DE415440C - Schaltvorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE415440C DE415440C DER60587D DER0060587D DE415440C DE 415440 C DE415440 C DE 415440C DE R60587 D DER60587 D DE R60587D DE R0060587 D DER0060587 D DE R0060587D DE 415440 C DE415440 C DE 415440C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H63/00—Control outputs from the control unit to change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion or to other devices than the final output mechanism
- F16H63/02—Final output mechanisms therefor; Actuating means for the final output mechanisms
- F16H63/08—Multiple final output mechanisms being moved by a single common final actuating mechanism
- F16H63/10—Multiple final output mechanisms being moved by a single common final actuating mechanism the final actuating mechanism having a series of independent ways of movement, each way of movement being associated with only one final output mechanism
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Description
- Schaltvorrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe,-insbesondere für Kraftfahrzeuge. Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltvorrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der zwei Geschwindigkeiten durch entgegengesetzte Bewegung desselben Schaltgliedes eingerückt werden. Nach der Erfindung ist ein Getriebe vorgesehen, das zwischen dem Schaltglied und zwei in gleicher Richtung aus der Ruhestellung verschiebbaren Schaltstangen so eingefügt ist, daß es bei der Bewegung des Schaltgliedes in der einen Richtung nur die eine, bei der Bewegung in der anderen Richtung nur die andere Schaltstange, beide Schaltstangen aber in derselben Richtung mitnimmt.
- Die Schaltvorrichtung nach der Erfindung ergibt einen kürzeren Getriebekasten als die übliche Anordnung, ferner werden von dem Schalthebel nur zwei Teile (Schaltglied und jeweils betätigte Schaltstange) angetrieben, und endlich ist das Zahnrad für den Rückwärtsgang beim Vorwärtsgang außer Einriff, läuft also nicht mit.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i ist ein Schnitt durch einen Teil des Getriebekastens nach Linie X-X der Abb. 2, von rechts in Abb. 2 gesehen, Abb.2 eine Stirnansicht, von links in Ab!). i gesehen, Abb. 3 eine Einzelheit der ersten Ausführungsform; Abb. q. zeigt im Schnitt nach Linie X-X der Abb. 5, Abb. 5 im Schnitt nach der Linie I'-I" der Abb. 4 die zweite Ausführungsform.
- Abb. 6 ist eine Einzelheit.
- In dem Getriebekasten a ist das Schaltglied b verschiebbar gelagert. Es trägt eine Gabel b' zum Angriff des Stellhebels und eine Verzahnung b=, in die ein Zahnsektor c eingreift. Die Nabe c' des Sektors ist auf einer in einer Buchse a2 des Getriebekastens gelagerten Achse c' frei drehbar und trägt eine Kurbel c' mit zwei Zapfen cl und c'.
- Die Schaltstangen d und d' gleiten in Führungen des Getriebekastens a und sind mit Schlitzen d= versehen, in die Schalthebel und e' mit gerundeten Köpfen e` eingreifen, und tragen Gabeln d' und d4 zum Angriff an den Getrieberädern. Die beiden Schalthebel sind mit ihren Nahen e=, e2 frei drehbar und auf einer Achse e3 gelagert, die im Getriebekasten befestigt ist. An den beiden Hebeln sind durch je einen Bolzen f3 Lenker f' und f= angelenkt. Der Lenker f' des Hebels c greift an dem Zapfen cl, der Lenker f' des Hel#els c' an dem Zapfen c4 der Kurbel c3 an.
- In der Ruhestellung der Schaltstangen und der Schalthebel e, e', in der die beiden Schalthebel gemäß Abb. i sich überdecken, liegen die Kurbelzapfen c'4 und c3 symmetrisch zu der Ebene, die durch die Nfittelpunkte der beiden Bolzen f3 und der Achse c- geht.
- `Fenn die Schaltstange d eingerückt «-erden soll, muß der Schalthebel e nach rechts in die punktierte Stellung geschwenkt werden. Zu diesem Zweck wird das Schaltglieri b nach rechts verschoben, der Kurbelzapfen c--, gelangt in die punktierte Stellung oben, während der "Zapfen c4 in die Ruhestellung des Zapfens c" rückt. Dadurch wird der Hebel e nach rechts geschwenkt, während der Hebel e' in Ruhe bleibt, denn der zu ihm gehörige Kurbelzapfen c4 geht nur in eine Stellung über, die zu seiner ersten Stellung in l:ezug auf die durch f3, c2 gelegte Ebene symmetrisch ist.
- Soll die Schaltstange d' eingerückt «-erden, so wird das Schaltglied b nach links verschoben, der Zapfen c4 rückt in die punktierte Stellung und schwenkt durch den Lenker f2 den Hebel e' in die punktierte Stellung, die früher der Hebel e einnahm. Der Kurbelzapfen c" dagegen gelangt jetzt in die Ruhestellung des Zapfens c4 und beeinflußt den Hebel e nicht.
- in dieser Weise wird bei Verschiebung des Schaltgliedes b in einer Richtung nur einer der Schalthebel geschwenkt und nur eine der Schaltstangen mitgenommen, beide Schaltstangen verschieben sich aber stets in derselhen Richtung.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. .4 bis 6 ist (las Schaltglied h, das eine Gabel 17 zum Abgriff des Stellhebels trägt, auf einer runden Stange g4 im Getriebekasten geführt. Das Schaltorgan trägt unten einen Ansatz h.2, der all jeder Seite mit einem Stift hl versehen ist und unten in ein T-Stück 1t4 übergeht. Das T-Stück greift lilit seinem Flansch zwischen die Naben zweier auf einer Achse h5 gelagerter Schalthebel rund j, so daß das Schaltglied lt gegen Drehung auf der Stange g4 gesichert ist.
- Die Schalthebel i und j sind am oberen Ende gegabelt und tragen Haken i.', i2 und j', j=. Die Haken i' und j' haben nach innen vorspringende Sperrnasen i' und j". Die Sperrnasen werden in bestimmten Stellungen des Schaltgliedes h von dem Flansch des T-Stückes 114 gesperrt, während die Stifte h3 die Haken i= und j2 erfassen.
- Eine Schaltstange h mit Gabel h' gleitet in einer Führung Das untere Ende des Schalthebels i greift in einen Schlitz der Schaltstange k ein. Der zweite Schalthebel j erfaßt das geschlitzte Auge 1= eines im Getriebekasten ule eine i Zapfen l' drehbar gelagerten zweiarmigen Hebels 1, der mit dein anderen Ende in einen Schlitz der in eitler Führung ä'I gleitenden, finit der Gabel m versehenen zweiten Schaltstaiige-nz greift.
- Wird das Schaltglied h in Abb. 4. nach links in die punktierte Stellung verschoben, so wird der Haken i.2 des Hebels i von dein hintenliegenden Stift h° erfaßt, der Hel:el i wird gedreht und schiebt die Schaltstange k nach rechts. Zur selben Zeit schiebt sich der Flansch des T-Stückes h4 unter die Sperrnase j" des Hebels j und sperrt diesen.
- Wird das Schaltglied h nach rechts verschoben, so dreht der vornliegende Stift lt den Hebel j durch seinen Haken j2, der Hebel dreht sich und verschiebt durch den Hebel l die zweite Schaltstange in nach rechts. Gleichzeitig greift der Flansch des T-Stückes l1' von rechts unter die Sperrnase i." des Hebels i und sperrt diesen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltvorrichtung für Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der zwei Geschwindigkeiten durch Bewegung desselben Schaltgliedes in der einen bzw. anderen Richtung eingerückt werden, gekennzeichnet durch zwei in gleicher Richtung aus der Ruhestellung verschiebbare Schaltstangen (d, d' oder h, m) und ein zwischen dem Schaltgliede (b oder la) und den beiden Schaltstangen eingeschaltetes Getriebe (c, e oder i., j), das bei der Bewegung des Schaltgliedes in der einen Richtung nur die eine, bei der Bewegung in der anderen Richtung nur die andere Schaltstange, beide Schaltstangen aber in derselben Richtung mitnimmt.
- 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, gekeimzeichnet durch zwei starr miteinander verbundene, mittels des Schaltgliedes (b) schwenkbare Kurbelzapfen (c4, c5), die durch Lenker (f', f2) mit an den Schaltstangen angreifenden Hebeln (e, e') verbunden und derart angeordnet sind, daß sie in der Ruhestellung der Schaltvorrichtung symmetrisch zu einer Ebene liegen, die durch die Angriffspunkte (f-) der Lenker an den genannten Hebeln (e, e') und die Schwingungsachse (c2) der Kurbelzapfen (c4, c ) hindurchgeht.
- 3. Schaltvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei zu beiden Seiten des Schaltgliedes (h) drehbar gelagerte Schalthebel (i, j), von denen einer (i) unmittelbar mit der einen Schaltstange (k), der andere (j) durch einen zweiarmigen Hebel (1) mit der zweiten Schaltstange (in) verbunden ist und auf die j e ein Anschlag (h-) des Schaltgliedes (h) mir in dessen einer Bewegungsrichtung einwirkt und die mit je eitler Sperrnase (i", j") versehen sind, durch welche der bei der Verschiebung des Schaltgliedes nicht mitgenommene Schalthebel vorn Schaltglied gesperrt wird. .
- 4. Schaltvorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gel:eniizeiclinet, daß das Schaltglied (h) mit einer Sperrleiste (h' versehen ist, gegen die sich die Sperrnase (i' oder j") des von dein Schaltglied nicht leitgenommenen Schalthebels anlegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER60587D DE415440C (de) | Schaltvorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER60587D DE415440C (de) | Schaltvorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE415440C true DE415440C (de) | 1925-06-20 |
Family
ID=7411388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER60587D Expired DE415440C (de) | Schaltvorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE415440C (de) |
-
0
- DE DER60587D patent/DE415440C/de not_active Expired
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