DE416713C - Druckluftfluessigkeitscheber mit zweistufigem Luftverdichter - Google Patents

Druckluftfluessigkeitscheber mit zweistufigem Luftverdichter

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DE416713C
DE416713C DES62321D DES0062321D DE416713C DE 416713 C DE416713 C DE 416713C DE S62321 D DES62321 D DE S62321D DE S0062321 D DES0062321 D DE S0062321D DE 416713 C DE416713 C DE 416713C
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compressed air
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air
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DES62321D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Druckluftflüssigkeitsheber mit zweistufigem Luftverdichter. Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Druckluftflüssigkeitsheber mit zweistufigem Luftverdichter. Derartige Pumpen sind z. B. in Bergwerksbetrieben sehr von Nutzen, und die Anordnung wird hierbei derart getroffen, daß die eigentliche Pumpe auf der Sohle des Schachtes steht, während der Luftverdichter an einer entfernteren Stelle, z. P. über Tage, sich befindet.
  • Gemäß der Erfindung ist der Steuerkolben für die Druckluft, der in an sich bekannter Weise in oder an der Förderkammer der Pumpe angebracht ist, mit seinem einen Ende dauernd mit der Flüssigkeitssäule in der Steigleitung in Verbindung und steuert mit seinem anderen Ende die von dem Verdichter kommende Druckluft derart, daß er die Druckluft bei einem überdruck derselben über den Druck der Flüssigkeitssäule in der Steigleitung durch entsprechende Verschiebung in die Förderkammer einläßt, während er bei einem Sinken des Druckes in der Druckluftleitung unter den Druck in der Steigleitung sich zurückbewegt und die Luft aus der Förderkammer entweichen läßt.
  • Die Anordnung nach der Erfindung bietet den Vorteil, daß die Steuerung beim Nachlassen des Druckes der Luft in der Förderkammer diese von der Druckleitung des Luftverdichters abschaltet und mit dessen Saugleitung verbindet. Dabei findet bei der Bewegung des Kolbens des Luftverdichters ein selbsttätiger Ausgleich des Druckes der Luft in der Förderkammer mit dem Druck der Außenluft statt, bevor der Kolben des Luftverdichters Luft ansaugen kann.
  • Auf der Zeichnung stellt Abb. i einen Schnitt durch den Luftverdichter und die Pumpe dar; Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 in Abb. i.
  • Das Gehäuse der Pumpe ist mit i o, der Luftverdichter mit i i bezeichnet. Die Pumpe kann auf der Sohle einer Grube eingebaut sein, wobei sie sich teilweise unter dem Wasserspiegel 12 der Grubensohle befindet.
  • Das Pumpengehäuse ist in zwei Kammern 14 und 16 durch eine nicht ganz bis zu seinem Boden reichende Wand i_3 geschieden. Die Kammer 14. ist mit einem selbsttätigen Saugventil 15 vert>elien. Die andere Kammer i 6 steht durch ein selbsttätiges Rückschlagventil 17 mit dem Steig- oder Druckrohr 18 der Pumpe in Verbindung.
  • Die Wassersaugekammer 1 4. kann durch einander gegenüberliegende Kanäle ig, igmit einem Zylinder 2o verbunden werden, in der ein Kolbenschieber 2 1 angeordnet ist. Das Unterende dieses Steuerzylinders 2o ist durch eine Öffnung 22 und einen sich an diese anschließenden Kanal mit dem Förderrohr 18 verbunden, so daß dessen Wassersäule den Kolben 21 nach oben in die Stellung zu bewegen sucht, bei der die Kanäle ig, ig geschlossen sind. Die Wandung des Zylinders -o besitzt außerdem Kanäle 23, die die Kammer 1 ¢ mit einer Kammer 2,1 verbinden können, und zwar durch den mittleren eingezogenen Teil Zia des Kobens 21, wenn dieser angehoben ist und die Kanäle ig schließt. Der Anschlag 2oa am Grunde des Zyaders 2o begrenzt die Abwärtsbewegung des Kobens 21.
  • An die Oberseite des Zylinders zo schließt sich eine Hauptluftleitung 25 und an die Kammer 24. eine Nebenluftleitung 26 an. Letztere hat einen kleineren lichten Querschnitt als erstere. Die Nebenluftleitung 26 ist zweckmäßig oben, nahe dem Anschluß an den Verdichter i i, mit einem Rückschlagventil 27 versehen, das für gewöhnlich durch eine Feder geschlossen gelialten wird und sich nur öffnet, wenn die Luft in der Leitung 26 und der Kammer 24 einen bes;immten überdruck hat. Durch ein selbsttätiges Rückschlagventil 33 steht die Leitun,2; 26 ferner mit der Nachverdichtungsseite i ob des Verdichters i i in Verbindung. Das Oberende der Hauptluftleiturng a5 isst gegabelt. Der eine Zweig 29 führt über ein Ventil 3ozuderNachverdichtungsseite ioU, der andere Zweig 31 über ein gesteuertes Ventil 32 zu der Vorverdichtwngsseite iaa des Verdichters i i.
  • Die Wandungen des Verdichterzylinders sind in der Nähe jedes Endes mit Ventilen 37, 38 und einer Verbindungsleitung nach einem Zwischenbehälter 36 versehen. Das Ventil 37, welches zu der Nachverdichtu gsseite io') gehört, ist ein gesteuertes Ventil, während das Ventil 38, das zur Vorverdichtungsseite ioa gehört, ein selbsttätiges Rückschlagventil ist. Der Verdichterzylinder hat außerdem zweckmäßig in der Mitte seiner Länge ein Rückschlai; ventil 39, das sich öffnet, wenn ein Unterdruck auftritt, sei es in der Zylinderseite ioa oder in der Zylinderseite Job, wobei dann Luft unter atmosphärischem Druck eintreten kann.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
  • Bewegt sich der Verdichterkolben 34 mit der Kolbenstange 35 aus der durch Abb. i veranschaulichten Stellung nach dem Ende der Verdichterseite io,t hin, so tritt zunächst beim Cberschleifen des Ven:ils 39 Luft unter atmosphärischem Druck in die Verdichterseite ich durch das Einlaßventil 39 ein. Letzteres schließt sich, sobald der Kolben 3:1 seine Endlage rechts erreicht. Die aus Luft unter atmosphärischem Druck bestehende Ladung, die bei dem vorhergehenden Hub in die Verdichterseite ioa eingelassen war, wird bei der angenommenen Beweung des Kolbenst' 4 verdichtet und über das selbsttätige Ventil 38 in den Zwischenbehälter 36 gedrückt. Erreicht der Kolben 3.1 sein Hubende rechts, so wird das gesteuerte Ventil 37 geöffnet, so daß die verdichtete Luft aus dem Zwischenbehälter 36 in die Verdichterseite lob übertreten kann, die eine Ladung mit Luft von Atmosphärendruck durch das Ventil 39, wie erwähnt, bei dem angenommenen Hub nach rechts aufgenommen hat. Der Kolben 34. beginnt nun seine Bewegung nach links, es wird die Luft in der Zylinderseite iob verdichtet und durch das Ventil 30 und die Zweigleitung 29 in die Hauptleitung 25 gedrückt. Dadurch wird der Steuerkolben 2 J, der in dem Zylinder 2o in seiner höchsten Stellung durch den Druck der Wassersäule im Rohr i8 bisher gehalten wurde, entgegen diesem Druck nach unten bewegt, so daß die Kanäle i9,ig freigelegt und die Luftkanäle 23 geschlossen werden. Die Druckluft gelangt auf diese Weise in die Kammer 14 und treibt das darin enthaltene Wasser in die Kammer 16 und über das selbsttätige Ventil 17 in das Förderrohr 18.
  • Inzwischen ist bei der Linksbewegung des Verdichterkolbens 34 durch das Ventil 39 Luft unter atmosphärischem Druck in die Vorverdichtungsseite joa angesaugt worden. Gegen Ende dieses Hubes wird das gesteuerte Ventil 32 in der Zweigleitung 31 geöffnet, so daß die noch unter Druck in der Kammer 1 4. der Hauptleitung 25 und der Abzweigung 3i befindliche Luft in die Vorverdichtung seite io« eintreten kann. Hierdurch wird also ein Druckabfall in der Leitung 25 hervorgerufen, so daß der Steuerkolben 2 i wieder hochgeht unter der Wirkung des LTberdruckes der Wassersäule in dem Rohr 18, die Kanäle 19,19 schließt und gleichzeitig die Kanäle 23 öffnet. Durch die letzteren entweicht die in der Kammer 1:l befindliche Luft in die Nebenleitung 26 und von da durch das Ventil 27 in die Außenluft. Der Verdichterkolben beginnt nun seine Bewegung von -links nach rechts und erzeugt dabei einen Unterdruck in der Nachverdichtunysseite tob, so daß sich das Ventil 33 von der Nebenleitung 26 öffnet und auch ein Unterdruck in den durch die offenen Kanäle 23 verbundenen Kammern 24. und 14. entsteht. Demgemäß kann das Wasser durch das Ventil 15 eindringen und in der Kammer 1.1 ansteigen. Sobald der Verdichterkolben 3.1 über das Ventil 39 hinausgeht, tritt Luft unter atmosphärischem Druck in die Nachverdichtungsseite Job, wobei das Ventil 33 offen bleibt, bis daß sich der Druck auf seinen beiden Seiten ausgeglichen hat. Indem sich der Verdichterkolben nach rechts bewegt, wird ferner die durch das Ventil 39 unter Atmosphärendruck in die Vorverdich ungsseite ioa vorher eingelassene Luft zusammen mit der durch Ventil 32 zugeführten Druckluft verdichtet und die verdichtete Ladung in den Zwischenbehälter 26 übergeführt. Es wiederholen sich die Vorgänge in der beschriebenen Weise.
  • Die selbsttätigen Rückschlagventile können auch durch gesteuerte Ventile ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Steuerung für Druckluftflüssigkeitsheber finit zweistufigem Luftverdichter, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (21), der in an sich bekannter Weise in oder an der Förderkammer (i o) angeordnet ist, an seinem einen Ende dauernd dem Druck der Flüssigkeitssäule in der Förderleitung (18) ausgesetzt ist und an seinem anderen Ende unter dem Einflusse der wechselnden Spannung in der Druckluftleitung (25) steht, so daß er durch die von der Nachverdichtungsseite (Job) des Verdichters (i J ) kommende und die Flüssigkeitssäule in der Förderleitung (18) überwiegende Druckluft verschoben wird und die Druckluft in die Förderkammer einläßt, dagegen beim Verbinden der Druckluftleitung (25) mit der Vorverdichtungsseite (i oa) des Verdichters infolge des Druckabfalles in der D.ruckluftleitung (25) zurückgeschoben wird und die Luftauslässe (23) der Förderkammer öffnet.
DES62321D Druckluftfluessigkeitscheber mit zweistufigem Luftverdichter Expired DE416713C (de)

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