DE415579C - Vorrichtung zum Foerdern von Moertel in Moertelspritzeinrichtungen mittels Druckluft - Google Patents

Vorrichtung zum Foerdern von Moertel in Moertelspritzeinrichtungen mittels Druckluft

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DE415579C
DE415579C DEL51394D DEL0051394D DE415579C DE 415579 C DE415579 C DE 415579C DE L51394 D DEL51394 D DE L51394D DE L0051394 D DEL0051394 D DE L0051394D DE 415579 C DE415579 C DE 415579C
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DE
Germany
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centrifugal
mortar
container
conveying
compressed air
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Expired
Application number
DEL51394D
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English (en)
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LEIPZIGER TANGIER MANIER ALEXA
Original Assignee
LEIPZIGER TANGIER MANIER ALEXA
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Priority to DEL50362D priority patent/DE412475C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE415579C publication Critical patent/DE415579C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/32Conveying concrete, e.g. for distributing same at building sites
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Fördern von Mörtel in Mörtelspritzvorrichtungen mittels Druckluft. Bei der Vorrichtung zum Befördern vc»i Mörtel in Mörtelspritzvorrichtun',en niittc#ls Druckluft. welche den Ge-enstand de., Patents -1124-,5 bilde;. ist die Förderleitung an das untere, unterhalb der Sclileuclcrvorric-lttung befindliche Ende des Sclil('üderl)°Iiälte`r@ angeschlossen. Die durch das Schleudern entstandenen kleinen Mörtelklumpen inü-en daher von dem den Behälter in der Richtun- von oben nach unten durchziehenden Luftstrom durch den Spalt zwischen äußeren Behälterwand und dem Boden des inneren Schleuderzylinders bzw. der Schleuderscheibe hindurch abgeführt werden. Hierbei leiten die schnell erhärtenden Mörtelklumpen, welche sich beim Anprall an die Behälterwand vorübergehend im Ruhezustand befinden, der Mitnahme durch den Luftstrom Widerstand und setzen sich leicht an der Behälterwand fest, wodurch sie mit der Zeit ein Hindernis für die Abführung des Schleudergutes aus dem Behälter in die Förderleitung bilden.
  • Zui Beseitigun- dieses Cbelstandes ist erfindungsgemäß die Förderleitung an den Schleuderbehälter seitlich, etwa in Höhe der Schleuderscheibe bzw. des Bodens des inneren Schleuderzylinders, angeschlossen. Das SchIcudergut wird daher vom Druckluftstrom zunächst in der Richtung der Schleuderwirkung aus dem Behälter in die Förderleitung hineingeführt, so daß die Sclileuder«#irkung den Luftstrom unterstützt. Durch eine Isnickung der Förderleitung wird dann erreicht, daß die Mörtelbrocken gegen die Wand der Fiirclerleitung anprallen und darauf eine Fallbewegung ausführen, wodurch si(# weiter zerteilt «-erden. An der Öffnung des Behälters, welche die Förderleitung mit dem Innern des Behälters verbindet, ist ein verstellbarer Schieber angebraclrt, welcher nicht nur den Luftstromverbrauch. :ondcrn auch die Mörtelförderleistung und zugleich in gewissen Grenzen auch die Feinheit des Fördergute, zu re-eln ermöglicht.
  • Die Sclileude rscheibe und der zum Zusaminenlialten des Mörtels dienende innere 5clil(#uderzylinder sind durch einen Spalt voneinander getrennt, durch den hindurch der Mörtel abgeschleudert wird. Der Mantel ist verstellbar und sitzt lose auf der Schleuderwelle. Bei der schnellen Umdrehung fängt der Mantel an zu schlagen, 5o dal;c die Füllung erschüttert wird und nach der Scheibe hin fällt.
  • In der Zeichnung ist ein Au3füIirungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. t im senkrechten Schnitt und in Abb. a teilweise in Seitenansicht dargestellt. In dem Behälter 1 ist eine Welle a mit dem unteren Ende in einem Fußlager 3 und oben in einem Halslager .l drehbar gelagert. Auf der Welle sitzt fest eine Schleuderscheibe 5 und lose ein oben und unten offener Zylinder S, der von einen) auf der Welle = festsitzenden Stellring G mittcl@ eines Armkreuzes ; betragen wird. I)cr Mantel reicht ungef:ihr bis zur S<-lileuder#,c-lieibe. so daß zwischen dieser und dein unteren Mantelrande ein Spalt offen bleibt, dessen Größe durch \'crstc#llung des Stellringes 6 verändert werden kann. :\n der Außenseite des inneren Zylinders S sind an eini-en Stellen An,chla,-lc#isten #t und in dem Mantel :\nsc@ilagschr@ubenbolzen lo angebracht. Der Behälter i ist an einer @tcllc seines Umfanges, und zwar zn#eckniii(.lig in Iiiilie der Sclilenderscheilic, mit einer.@ustritt@ülfnun@r t i versehen, «-elche das Innere des Schleuderbehälters mit einem außen angeschlossenen Ixitungsanschlußstück 12 gern der Form ein(, Rohrkrümmers verbindet. Das Anschlußstück 12 stellt eine Verbindung zwischen dein Behälter i und der Förderleitung 13 her und ist so gestellt, daf:) es die Schleuderrichtung unterbricht und die Mörtelteilchen für eine kurze Strecke zu einer Fallbewegung zwingt und dann in die Förderrichtung überleitet.
  • An der öfinung l i des Behälters ist auf der Innenseite des äußeren Behälters ein mit Schlitzlöchern versehener Schieber 14 angebracht, der mittels der Schraubenbolzen 15 verstellbar befestigt ist und die Größe der öffnung i i regelt. Ein weiterer Regelungsschieber 16 ist zwischen der Förderleitung i 3 und dem Ansc hlußstück 12 vorhanden.
  • Für Reinigungszwecke ist neben der Öffnung i i am Behälter ein Mannloch angebracht, während der Schleudermantel 8 zu dem gleichen Zwecke am unteren Ende mit einem Ausschnitt i8 versehen ist. 'Mit i9 ist der Fülltrichter und mit 2o der Anscliluf,-stutzen für die Preßluft bezeichnet.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der auf der Schleuderscheibe 5 aufgehäufte und den inneren Zylinder 8 zusammc#nlialtende Mörtel nimmt bei der Drehung der Schleuderscheibe den inneren Zylinder 8 mit und wird brockenweise von der Scheibe 4 ab durch die Öffnung i i in das Leitungsanschlußstück i:! geschleudert, wobei er zugleich von dem Druckluftstrom, der bei 2o eintritt, mitgenommen wird. Die Gestalt des Anschiußstückes 12 veranlaßt eine plötzliche Richtungsänderung des Luftstromes und der -Mörtelteilchen, durch welche letztere gezwungen werden, nach einer plötzlichen Unterbrechung ihrer Bewegung auf eine kurze Strecke eine Fallbewegung auszuführen, worauf sie nach einer abermaligen Unterbrechung der Bewegung etwa rechtwinklig zu der Fallrichtung wieder von dem Luftstrom mitgerissen werden. Hierdurch wird eine weitere Zerkleinerung der ab geschleuderten Mörtelklumpen erzielt.
  • Der von dem Stellring 6 getragene innere Schleuderzylinder fängt naturgemäß an zu schlagen,-- wobei die Schlagleiste 9 gegen die Anschlagbolzen i o stoßen, so dalß eine Erschütterung des inneren Zylinders hervorgerufen wird, welche verhindert, daß die -Mörtelmassen sich festsetzen. da infolge dieser Erschütturung (,in Nachsinken des Mörtels nach der Sc@lileud(#rsclicihe hin eintritt.
  • I)ic Anschlagleisten 9 und Anschlagbolzen io können fortfallen, da auch ohne sie ein Schla-en und Schleudern des Mantels eintritt. Statt der Ixisic#n und Bolzen können auch zum llretn,en und Anhalten des einen Zylinders an lc#;zteretn c#in llremsring und in der Behälterwandung entsprechende Bremsschrauben angebracht werden.
  • u ( -h bei der vorlie-endvn Zusatzerfindunist (#i nicht wesentlich, daß der Mörtel durch die Druckhiftförderleitung gerade zu einer Spritzvorrichtung geführt wird. Ferner ist es für (las Wesen der Erhndun - nicht von Bedeutung, ob an Stelle von -Mörtel ein mörtelähnlicher Stoff, wie nasser Sand, nasser Kies o. d1-I., gefördert wird.

Claims (1)

  1. PATENT- ANSPRÜCEIE: i. Vorrichtung zum Fördern von '.Mörtel in lIörtelspritzvorrichtungen nach Patent 41247; , dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung an den Schleuderbehälter seitlich, ungefähr in Höhe des Bodens der Schleudervorrichtung, angeschlossen ist. so dal3 das Schleudergut vom Druckluftstrom zunächst in der Richtung der Schleuderwirkung aus dem Schleuderbehälter in die Förderleitung überführt wird. _. Vorrichtung nach Anspruch i. da:-durch gekennzeichnet, daß anschließend an den Schleuderbehälter in der Förderleitung eine hnickun- oder Krümmung vorhanden ist. durch welche der mitgeführte 'Mörtel zu einer Fallbewegung gezwungen wird. ;. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daf3 an der Austrittsötrnun<, des Schleuderbehälters ein verstellbarer Schieber angebracht ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß dei- undurchbroehene Schleudermantel (8) auf der Schleuderachse (2) lose, jedoch in der Höhe verstellbar sitzt. so daß zwischen der Schleuderscheibe und dem unteren Mantelrand ein Spalt von geeigneter Breite zum Ausschleudern des Mörtels verbleibt und der Mantel bei der Drehung schwingen -schlagen) kann. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine f?inrichtung zum Bremsen des in die Drehung der Schleuderscheibe hineingezogenen losen Schleudermantel,;.
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