DE62523C - Trockenapparat - Google Patents

Trockenapparat

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Publication number
DE62523C
DE62523C DENDAT62523D DE62523DA DE62523C DE 62523 C DE62523 C DE 62523C DE NDAT62523 D DENDAT62523 D DE NDAT62523D DE 62523D A DE62523D A DE 62523DA DE 62523 C DE62523 C DE 62523C
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DE
Germany
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drying
air
container
dry
walls
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62523D
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English (en)
Original Assignee
R. WHITE in London, England
Publication of DE62523C publication Critical patent/DE62523C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
    • F26B9/066Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers the products to be dried being disposed on one or more containers, which may have at least partly gas-previous walls, e.g. trays or shelves in a stack
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B21/00Arrangements for supplying or controlling air or other gases for drying solid materials or objects
    • F26B21/20Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure
    • F26B21/202Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure with means for changing the flow pattern, e.g. by reversing gas flow or by moving the materials or objects through subsequent compartments, at least two of which have a different flow direction
    • F26B21/208Circulating air or gases in closed cycles, e.g. wholly within the drying enclosure with means for changing the flow pattern, e.g. by reversing gas flow or by moving the materials or objects through subsequent compartments, at least two of which have a different flow direction by air valves, movable baffles or nozzle arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Vorliegende Erfindung betrifft einen Trockenapparat, welcher namentlich zum Trocknen von Stoffen, wie Cacao, Kaffee, Thee, Chinarinde und anderer Rinde, Hopfen, Getreide, Samen, Früchte u. dergl., dienen soll. Zum Trocknen wird heifse oder trockene kalte Luft verwendet, welche unter, über und durch das Trockengut geleitet wird. Letzteres befindet sich in besonderen Behältern, auf Horden aufgeschichtet, in von einander getrennten Kammern, welche je gesonderte Trockenluftströme erhalten, so zwar, dafs die durch einen Trockengutbehälter gegangene und die Feuchtigkeit des Trockengutes mit sich führende Luft niemals in einen zweiten Behälter gelangen und die Feuchtigkeit wieder abgeben kann. Mittelst einer einfachen Vorrichtung kann der Trockenluftstrom leicht und augenblicklich umgesteuert werden, so dafs er-den Apparat in entgegengesetzter Richtung durchströmt.
Von den Figuren der beiliegenden Zeichnung, welche den Trockenapparat veranschaulichen, zeigen:
Fig. ι einen Aufrifs des Gesammtapparates mit dem unteren Theil, dem Ofen und der linken Hälfte des Trockenraumes im' senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 einen verticalen Querschnitt des Gesammtapparates, ;
Fig. 3 einen Grundrifs desselben mit der linken Hälfte im Schnitt nach der Linie X- Y der Fig. 1,
Fig. 4 einen waagrechten Schnitt durch die untere Heizvorrichtung nach der Linie X1- Y1 der Fig. 1,
Fig. 5 die Oberansicht eines der zur Aufnahme des Trockengutes · dienenden flachen Behälter,
Fig. 6 eine Seitenansicht desselben in theilweisem Schnitt,
Fig. 7 eine Vorderansicht desselben in theilweisem Schnitt,
Fig. 8 und 9 einen Theil des Grundrisses bezw. der Seitenansicht der Drahtgaze-Zwischenbehälter, wie deren mehrere über einander in je einen der in Fig. 5 bis 7 dargestellten Behälter mit dem Trockengut eingelegt werden.
Die Ummantelung A des eigentlichen Trockenraumes von rechteckiger Gestalt ist mit ihrem sich verjüngenden unteren Theil vortheilhaft unmittelbar auf der Heizvorrichtung montirt; jedoch kann letztere für manche Fälle seitlich zum Trockenapparat angeordnet und mit dem unteren Theil der Ummantelung der Trockenvorrichtung durch Kanäle verbunden werden. Die Ummantelung A des Gesammtapparates besteht aus Blech und ist in horizontaler Richtung in eine Anzahl, in der Figur in vier, Theile getheilt, welche durch mittelst Winkeleisen gebildete Flantschverbindungen unter einander verbunden sind. Eine senkrechte Mittelwand B reicht von der Decke bis ziemlich zur Basis des eigentlichen Trockenraumes A und theilt letzteren in zwei gleich grofse und ganz gleich ausgestattete Räume, welche zu gleicher Zeit oder aber auch jeder für sich in Benutzung genommen werden kann.
Jede der Trockenraumhälften ist in drei Unterabtheilungen CD und E getheilt, von welchen die mittlere D ungefähr zweimal so grofs ist als jede der beiden seitlichen C
oder E. In der mittleren Kammer D, zu welchen mittelst Thüren D1, Fig. ι rechts, Zutritt ermöglicht ist, sind eine Reihe von Zwischenboden F über einander angeordnet, welche zum Tragen der verschiebbaren flachen Behälter für das Trockengut dienen. An die Zwischenboden F, welche sich von der Vorderzur Rückseite des Apparates erstrecken, schliefsen sich auf beiden Seiten nach abwärts geneigte Querwände G G1 an, welche zwischen sich Kanäle bilden zur Ueberführung der von unten aufsteigenden Trockenluft zu den über den Zwischenboden F befindlichen Räumen. Zwei vom Boden der Kammer D ausgehende Querwände H und H1 umschliefsen mit diesem einen Raum mit der Abzugöffnung / für die verbrauchte Trockenluft. Je nachdem die Doppelklappe J, welche mittelst eines Hebels J1, Fig. 2, von aufsen in Kehrschwingung versetzt werden kann, die durch die vollen oder punktirten Linien in Fig. ι angedeutete Stellung einnimmt, wird die Trockenluft die Kammern über den Zwischenboden F von rechts nach links in der Richtung der eingezeichneten Pfeile bezw. von links nach rechts durchströmen und durch die zwischen den Wänden H und H1 unten gelassene Oeffnung hindurch nach dem Abzug / gelangen. Die Klappe J dient also zum Umsteuern der Richtung, in welcher die Trockenluft die Trockenkammer D durchströmt.
Der Apparat ist unten mit einem zur Erhitzung der Trockenluft geeigneten Ofen ausgestattet, für welchen sich folgende Construction bewährt hat.
Der obere Theil oder die Decke des Verbrennungsraumes K, Fig. 2, an welchen sich die Rauchkammer K1 und der Rauchfang K? anschliefst, wird durch eine gewellte Metallplatte L gebildet. Die Aschenfangthür ist mit K3 bezeichnet. Quer durch den Raum L1 oberhalb der Feuerungsdecke L erstreckt sich eine Platte L2, von welcher aus senkrechte Rippen in die Wellenthäler oder Rinnen der Feuerungsdecken L hineinreichen. Die zu erhitzende Trockenluft tritt durch eine Oeffnung L5, Fig. ι unten links, in den Ofen ein und gelangt durch, den Kanal L6 unter die Platte L2, durch deren Rippen sie gezwungen wird, an der gewellten Decke hinzustreichen uhd sich zu erhitzen, worauf sie durch einen Kanal L5 und einen trichterförmigen Theil L4 in den unteren Theil des eigentlichen Trockenapparates tritt. Die verbrauchte, durch die Oeffnungen / entweichende Luft wird durch Rohre MM1, welche in den Schornstein K2 eintreten und in diesem nach oben geführt sind, abgeleitet; dieselben sind an ihren oberen, in den Abbildungen nicht gegebenen Enden mit Einrichtungen versehen, welche einen Zug der Luft nach abwärts verhindern. Mit M2 sind Drehklappen bezeichnet, mittelst deren der Aufzug geregelt werden kann. Im Rauchfang K2 ist eine Klappe K^ zu gleichem Zwecke für die Verbrennungsluft vorgesehen. Die sämmtlichen Klappen werden am besten von der Vorderseite der Maschine aus bethätigt.
Die in den Fig. 5 bis 7 gegebenen Trockengutbehälter, welche auf die Zwischenboden F des Trockenapparates aufgeschoben werden, haben durchlochte Seitenwände N, deren Löcher zum freien Hindurchlassen der Trockenluft dienen, jedoch auch mittelst Pfropfen nöthigenfalls geschlossen werden können. Der Boden dieser Behälter besteht aus Wellblech und wird durch einen Rahmen' aus Winkeleisen versteift. An den Vorderwänden der Behälter sind Handhaben N2 zur Bewegung derselben vorgesehen. Die Löcher der untersten Reihe in den Seitenwänden eines solchen Behälters fallen mit den Wellenthälern des Wellblechbodens zusammen und sind vorteilhaft gröfser als die übrigen darüber gelegenen (Fig. 6), zu dem Zwecke, der Trockenluft einen freien Zutritt in diese Rinnen des Behälterbodens zu gestatten. Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen Einsatzbehälter aus Drahtgaze, deren mehrere —- ungefähr drei — in jeden der durch die Fig. 5 bis 7 wiedergegebenen Behälter über einander eingesetzt werden und welche speciell zum Tragen des Trockengutes dienen. Diese siebartigen Zwischenbehälter erweisen sich namentlich als nützlich, wenn die zu trocknenden Stoffe ohne Anwendung der genannten Behälter die Rinnen des Behälterbodens N anfüllen und dadurch die freie Circulation der Trockenluft durch diese Wellenvertiefungen verhindern würden.
Die Wirkungsweise des Apparates ist die folgende :
Ist der Ofen angeheizt, so tritt Luft durch die Oeffnungen L5 und den Kanal L6 zwischen die Platte L2 und die heifse gewellte Decke L der Feuerung; sie wird beim Umstreichen der Verbindungen der Feuerungsdecke erhitzt und gelangt durch Kanal L3 und das trichterförmige Anschlufsstück L4 in den unteren Theil des eigentlichen Trockenraumes A.
Angenommen, die beiden Drehklappen J befinden sich in der in Fig. 1 für die linke Apparathälfte in ausgezogenen Linien angegebenen Stellung, dann findet die Circulation der Trockenluft in beiden Hälften des Trockenapparates, d. h. zu beiden Seiten der Mittelwand B, in gleicher Weise statt, und zwar in der Richtung, wie sie durch die Pfeile in Fig. ι links angegeben ist. Die Trockenluft steigt also in den durch .die Wände G1 gebildeten Kanälen nach oben und durchstreicht die vorher auf die Zwischenboden F geschobenen, mit Trockengut gefüllten Behälter N, Fig. 5 bis 7, von rechts nach links, indem sie durch die in den Seitenwänden derselben vor-

Claims (1)

  1. gesehenen Löcher eindringt. Von hier strömt die Luft durch die mittelst der Wände G gebildeten Kanäle nach abwärts und zwischen Wand H und Mantel A hindurch, um schliefslich durch den Abzug / und das Rohr M zu entweichen.
    Bei dieser Zusammensetzung des Trockenapparates geht zu jedem Trockengutbehälter ein gesonderter Strom von Trockenluft, d. h. eine Communication von einem Behälter zu dem anderen findet nicht statt, wodurch verhindert wird, dafs der bei der Trocknung des einen Behälterinhaltes gebildete Dampf in das Trockengut eines benachbarten Behälters gelangen kann.
    Steuert man die Klappe J um, so dafs dieselbe die durch punktirte Linien gegebene Stellung einnimmt, so wird, die Richtung des Trockenluftstromes augenblicklich umgekehrt. Es ist diese Möglichkeit der Umsteuerung des Luftstromes für das Trocknen mancher Stoffe, wie z. B. Cacaobohnen, welche nicht geschüttelt werden dürfen, aber dennoch von allen Seiten getrocknet werden müssen, von Vortheil; denn man wird in einem solchen Falle die Drehklappe J zuerst in die eine und dann in die andere Stellung bringen und nachher die inneren Gazeböden für das Trockengut drehen, so dafs alle Seiten des Trockengutes nach einander dem Luftstrom zugewendet werden.
    Soll kalte Luft zum Trocknen benutzt werden , so mufs der Apparat mit einem Exhaustor oder Ventilator verbunden werden.
    Paten τ-An sp rüche:
    Ein Trockenapparat, gekennzeichnet durch zum Tragen der Trockengutbehälter dienende waagrechte Zwischenwände (F), welche sich mit zwei gegenüberliegenden Kanten' an zwei Aufsenwände des Apparates, mit den beiden anderen Kanten an abwärts geneigte Querwände (G G1J des letzteren anschliefsen, deren gemeinschaftlicher Mündungskanal mit der Zuleitung (L^) und der Ableitung (I) der Trockenluft in Verbindung steht, jedoch durch einen Drehschieber (J) so getheilt wird, dafs die geneigten Wände (G bezw. G1) einer Seite die Kanäle zur Zuleitung getrennter Trockenluftströme zu den durch die Zwischenwände (J) begrenzten Kammern bilden, während die Kanäle zwischen den geneigten Wänden (G1 bezw. G) der anderen Seite ableiten, und umgekehrt.
    Die Anordnung zweier der unter ι. bezeichneten Trockenvorrichtungen in dem oberen Theil eines Gehäuses (A) mit mühlenrumpfartigem unteren Theil, der zur Zuleitung der Trockenluft dient, wobei die letztere durch eine senkrechte Mittelwand (B) in zwei Ströme nach den beiden seitlich neben letzterer angeordneten Trockenvorrichtungen zerlegt wird.
    Bei dem unter i. und 2. bezeichneten Trockenapparat:
    a) Trockenbehälter mit Metallblechboden (N1) und durchlochten Seitenwänden (N), deren unterste Lochreihe mit den Rinnen des Metallblechbodens (N1) zur Ermöglichung eines starken Luftzuges in letzteren zusammenfällt, in welche Behälter das Trockengut auf besonderen, über einander gelegten Gazeböden eingelegt wird, so dafs die Rinnen des Metallblechbodens für den freien Durchzug der Trockenluft freibleiben;
    . b) ein Ofen (K1) mit gewellter Feuerungsdecke (L), in deren Rinnen von einer darüber befindlichen Platte (LP1) aus senkrechte Rippen eingreifen, welche die . über die Feuerungsdecke (L) geführte zu erhitzende Trockenluft zwingen, die gewellte, erhitzte Feuerungsdecke (L) in ihrer ganzen Fläche zu bestreichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62523D Trockenapparat Expired - Lifetime DE62523C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20081985A1 (it) * 2008-11-11 2010-05-12 Santon Renato Zanon Metodo e apparecchiatura per l'essicazione di prodotti alimentari e simili

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