DE415209C - Naseninhaliervorrichtung - Google Patents

Naseninhaliervorrichtung

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DE415209C
DE415209C DEL57266D DEL0057266D DE415209C DE 415209 C DE415209 C DE 415209C DE L57266 D DEL57266 D DE L57266D DE L0057266 D DEL0057266 D DE L0057266D DE 415209 C DE415209 C DE 415209C
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nasal
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes
    • A62B23/06Nose filters

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
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Description

  • Naseninhaliervorrichtung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 16. September 1922 beansprucht. Gegenstand der Erfindung ist eine Naseninhaliervorrichtung mit die Medikamente absorbierenden Pastillen, die in Kapseln angeordnet sind.
  • Gemäß der Erfindung sind die Pastillen mit Kanälen versehen, um den Durchtritt der Luft zu erleichtern und um die Verdampfungsfläche zu vermehren und so eine bessere Wirkung der Vorrichtung und der verdampften Medikamente zu sichern. Vorzugsweise sind die die Kapseln schließenden Deckel .mit Fenstern versehen, die gegenüber den Kanälen liegen. Hierdurch wird der Durchtritt der Luft und die Reinigung der Vorrichtung erleichtert. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. 2 ein Schnitt und Abb.3 eine schaubildliche Ansicht einer auseinandergenammenen Kapsel.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die neue Vorrichtung aus .zwei gleichen Kapseln a, die an einem gebogenen Verbindungsstück b befestigt sind, das die Klammer bildet. und mit einer Verstärkungsrippe c versehen ist. Die Kapseln sind mit seitlichen Rändern d versehen, in denen kleine Öffnungen e angebracht sind. Die beiden Kapseln. und das Verbindungsstück können durch Ausschneiden und Ausstanzen aus einem dünnen Blech erhalten werden.
  • Auf die Kapseln passen, Deckel f von entsprechender Form, die mit Rändern g versehen sind, welche über die Ränder d greifen. Die Ränder g haben kleine Zapfen oder Vorsprünge h, die in die öffnungen e eingreifen und so die Deckel in ihrer Stellung festhalten.
  • In den -so gebildeten Behältern sind Pastillen i untergebracht, die aus Stücken aus unverbrennbarer, porösem Stoff, wie Asbest, Kieselerde, Kajogin, Bimsstein o. dgl., bestehen. Ihre Form entspricht derjenigen der Behälter. Erfindungsgemäß sind diese Pastillen mit Längsnuten j versehen. Gegenüber diesen Nuten haben die Deckel längliche Öffnungen k.
  • Zur Benutzung der Vorrichtung genügt es, sie zum Zweck der Sterilisierung durch die Flamme zu ziehen und die Pastillen i mit dem flüssigen Arzneimittel zu tränken, das inhaliert werden soll.
  • Wenn es sich um feste Arzneimittel handelt, so stellt man aus diesen Pastillen von ähnlicher Form wie die Pastillen i her und setzt sie an Stelle der letzteren.
  • Man bringt dann die Inhaliervorrichtung in die Nase, indem man sie vermöge ihrer Elastizität mittels der Klammer auf der Nasenscheidewand festklemmt.
  • Wenn man infolge ungeeigneter Nasenform oder aus irgendeinem anderen Grunde die Inhaliervorrichtung nicht in dieser Weise festhalten kann, so braucht man nur die Arme der Klammer aus ihrer Gleichgewichtslage zu entfernen und sie elastisch zusammenzudrücken und so in die Nasenlöcher einzuführen. Die Inhaliervorrichtung wird dann durch Andrücken gegen die Außenwände der Nasenlöcher festgehalten. Bei dieser Gebrauchsweise ist es vorzuziehen, daß die Kapselböden mit öffnungen versehen und die Deckel geschlossen sind; die Pastillen werden alsdann umgedreht.
  • Durch die Nuten j findet ein reichlicher Luftumlauf statt, so daß eine wirksame Verdampfung gesichert wird.
  • Es ist ersichtlich, daß die Formen der Vorrichtung in beliebiger Weise geändert werden können, sofern nur keine Vorsprünge vorhanden sind, durch die die Nasenschleimhaut verletzt werden könnte, und die Kapseln nicht zu groß sind, damit die Atmung nicht gestört wird.
  • Vorzugsweise benutzt man zur Herstellung der Vorrichtung Aluminium, weil es ein sehr geringes spezifisches Gewicht hat und die Wärme gut leitet, wodurch die Verdampfung des Arzneimittels vermehrt wird. Diese zusätzliche Wirkung ist allerdings nicht sehr wesentlich, weil ein sehr guter Luftumlauf erzielt wird.
  • Die Reinigung kann so oft als nötig und sehr leicht mittels einer Bürste stattfinden, deren Borsten in die öffnungen k und die Nuten j eindringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Naseninhaliervorrichtung, mit die Medikamente absorbierenden Pastillen, die in Kapseln angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Pastillen (i) mit Kanälen (j) izur Erleichterung des Durchtritts der Luft und zur Vermehrung der Verdampfungsfläche versehen sind. a. Naseninhaliervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kapseln schließenden Deckel mit Fenstern (k) versehen sind, die gegenüber den Kanälen liegen, um den Durchtritt der Luft und die Reinigung der Vorrichtung zu erleichtern.
DEL57266D 1922-09-16 1923-02-03 Naseninhaliervorrichtung Expired DE415209C (de)

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FR415209X 1922-09-16

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ID=8898006

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DEL57266D Expired DE415209C (de) 1922-09-16 1923-02-03 Naseninhaliervorrichtung

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