DE4146C - Centrifugalschmierbüchse - Google Patents

Centrifugalschmierbüchse

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DE4146C
DE4146C DENDAT4146D DE4146DA DE4146C DE 4146 C DE4146 C DE 4146C DE NDAT4146 D DENDAT4146 D DE NDAT4146D DE 4146D A DE4146D A DE 4146DA DE 4146 C DE4146 C DE 4146C
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Germany
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lubricator
centrifugal
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DENDAT4146D
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Original Assignee
H. TH. KLOSE & CO. in Görlitz
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N9/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent
    • F16N9/02Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a moving reservoir or the equivalent with reservoir on or in a rotary member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 47.
H. TH. KLOSE & CO. in GÖRLITZ. Centrifugal-Schmierbüchse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. August 1878 ab.
Diese Schmierbüchse wird in die Nabe der Losscheibe eingeschraubt, macht also die Umdrehungen der betreffenden Scheibe mit, wodurch der in der Glashülse mit Blei beschwerte Lederkolben infolge der Centrifugalkraft das OeI durch die geöffnete Messinghülse bei schnellem Umgange mehr, bei langsamem Umgange weniger nach der zu schmierenden Welle drückt.
A ist ein Gehäuse aus Rothgufs zur Aufnahme des Glascylinders; es besteht aus folgenden Theilen: α Deekelverschraubung, welche bei frischer Oelung gelöst wird, b Cylinder zum Schütze des Glascylinders, mit Ausschnitten versehen, um den jeweiligen Stand des Oeles beurtheilen zu können, c Boden, welcher in b eingelöthet ist und nach oben eingelöthet das Oelzuflufsrohr trägt, welches unten mit Gewinde zum Einschrauben in die Nabe versehen ist, d Luftloch am unteren Boden.
B ist ein Glascylinder, welcher in das ausgedrehte Gehäuse A durch Gummiringe dicht eingesetzt wird und den eigentlichen Oelbehälter -bildet.
C Kolben, welcher vermöge der ihm ertheilten Centrifugalkraft das OeI nach der Nabe drückt. Derselbe besteht aus: f dichtende Ledermanschette, welche verhütet, dafs das OeI in den unteren Raum läuft und durch d austritt, g Bleiring als eigentlicher Kolbenkörper, h Stopfbüchse zur Dichtung des Kolbens gegen das Oelzuflufsrohr, i Stopfbüchsenverschraubung, welche nach unten die Unterlegscheibe k und die Mutter / trägt.
D Oelzuflufsrohr aus Messing, welches zugleich als Führung für den Kolben dient und den mit Gewinde versehenen Drahtstift E als Oelzuflufsregulator trägt.
Die Vortheile, welche durch diese Construction erzielt werden, sind nach Angabe der Erfinder folgende. Die Losscheiben bleiben rein, da der Oelzuflufs sich nach der Umdrehungszahl regulirt. Der Oelstand im Glascylinder ist leicht zu beobachten. Man erreicht eine grofse Ersparnifs von OeI, regelrechte Schmierung und dadurch äufserste Verminderung der Reibung und Abnutzung.
Zur Aufstellung der Schmierbüchse schneidet man in das seitherige Schmierloch ein Gewinde, reinigt Nabe und Welle sorgfältig von alten Harztheilen und schraubt die Büchse mit Lederunterlage durch einen Schlüssel fest. Das Einfüllen von frischem OeI geht wie folgt vor sich. Ist der Kolben der Schmierbüchse durch die Centrifugalkraft während des Ganges der Maschine endlich bis unter den Deckel getrieben worden, so ist dies ein Zeichen, dafs das OeI zur Neige geht; man hält dann die Losscheibe an, schraubt den Deckel der Schmierbüchse los, schiebt den Kolben wieder nach unten, füllt die Büchse mit frischem OeI, schraubt den Deckel wieder fest auf und setzt die Maschine in Gang. Der Zufiufs des OeIs kann durch Einsetzung entsprechend stärkerer bezw. schwächerer Stifte genau regulirt werden.

Claims (1)

  1. Pat ent-An spruch:
    Die durch Centrifugalkraft selbstthätige Schmierbüchse, im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4146D Centrifugalschmierbüchse Active DE4146C (de)

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