DE370752C - Futter fuer stangenfoermiges Material - Google Patents

Futter fuer stangenfoermiges Material

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DE370752C
DE370752C DE1918J0018680 DEJ0018680D DE370752C DE 370752 C DE370752 C DE 370752C DE 1918J0018680 DE1918J0018680 DE 1918J0018680 DE J0018680 D DEJ0018680 D DE J0018680D DE 370752 C DE370752 C DE 370752C
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clamping
worm
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DE1918J0018680
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/1207Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving obliquely to the axis of the chuck in a plane containing this axis
    • B23B31/1253Jaws movement actuated by an axially movable member
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    • Y10T279/1973Wedge actuated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

Die bekannten Futter für stangenförmiges Material lassen das Bestreben erkennen, das Arbeitsgut möglichst fest zu fassen. Man hat verschiedene Bauarten geschaffen, die mit kleinen Einspannkräften große Pressungsdrücke der Klemmbacken erreichen lassen. Es ist auch bereits bekannt, den Spannring für die 'Klemmbacken durch einen drehbar im Futtergehäuse gelagerten Ring mit Innengewinde verschieben zu lassen. Aber abgesehen davon, daß sich· keines der bekannten Futter dieser Art für durchgehendes Stangenmaterial eignet, sondern jeder nur kurze Einzelstücke fassen kann, ist auch seine gründliehe Reinigung oder gar ein Ersatz der Klemmbacken äußerst erschwert, da hierfür das Futter gänzlich auseinandergenommen werden müßte. Das erfordert nicht nur viel Zeit, sondern beeinträchtigt auch die Ausnutzung der Maschine in einem unerwünschten Maß.
Diese Übelstände sollen nach der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß sich die Keiloder Klemmbacken ohne Zerlegung des Futters herausnehmen bzw. einsetzen lassen.
Zu diesem Zweck wird der Spannring auf seiner Innenfläche mit Aussparungen versehen, durch die die Klemmbacken herausgezogen werden, können, sobald der Ring nach Entfernung der ihn sonst an einer Drehung hindernden Haltestifte entsprechend weit herumgedreht ist. Es lassen sich dann die Klemmbacken leicht herausnehmen, reinigen oder durch andere ersetzen. Beim Einbringen in das Futter muß gleichfalls der Spannring erst so eingestellt werden, daß sich die Klemmbacken dank seiner Aussparungen in ihre Führungsnuten im Gehäuse einschieben lassen, worauf der Spannring verdreht und in der Arbeitsstellung durch Führungsbolzen festgehalten wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß für die Führungsbolzen die Möglichkeit geschaffen wird, den Spannring in verschiedenen Stellungen zum Spannkopfgehäuse festzuhalten, damit beliebige Teile des Spannringes für das Festspannen wirksam werden können, wenn einmal eine bestimmte Einstellung des Kopfes allzu häufig benutzt werden muß und dabei eine übermäßige Abnutzung bestimmter Stellen der Einspannvorrichtung eintritt.
Der Erfinduffigsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt das Futter im Querschnitt,
Abb. 2 zum Teil in Stirnansicht, zum Teil im Schnitt.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht und
Abb. 4 ein Querschnitt, ähnlich wie Abb. 1, nur in einer anderen Ebene.
Die Abb. 5 und 6 zeigen im' Grundriß und Querschnitt den Spannring.
Das Futter (s. Abb. 3 und 4) besteht aus einem vorderen Gehäuseteil α und einem hinteren Gehäuseteil l·, welche durch Schrauben I miteinander verbunden sind. In dem Ge-
häusehohlraum ist ein Ring c eingelegt (Abb. i, 2 und 4), welcher innen das Muttergewinde für den Spannring e und außen eine Schneckenradverzahnung besitzt. In die Schneckenradverzahnung greift die Schnecke d ein, so daß bei Drehung der letzteren sich auch der Ring c in dem Gehäusehohlraum dreht.
Der Spannring e (Abb. 5 und 6) ist durch einen herausschraubbaren Stift f (Abb. 4) an der Drehung verhindert und mit Ausnehmungen h versehen, welche den in den Gehäuseteilen α und b eingehobelten Führungsnuten k \ entsprechen.
Es ist klar, daß bei Drehung des Ringes c \ mittels der Schnecke d der Spannring e j achsial verschoben wird, da er durch den I .Stift / (Abb. 4) an der Drehung verhindert ! ist. Der Spannring e ist in Aussparungen j ' der Keilbacken g eingebracht, welche in Führungen k des Gehäuses gleiten, so daß bei der achsialen Verschiebung des Spannringes e die Preßbacken von ihm mitgenommen werden. Um den Spannring e in die Aussparungen der Preßbacken einzubringen, wird er bis zum Rande der Aushöhlung im Gehäuseteil b verschoben, der Stift f wird herausgeschraubt und Ring e mit Ring c gemeinsam so gedreht, daß die Ausnehmungen // in Ring <: mit den in den Gehäuseteilen α und b eingehobelten Führungsnuten k übereinstimmen. Dann werden die Preßback;n g eingeschoben, bis die Ausnehmungen / m den Preßbacken g den Ring e, wenn er gedreht wird, aufnehmen. Nach der Drehung wird der Ring e durch Einführen des Stiftes / an der weiteren Drehung gehindert. Er verschiebt sich dann, wenn der Ring c gedreht wird, und nimmt dabei die Preßbacken g mit, wobei sich die Innenflächen der Preßbacken einander nähern.
Die Anwendung von Schnecke und Schnekkenrad, Gewinde und Keilbacken hintereinander ergibt eine sehr große Übersetzung und demzufolge die Möglichkeit sehr festen Einspannens des Stangenmaterials. Alle drei Spannmechanismen sind ohne weiteres selbsthemmend auszuführen. Die das Lockern des eingespannten Stückes verursachenden Arbeitsstöße werden nur zum Bruchteil auf die Preßflächen des Spannmechanismus übertragen. Die eigenartige Anordnung gibt die Möglichkeit, große Preßflächen ohne Verkleinerung des Übersetzungsverhältnisses zu verwenden und die Spannbacken sehr lang auszuführen, damit große gerade Auflageflächen erhalten werden. Man kann also lange Zeit auf einen Punkt spannen, ohne daß dadurch eine wesentliche Abnutzung stattrindet. Sollten einmal, was durch entsprechend große Bemessung und Verwendung guten Materials vermieden werden kann, die Anpreßflächen des Ringes e gegen die kleinere Fläche des Ausschnittes / in den Preßbacken g durch sehr langen Gebrauch bei ein und demselben Stangenquerschnitt etwas eingedrückt sein, so ist noch die Möglichkeit gegeben, durch Einstecken der Stifte f in andere, nicht bezeichnete Löcher des Ringes e (Abb. 4 und 5) eine andere Fläche des Ringes e zum Pressen zu benutzen, während die Keilbacken als einfache Teile ohne große Kosten ausgewechselt werden können. Gleichzeitig hiermit gelangen auch andere Stellen des mit der Schraubenmutter c fest verbundenen Schneckenrades zum Eingriff mit der Schnecke d, so daß auch hier Abnutzungen ausgeglichen werden. Die Führungen k im Gehäuse können nicht ausbrechen, da sie nicht beansprucht, insbesondere die Keilbacken nicht gespreizt werden.
Ein großer Vorteil des Futters liegt noch in seiner leichten Schmierbarkeit. Man füllt einfach den Hohlraum im Gehäuse mit konsistentem Fett, und alle bewegten Teile schmieren sich lange Zeit selbst.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Futter für stangenförmiges Material, bei dem durch die Drehung einer Schraubenmutter mittels eines Schneckengetriebes ein Ring achsial verstellt wird, der die Keilbacken an konischen Führungsflächen entlang verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ring (e) auf seiner Innenseite Aussparungen (Jt) besitzt, durch die die Keilbacken (g) eingeschoben bzw. herausgezogen werden können, wenn die Aussparungen (Ii) nach Lösung der Feststellvorrichtung (f), die den Ring (?) gegen \rerdrehung gegenüber dem Gehäuse (a, b) sichert, in die Richtung der Keilhackenführungen eingestellt sind.
  2. 2. Futter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (e) in verschiedenen Stellungen gegenüber dem Gehäuse (a, b) festgestellt werden kann, so daß nach und nach verschiedene Teile seiner Stirnflächen mit den Klemmbacken (g) zur Anlage kommen und gleichzeitig uo auch verschiedene Teile des L'mfanges des mit der Schraubenmutter (c) fest verbundenen Schneckenrades zum Eingriff mit der Schnecke (d) gelangen, um auf diese Weise die Abnutzung der Schnekkenradzähne auszugleichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BIiItHN. GEDIiLCkT IN DIi1I i'.IIICIIG
DE1918J0018680 1923-02-14 1918-04-11 Futter fuer stangenfoermiges Material Expired DE370752C (de)

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GB4395/23A GB213074A (en) 1923-02-14 1923-02-14 Improvements in chucks applicable also to screwing die-heads and taps

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DE370752C true DE370752C (de) 1923-03-06

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DE1918J0018680 Expired DE370752C (de) 1923-02-14 1918-04-11 Futter fuer stangenfoermiges Material
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DEJ22333D Expired DE370753C (de) 1923-02-14 1922-01-07 Futter fuer stangenfoermiges Material

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GB (1) GB213074A (de)

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