DE416255C - Verfahren zur Ausscheidung oeliger Substanzen aus mit Calciumhydroxyd versetzten Kondenswaessern - Google Patents

Verfahren zur Ausscheidung oeliger Substanzen aus mit Calciumhydroxyd versetzten Kondenswaessern

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DE416255C
DE416255C DEW65376D DEW0065376D DE416255C DE 416255 C DE416255 C DE 416255C DE W65376 D DEW65376 D DE W65376D DE W0065376 D DEW0065376 D DE W0065376D DE 416255 C DE416255 C DE 416255C
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description

  • Verfahren zur Ausscheidung öliger Substanzen aus mit Calciumhydroxyd versetzten Kondenswässern. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung .zur Abscheidung öliger Substanzen aus Kondensationswässern, welchen eine geringe Menge Kalziumhydroxyd zugesetzt wird, wodurch die in dem Kondenswasser enthaltenen aus den verwendeten Ölen stammenden kolloidalen Stoffe bei gleichzeitiger Erwärmung ausgeschieden und dann durch nachfolgende Filtration entfernt werden.
  • Das Wesen des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß zur Herstellung der Kalziumhydroxydlösung ein Teil des Kondenswassers selbst verwendet wird, welches mit Kalk gesättigt in der notwendigen Menge dem zweiten Teile dieses Wassers zugeführt wird, wo es bei gleichzeitiger Erwärmung die gewünschte Ausscheidung bewirkt.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfiridung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
  • Das Kondensat wird durch die Leitung i in das Gefäß 2 geleitet, aus welchem eine Röhre 3 in den Behälter q. führt. Aus diesem fließt das Wasser bei gleichbleibender Druckhöhe zum Teil durch das Regulierventil 5 und das Sperrventil 6 in die Leitung 7, welche in das Füllrohr 8 mündet. Das Rohr 8 führt im Innern des Gefäßes 9 bis zu dessen unterer Spitze, wo dann das Wasser in das mit Kalk gefüllte Gefäß austritt. Das Wasser löst den Kalk, und die gesättigte Kalklösung fließt in die am oberen Teile des Gefäßes 9 angeordnete Schüssel io und wird da-in durch die Leitung i f In den Behälter 12 geleitet. In diesen Behälter mündet gleichzeitig der durch das Regulierventil 13 und das Sperrventil 1q. sowie durch die Leitung 15 führende andere Teil des Wassers aus dem Behälter q.. Im Behälter 12 wird das Wasser durch den Dampf der Wärmevorrichtung 16 erwärmt und die mit dem Wasser niedergeschlagenen Teile fließen durch die Leitung 17 in das Gefäß 18, wo sie über eine Sandschicht i9 geführt werden, welche als Filter wirkt,- worauf das klare Wasser durch die Leitung 2o zu den Speisepumpen geleitet wird. Dem Gefäß 2 kann gegebenenfalls für den Fall größeren Speisewasserverbrauches durch die Leitung 21 Zusatzwasser zugeführt werden. Dieses Zusatzwasser wird gleichzeitig mit dem Kondensat in dem Behälter 12 gereinigt und durch die Wärmeeinwirkung von Luft und Kohlensäure befreit. An die Leitung 2o kann auch eine Leitung 22 für die Spülluft angeschlossen sein, wobei durch die Leitung 23 Dampf oder Luft zugeführt wird und der Schlamm aus dem Filter durch den Überfall 24 abgeleitet wird. Der Behälter 12 ist zwecks Lüftung mit einem nach außen führenden Rohre 25 versehen. Nachdem die Druckhöhe im Behälter ¢ für beide Ventile stets gleich bleibt, kann man durch Drosselung der Ventilquerschnitte den Ausfluß in gewünschter Weise regeln. Durch Regulierung ,der Ventile kann nach Zusatz der aus der Schüssel io in den Behälter r2 fließenden gesättigten Kalklösung eine vollständige Ausscheidung der Substanzen bei Abwesenheit eines Kalküberschusses im klaren Filtrate erreicht werden.

Claims (2)

  1. hATENT-ANSPRCCHE: i. Verfahren zur Ausscheidung öliger Substanzen aus mit Kalziumhydroxydlösung versetzten Kondenswässern bei gleichzeitiger Erwärmung und nachheriger Abfiltrierung des öligen Rückstandes, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Kalziumhydroxydlösung ein Teil des Kondenswassers selbst verwendet wird, welches mit Kalk gesättigt in der notwendigen Menge dem zweiten Teile dieses Wassers zugeführt wird, wo es bei gleichzeitiger Erwärmung die gewünschte Ausscheidung bewirkt.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilungsgefäß (q.) für das Kondensat durch Ventile (5, 6 und 13, 1q.) und Röhren (7 und i5) einerseits mit dem Kalkgefäß (9) und andererseits mit dem Abscheidungsgefäß (12) verbunden ist, welch letzteres wiederum die Leitung (ii) mit dem Sammelbecken (io) im Oberteil des Gefäßes '(9) verbindet, wobei das Gefäß (12) mit einer Erwärmungseinrichtung (16) und einem Lüftungsrohr (25), sowie im Oberteile mit einem Abfluß (17) in den Sandfilter (i9) versehen ist.
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