DE415669C - Auftragsvorrichtung fuer Lack und aehnliche Fluessigkeiten auf Draehte u. dgl. - Google Patents

Auftragsvorrichtung fuer Lack und aehnliche Fluessigkeiten auf Draehte u. dgl.

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DE415669C
DE415669C DED46106D DED0046106D DE415669C DE 415669 C DE415669 C DE 415669C DE D46106 D DED46106 D DE D46106D DE D0046106 D DED0046106 D DE D0046106D DE 415669 C DE415669 C DE 415669C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/04Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length
    • B05C1/08Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to work of indefinite length using a roller or other rotating member which contacts the work along a generating line

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Auftragsvorrichtung für Lack und ähnliche Flüssigkeiten auf Drähte u. dgl. Es ist bekannt, Drähte und Bänder, wie z. B. elektrische Leitungen, mit einer öllackmasse zu überziehen, die nach dem Trocknen eine hervorragende, auch atmosphärischenund mechanischen Einwirkungen widerstehende Isolierschicht bildet. Um ein schnelles und gleichmäßiges Trocknen nach dem Auftragen zu erreichen, wird die Lackmasse mit sich leicht verflüchtigenden Lösungsmitteln verdünnt, solchen, die vermöge ihres sehr niedrigen Siedepunktes schon an der Luft verdunsten. Dabei aber wird die Lackdichte größer und Auftrag und Trocknung der Lackschicht unregelmäßig. Dieser L belstand wird nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die aufzutragende Flüssigkeit während des Vorganges sich in einem abgeschlossenen Behälter befindet und in diesem durch geeignete Fördervorrichtungen in schnellem Umlauf gehalten wird. Dadurch wird in wirksamer Weise die Verdunstung verhindert und die Gleichmäßigkeit der Lackschicht und damit auch der Trocknung sichergestellt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Die Auftragung der Lackflüssigkeit erfolgt in an sich bekannterWeise durch Auftragswalzen i mit Führungsrillen z, in denen die mit Lackschicht zu versehenden Drähte, Bänder usw. über die Walze hinweggezogen werden.. Die Form der Führungsnuten muß natürlich dem Querschnitt des zu behandelnden Leitungsmaterials (Drähte oder Bänder usw.) angepaßt werden. Wie üblich, taucht die Walze mit einem Teil ihres Umfanges in die Flüssigkeit ein und nimmt diese mit an ihre Oberseite, über die die zu überziehenden Leitungen laufen.
  • Nach der Erfindung bildet nun das Gefäß, das die Lackflüssigkeit enthält und in dem die Walzen i sich bewegen, eine Rinne 3, in der nach Bedarf mehrere Walzen i nebeneinander angeordnet sein können, und diese Rinne ist nach außen hin möglichst luftdicht abgeschlossen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel geschieht das dadurch, daß die 0berwand 4 über den Walzen i Öffnungen hat, deren Rand mit einem bis auf die Walzenoberfläche herabreichenden, rings geschlossenen Flansch 5 umgeben ist. Dieser Flansch legt sich von oben her neben den Stirnseiten und beiderseits der senkrechten Mittelebene auf die Walzenoberfläche auf und ist hier so gestaltet, daß eine gewisse Abdichtung hergestellt wird, rings um einen Teil der Walzenoberfläche, der von oben her frei zugänglich bleibt und über den die Drähte gezogen werden. Die Lackflüssigkeit wird aus einem Vorratsbehälter 6 durch ein Rohr 7 mit Absperrhahn 8 in die Rinne 3 eingeführt, durchströmt diese und gelangt durch einen Abflußstutzen 9 und ein Rohr i o in den Aufnahmebehälter i i, von wo aus sie gegebenenfalls dem Vorratsbehälter 6 wieder zugeführt werden kann. Zur Regelung des Oberflächenstandes der Flüssigkeit in der Rinne 3 ist ein verstellbarer Überlauf 12 vorgesehen, aus dem durch ein Zweigrohr, 13 ein etwaiger Cberschuß an Flüssigkeit vorweg in den Aufnahmebehälter i i gelangen kann. Auch im Abflußstutzen 9 ist zweckmäßig ein verstellbares Überlaufrohr r¢ vorgesehen.
  • In der Längsrichtung der Rinne ist eine durchgehende Welle 15 angeordnet, die von einer Schnurscheibe 16 aus oder auf sonst geeignete Weise in Drehung versetzt werden kann und in einer Stopfbüchse 17 abgedichtet gelagert ist. Gegebenenfalls befindet sich am anderen Ende der Welle eine ähnliche Lagerung. Auf dieser Welle sitzen die Auftragswalzen i, die von der Schnurscheibe 16 aus mit geeigneter Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt «erden. Die der glatten Walzenoberfläche anhaftende Lackflüssigkeit wird von dem Flansch 5 abgestreift. Der in den Rillen 2 befindliche Lack gelangt aber auf den freiliegenden Teil der Walzenoberfläche, über den - in den Rillen - die Drähte laufen, und überzieht diese.
  • Es ist ersichtlich, daß die Lackflüssigkeit auf ihrem ganzen Wege gegen die Luft praktisch abgeschlossen ist, so daß das leichtflüchtige Lösungsmittel nicht in nennenswertem Maße verdunsten kann.
  • Um sicherzustellen, daß die Lackflüssigkeit an allen Stellen immer die gleichmäßige Beschaffenheit hat, sind Fördervorrichtungen vorgesehen, die sie in schnellem Umlauf erhalten. Im vorliegenden Fall dienen dazu Förderschnecken i g, die neben den Walzen auf der Welle angeordnet sind, sich aber natürlich auch an anderen Stellen der Rinne befinden können und, je nach ihren Abmessungen, den gewünschten schnellen Umlauf der Lackflüssigkeit bewirken. Dadurch wird eine völlige Gleichmäßigkeit der Auftragsschicht und damit auch ein gleichmäßiges Trocknen erzielt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auftragsvorrichtung für Lack und ähnliche Flüssigkeiten auf Drähte u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der die Auftragswalzen (i) enthaltende Flüssigkeitsbehälter als vollständig abgeschlossene und nach außen abgedichtete Rinne (3) ausgebildet ist, in der Fördervorrichtungen vorgesehen sind, die die Lackflüssigkeit in ständigem Fluß halten.
  2. 2. Lackauftragsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberwand (¢) des Flüssigkeitsbehälters über den Walzen (i) mit Öffnungen versehen ist, deren Rand mit einem bis auf die Walzenoberfläche herabreichenden und auf diese sich auflegenden geschlossenen Flansch (5) umgeben ist.
  3. 3. Lackauftragsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördervorrichtungen Schnecken (18) dienen, die auf derselben Welle (15) wie die Auftragswalzen (i) sitzen. ¢.
  4. Lackauftragsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Vorratsbehälters (6) und eines Aufnahmebehälters (11) für die Lackflüssigkeit, die durch Rohrleitungen mit der Rinne (3) so verbunden sind, daß die Flüssigkeit vom Vorratsbehälter (6) durch die Rinne hindurch zum Aufnahmebehälter (ii) fließt, von dem aus sie gegebenenfalls wieder in den Vorratsbehälter gefördert werden kann.
  5. 5. Lackauftragsvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in der Auftragsrinne (3) ein verstellbarer Überlauf (12) vorgesehen ist, der die Standhöhe der Flüssigkeit in der Auftragsrinne (3) bestimmt und von dem aus ein etwaiger überschuß unmittelbar in den Aufnahmebehälter (i i) abfließen kann.
  6. 6. Lackauftragsvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stutzen (9), aus dem die Flüssigkeit nach dem Durchströmen der Auftragsrinne (3) in den Aufnahmebehälter (i i) abfließt, ein verstellbares Überlaufrohr (14) eingesetzt ist, das die Standhöhe an der Ablaufseite der Rinne bestimmt.
DED46106D 1924-09-05 1924-09-05 Auftragsvorrichtung fuer Lack und aehnliche Fluessigkeiten auf Draehte u. dgl. Expired DE415669C (de)

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