DE415150C - Herstellung von Dexeln - Google Patents

Herstellung von Dexeln

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DE415150C
DE415150C DEW67362D DEW0067362D DE415150C DE 415150 C DE415150 C DE 415150C DE W67362 D DEW67362 D DE W67362D DE W0067362 D DEW0067362 D DE W0067362D DE 415150 C DE415150 C DE 415150C
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PETER WALLBRECHER FA
WERKZEUGFABRIK
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PETER WALLBRECHER FA
WERKZEUGFABRIK
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K11/00Making cutlery wares; Making garden tools or the like
    • B21K11/10Making cutlery wares; Making garden tools or the like axes; picks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Herstellung von Dexeln. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Dexeli, das sind hackenartige Werkzeuge mit quer zur Stielhülse und schräg stehendem Blatt, die durch Anordnung eine keilförmigen, am einen Ende zu einem kreisförmigen Loch erweiterten und von einer Vertiefung umgebenen Längsschlitzes am Blatt gleichzeitig als Nagelzieher ausgebildet sind.
  • Es ist bekannt, derartige Werkzeuge durch Schmieden in einem einzigen Gesenk und nachfolgendes Biegen des Blatts herzustellen. Dabei muß mit Rücksicht auf die in das Blatt einzupressende Vertiefung für den Nagelzieher der das Blatt formende Teil des Gesenks wagrecht; d. h. rechtwinklig zur senkrecht stehenden _Achse der Spielhülse, liegen. Bei dem in diesem Gesenk gewonnenen Schmiedestück läuft naturgemäß auch die Blattebene rechtwinklig zur Ebene der Stielhülse, und das Blatt wird dann durch einen einfachen Biegevorgang schräg gestellt. Hierbei ist es unmöglich, an der Übergangsstelle von der Stielhülse zum Blatt eine scharfkantige Ecke zu bilden, vielmehr ist das Blatt an dieser Stelle bogenförmig gekrümmt.
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, beim Schmieden von Dexeln an der Übergangsstelle von der Stielhülse in das Blatt eine scharfkantige Ecke zu bilden. Diese Ecke hat einerseits den Zweck, die Übergangsstelle zu verstärken und damit ein Zurückbiegen und Abbrechen des Blatts zu verhindern, andererseits dient sie beim Nagelziehen als unverrückbarer Stützpunkt für das Werkzeug. Eine solche Ausbildung des Dexels war bisher nur beim Schmieden in mehreren Arbeitsgängen möglich. Irn Gegensatz dazu wird gemäß der Erfindung in einem einzigen Gesenk ein aus einer Stielhülse und einem quer dazu stehenden Blatt mit Vertiefung für den Nagelzieher bestehendes Dexelwerkzeug hergestellt, bei welchem der der Stielhülse ummittelbar benachbarte Teil des Blatts von vornherein schräg zur Stielebene steht, während der übrige die Vertiefung enthaltende Teil des Blatts zunächst bogenförmig gekrümmt ist und schließlich rechtwinklig zur Achse der Stielhülse verläuft. Das so geknickte Blatt dieses '\Verkstückes wird dann geradegebogen und so auf seiner ganzen Länge schräg zur Stielhülse gestellt. Bei den neuen '\'erfahren ist es dadurch, daß der der Stielhülse unmittelbar benachbarte Teil des Blatts von vornherein schräg zum Stiel steht, die Biegestelle also zwischen die beiden Enden des Blatts verlegt ist, möglich, an der Übergangsstelle von der Stielhülse zum Blatt eine scharfkantige Ecke zu bilden und damit einerseits diese Stelle zu verstärken, andererseits für die Benutzung des Werkzeugs als Nagelzieher einen schneidenartigen Stütz- und Drehpunkt zu schaffen, der nicht von der Stelle rückt. Der bei den bisherigen, in einem Gesenk geschmiedeten Dexeln bestehende Übelstand, daß einerseits der Drehpunkt des Werkzeugs beim Nagelziehen während der Arbeit fortgesetzt verlegt und damit der Hebelarm des Nagelziehers verändert wird, andererseits das Werkzeug sich leicht von der Stelle bewegt und dadurch vom Nagelkopf abrutscht, ist somit vermieden.
  • Auf der Zeichnung ist das neue Herstellungsverfahren zur Darstellung gebracht. Dabei zeigen Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch das neue Gesenk.
  • Abb. 2 eine Seitenansicht des darin gewonnenen Werkstücks und die Abb. 3 und .4 Seitenansicht und Draufsicht des fertigen Dexels.
  • Das Gesenk besitzt, wie bekannt, einen Unterteil oder eine Matrize a. und einen Oberteil oder eine Patrize b. Im Unterteil a sind die aus einer napfförmigen Vertiefung c bestehende Form für die Stielhülse und eine pfannenartige Vertiefung d zur Formung des Blatts ausgespart, Am Boden der letzteren Aussparung befindet sich ein Nocken f zum Einpressen der den Nagelzieherschlitz umgebenden Vertiefung in das Blatt. Der Oberteil b dient als Deckel für die im Unterteil ausgesparten Forinen, an ihm ist ein zapfenförmiger Nocken g zur Bildung des Lochs der Stielhülse angeordnet.
  • Gemäß der Erfindung verläuft der der Stielhülsenform c unmittelbar benachbarte Teil der Blattform d schräg zur senkrechten Achse der ersteren Form, und zwar in einem Winkel, der der gewünschten Schrägstellung des fertigen Blatts entspricht. Im weiteren Verlauf ist die Blattform bogenförmig gekrümmt, und sie verläuft schließlich wagrecht, d. h. rechtwinklig zur Achse der Stielhülse. Dabei besitzt die vom Oberteil b gebildete Decke an der Übergangsstelle von der Stielhülsenforin in die Blattform eine scharfkantige Ecke h. Der Nocken f zum Einpressen der Vertiefung in das Blatt befindet sich größtenteils auf dem wagrecht verlaufenden Bodenteil, der Rest am bogenförmig gekrümmten Teil des Bodens der Blattform d.
  • In das Gesenk wird, wie üblich, ein flaches stabförmiges, an dem die Stielhülse ergebenden Ende verdicktes Vorwerkstück eingelegt und dieses dann durch Zusammendrücken der beiden Gesenkhälften a, b gepreßt. Dabei nimmt der schweißwarme Werkstoff die in Abb. 2 dargestellte Form an, d. h. es wird ein Dexelwerkstück gewonnen, das aus einer am einen Ende noch durch einen Boden p verschlossenen Stielhülse i. und einem geknickten, mit einer Vertiefung h versehenen Blatt in besteht, dessen der Stielhülse i unmittelbar benachbarter Teil bereits die vorgeschriebene Schräglage zur Stielhülse besitzt, wobei an der Übergangsstelle von der Stielhülse zum Blatt eine scharfkantige Ecke n vorhanden ist. Das geknickte Blatt na wird nunmehr geradegebogen und dadurch auf seiner ganzen Länge schräg zur Stielhülse eingestellt. A1sdian wird der Hülsenboden p gelocht oder ausgestoßen, und endlich wird an der vertieften Stelle k der keilförmige und am weiteren Ende kreisförmig gestaltete Schlitz o in das Blatt gestanzt, wodurch das in den Abb. 3 und q. veranschaulichte f:rtige Werkstück gewonnen ist.
  • Das Ausstanzen des Hülsenbodens p sowie gegebenenfalls auch (las Ausstanzen des Schlitzes o können statt nach dem Geradebiegen des Blatts in auch vor diesem Arbeitsgang bewirkt werden.
  • Wie ohne weiteres ersichtlich, ist es mit Hilfe des neuen Verfahrens möglich. durch Schmieden in einem einzigen Gesenk einen Dexel herzustellen, der an der Übergangsstelle von der Stielhülse zum Blatt eine scharfkantige Ecke ia besitzt, ohne daß dabei jedoch das Einpressen der Vertiefung k für den N agelzieher unmöglich gemacht oder erschwert ist. _

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCEI: Verfahren zur Herstellung von Dexeln durch Schmieden oder Pressen eines flachen stabförmigen, am einen Ende verdickten Werkstücks in einem einzigen Gedenk zu einem aus einer Stielhülse und einem quer dazu stehenden Blatt mit Vertiefung für den Nagelzieher bestehenden Werkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß der der Stielhülse (c) unmittelbar benachbarte Teil des Blatts (d) unter Bildung einer scharfkantigen Ecke (n) an der Übergangsstelle von der Stielhülse in das Blatt von vornherein schräg zur Stielhülsenachse steht, während der übrige Teil des Blatts zunächst bogenförmig gekrümmt ist und schließlich rechtwinklig zur Achse der Stielhülse verläuft, worauf das geknickte Blatt geradegebogen und so auf seiner ganzen Länge schräg zur Stielhülse gestellt wird.
DEW67362D 1924-10-21 1924-10-21 Herstellung von Dexeln Expired DE415150C (de)

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DEW67362D DE415150C (de) 1924-10-21 1924-10-21 Herstellung von Dexeln

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DE415150C true DE415150C (de) 1925-06-15

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