Spindel, deren Kopf nach dem Einführen in die Patronenhülse
aus einander geprefst werden kann, um so in entsprechender Weise auch den hinteren,
weiteren Theil derselben reinigen zu können. An dem Ständer der Maschine sind
links und rechts Behälter / eingehängt, für Wasser und Putzmasse oder dergleichen, i ist
ein Sitz, auf welchem der Arbeiter Platz nimmt. Behälter und Sitz sind so mit dem Ständer
verbunden, dafs sie möglichst einfach weggenommen werden können, und zwar, wie eingangs
erwähnt, zum Zweck leichteren Transportes.
Der Ständer ist mit Oesen versehen, in welche die Haken der betreffenden Stücke eingesteckt
werden. Für den Sitz ist aufserdem eitie Stützstange z1 angebracht, die ebenfalls
möglichst leicht zu lösen und zu verbinden sein mufs.
Alles Uebrige ist aus der Zeichnung ersichtlich und ohne weitere Erläuterung verständlich.
Claims (1)
- PATENT-Anspruch:Eine Patronenhülsen-Reinigungsmaschine, bei welcher die das Putzmittel tragende rotirende Spindel an ihrem Ende so aufgespalten ist, dafs sie federt, und beim Zurückziehen eines Keiles b durch eine seine Vorsprünge b1 umfassende, auf einer schiebbaren Muffe h angeordnete Mutter c so viel dicker wird, dafs auch der hintere ausgebauchte Theil von Metallpatronenhülsen damit gereinigt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41878C true DE41878C (de) |
Family
ID=317322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41878D Expired - Lifetime DE41878C (de) | Patronenhülsen-Reinigungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41878C (de) |
-
0
- DE DENDAT41878D patent/DE41878C/de not_active Expired - Lifetime
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