DE947847C - Spannfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe - Google Patents
Spannfutter mit einem Eil- und SpannganggetriebeInfo
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- DE947847C DE947847C DEK19904A DEK0019904A DE947847C DE 947847 C DE947847 C DE 947847C DE K19904 A DEK19904 A DE K19904A DE K0019904 A DEK0019904 A DE K0019904A DE 947847 C DE947847 C DE 947847C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/16—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
- B23B31/16004—Jaws movement actuated by one or more spiral grooves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Spannfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe Es ist bei größeren Backenfuttern ein Nachteil, .daß die zu erzeugende starke Spannkraft oft sehr mühsam vom Arbeiter aufgebracht werden muß, da die Zerspanungsleitungen (negativer Stahlschneidewinkel) in den letzten Jahren gewaltig gestiegen sind. Wohl sind schon Backenfutter bekanntgeworden, welche sich eines Getriebes zum Spannen bzw. schnellen Entspannen bedienen. Diese Spanngetriebe sind zur Erzielung eines großen Übersetzungsbereiches bereits mit einem exzentrisch im Futterkörper angeordneten Stirnrad ausgerüstet, das mit einem einige Zähne mehr besitzenden Zahnring kämmt. Andererseits ist auch ein Spannfutter mit einem - Exzenterzahnradgetriebe bekanntgeworden, bei dem der Zahnring exzentrisch zum Futterkörper angeordnet ist. Infolge der starken Untersetzung derartiger Getriebe wird eine große Spannkraft erzeugt.
- Backenfutter mit exzentrisch angeordneten Getriebeteilen erzeugen eine Unwucht. Es ist bereits bekannt, diese bei Backenfuttern mit einer Balancierscheibe auszuwuchten, welche mit Exzentertrieben immer in die entsprechende Lage verfahren wird. Diese Anordnung ist durch die Exzentertriebe, von denen drei am Umfang angeordnet sind, recht teuer. Außerdem nimmt sie in der Längsrichtung Platz weg, weshalb das Futter länger gebaut werden muß. Dies ist ein Nachteil, denn :bei Backenfuttern ist man bestrebt,. diese so kurz wie möglich zu machen, damit .der Spannbacken möglichst nahe an die Spindelstocklagerung herankommt.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Backenfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe, mit welchem es möglich ist, beim Spannvorgang die Spannbacken rasch an .das Werkstück zur Anlage zu bringen und anschließend durch eine große Untersetzungsstufe die Backen fes.tzuspannen. Die Erfindung besteht darin, daß je ein Schneckengetriebe für den Eilgang und den Spanngang vorgesehen ist, deren Schneckenräder zentrisch im Futterkörper gelagert sind. Das Spanngangschneckenrad besitzt eine am Außenumfang exzentrische Nabe, auf der ein Stirnrad drehbar gelagert ist, dessen Zähne mit einem zentrisch zur Spannfutterachse angeordneten und mit dem Eilgangschneckenrad fest verbundenen Innenzahnkranz kämmen, der einige Zähne mehr besitzt als das auf der exzentrischen Nabe lagernde Stirnrad. Außerdem hat das S.panngangschneckenrad eine radial verlaufende Nut zur Führung eines Gleitsteins, der seinerseits mit einem zapfenartigen Ansatz in die Spannscheibe, deren Drehung die Beckenbewegung verursacht, eingreift.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird ein Spannfutter geschaffen, welches keinerlei Umschaltvorgänge für den Eil- oder Spanngang bedarf, da immer beide Getriebegänge im Eingriff sind, trotzdem sie einzeln (betätigt. wenden können. Der übersetzungsbereidh der beiden Getriebe ist als äußerst günstig zu betrachten. Als Beispiel. sei erwähnt, daß z. B. beim Backenfutter mit dem Außendurchmesser 315 nach DIN 635o das Spannganggetriebe so ausgelegt ist, daß es eine Untersetzung von mehr als i : zooo hat, während die des Eilganggetriebes kleiner ist als i : ioo. Somit werden die Backen im Eilgang verstellt, und das Spannen erfolgt dann mit Leichtigkeit mit der großen Übersetzung. Ferner läßt die Eigenart der Konstruktion ein einwandfreies Auswuchten der Getriebeteile auf sehr einfadheArt zu, so daß solche Futter keine Unwucht erzeugen.
- An Hand der Zeichnungen wird das Backenfuttergetriebe genau gesdhildert und noch näher auf die Merkmale der 'Erfindungeingegangen.
- Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch das Backenfutter mit Getriebe; Fig. z zeigt einen Querschnitt in der Schnittebene x-x der Fig. i ; rig.3 zeigt einen Querschnitt in der Schnittebene y-y der Fig. i ; Fig. q. zeigt eine Ansicht von hinten auf das Futter, wobei der hintere Deckel über dem Getriebe abgenommen ist.
- Der Antrieb des langsamen Ganges, des sogenannten Spannganges, erfolgt über eine Schnecke a, welche in ein Schneckenrad b eingreift. Das Schneckenrad ist außen auf der rohrförmigen Verlängerung c des Futterkörpers d gelagert. Das Schneckenrad b hat hierzu eine Narbe e, die auf der rohrförmigen Verlängerung c steckt. Die äußere Mantelfläche der Nabe e des Schneckenrades ist exzentrisch ausgebildet, was -besonders deutlich aus der Fig.3 hervorgeht. Auf dieser exzentrischen Mantelfläche lagert ein kleineres Zahnrad f, welches beispielsweise vier Zährie weniger hat als das innenverzahnte Zahnrad g, in welchem .das Zahnrad f kämmt: Das Zahnrad g lagert im Futterkörper d .und hat eine Verlängerung, welche als Schneckenrad h ausgebildet ist, in das die Schnecke i eingreift. Die Schnecken a und i sind in bekannter Weise axial fest gelagert und tragen an einem Ende einen ins Freie führenden Vierkant k, auf welchem ein Steckschlüssel aufgesetzt werden kann, um die Schmecken zu drehen.
- Die Schnecken sind selbsthemmend, so daß z. B. das Rad g durch das Rad f nicht gedreht werden kann. Dies hat zur Folge, daß das Zahnrad f nur um vier Zähne voreilt, wenn das Schneckenrad b eine Umdrehung macht. Die exzentrische Nabe e wirkt wie eine Kurbel und läßt das Rad f im Rad g kämmen. Der exzentrische Umlauf des Zahnrades f wird zur Bewegung der Spannbacken mittels eines Nutensteines n; der einen Zapfen o trägt, auf das ,Spannrad r übertragen. Der Nutenstein n gleitet in einer Nut m des in Richtung der Spannbacken über die Nabe e hinaus mit einer Verlängerung v versehenen Zahnrades f. Das Spannraid r hat wieder die geneinsame Achsmitte zum Futterkörper, denn es lagert auf der rohrförmigen Verlängerung c.
- Das Spannrad r kann so ausgebildet sein, daß es in bekannter Weise ein Planspiral- (z. B. Fig. i), Kurven-, Schrauben- oder Keilzahnstangengetriebe betätigt. Durch die Getriebebeanordnung Schnecke a, Schneckenrad b, exzentrisch gelagertes Zahnrad f, das sich im Zahnrad g infolge Selbsthemmung der Schnecke i abwälzt, wird eine große Übersetzung ins Langsame erzielt, denn das Zahnrad f dreht sich zwangläufig nur um so viel Zähne bei einer Umdrehung des Schneckenrades b, als es weniger Zähne hat wie das Zahnrad g. Die Drehzahl des Rades f wird über Gleitstein n und über dessen Zapfen o auf das Spannrad r übertragen, welches somit die gleiche Drehzahl hat wie Rad f. Anders verhält sich der Eilgang, der über die Schnecke i angetrieben wird. Diese wirkt auf das Schneckenrad h und somit auf das innenverzahnte Rad g, welches im Eingriff mit Rad f steht. Wird nun das Schneckenrad h bzw. innenverzahnte Rad g einmal gedreht, dann dreht sich das Rad f um eine volle Umdrehung und vier Zähne, was gegenüber der Übersetzung des Spannganges ein ganz beträchtliches Mehr bedeutet. Durch den exzentrischen Lagerflansch e und die daraus entstehende exzentrische Lage des Rades f ist eine außermittige Schwerpunktverlagerung entstanden, die dadurch ausgeglichen wird, daß die obere Radhälfte des Rades b am großen Exzenterausschlag (Fig. q.) viele Bohrungen w besitzt, um dort eine Gewichtserleichterung zu erzielen. An der gegenüberliegenden Radhälfte sind ebenfalls Boohrungen s, die aber mit Blei ausgefüllt sind. Außerdem ist noch eine Bleihalbscheibe t angeschraubt. Wie Fig. i zeigt, ist der exzentrische Lagerflansch auch noch zur Gewichtserleichterung bei u ausgespart.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spannfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Schneckengetriebe (i, h bzw. a, b) für Eilgang und Spanngang angerdnet ist, :deren Schneckenräder (h, b) zentrisch im Futterkörper (d) gelagert sind, und das Spanngangschneckenrad (b) eine Nabe (e) hat, deren Außenumfang exzentrisch zur Futterachse liegt und auf der ein Stirnrad (f) drehbar gelagert ist, dessen Zähne mit einem zentrisch zur Spannfutterachse angeordneten, mit dem Eilgangschneckenrad (h) fest verbundenen und mit einer etwas größeren Zähnezahl als das Stirnrad (f) versehenen Innenzahnkranz (g) kämmen, und das in einer radial verlaufenden Nut (m) einen Gleitstein (n) führt, der mit einem Ansatz (ö) in die Spannscheibe (y) zur Verstellung der Spannbacken eingreift. a. Spannfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der exzentrischen Nabe (e) versehene Schneckenrad (b) Bohrungen (w und s) besitzt, wobei die der Exzentrizität zugeordneten (w) leer bleiben, dagegen diegegenüberliegenden (s) mit Blei ausgefüllt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentsdhrift Nr. 370 753; USA.-Patentschrift Nr. 2 358 049.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK19904A DE947847C (de) | 1953-10-24 | 1953-10-24 | Spannfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK19904A DE947847C (de) | 1953-10-24 | 1953-10-24 | Spannfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE947847C true DE947847C (de) | 1956-08-23 |
Family
ID=7215754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK19904A Expired DE947847C (de) | 1953-10-24 | 1953-10-24 | Spannfutter mit einem Eil- und Spannganggetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE947847C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1164794B (de) * | 1957-04-20 | 1964-03-05 | Karl Stephan Maier | Spannfutter, insbesondere fuer Drehbaenke |
| DE1402915B1 (de) * | 1959-03-19 | 1969-12-18 | Cross Co | Vorschubantriebseinheit fuer eine Bohrmaschine |
| DE2324096A1 (de) * | 1973-05-12 | 1974-11-21 | Edgar Schimbke | Spannbackenfutter fuer drehmaschinen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE370753C (de) * | 1923-02-14 | 1923-04-16 | Julius Jakowitsch | Futter fuer stangenfoermiges Material |
| US2358049A (en) * | 1941-06-07 | 1944-09-12 | Warner Swasey Co | Work gripping device |
-
1953
- 1953-10-24 DE DEK19904A patent/DE947847C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE370753C (de) * | 1923-02-14 | 1923-04-16 | Julius Jakowitsch | Futter fuer stangenfoermiges Material |
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| DE2324096A1 (de) * | 1973-05-12 | 1974-11-21 | Edgar Schimbke | Spannbackenfutter fuer drehmaschinen |
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