DE414928C - Kammbearbeitungsmaschine - Google Patents

Kammbearbeitungsmaschine

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DE414928C
DE414928C DEC34525D DEC0034525D DE414928C DE 414928 C DE414928 C DE 414928C DE C34525 D DEC34525 D DE C34525D DE C0034525 D DEC0034525 D DE C0034525D DE 414928 C DE414928 C DE 414928C
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Germany
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processing machine
support arm
comb
comb processing
axis
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Expired
Application number
DEC34525D
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FRITZ CLAUSSNER FA
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FRITZ CLAUSSNER FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D21/00Producing hair combs or similar toothed or slotted articles
    • B29D21/04Producing hair combs or similar toothed or slotted articles by sawing, milling, cutting, or similar operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Kammbearbeitungsmaschine. Den Erfindungsgegenstand bildet eine Kammbearbeitsmaschine, mit der die Kammplatten sowohl an den Stirnseiten abgerundet als auch an den Längsseiten bestoßen und ausgeschweift werden können.
  • Die verschiedenen Arbeitsvorgänge, die bisher auf verschiedenen Maschinen ausgeführt wurden, können nunmehr auf ein und derselben Maschine ohne wesentliche Umrichtungsarbeiten vorgenommen werden.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich durch die in den Ansprüchen festgelegte neue Anordnung und Ausbildung.
  • Diese sichert trotz einfacher Bauart und Bedienungsmöglichkeit nicht nur eine allseitig seitliche Bearbeitung der Kammplatten, ohne wesentliche Umstellarbeiten, sondern gestattet auch durch die weitere Verstellbarkeit der Einspannkluppe auf dem Trägerarm selbst die Erreichung eines gleichen Schwingungsradius für diese, trotzdem die Drehachse des schwingbaren Trägerarmes eine veränderliche Einstellung nach vor- oder rückwärts erfahren hat. Würde die Verstellbarkeit der Einspannkluppe, die in Wechselwirkung zu derjenigen des Trägerarmes steht, nicht vorhanden sein, so müßte zur Sicherung und Erreichung gleichen Schwingungsradius der Kluppe stets eine entsprechende Wiederverstellung des ganzen Trägerarmes mit seiner Drehachse vorgenommen, d. h. dessen Drehpunkt verlegt und eingestellt werden, was im Interesse des raschen und geregelten Arbeitsvorganges unzweckmäßig und hinderlich ist.
  • Der besondere Einbau des Trägerarmes in die Maschinengrundplatte ergibt des weiteren, daß der nur am hinteren Ende gehaltene, sonst aber frei tragend nach vorn verlaufende Trägerarm ohne weitere Hilfsmittel in der Maschinengrundplatte Selbstführung findet und abgestützt ist, wobei diese auch gleichzeitig Begrenzer für die größte seitliche Schwingung i-jt. Die Zeichnung zeigt die neue Maschinenausbildung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar läßt Abb. i eine Seitenansicht der zum Bestoßen und Schweifen eingerichteten Maschine erkennen, während Abb. 2 einen Grundriß zeigt. Abb. 3 gibt eine Seitenansicht der zum Abrunden eingerichteten Maschine wieder, während Abb. q. im Schaubilde eine Aufsatzführung zum geradlinigen Bestoßen darstellt.
  • Abb. 5 zeigt im Schaubilde die Kammplatte in bearbeitetem Zustande, also mit abgerundeten Stirnseiten und bestoßenen und ausgeschweiften Längsseiten.
  • Auf der Maschmengrundplatte 6 sitzt fest angeordnet der Ständer i mit dem durch Spindel 2 lotrecht verstellbaren Lagerschlitten 3, der den von der Scheibe ¢ angetriebenen Fräserkopf 5 trägt. Die Maschinengrundplatte 6 hat eine Schlitzöffnung 6' und außerdem einen Lagerbock 7, in dem eine Tragachse 8 festgehalten ist. Auf dieser Tragachse 8 sitzt längsverstell- und feststellbar ein Lagerauge 9, auf dessen unterem Achszapfen io schwingbar ein Trägerarm i i angeordnet ist, der durch die Schlitzöffnung 6' der Maschinengrundplatte 6 nach vorn hindurchreicht und an seinem vorderen freien Ende die Aufspannkluppe 12 für das Werkstück trägt. Diese steht vor dem Fräserkopfe 5 und ist mittels ihres Bügelfußes 13 durch ihre Achse 15 schwenk- und feststellbar in dem Aufsatzstück 14 gelagert, das mit dem Trägerarm i i abnehmbar verbunden ist.
  • Dieser kann mit seinem hinteren Ende um den Drehzapfen io des Lagers 9 geschwenkt werden oder läßt sich auch gegenüber dem Fräserkopfe 5 durch eine Feststellvorrichtung i7 mit der Maschinengrundplatte 6 unbeweglich zusammenschließen.
  • Ein durch das Aufsatzstück 14 sowie die Einspannkluppenachse 15 hindurchzuführender Stecker 16 gestattet die Feststellung der Kluppe auf dem Trägerarme i i. Ist die Feststellvorrichtung gemäß Abb. i gelöst und der Trägerarm i i demnach schwenkbar, so ist die Kluppe 12 durch den Stecker 16 festgestellt, und das in die Kluppe 12 eingespannte Werkstück schwenkt um den Achszapfen io mit dem Trägerarm i i gegenüber dem feststehenden Fräserkopfe 5, wodurch die Längsseiten f der in Abb. 5 dargestellten Kammplatte k ausgeschweift werden.
  • Da der Fräserkopf 5 als Grundfräser ausgebildet ist, erfolgt auch gleichzeitig ein Bestoßen und Abschrägen während 'der Ausschweifung.
  • Sollen die Stirnseiten r der Kammplatte k bearbeitet werden, so wird im Sinne der Abb. 3 die Sperrvorrichtung 17 über den Trägerarm i i eingeklappt und dieser damit festgestellt.
  • Der Stecker 16 wird entfernt, und die Kluppe 12 ist um ihre Achse 15 in dem Aufsatz 14 des Armes i i schwenkbar.
  • Der Grundfräser 5 ist dabei durch einen Stirnfräser 5' ersetzt.
  • Die notwendige Änderung des Bewegungsradius kann durch Verlegung des Drehzapfenlagers 9, io bewirkt werden, indem dieses auf der Tragachse 8 entsprechend nach vor- und rückwärts verstellt wird.
  • Gleichzeitig läßt sich auch die Einspannkluppe 12 mittels ihres Bügels 13 gegen ihren Drehzapfen 15 nach Lockerung der in dem Bügel 13 sitzenden Mutter um den oberen Zapfen 15' nach vor- oder rückwärts verstellen, so daß die Übereinstimmung zwischen Trägerstellung und Einspannkluppe i2 hergestellt werden kann.
  • Soll die Kammplatte an den Längsseiten gerade bestoßen und abgefast werden, so wird die Einspannkluppe 12, 13 samt dem Aufsatz 1 4. von dem Trägerarm abgeschraubt und an deren Stelle die Aufsatzführung i 9 auf die Maschinengrundplatte 6 aufgesetzt, die sich mit ihren Füßen auf die bearbeiteten Flächen 18 der Platte 6 aufstellt.
  • Die Aufsatzführung i9 trägt einen Schlitten 2o, der längsverschieblich ist und die mit entsprechendem Anschlagrücken ausgestattete Werkstückauflage 21 besitzt.
  • Mit ein und derselben Maschine kann demnach durch einfache Umstellung die Kammplatte vollständig vorbearbeitet werden, wobei es gleichgültig ist, ob es sich um geschweifte oder gerade Längsseiten handelt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kammbearbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückhalterkluppe (12) sowohl dreh- als auch feststellbar auf einem gegenüber dem orts. festen Fräserwerkzeuge (5, 5') um eine feste Drehachse (io) schwingbaren als auch gegenüber dem Fräser feststellbaren Trägerarm (i i) angeordnet ist.
  2. 2. Kammbearbeaungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückhalterkluppe (12 bis 1.1) gegenüber dem Fräser (5, 5') unabhängig von der Drehachseneinstellung des Schwingarmes ( i i) verstellbar ist.
  3. 3. Kammbearbeitungsmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerarm (i i) mit Hilfe seines Schwingzapfens (io, 9) auf einer Längsachse (8) verstell- und feststellbar sitzt und in einer Schlitzöffnung (6') der Maschinengrundplatte (6) gestützt und geführt ist.
DEC34525D 1924-03-04 1924-03-04 Kammbearbeitungsmaschine Expired DE414928C (de)

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DEC34525D DE414928C (de) 1924-03-04 1924-03-04 Kammbearbeitungsmaschine

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DE414928C true DE414928C (de) 1925-06-11

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