DE41513C - Maschinenbackofen für continuirlichen Betrieb - Google Patents

Maschinenbackofen für continuirlichen Betrieb

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DE41513C
DE41513C DENDAT41513D DE41513DA DE41513C DE 41513 C DE41513 C DE 41513C DE NDAT41513 D DENDAT41513 D DE NDAT41513D DE 41513D A DE41513D A DE 41513DA DE 41513 C DE41513 C DE 41513C
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DE
Germany
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conveyor
chain
baking
cage
oven
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41513D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. GEBURTH, K. K Hofmaschinist in Wien VII., Kaiserstr. 71
Publication of DE41513C publication Critical patent/DE41513C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21BBAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00Bakers' ovens
    • A21B1/42Bakers' ovens characterised by the baking surfaces moving during the baking
    • A21B1/48Bakers' ovens characterised by the baking surfaces moving during the baking with surfaces in the form of an endless band

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2: Bäckerei.
O ist eine Feuerung, R sind Röhren, welche die Verbrennungsgase dieser Feuerung aufnehmen und deren Wärme an die Kammer S abgeben, welche oben, sowie an den Seiten dicht geschlossen ist und am unteren Ende die mit Thür verschliefsbare Oeffnung B hat. Die Verbrennungsgase strömen aus den Röhren R in den Kasten X, entweichen von dort in das Rohr Y und werden an einer passenden Stelle desselben in den Rauchfang abgeführt. Von der Feuerung können die Rauchgase aber auch direct durch das Rohr Y in den Rauchfang geleitet werden, ohne die Backkammer zu passiren. Der Schieber V und die Drosselklappe Z stehen durch einen Hebel derart in Verbindung, dafs, wenn die Klappe Z offen, der Schieber V geschlossen ist, und umgekehrt. Beim Backen ist gewöhnlich V geschlossen und Z offen, und die Gase durchziehen die Rohre R. Steigt während des Backens die Temperatur zu hoch, so kann man durch Oeffnen des Schiebers V und durch Schliefsen der Klappe Z dem Steigen der Temperatur sofort Einhalt thun. W sind Scheidewände, welche den eigentlichen Backraum von den Heizröhren trennen und die Luftcirculation in der Kammer vermittelst der OefFnungen U U1 herstellen. Ein Weglassen der Scheidewände W und ein Ersetzen der Rohre durch eine anders gestaltete Heizfläche würde auch einen brauchbaren Backofen ergeben, doch wäre derselbe mit der hier beschriebenen Erfindung identisch. C und C1 sind Wasserkessel, aus welchen mittelst der Hähne F und F1 zur Dampferzeugung Wasser in die Kammer gespritzt werden kann. Um bei Backwaaren, wo Dampf schadet, denselben entfernen zu können, ist am oberen Theil der Kammer die dicht verschliefsbare Oeffnung A angebracht. Sollte es zweckdienlicher sein, ganz oder theilweise fortwährend frische, heifse Luft in den Backraum einzuführen, so kann man die unteren Oeffnungen U ganz oder theilweise schliefsen und unten an dem Theil der Kammer, welcher die Rohre R enthält, verschliefsbare Oeffnungen anbringen, durch welche immer frische Luft in den Heizraum tritt, längs der Röhren emporsteigt, sich dort erwärmt und durch die Oeffnungen U in den Backraum tritt, dort nach abwärts strömt, das Gebäck erwärmt und unten durch die Thür oder eine eigene Oeffnung ins Freie oder in einen Schlot entweicht.
Um die Backwaaren continuirlich in die Backkammer aus- und einzubringen, dient das Förderwerk, welches eine Anzahl horizontaler Platten eine in sich geschlossene auf- und abwärts steigende Bahn beschreiben läfst, wobei die Platten stets einander parallel bleiben sollen.
Die in sich geschlossene Kette K besteht aus vier oder mehr parallel laufenden Reihen von flachen, rechteckigen Gliedern, welche so lang sind, dafs die Glieder einer jeden Reihe einander mit den Enden berühren. Zwei Enden des Rechtecks sind abgerundet, die anderen bleiben scharf.
Hierdurch erhält die Kette die Eigenschaft, nach der einen Seite hin biegsam, nach der "anderen aber starr zu sein, Fig. 8. Diese Kette läuft über zwei Kettenräder Q. Q1 ·
In gewissen Entfernungen hat die Kette Glieder, deren eine Seite sich zu einem Arm H

Claims (1)

  1. verlängert, der bei E ein Loch besitzt, in das der an dem vorderen Ende des Förderkorbes oben befestigte Zapfen N greift. An der Unterseite hinten hat der Förderkorb einen zweiten Zapfen N1, Fig. 4 und 10. Eine zweite Kette K1 läuft über die Kettenräder QO.^; diese steht parallel mit der Kette K, hat die gleiche Länge, ist ebenfalls in sich geschlossen, sitzt aber um die verticale Entfernung der beiden Zapfen NN1 des Förderkorbes tiefer wie die Kette K. Die Zapfen ΛΗ an den Förderkörben greifen in die Lager ΕΛ an den Armen H1 der Kette KK Das Kettenrad Q1 ist auf der Welle J aufgekeilt, die anderen drei Kettenräder Q. Q\ Q1 laufen lose als Rollen auf festen Zapfen, ein fünftes Kettenrad Q2, welches auf der Welle J aufgekeilt ist, greift in die Kette K} ein. Durch Drehen der Welle J werden somit beide Ketten mit ' gleicher Geschwindigkeit bewegt. Die Welle J wird von aufsen mittelst einer Kurbel und entsprechender Uebersetzung angetrieben. Die Förderkörbe G folgen der Bewegung der Ketten und werden, oben bezw. unten angelangt, durch die Arme H schnell in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung übertragen, ohne dafs ein Kippen, Wenden oder Schaukeln des Förderkorbes soll vorkommen können.
    Jeder Förderkorb des Förderwerkes nimmt ein oder mehrere Backplatten (Fig. 6) auf, in welchen die Waaren ausgebreitet werden. Diese Backplatten (Fig. 6) haben einen aus durchlochtem, starkem Metall, am besten Kupfer, hergestellten Boden. Dieser ist kleiner als der mittelst 'kleiner Pratzen daran befestigte Rand, welcher genau in den Förderkorb (Fig. 5) hineinpafst. Die Backplatte ist mit kleinen Füfsen versehen. Der Boden des Förderkorbes hat einen länglichen Ausschnitt (Fig. 5), so dafs die den Backraum in verticaler Richtung durchstl eichende Luft die auf der durchlochten Backplatte liegende Backwaare vollkommen umspült, wie dies in Fig. 7 durch Pfeile angedeutet ist.
    Der oben durch die Oeffnung U in die Backkammer eintretende heifse Luftstrom trifft die auf den über einander stehenden Backplatten liegenden Waaren von oben, umspült den Metallboden, auf welchem dieselben liegen, giebt hierdurch seine Wärme ab und strömt durch die Oeffnungen U1 wieder den heifsen Röhren zu, steigt auf und tritt oben wieder heifs in den Backraum ein.
    Pa ten τ-An sprdch:
    Ein Maschinenbackofen, bestehend aus einer oben und seitlich geschlossenen Kammer, an welcher nahe dem unteren Ende die Beschickungs- und Entleerungsöffnung B angebracht ist, und welcher, von dem Backraum durch Scheidewände getrennt, Heizrohren R besitzt, an welchem Backofen nachstehende Theile alle zugleich vorhanden sind:
    a) ein Förderwerk, gebildet aus zwei in sich geschlossenen, nach aufsen biegsamen, nach innen steifen Ketten K, deren Glieder in gewissen Entfernungen mit Armen H versehen sind, von denen immer zwei gegenüberstehende vermittelst Zapfen einen Förderkorb G tragen, derart, dafs der eine Arm an der oberen, der andere an der unteren Seite des Förderkorbes angreift, so dafs die Förderkörbe bei der Bewegung immer in horizontaler Lage auf- und absteigen sollen, ohne beim Umkehren der Bewegung zu schaukeln oder ,umzuschlagen;
    b) die Backplatten (Fig. 6), deren Boden siebartig durchlöchert ist und welche sich mit Füfsen auf dem durchbrochenen Boden .des Förderkorbes aufsetzen und zur Aufnahme des Gebäckes dienen,;
    c) die Wrasengefäfse C, welche an der Aufsenseite des Backofens angebracht sind und >von welchen mittelst Hähne F Wasser auf die heifse Bodenfläche (der Backkammer :geleitet werden kann;
    d) eine Klappe Z im Rohre G, correspondirend mit einem Schieber ,V, um die Feuergase nach Belieben durch die Backkammer oder direct vom Ofen ip den Rauchfang leiten zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41513D Maschinenbackofen für continuirlichen Betrieb Expired - Lifetime DE41513C (de)

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