DE41521C - Vorrichtung zum Füllen von Flaschen mit Kohlensäure - Google Patents
Vorrichtung zum Füllen von Flaschen mit KohlensäureInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/04—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus without applying pressure
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- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Füllung von Flaschen mit kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten ist es ein Haupterfordernifs,
die Luft aus den Flaschen vor dem Füllen derselben mit der betreffenden Flüssigkeit zu entfernen und durch Kohlensäure
zu ersetzen. ' Dieses geschieht bis jetzt hauptsächlich mit Hülfe der pneumatischen
Wanne, jedoch ist ein solches Verfahren zeitraubend und daher kostspielig. Bei Benutzung
des den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Apparates kann nun eine beliebige
Anzahl von Flaschen gleichzeitig oder doch in schneller Reihenfolge entlüftet und mit
Kohlensäure gefüllt werden, ohne dafs es dazu besonderer Handgriffe bedarf.
Dieser Apparat ist wesentlich dadurch gekennzeichnet, dafs die zu entlüftenden Flaschen
in ein drehbares Gestell eingesetzt werden, welches in einem mit Wasser gefüllten Behälter
angeordnet ist, so dafs die Flaschen beim Drehen des Gestelles nach und nach mit Wasser
gefüllt werden, das schliefslich von Kohlensäure verdrängt wird. Man hat demgemäfs
nur nöthig, leere Flaschen einzusetzen, den Apparat zu drehen und die mit Kohlensäure
gefüllten Flaschen aus dem Apparat zu entfernen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 ein solcher Entluftungsapparat im Längsund
Querschnitt dargestellt, während die Fig. 3 und 4 Einzelheiten des Apparates zeigen. In
dem mit Wasser gefüllten Behälter A ist ein aus Gitterstäben B oder dergleichen gebildetes
Gestell drehbar gelagert, dessen festliegende Achse durch ein Rohr C, Fig. 1, gebildet wird.
Dieses Rohr C steht mit einem Kohlensäurebehälter in Verbindung und trägt etwa auf
Mitte seiner Länge ein festes, einmal durchbohrtes Hahnküken D, Fig. 3 und 4. Auf dem
Küken D sitzt der mit Hülfe der Schraubenmutter E nachstellbar eingerichtete Hahnkörper F,
welcher die Verbindungsstutzen G (in dem dargestellten Beispiel 5) für die einzelnen, die
Aufsteckhülsen J der Flaschen tragenden Rohreüf enthält. Die Aufsteckhülsen / sind doppelwandig,
und zwar derart eingerichtet, dafs der innere Stutzen a, Fig. 3, mit dem Rohr H in
Verbindung steht, während das äufsere Rohr b in keiner Verbindung mit dem Rohr H steht,
sondern seitliche Durchbrechungen c zeigt. Die Aufsteckhülsen / sind behufs festen Aufsitzens
der Flaschenhälse vortheilhaft noch mit einer elastischen Hülle umgeben, während an
den Stäben B befestigte Federn K gegen die Böden der Flaschen drücken und letztere hierdurch
bei jeder Lage mit den Aufsteckhülsen J in Verbindung erhalten Auf die einzelnen
Hülsen J werden bei x, Fig. 2 und 3, die leeren Flaschen aufgesteckt, worauf man, nachdem
ein Rohr H mit Flaschen besetzt ist, das Gestell B im Sinne des Pfeiles um so viel weiter
dreht, dafs das nächste'Rohr H mit seinen Aufsteckhülsen J mit Flaschen besetzt werden
kann. Ist auch dieses Rohr mit Flaschen besetzt, so wird das Gestell wiederum so weit
gedreht, dafs das nächste Rohr H handrecht liegt u. s. w. Die auf den Hülsen J steckenden
Flaschen gelangen demnach beim Drehen des Gestelles in eine solche Lage, dafs das
Wasser durch die Oeffnungen c der Rohre b in die Flaschen hineintritt und die Luft aus
letzterer verdrängt. Die Verbindung der Rohre H mit dem Zuführungsrohr C bleibt indessen so
lange abgesperrt, bis die Flaschen in die Lage Y, Fig. 2 und 3, kommen, also mit ihrem Halse
wieder nach unten gerichtet stehen. In dieser Lage trifft die betreffende Bohrung des Körpers
F die Durchbohrung d des Kükens D, Fig. 3, und es tritt nun Kohlensäure durch
Rohr C in das Rohr H und durch das innere Rohr α der Aufsteckhülsen J dieser Flaschenreihe
in die aufgesteckten Flaschen und verdrängt das Wasser aus diesen Flaschen, wobei
dasselbe durch den Hohlraum zwischen Innenrohr α und Aufsenrohr b und die Oeffnungen
c entweicht. Sind die Flaschen vollständig mit Kohlensäure gefüllt, so wird das Gestell
wieder so weit gedreht, bis die nun mit Kohlensäure gefüllten Flaschen etwa in die
Stellung X gelangen, bei welcher Drehung der Kohlensäurezuflufs durch die gleichzeitige Weiterdrehung
des Hahngehäuses F abgesperrt wird. Sind die nun entlüfteten und mit Kohlensäure
gefüllten Flaschen von den Aufsteckhülsen abgenommen und der weiteren Verwendung übergeben,
so werden wieder neue Flaschen auf die Aufstecktüllen gebracht und der Apparat
wird weiter gedreht. Bei jeder der nun folgenden Weiterdrehungen des Gestelles wird
also jedesmal eine der entlüfteten Flaschenreihen mit Kohlensäure gefüllt und eine neue,
noch mit Luft gefüllte Reihe von Flaschen in
die Wanne getaucht. Um dieses schrittweise Drehen des Flaschencylinders derart zu sichern,
dafs das Rohr, welches die mit Wasser vollkommen gefüllten Flaschen trägt, genau mit
der Bohrung des Kükens D, also mit dem Kohlensäurezuflufs, in Uebereinstimmung steht,
ist es vortheilhaft, federnde Anschläge L an dem Wasserbehälter so anzuordnen, dafs diese
Anschläge bei jeder genügenden Drehung des Gestelles in Einschnitte der Endscheiben einklinken.
Hierbei genügt es, die federnde Kraft dieser Anschläge nur so stark zu machen, dafs der Arbeiter
eine Behinderung in der Drehbewegung des Gestelles fühlt und mit derselben also einhalten
kann, während die Einleitung der neuen Drehung nur einen geringen verstärkten Druck erfordert,
um die Endscheiben des Gestelles über den hindernden Anschlag L hinweg zu drehen. Der
dargestellte Apparat ist natürlich mannigfacher Abänderungen fähig, welche sich insbesondere
auf die Zuführung der Kohlensäure beziehen. So kann man z. B. für die in einer Ebene
liegenden Hülsen J je einen besonderen Hahn anordnen. An Stelle eines Hahnes läfst sich
ferner auch ein Drehschieber verwenden, auch könnte man für die einzelnen Rohre besondere
von Hand zu bethätigende Äbsperrvorrichtungen anordnen, so dafs das Einlassen der Kohlensäure
dann nicht selbstthätig, sondern durch den Arbeiter zu erfolgen hätte. Ebenso können
die Vorrichtungen zum Festhalten der Flaschen sowie die Anzahl der Rohre H und der Hülsen
J Abänderungen erfahren.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum Füllen: von Flaschen
mit Kohlensäure, bestehend aus einem drehbaren, in Wasser tauchenden Gestell zur Aufnahme
der Flaschen derart, dafs beim'Drehen des Gestelles die Flaschen nach und nach zuerst
mit Wasser gefüllt und dann, mit dem Hals nach unten gekehrt, mit der Kohlensäureleitung
in Verbindung gebracht werden, so dafs dieselbe sich unter Verdrängung
des Wassers mit Kohlensäure füllen.
2. Bei der unter i. angegebenen Vorrichtung
die Aufsteckhülsen J, bestehend aus einem inneren, mit dem Kohlensäurezuflufs in
Verbindung stehenden Rohre α und einem äufseren, durch seitliche Öeffhungen c Luft
und Wasser den Ein- und Austritt in die Flasche gestattenden Rohre b.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41521C true DE41521C (de) |
Family
ID=316995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41521D Expired - Lifetime DE41521C (de) | Vorrichtung zum Füllen von Flaschen mit Kohlensäure |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41521C (de) |
-
0
- DE DENDAT41521D patent/DE41521C/de not_active Expired - Lifetime
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