DE417253C - Verfahren und Vorrichtung zur Schotterteerung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Schotterteerung

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DE417253C
DE417253C DEH99834D DEH0099834D DE417253C DE 417253 C DE417253 C DE 417253C DE H99834 D DEH99834 D DE H99834D DE H0099834 D DEH0099834 D DE H0099834D DE 417253 C DE417253 C DE 417253C
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GEORG PHILIPP HILSHEIMER
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/10Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
    • E01C19/1013Plant characterised by the mode of operation or the construction of the mixing apparatus; Mixing apparatus
    • E01C19/1027Mixing in a rotary receptacle
    • E01C19/1031Mixing in a rotary receptacle the mixture being discharged continuously

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Schotterteerung. Die bisher bekannten Straßenschotterteerungsverfahren krankten alle an der mangelhaften Vorbereitung des Schotters. Bei den bisherigen Verfahren zeigte der geteerte Schotter große Ungleichmäßigkeiten, die auf folgende Ursachen zurikkauführen sind: Dem in Frage kommenden Schotter haftet zumeist eine lehmartige Schicht an, welche als nachteilige Isolierschicht zwischen dem Stein und dem Teerüberzug bleibt. Diese Schicht backte bei den bisherigen Verfahren durch trockene Hitze an den Stein fest und kann selbst bei Verwendung von Drehöfen und Entstaubungsanlagen nicht entfernt werden.
  • Bei dem bisherigen Erwärmungsverfahren war es unmöglich, den Schotter gleichmäßig zu erwärmen und mit der erforderlichen Temperatur von etwa go° C der Teerungstrommei zuzuführen. Es kam sehr häufig vor, daß der Schotter entweder teilweise verbrannt oder teilweise zu kalt der Teerungstrommel zugeführt wurde. daß er außerdem mit Lehm behaftet war, was einen hohen Prozentsatz Ausschuß zur Folge hatte.
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf dem Prinzip, den Schotter in siedendem Wasser zu bewegen, wodurch sowohl eine vollständige Reinigung wie auch eine einwandfreie gleichmäßige Durchwärmung des Schotters erzielt wird.
  • Die vom Schotter rasch absorbierte Siedehitze des Wassers bewirkt, daß der Schotter nach Verlassen des siedenden Wassers ihn Zeitraum von etwa 20 Sekunden auch ohne weitere Wärmezufuhr vollständig trocknet und noch längere Zeit die zum Teeren erforderliche Temperatur behält. Abb. i .zeigt ein Ausführungsbeispiel im Längsschnitt, Abb. a den Querschnitt desselben.
  • Wie aus den Abbildungen ersichtlich, ist die Anlage zur Ausnutzung der Wärme wärmekammerartig zusammengebaut.
  • a zeigt .die Feuerung, b dien nur bei c, c offenen Siedekessel, c, c die Kesselöffnung, in welcher die Waschtrommel rotiert, d die siebartig gelochte Wasch- und Erwärmungstrommel mit den ebenfalls zum Wasserablauf gelochten Materialhebe- und Transportflügeln m am Übergang zum Verdunstungszylinder e, e den Verdunsfiungszylindier, f die Teerungstrommel, g .den Teerbehälter in der Wärmekammer n, h den Teerzulauf in die Teerungstrommel mit Absperrhahn, welcher außerhalb der Wärmekammer zu bedienen ist, i, den Schotterzulauf, k den Schlammablaßhahn, l die öffnung über der Waschtrommel als Dampfabzug, m die Materialhebe- und Transportflügel aus Siebblech, n den geschlossenen Raum über dem Kessel als Wärmekammer.
  • Da zur Wärmeausnutzung - wie aus den Abbildungen ersichtlich - die Übergangs-oder Verdunstungstrommel, der Teerbehälter und die Teerungstrommel wärmekammerartig über dem Heißwasserkessel eingekapselt sind, werden alle diese Anlageteile auf hoher Temperatur gehalten, was für eine noch raschere Trocknung des Schotters und für dien störungslosen Zufluß des Teeres von großer Bedeutung ist.
  • Außer den oben erwähnten großen Vorteilen des Heißwasserverfahrens zur Schotterteerung bewirkt die Erfindung eine erhebliche Zeit- und Unkostenersparnis. Die Anlage kann sowohl stationär als auch fahrbar ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verfahren zur Schotterteerung, dadurch gekennzeichnet, daß man Schotter in siedendem Wasser bewegt, wodurch dieser sowohl von allen Unreinheiten befreit wird, als auch eine so hohe Hitze absorbiert, daß er auch ohne weitere Wärmezufuhr sehr rasch trocknet und noch lange Zeit die zur Schotterteerung erforderliche Temperatur behält. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens zur Schotterteerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdunstungstrommel, die Teerungstrommel und der Teerbehälter mit Teerauslauf wärmekammerartig eingekapselt sind, aber infolge der indirekten Wärmeabgabe durch den Kessel nicht auf über 9o° C erwärmt werden können.
DEH99834D 1924-12-24 1924-12-24 Verfahren und Vorrichtung zur Schotterteerung Expired DE417253C (de)

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