DE415606C - Nasspresse fuer Papiermaschinen - Google Patents

Nasspresse fuer Papiermaschinen

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DE415606C
DE415606C DEB113218D DEB0113218D DE415606C DE 415606 C DE415606 C DE 415606C DE B113218 D DEB113218 D DE B113218D DE B0113218 D DEB0113218 D DE B0113218D DE 415606 C DE415606 C DE 415606C
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F H Banning & Seybold
MASCHB & CO GmbH
Original Assignee
F H Banning & Seybold
MASCHB & CO GmbH
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/06Means for regulating the pressure

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Naßpresse für Papiermaschinen. Bei Papiermaschinen, insbesondere solchen zur Erzeugung von Feinpapier, Seidenpapier usw., ist es notwendig, die Entfernung von der Gautschpresse zur Naßpresse und von einer Naßpresse zur anderen so viel als möglich zu verringern, um kurze Papierzüge zu erhalten. Denn die bei großen Pressenentfernungen entstehenden langen Papierzüge veranlassen ein Verziehen des feinen Papiers, so daß die Durchsicht verschlechtert und unregelmäßig wird.
  • Zur Erzielung einer möglichst geringen Pressenentfernung suchte man der Presse selbst, insbesondere also dem Pressenständer, eine möglichst geringe Breite zu geben. Außerdem sind die Bedingungen zu erfüllen: i. Offene Form des Ständers zum leichten Herausheben der Preßwalzen, a. Lagerung der oberen -Preßwalze in einem nicht zu kurzen Schwinghebel, ;. freie Anordnung des Schabers zur leichten Entfernung des Schabstoffes, .1. Anordnung der Belastungsgewichte in leicht zu erreichender und leicht sichtbarer Höhe.
  • Während nun bisher ein möglichst dichtes Aneinanderrücken der Pressen darin seine Grenzen fand, daß das zur Belastung und Anhebung der oberen Preßwalze dienende Hebelwerk entsprechenden Raum beanspruchte, ermöglicht es die vorliegende Erfindung, die Naßpressen ohne Zwischenraum dicht bei dicht aufeinanderfolgen zu lassen und hierdurch die Papierzüge in einem früher nicht bekannten Maße zu verkürzen. Die Erfindung besteht darin, daß das zur Belastung und zum Anheben der oberen Preßwalze dienende Hebelwerk im Pressenständer selbst untergebracht und die die Belastungsgewichte tragende Druckstange durch ein senkrechtes Rohr geführt ist, welches einerseits mit der Drucktange durch das im Pressenständer untergebrachte Hebelwerk in Verbindung steht und anderseits durch eine auf dem Rohr mit Gewinde sitzende Mutter und einem besonderen Zwischenhebel (Belastungshebel) auf das Schwinglager der oberen Preßwalze einwirkt. Auf diese Weise ist eine Anordnung geschaffen, die in bezug auf gedrängte Bauart irgendeine seitliche Ausladung außerhalb des Pressenständers nicht mehr besitzt, infolgede:.sen ein ganz dichtes Aneinanderrücken der Aufeinanderfolgen der Pressen zuläßt und auch noch sonstige Vorzüge besitzt, wie aus dem Folgenden hervorgehen wird.
  • Die neue Naßpresse ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. r zeigt eine Gesamtansicht der Nahpresse.
  • Abb. 2 veranschau;icht die Wirkungsweise des Getriebes.
  • Abb. 3 und ¢ zeigen zwei Schnitte nach den Linien A-A und B-B der Abb. 2.
  • Im Pressenständer a, der zum leichten Herausheben der Preßwalzen b und c offene Bauart besitzt, ist das Rohr d senkrecht gelagert; es dient zur Führung der durch das Rohr d hindurchreichenden Druckstange e, die an ihrem oberen Ende in leicht zu erreichender und leicht sichtbarer Höhe die Belastungsgewichte f trägt. Das Rohr d ist drehbar und senkrecht verschiebbar. Zum Drehen des Rohres d mittels des Handrades g und entsprechender Zwischenräder ist auf dem Rohr (l das Schneckenrad h mittels Feder und Nut senkrecht verschiebbar angebracht. Das Rohr d steht am unteren Ende mittels des vollständig innerhalb des Pressenständers a untergebrachten Hebelwerks i, k, L mit dem unteren Ende der Druckstange e in Verbindun. auf dem Gewindeteil in des Rohres d sitzt' eine Mutter n, die mittels des verhältnismäßig kurzen Zwischen- oder Belastungshebels o das Schwinglager p der oberen Walze c mittels des Drehbolzens t, erfaßt; das Schwinglager p ist am Pressenständer a um den Bolzen q drehbar gelagert.
  • Wie aus den in Abb. 2 eingezeichneten Pfeilen ersichtlich ist, sucht das Belastungsge«-icht f mittels der Druckstange e und des unteren Hebelwerks i, k, L das Rohrd aufwärts und infolgedessen unter Vermittlung des Belastungshebels o die obere Preßwalze c abwärts gegen die untere Walze b zu drücken. Durch entsprechende Drehung des Handrades g kann hierbei das Hebelwerk i, k, L derart eingestellt werden, daß der erste Preßhebel i für gewöhnlich annähernd wagerecht steht.
  • Wird dagegen das Handrad g entgegengesetzt gedreht, so daß die Getriebeteile sich entgegengesetzt zu den Pfeilrichtungen R der Abb. 2 bewegen, so wird die obere PreßwaIze c von der unteren Preßwalze U abgehoben. Auf diese Weise dient also das Handrad g, wie üblich, zum Heben und Senken der oberen Pre hwalze c und zum Einstellen des Hebelwerks.
  • Durch Anordnung des besonderen Belastungshebels o, durch welchen das Rohr d unmittelbar auf das Schwinglager p der oberen Walze c einwirkt, wird es ermöglicht, daß das Schwinglager p mit dem eigentlichen Hebelwerk i, k, l überhaupt nicht in unmittelbarer Verbindung steht. Es wird hierdurch ermöglicht, dem Schwinglager p der oberen Preßwalze c eine größere Länge zu geben, so daß sein Drehpunkt q in möglichst große Entfernung vom Berührungspunkt der Preßwalzen b und c gelegt werden kann. Wegen dieser Unabhängigkeit des Schwinglagers p vom Hebelwerk i, k, L kann man das Hebelwerk c, k, /-ganz unten und vollständig innerhalb des Pressenständers a unterbringen, ohne daß es aus dem letzteren herausragt. Infolgedessen kann man die Pressen dicht bei dicht aneinanderstellen, so daß die Papierzüge so kurz wie möglich werden.
  • Am oberen Ende des offenen Pressenständers a ist der Schaber Y angebracht, der auf den Umfang der oberen Walze c wirkt, so daß die Bedingung einer bequemen Entfernung des Schabstoffes ebenfalls erfüllt ist.
  • Um das Getriebe für verschiedene Walzendurchmesser leicht einstellen zu können, ist sowohl. der Lagerbock, der den Drehbolzen t des Zwischen- oder Belastungshebels o trägt, wie auch der Lagerbock u, an dem der Drehbolzen q des Schwinghebels p sitzt, am Pressenständer a lotrecht verschiebbar angebracht. Durch diese Verschiebbarkch beider Drehpunkte wird die Einstellung des Getriebes, namentlich bei Auswechselung der Preßwalzen, wesentlich erleichtert.

Claims (2)

  1. PATENT-AN SPRLTcHR: i. Naßpresse für Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Belastung und zum Anheben der oberen Preßwalze (c) dienende Hebelwerk (i, k, L und o) im Pressenständer (a) se;bst untergebracht und die 'die Belastungsgewichte tragende Druckstange (e) durch ein lotrechtes Rohr (d) geführt ist, welches einerseits mit der Druckstange durch das untere Hebelwerk (i, k, L) in Verbindung steht und anderseits durch eine auf dem Rohr (d) mit Gewinde sitzende Mutter (m) und einen besonderen Zwischenhebel (Belastungshebel o) auf das Schwinglager (p) der oberen Preßwalze (c) einwirkt.
  2. 2. Naßpresse nach Patentanspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Drehpunkt des Belastungshebels (o) als auch der des Schwinglagers (p) der oberen Preßwalze (c) am Pressenständer (a) lotrecht verschiebbar angeordnet ist.
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